Sonntag,25.September 2022
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Bundesregierung kündigt neue Goldmünzen an

Im Zeitraum von 2023 bis 2027 sollen fünf neue Goldmünzen mit 50-Euro-Nominal ausgegeben werden. Das Motiv der Serie: Deutsches Handwerk.

50-Euro-Goldmünzen

Die Bundesregierung hat eine neue Serie von 50-Euro-Goldmünzen angekündigt. Demnach sollen im Zeitraum von 2023 bis 2027 insgesamt fünf Münzen ausgegeben werden, die dem Thema „Deutsches Handwerk“ gewidmet sind.

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Die neue 50-Euro-Goldmünzen-Serie „Deutsches Handwerk“ beginnt im August 2023 mit dem Motiv „Ernährung“ (Foto: BVA)

Das Münzmotiv

Die erste Ausgabe soll im August 2023 erscheinen und das Motiv „Ernährung“ tragen. Dabei wird die Prägung typische Produkte und Werkzeuge dieser Branche zeigen. Der Entwurf stammt von der Berliner Künstlerin Elena Gerber.

Dagegen zeigt die Wertseite einen Adler, den Schriftzug „Bundesrepublik Deutschland“, Wertziffer und Wertbezeichnung, die Jahreszahl 2023, die zwölf Europasterne sowie – je nach Prägestätte – das Münzzeichen „A“ (Berlin), „D“ (München), „F“ (Stuttgart), „G“ (Karlsruhe) oder „J“ (Hamburg).

Die Münzdaten

Währenddessen hat das Finanzministerium noch keine Informationen über die nachfolgenden, jeweils jährlich erscheinenden Handwerks-Themen veröffentlicht. Aber die neue Serie löst die 50-Euro-Goldgedenkmünzen der ebenfalls fünfteiligen Reihe Musikinstrumente ab, die mit der Ausgabe der „Konzertgitarre“ in diesem Jahr endete.

Generell: Die 50-Euro bestehen aus 999,9er Feingold und sind 7,78 Gramm schwer. Somit handelt es sich jeweils um eine viertel Unze Gold. Der Durchmesser der Goldmünzen beträgt 22 Millimeter. Der Münzrand ist geriffelt. Verkauft werden die Stück jeweils von der Münze Deutschland. Wenn Sie die Münzen zum Erstausgabetermin erhalten möchten, dann müssen Sie die Ware auf der Internetseite des Anbieters rechtzeitig vorbestellen. Denn die Frist läuft in der Regel bereits einige Monate vor dem Ausgabetermin aus.

Deutsche Goldmünzen

Die Bundesrepublik Deutschland gibt jährlich drei Goldmünzen in verschiedenen Größen aus. Sie tragen die Nominale 100 Euro, 50 Euro und 20 Euro. Sie sind als Gedenkmünzen mit begrenzter Auflage konzipiert. Unterdessen haben sich die 100-Euro-Goldmünzen im Sekundärhandel als Anlagemünzen etabliert. Denn die Goldstücke besitzen mit einem Gewicht von einer halben Unze eine attraktive Größe, besitzen eine relativ hohe Auflage und Verbreitung und werden nahe am Goldkurs verkauft und angekauft werden.

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18 Kommentare

  1. Die BRD hat wohl keine anderen Probleme, als Gedenkmünzen heraus zu geben.
    Man mag daraus schliessen, dass wohl alles Paletti ist im deutschen Lande :).
    Was mir sonst noch auffällt, dass ausser Klapperschlange, WS, Goldhase, Goldi und meiner Wenigkeit kaum mehr einer postet.
    Was ist da los ? Die haben ja wohl nicht alle das Handtuch geworfen.?
    Bei der Links- und Bitcoin-Fraktion nicht schlimm, aber die anderen ?

    • @Maruti
      Die Eder Truppe investiert gerade den Großteil der Zeit in schöne Erinnerungen.
      Gummiabrieb auf Serpentinenstrassen (Yamaha versus Kawasaki), gutes Essen, Weinchen.
      Gerade ist Päuschen und da reicht ein Blick in den GR um sich zu freuen, daß Au mal wieder in Richtung KaufDip läuft.

      Wir haben keine Aktien und keine Anleihen mehr und auch kaum noch Euros.
      Alles SUPER .

      • @Maruti
        Tut mir leid. Ich halte generell die Füße still was Finanzen anbelangt und bin deshalb kaum aktiv. Das einzige, was ich mache ist das Elternhaus elektronisch und energetisch auf Vordermann zu bringen. Da hängt viel altes Zeugs rum, das mit der Zeit in unnötigen Strukturen gewachsen und nicht mehr aktuell ist. Das kostet nicht nur FIAT sondern auch viel Zeit und Schweiß von der ganzen Familie, wenn man möglichst viel selbst machen will. Immerhin ist jetzt das Dach wieder dicht, für die nächsten 20 Jahre top in Schuß und endlich soweit mit PV-Modulen zugepflastert zu werden ;-)

  2. Sanktionen gegen Rußland: die EINEN (z.B. „D“) kuschen devot, –
    die ANDEREN lachen sich in‘s Fäustchen . . .

    Als Reaktion auf Russlands Angriff auf die Ukraine versprach US-Präsident
    Joe Biden, die russische Wirtschaft zu isolieren und zu „lähmen“. Moskau konnte
    jedoch seine wirtschaftliche Stärke aufrechterhalten, unter anderem durch die
    Ausfuhr von Holz, Metallen, Lebensmitteln und anderen Waren im Wert von über
    1 Mrd. USD pro Monat in die USA.

