Mittwoch,21.Februar 2024
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China setzt Gold-Käufe konsequent fort

Die chinesische Zentralbank hat im Dezember weitere 9 Tonnen Gold gekauft. Damit stockte die PBOC ihre Goldreserven nun 14 Monate in Folge auf.

Chinas Zentralbank kauft weiter Gold

Die chinesische Zentralbank hat auch im Dezember weiteres Gold gekauft. Denn die offiziellen Goldreserven des Landes sind vergangenen Monat auf 71,87 Millionen Unzen angestiegen. Das geht aus dem aktuellen Bericht der State Administration of Foreign Exchange (SAFE) hervor, der am Wochenende veröffentlicht wurde.

Gold, China, Goldreserven (Bild: Goldreporter)
China hat innerhalb eines Jahres 246 Tonnen Gold zu den nationalen Reserven addiert. Dagegen sind die Bestände an US-Staatsanleihen kontinuierlich gesunken (Bild: Goldreporter).

Goldreserven in China

Das heißt, die People’s Bank of China (PBOC) hat weitere 290.000 Unzen Gold gehortet. Diese Menge entspricht 9,02 Tonnen. Damit stiegen die gesamten Bestände nun auf umgerechnet 2.235,40 Tonnen. Allerdings handelt es sich bei der aktuellen Aufstockung um den geringsten Goldkauf seit April 2023.

215 Tonnen in einem Jahr

Im Gesamtjahr 2023 baute die PBOC ihre gemeldeten Lagerbestände um insgesamt 6,94 Millionen Unzen aus. Somit wuchs das Inventar in diesem Zeitraum um entsprechende 215,86 Tonnen.

In den vergangenen Jahrzehnten gab es immer wieder Phasen, in denen die chinesische Zentralbank über Monate und Jahre hinweg keine Bestandmeldungen ihrer Gold-Bestände bekanntgab. Aber darauf folgten oft Zeiträume in denen regelmäßig monatliche Aufstockungen gemeldet wurden – wie derzeit. Denn nun hat Chinas Zentralbank seit November 2022 offiziell wieder mehr als 9,23 Millionen Unzen (287 Tonnen) Gold zugekauft.

Kaufprotokoll

Hier eine Übersicht über die Entwicklung der Goldreserven in den vergangenen vierzehn Monaten (Quelle: SAFE):

  • November 2022: +32,03 t (1.030.000 Unzen)
  • Dezember 2022: +30,17 t (970.000 Unzen)
  • Januar 2023: +14,93 t (480.000 Unzen)
  • Februar 2023: +24,88 t (800.000 Unzen)
  • März 2023: +18,04 t (580.000 Unzen)
  • April 2023: +8,08 t (260.000 Unzen)
  • Mai 2023: +16,86 Tonnen (510.000 Unzen)
  • Juni 2023: +21,15 Tonnen (680.000 Unzen)
  • Juli 2023: +23,02 Tonnen (740.000 Unzen)
  • August 2023: +28,93 Tonnen (930.000 Unzen)
  • September 2023: 26,13 Tonnen (840.000 Unzen)
  • Oktober 2023: 23,02 Tonnen (740.000 Unzen)
  • November 2023: 11,82 Tonnen (380.000 Unzen)
  • Dezember 2023: 9,02 Tonnen (290.000 Unzen)

Summe: +287,08 Tonnen (9.230.000 Unzen)

Währungsreserven und Goldanteil

Parallel ist der Wert der gesamten Währungsreserven gegenüber Vormonat um 69,28 Milliarden US-Dollar auf 3.449,69 Milliarden US-Dollar gestiegen. Dabei wird der Wert der Goldreserven per Ende Dezember mit 148,22 Milliarden US-Dollar angegeben. Damit ergibt sich gegenüber Vormonat ein Anstieg um 2,52 Milliarden US-Dollar oder 1,7 Prozent. Aber der Gold-Anteil an den Gesamtreserven blieb unverändert bei 4,3 Prozent.

