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Auch Rumänien will sein Gold nach Hause holen

Gold, Bank of England, Rumänien (Foto: Goldreporter)

Die Bank of England weigerte sich zuletzt, das Gold Venezuelas auszuliefern. Auch Rumänien hat größte Teile der Goldreserven dort gelagert (Foto: Goldreporter)

In Rumänien haben Regierungspolitiker einen Gesetzentwurf vorgelegt, der die Heimholung der im Ausland gelagerten Goldreserven vorsieht. 61 Tonnen Gold sollen sich in Tresoren der Bank of England befinden.

Rumänische Regierungspolitiker wollen das im Ausland gelagerte Gold des Landes nach Hause holen, zumindest große Teile davon. Nach einem Medienbericht haben Liviu Dragnea, Vorsitzender der sozialdemokratischen Partei (PSD) und sein Parteigenosse, Senator Serban Nicolae, einen entsprechenden Gesetzentwurf vorgelegt.

Darin heißt es: „Die Nationalbank von Rumänien kann Gold aus den im Ausland gebildeten Reserven ausschließlich zum Zwecke der Erzielung von Einnahmen aus dem Handel und anderen spezifischen Geschäften verwenden. Das von der Nationalbank Rumäniens im Ausland gelagerte Gold darf 5 Prozent der gesamten Goldreserven nicht überschreiten“.

Rumänien verfügt offiziell über Goldreserven von 103,7 Tonnen. 61 Tonnen Gold sollen sich laut dem Bericht in der Obhut der Bank of England befinden. Der rumänische Parlamentsabgeordnete Florin Citu von der Nationalliberalen Partei PNL behauptet, Rumänien benötige die Zustimmung der Europäischen Zentralbank, wenn man das Gold nach Hause holen wolle. Das Land plant, im Jahr 2022 der Euro-Gemeinschaft beizutreten.

In Rumänien befürchten Medien, die Regierung könnte Pläne haben, das Gold zu verkaufen, um Haushaltslöcher zu stopfen. Serban Nicolae widersprach dieser Idee. Die Initiative sehe ausschließlich vor, das Gold zu erlangen und in Rumänen aufzubewahren.

In den vergangenen Jahren haben zahlreiche Länder Gold aus dem Ausland in die Heimat überführen lassen, darunter Deutschland, Österreich und die Niederlande. Das betraf vor allem Goldreserven, die bei der Federal Reserve Bank of New York eingebucht waren. Auch Ungarn hatte vor einem Jahr angekündigt, Gold aus London abzuziehen. Venezuela scheiterte zuletzt am Widerstand der Bank of England. Diese hatte sich geweigert, dem Wunsch der amtierenden Regierung nachzukommen.

Goldreporter

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Eingetragen von am 1. Mrz. 2019. gespeichert unter Banken, Europa, Gold, Marktdaten, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

14 Kommentare für “Auch Rumänien will sein Gold nach Hause holen”

  1. schauen wir mal wie lange aus England noch Gold geliefert werden kann.

  2. Es heißt hier: „Rumänien benötige die Zustimmung der Europäischen Zentralbank, wenn man das Gold nach Hause holen wolle“ – stimmt das wirklich?

    • Das wars mal wieder mit dem so genannten technischen Widerstand. Den gibt es immer nur bei steigenden Kursen bei Gold. Bei fallenden Kursen gibt es den nicht. Charttechnik funktioniert nicht bei manipulierten Märkten. es gibt kein Angebot und keine Nachfrage. Der Preis wird einfach festgelegt von der Finanzmafia.

      • Aber… @Stillhalter

        Daß man die Kurse von Gold & Silber ab Donnerstag tiefer legen mußte, liegt auf der Hand…
        Warum?

        Der Pleitegeier schwebt schon wieder über dem „Oral Office“ im Weißen „Twitter-Häuschen“ und wird ab Montag die Märkte und Presse beschäftigen.

        “Der US-Staatsbankrott ist wieder da – wolle ‚mer ihn reilasse‘?

        „Washington, DC – 02.03.2019
        Weniger als 60 Tage nach dem Eid des neu gewählten Kongresses in diesem Januar wird die Schuldengrenze wieder auf Rekordhöhe in Kraft treten und der Gesetzgeber muss ab heute, den 2. März 2019, eine Entscheidung treffen, wie die US-Regierung sich vor dem Zahlungsausfall <a href="(guckst Du hier:)„>(siehe hier:) schützen kann.
        Per Gesetz wird das Schuldenlimit am 2. März 2019 wieder eingesetzt. Das Bipartisan Policy Center (BPC) schätzt, dass es mit einem Rekordhoch von etwa 22 Billionen US-Dollar wieder eingesetzt wird, vorausgesetzt, dass der Gesetzgeber vor diesem Zeitpunkt keine Maßnahmen ergreift.
        Nach der Wiedereinsetzung wird das Finanzministerium voraussichtlich für einige Zeit so genannte „außerordentliche Maßnahmen“ zur Finanzierung von Regierungsoperationen einsetzen. In einer neuen Prognose schätzt BPC, dass das Finanzministerium die Regierung bis mindestens Mitte des Sommers 2019 vollständig finanzieren kann, indem es außergewöhnliche Maßnahmen, Barmittel und eingehende Cashflows verwendet.