    Laut einer von Associated Press zitierten Statistik haben seit dem 24. Februar
    mehr als 3.600 Schiffe aus Russland US-Häfen angelaufen. Das ist zwar fast
    die Hälfte der Verschiffungen im gleichen Zeitraum im Vergleich zum Vorjahr,
    aber immer noch Importe im Wert von über 6 Milliarden Dollar. „

    https://www.zerohedge.com/geopolitical/america-imported-over-6-billion-goods-russia-ukraine-invasion

    „Wer ko, . . . der ko . . .“

  3. Das wäre großartig, um in Goldmünzen zu investieren. Ich habe gerade ein paar Gewinne aus dem Verkauf von Aktien erzielt, also suche ich nach neuen Investitionsmöglichkeiten.

    • @united Bronx
      Würde wieder in Aktien investieren, die sind gerade günstig.Gold bringt keine Zinsen und essen kann man es auch nicht.
      Es macht auch keinen Sinn, es aus der Erde zu graben nur um es dann wieder unterirdisch zu lagern.
      Gold arbeitet nicht.
      Bleiben Sie lieber bei den Aktien, das bringt Gewinne und sozialer ist es auch ( Tenhagen).

      • @Maruti
        Ich mochte Paul Kuhn sehr.
        https://www.youtube.com/watch?v=aUJGm9Ha8zU

        Es gibt kein Gold in New York, es gibt kein Gold.
        Drum fahr ich nicht darauf ab, macht was ihr wollt.
        Das Gold ist weg aus New York, weil’s keiner braucht,
        weil es als Nahrungsmittel und als Geld nicht taugt.

        Meine Aktien hab ich schon lange,
        an der Börse der Wahnsinn jetzt tobt.
        keine Nadeln mehr an der Tanne,
        hat der, der die Aktien nicht lobt.
        Ihr Verkauf, der wär längst schon gewesen,
        wenn die Jahresend-Rallye nicht wär,
        Warum steigen sie nicht?
        Warum steigen sie nicht?
        Ich bin gierig und will stets noch mehr.

        Es gibt kein Gold in New York, es gibt kein Gold.
        Drum fahr ich nicht darauf ab, macht was ihr wollt.
        Das Gold ist weg aus New York, weil’s keiner braucht,
        weil es als Nahrungsmittel und als Geld nicht taugt.

        Denn Gold bringt gar keine Zinsen,
        Bonds und Aktien, die bringen viel mehr,
        Und sein Preis geht stets in die Binsen,
        Mein Vermögen ich stetig vermehr‘.
        Die Goldbugs, die singen so Lieder,
        nach dem Bullen käm‘ auch mal der Bär,
        daß die Blase bald platzt,
        daß der Euro abkratzt,
        doch das interessiert mich nicht sehr.

        Es gibt kein Gold in New York, es gibt kein Gold.
        Drum fahr ich nicht darauf ab, macht was ihr wollt.
        Das Gold ist weg aus New York, weil’s keiner braucht,
        weil es als Nahrungsmittel und als Geld nicht taugt.

  4. @Maruti
    Sie bringen die Leute wieder richtig
    durcheinander.
    Habe neulich zum Spass EM verteufelt, weil dieses
    unnütze Zeug die Inflation nicht kompensieren kann. Der Unfug wurde
    natürlich auch noch geglaubt. Tatsache ist jedoch:
    Wer genug EM hat, wird die kommende
    wirtschaftliche Depression und Hyperinflation gut überstehen.
    Sie wollten doch neulich noch ordentlich
    Bitcoins kaufen und das prallgefuellt wallet im Meer
    versenken.
    War wohl wieder heisse Luft wie schon öfters!?

    • @donaustreuner
      Spass muss sein, sprach Wallenstein….
      Doch nun wieder im Ernst:
      Wer bisher kein Gold hatte und jetzt glaubt, mal schnell rein zu steigen um Gewinne zu machen, soll es lieber lassen und weiter bei Aktien bleiben. Da kann man genügend Verluste machen und den Freunden erzählen, welche Gewinne man wieder hatte.
      Bezüglich Goldmünzen sollte man lieber auf bewährte Anlage Münzen setzen oder alternativ Briefmarken sammeln.
      Charttechnisch sollte der Goldpreis nun tunlichst über 1750 Dollar, besser 1800 Dollar gehen, damit sich bei 1750 ein solider doppelter oder 3 facher Boden bildet.
      Übrigens, die Luft ist hier, wo ich residiere, sehr heiss.
      35 Grad.

