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US-Regierung zieht wegen Dollar-Goldmünzen vor Gericht

Vor- und Rückseite der "Double Eagle" Goldmünze (Foto: National Museum of American History)

Es geht um 10 der seltenen „Double Eagles“, die 1933 im Zuge des Goldverbots in den USA konfisziert wurden.

Die Tochter eines Juweliers in Philadelphia machte 2003 den Fund. In einem Bankschließfach ihres Vaters befanden sich zehn seltene amerikanische 20-Dollar-Goldmünzen. Es handelte sich hierbei um die legendären „Double Eagle“. Unter Franklin D. Roosevelt waren diese Goldmünzen im Zuge des Goldverbots von 1933 eingezogen und eingeschmolzen worden.

Anwälte der US-Regierung fordern die Münzen nun als Staatseigentum von der Familie zurück, nachdem deren Existenz bekannt wurde.

Die „Double Eagle“ besitzen enormen Sammlerwert. Anfang des Jahres war ein Exemplar aus dem Jahr 1849 auf einen zweistelligen Millionen-Dollar-Betrag geschätzt worden: Diese US-Goldmünze kostet jetzt 20 Millionen Dollar

Angeblich gibt es inklusive der 10 nun aufgetauchten Münzen weltweit nur noch 13 Exemplare. Zwei sind in Besitz des Smithsonian‘s National Museum of American History. Ein vom ehemaligen ägyptischen König Farouk gestiftetes Exemplar ist in der Federal Reserve Bank of New York ausgestellt. Insgesamt sollen seinerzeit weniger als 500.000 „Double Eagles“ hergestellt worden sein.

Die Familie hat die Münzen inzwischen in die Obhut der amerikanischen Münzprägeanstalt U.S. Mint gegeben. Man schlägt vor, die Münzen zu verkaufen und den Erlös mit der US-Regierung zu teilen. Regierungsvertreter argumentieren dagegen, dass es sich um US-Staatseigentum handele und die Münzen große historische Bedeutung hätten.

Mehr dazu in einem aktuellen Reuters-Artikel (in Englisch).

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Eingetragen von am 12. Jul. 2011. gespeichert unter Fed, Gold, Goldmünzen, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

5 Kommentare für “US-Regierung zieht wegen Dollar-Goldmünzen vor Gericht”

  1. Da schlage ich vor Metallfeile nehmen und so lange auf den Goldmünzen(Double Eagle) herum feilen bis zu Pulver werden.

    So hat die US_Regierung dann auch nix,selbst wenn dann der Knast drohen sollte wegen Sachbeschädigung.

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  2. Eine Unze Gold ist und bleibt eine, völlig egal in welche Form man die bringt. Zerfeilen und Goldstaub abgeben ist also auch egal, denn die Bänkster bewerten ja nur den Spot ;-) Wäre natürlich sehr schade um diese wirklich schönen Münzen. Übrigens die nicht 1933 Exemplare bekommt man gelegentlich noch nahe Spot.

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  3. Solche Juristen sind System-Huren.

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  4. Also merke !
    Niemals der Regierung irgendwas erzählen. Sie werden immer einen weg finden Dich zu berauben. Dafür sind Regierungen schließlich da.

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