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Bundesbank erklärt Goldüberführung für abgeschlossen

Bundesbank-Goldbarren mit aufgeklebten Inventarnummern (Foto: Nils Thies)

Drei Jahre vor dem geplanten Termin meldet die Deutsche Bundesbank den Abschluss des Überführungsprogramms für deutsche Goldreserven aus dem Ausland.

Die Deutsche Bundesbank meldete am gestrigen Mittwoch Vollzug. 50,6 Prozent der deutschen Goldreserven lagerten nun im Inland. Das letzte zur Überführung nach Deutschland vorgesehene Gold sei aus Frankreich eingetroffen. Die 2013 bekanntgegebenen Heimholungspläne seien drei Jahre vor dem avisierten Termin abgeschlossen worden.

Seit 2013 wurden laut Bundesbank insgesamt 674 Tonnen an deutschem Währungsgold heim geholt, das im Ausland gelagert war. 374 Tonnen kamen demnach aus Paris und 300 Tonnen aus New York.

Bereits im vergangenen Februar hatte man erklärt, das gewünschte Gold aus den USA sei vollständig eingetroffen (Bundesbank: Gold-Überführung aus New York abgeschlossen). Weiterhin verbleiben sollen dort 1.236 Tonnen. Die aus New York angelieferten Goldbarren seien vor der Einlagerung in Frankfurt umgeschmolzen worden.

Die deutschen Goldreserven sind nun wie folgt auf drei Lagerorte verteilt (Gewichtsangaben gerundet):

  • Deutsche Bank, Frankfurt/Main: 1.710 Tonnen (50,6 %)
  • Federal Reserve Bank of New York, New York: 1.236 Tonnen (36,6 %)
  • Bank of England, London: 432 Tonnen (12,8 %)

Weiterhin umstritten ist jedoch die Barrenliste, die die Bundesbank im vergangenen Jahr vorgelegt hat. Nicht alle Goldbarren sind dort mit den unverwechselbaren Kennzeichnungsmerkmalen aufgeführt (Barrenhersteller, Barrennummer, Feingehalt, Prägejahr), sondern der Großteil nur mit einer von der Bundesbank vergebenen Inventarnummer. Eine aktualisierte Barrenliste soll im Frühjahr 2018 veröffentlicht werden.

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Eingetragen von am 24. Aug. 2017. gespeichert unter Banken, Deutschland, Gold, Goldbarren, Marktdaten, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

9 Kommentare für “Bundesbank erklärt Goldüberführung für abgeschlossen”

  1. Interessantes „Timing“, nicht wahr?

    Anfang der Woche besucht der neue US-Finanzminister Fort Knox (erstmals wieder seit 1974…), um den verblüfften Reportern werbewirksam, aber mit ‚dünnen‘ Worten mitzuteilen: ‚Glad Gold is safe‘,

    Google-translator: „Gold ist froh im Safe!“,

    dann prescht die Buba vor die Presse und erklärt, daß die ‚Gold-Repatriierung‘ 3 Jahre vor Termin abgeschlossen sei.

    Zufall?

    Versuchen die USA etwas übereilt, das Thema US-Goldreserven „schönzureden“, bevor das drohende Thema „Zahlungs-Unfähigkeit“ im Land der unbegrenzten Verschuldungsmöglichkeiten Ende September (‚Debt Ceiling‘) hochkocht?

    Man stelle sich vor, Mr. Mnuchin hätte der Presse erzählt, er hätte keine Goldbarren gesehen, denn das US-Finanzministerium hielte stattdessen nur „Gold-Zertifikate“ in seinem Balance Sheet?

    Chinas/Rußlands (Germany’s?) Goldreserven würden automatisch ‚aufgewertet‘.

  2. Diesen Berufslügnern glaubt doch heute keiner mehr.
    Ich habe nur das Gold, was ich selber anfassen kann.

  3. wozu GOld! Bitcoins sind das neue Gold ….

    Wegen Dieselabgase wird diskutiert ABER haben die eigentlich mal gecheckt wieviel Strom fürs Mining weltweit unnötig verbraucht wird. Das sind locker 3-4 Atomkraftwerke wenn man alles zusammenzählt. Diese riesigen Miningfarmen verbrauchen Strom von Mio. Dollar !!! Die ganze Welt ist nur noch bescheuert u. eigentlich nicht mehr zu retten!

    • So. Ich versuchs ohne Schimpfwort im Bezug auf die EU.

      Über Dieselabgase würde in Europa nicht diskutiert werden, wenn in den Städten die Grenzwerte eingehalten werden würden.
      Das hat mit bitcoins nichts zu tun.
      Es hat aber sehr wohl etwas mit der verschi….. EU zu tun wo halbfertige Produkte zwischen Fabriken hin und her gesendet werden nur weil ein Teil der Arbeit irgendwo billiger ist und die Transportkosten weitaus zu nieder sind.

      • @LosWochos

        Betriebswirtschaftlich billiger, volkswirtschaftlich teurer. Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren ist nun einmal die Geschäftsgrundlage der alternativlosen Marktwirtschaft.

  4. 0177translator

    @Goldminer
    http://viewzone2.com/fakegoldx.html
    Und wozu wurden dann unter Clinton 640.000 Barrenkerne aus Wolfram hergestellt?

    • @0177translator

      Diese story (über die Clinton/Rubin-Affäre) ist sicher gut bekannt,- leider waren die Chinesen sehr mißtrauisch und haben doch tatsächlich Probebohrungen durchgeführt.
      Das ist übrigens auch einer der Gründe, warum die PBOC fast nur noch über die Schweiz ihre Gold-Importe steuert: die betrügerischen „Cowboys“ haben seitdem in des Wortes verwegenster Bedeutung …bis in die Steinzeit…“verschi$$en“.

  5. Fake news vor der Wahl, sonst nichts.

  6. Da gibt es nix mehr zurück zu holen.
    Der Rest ist futsch und nur noch in den Büchern der Buba eine Zahl.

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