    • @Materialist
      In der Neuen Züricher war vor ein paar Tagen ein super Artikel, wie viel Strom/Energie es braucht,
      Um 1 Liter Milch zu erzeugen (ja, auch das Futter für die Kuh) und daraus Joghurt und Käse zu machen und ins Supermarktregal zu bringen.
      Kann grad nix verlinken, bin unterwegs.

      • @Materialist: da ist der Link zum Artikel:
        https://www.nzz.ch/wirtschaft/abhaengigkeit-von-strom-versorgung-mit-lebensmitteln-als-beispiel-ld.1699471

        Fast keiner der Kunden, die Bei LIDL etc. eine Plastikpackung Käse aus dem Regal holen, ahnt ja, dass die Geschichte mit dem Käse in einer Fabrik bei Stihl anfängt.

        Dort werden die Kettensägen gefertigt, mit denen Bolsonaro den Regenwalt fällen lässt, um dort die Unmengen von Monsanto-Gensoja anzubauen, den bei uns dann die Hochleistungskühe fressen.
        Auf der anderen Seite der Welt wird damit der Regenwald gefällt, um Palmölplantagen anzulegen, neben Zucker einer der Lieblingsrohstoffe von Nestle, Unilever etc.

  5. @Materialist:
    Das kommt immer auf den Standpunkt an:
    Für die US-Ölmultis, die Saudis (die OPEC generell) und GAZPROM/Rosneft etc. ist gerade Weihnachten, Ostern und Geburtstag zusammen.
    Indische Ölhändler/Raffinerien und etliche Reeder machen auch Überstunden beim Geldzählen.
    Russland hat beispielsweise noch nie in den letzten 20 Jahren so viel Geld mit Öl/Gasexporten verdient wie in den letzten Monaten.
    Nur Europa und spez. Debilistan gehen unter.

    Die Wirkung der Sanktionen hat ein Cleverle so beschrieben:
    Ich habe Streit mit meinem Nachbarn und will den bestrafen.
    Darum komme ich auf die grandiose Idee, mein Haus anzuzünden.
    In der Hoffnung, dass dann der Abbruchunternehmer, der meine verkohlte Ruine abreißt, 5 Meter Zaun beim Nachbarn umfährt.
    Echt cleverer Plan.
    Wird aber trotzdem umgesetzt.

  6. Laut meiner App „metals Gold“ stand der Goldpreis im Februar bei 1870 EUR. Heute steht er bei 1728 EUR unf fällt weiter. Innerhalb 6 Monaten bekommt man nun die Unze um etwas über 140 EUR günstiger.
    Wie gesagt, in einem halben Jahr.
    Was wäre die Regierung glücklich, könnte sie den Strompreis innerhalb von 6 Monaten um diese etwa 8% senken.
    Und so sieht es aus:
    Inflation: +8%
    Gold: -8%
    Dies für alle, welche damals über maruti lästerten und meinten, im Februar 22 zu 1870 EUR kaufen, bevor es 3.000 EUR kostet und nichts mehr zu kaufen gibt.
    Jetzt, Ende August 22, meint maruti: weiter warten.
    Denn, das Geld wird nicht weniger wert, jedenfalls nicht in Bezug auf Gold und Silber. Ganz im Gegenteil, womöglich noch.
    Und zu kaufen wird es auch noch was geben, ganz bestimmt.

  7. https://finance.yahoo.com/news/census-bureau-3-8-million-100000978.html
    Ob hieran auch der Putin schuld ist? Liebe amerikanische Freunde, kümmert euch doch mal um eure eigenen Baustellen, anstatt stets anderen am Zeug zu flicken. Euer eigenes Land ist überschuldet und erinnert mich an die UdSSR von 1991. Nach viel Großkotzigkeit kam ein jäher Fall. Eindrucksvoll wie ab Anfang 1991 der Rubel ins Bodenlose fiel. Die Leute durften nur ein bißchen Geld monatlich von den Konten holen und mußten zusehen, wie die Inflation wütete. Soll Nestor Kirchner in Argentinien auch gemacht haben, schrieb @anaconda mal. Und der Homo americanensis hat zumeist nicht mal Guthaben, sondern horrende Schulden. Verbraucher-Schulden. Konsumenten-Kredite.

    Gestern wieder 140kg Äpfel (Fallobst) gesammelt. Dafür heute früh 20 5Liter-Saftbomben von der Mosterei geholt. Heute bisher 3 Stiegen blaue Pflaumen (Straßenobst) gepflückt. Die gehen morgen gratis an die 2 evang. Kindergärten in Frankfurt (Oder) und eine ans Kinderheim dort. Heute nachmittags und abends wird weiter gesammelt und gepflückt. Bisher 86 5Liter-Saftkartons á 5 Liter im Keller. Ein jahrelang haltbares Lebensmittel. Ist so wichtig wie meine Ag-Vorräte. Falls kein Armageddon kommt, wird wieder alles verschenkt. An die bekannten Empfänger.

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