        Die Kosten für die Steuerzahler beginnen jedoch früher mit Faktoren, die mit dem Erreichen der Schuldengrenze zusammenhängen, wie beispielsweise höheren Zinssätzen für US-Staatsanleihen. Wenn der Kongress keine Maßnahmen ergreift, um die Schuldengrenze bis Mitte des Sommers zu bewältigen, riskiert die Regierung erneut das „X Date“, den Tag, an dem das Finanzministerium nicht mehr alle Rechnungen der Regierung vollständig und pünktlich bezahlen kann. Ein solches Ergebnis würde erhebliche Kosten für den US-Steuerzahler und Risiken für die US-Wirtschaft bedeuten, da Länder und Märkte auf der ganzen Welt die Kreditwürdigkeit der US-Regierung in Frage stellen.“

        https://www.heise.de/tp/features/Trump-ist-der-Koenig-der-Schulden-4312671.html

        • Sorry, der blau hinterlegte Link „ging in die Hose…“

          Neuer Versuch:

          …sich vor dem Zahlungsausfall
          (guckst Du hier:)
          schützen kann.

          http://www.usdebtclock.org/cbo-omb-gop-budget-estimates.html

        • @Watchdog

          Sorry, aber die Grenze wird man einfach anheben und fertig. das ist für mich ein „Nichtereignis“ wie die letzten Jahre augch schon. Das ruckelt ein bisschen und fertig.

          Wenn das ein Problem wäre, dann hätte man vermutlich nicht einfach so den Preis drücken können.

        • @Watchdog

          Schau Dir diese Posse mal an: Fitch, ihres Zeichens eine der drei großen US-Ratingagenturen, belässt das Grading Italiens beim an sich schon desaströsen „BBB“ (mit negativem Ausblick). Soweit, so zweifelhaft. Noch bizarrer ist allerdings das Gezerre darum:

          „Ministerpräsident Giuseppe Contes Büro meinte nach dem Bekanntwerden der unveränderten Einstufung, diese „bestätig[e] die wirtschaftliche Solidität unseres Landes“, auch wenn sie „von der vorübergehend verlangsamten Wirtschaft, die ganz Europa betrifft“, negativ beeinflusst sei. Fitch selbst meinte dazu, „die Bewertung und die negativen Aussichten“ spiegelten einen „extrem hohen Stand der öffentlichen Schulden“ und die „Abwesenheit von strukturellen Haushaltskorrekturen“ wider.“

          https://www.heise.de/tp/features/Fitch-senkt-Kreditwuerdigkeit-Italiens-nicht-4317897.html

          Eine durchgehende Farce. Ich kann das alles einfach nicht mehr ernst nehmen. Wird an mir liegen.

  3. Das Lügenkartell bricht bald zusammen.
    Der IWF warnte ja schon vor Gold. Ha.ha

  4. Die US-Armee „kassiert“ 50 Tonnen Gold in Syrien…,
    „Gold deal between United States and Daesh (ISIS): Mission accomplished.“

    https://www.sana.sy/en/?p=159721

    Das wurde aber auch Zeit…die COMEX braucht dringend Nachschub

  5. Wolfgang Schneider

    Rumänien in der Eurozone ab 2022? Da muß ich ja mein altes Lied ergänzen:
    https://www.youtube.com/watch?v=e-HuoSUwQSU
    11 kleine Eurolein, die waren völlig jeck.
    Der Draghi hat sich quergestellt, Rumäniens Gold ist weg.

    10 kleine Eurolein, die taten sich sehr freuen.
    Doch Griechenland saß mit im Boot, neune tun’s bereuen.

    9 kleine Eurolein. die haben nichts gedacht.
    In Irland ist jetzt Helloween, da waren’s nur noch 8.

    8 kleine Eurolein, die haben’s übertrieben.
    Italien geht die Puste aus, nun sind es nur noch 7.

    7 kleine Eurolein, die sind völlig perplex.
    In Lissabon ist Schicht im Schacht, da waren’s nur noch 6.

    6 kleine Eurolein, die waren ganz genervt.
    Beim Ami zu viel Schrott gekauft, den Belgier hat’s entschärft.

    5 kleine Eurolein, die kam es ganz schön teuer,
    Der fünfte büßt den Syrien-Feldzug nun im Höllenfeuer.

    4 kleine Eurolein, die fanden nichts dabei.
    Die Bankenrettung war zu viel, da waren’s nur noch 3.

    3 kleine Eurolein, die riefen laut Hurra.
    Doch eines fiel beim Rating durch, zweie sind noch da.

    2 kleine Eurolein, die kamen nicht ins Reine.
    Den Staatsbankrott noch abzuwehren, schaffte nur der eine.

    Ein kleines Eurolein, die hatte was gebissen.
    Sanktionen gegen Putinland, nun hat es sich gesch…

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  • rogerburns: Sind die Gründe, die die letzten 12 Monate für Gold sprachen etwa verschwunden: Beispiele: die niedrigen...
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  • materialist: @Armin Pieroth Bitte erst mal informieren und dann posten, gerade bei den grossen Minen mit hoher...
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  • Fleischesser: Eine schlechte Nachricht nach der anderen, da steckt doch irgendwie System dahinter.
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