Rein ins Gold, raus aus dem Dollar

Außerdem hat sich China in den vergangenen Monaten kontinuierlich von amerikanischen Staatsanleihen getrennt. Das geht aus den Reports des US-Finanzministeriums hervor. Denn laut den jüngsten Zahlen hielt China im vergangenen Oktober offiziell noch US-Bonds im Wert von 769,60 Milliarden US-Dollar. Damit waren es 8,5 Milliarden US-Dollar weniger als im Vormonat. Ein Jahr wurden noch 877,9 Milliarden US-Dollar gemeldet. Das heißt, innerhalb eines Jahres verringerten sich Chinas Bestände an US-Schuldscheinen um 12 Prozent oder 108,3 Milliarden US-Dollar.

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6 Kommentare

  1. Hallo Zusammen
    Bei Euch in Deutschland geht ja die Post ab.
    Landwirte die Strassen blockieren, Streik bei der Bahn, eine Ampel die völlig hilflos und jämmerlich regiert, dem Habeck steht das Wasser bis zum Hals. In der Schweiz gibt’s auch Sorgen. Der starke Schweizer Franken ist schlecht für die Schweizer Unternehmungen. Und alles wird teurer. In der heutigen Rubrik Goldseiten wird von maßlos überbewerteten Aktienmärkten gesprochen. Ende des Zitats:
    Seien Sie auf alles vorbereitet!
    Im Jahr 2024 könnte alles passieren, steigende Gold und Silberpreise? Vielleicht? Dem Platin wird ein gutes Jahr prognostiziert. Ich weiss es nicht! Einbrechende Aktienmärkte? Alkes möglich oder auch nicht?
    Seid vorsichtig Kollegen, mit physischem Gold und Silber schläft man ruhig. Vielleicht noch etwas Platin?
    Ich wünsche ein gutes 2024.

    Grüsse aus der Schweiz.

  2. Geronimo:
    Ein starker Franken oder überbewertete Aktienmärkte sind keine wirklichen Probleme. Für jeden einzelnen Menschen elementar sind: Grundrechte, Wohnen, Energie sowie Essen und Trinken.
    Die Punkte Grundrechte, Wohnen und Energie sind in Deutschland bereits unters Rad gekommen. Essen und Trinken werden in Angriff genommen.
    Vorliegend geht es m.E. nicht um die Einsparung der einen Milliarde. Es wird vielmehr die herkömmliche Erzeugung von Lebensmitteln durch eine Vielzahl von Landwirten in den Focus genommen. Dies macht Sinn, wenn man diese Erzeuger als Konkurrenten schwächen will.
    Bill Gates kauft z.B. seit Jahren in den USA Ackerland in großem Stil auf. Meines Wissens ist er der Mensch mit dem größten Landbesitz in den USA. Gleichsam gibt es dort keine Probleme mit dem Anbau genmanipulierter Erzeugnisse. Hinzugekommen sind in den letzten Jahren Aktivitäten in Bezug auf die Erzeugung künstlichen Fleisches und z.B. der Nutzung von Insekten als Proteinquellen.
    Mit anderen Worten: wer die Menschheit kontrollieren und dirigieren will, der muss (auch) die Erzeugung der Lebensmittel in der Hand halten. Möglicherweise sehen wir hier gerade die Inbesitznahme dieser Schlüsselposition.
    Die Erlangung der Herrschaft über das Trinkwasser wird der nächste Punkt auf der to-do-Liste sein.
    Wer über Grundrechte, Wohnen, Energie sowie Essen und Trinken entscheidet, der ist der Herr. Alle anderen sind die Sklaven.
    Man mag diese Gedanken als Spinnerei abtun. Diesenfalls sollte man sich vor Augen halten, wie sich die Verhältnisse in den letzten Jahren tatsächlich verändert haben. EM mögen beruhigen, sie bieten dem Einzelnen aber letztlich nur einen Aufschub.
    Vor diesem Hintergrund sollte man die aktuellen Proteste in Deutschland sehen (und diese mit Herz und Hand unterstützen!).

    • @Racew
      Wie wahr, wie wahr.
      Auch heute schon wäre Gegenwehr möglich: einfach auf den nächsten Wochenmarkt, Bauernmarkt etc, statt zu ALDI.
      Aber ich habe wenig Hoffnung.
      Die Plandemie hat gezeigt, dass die Masse sogar darauf besteht, dass die Grundrechte abgeschafft werden.
      Die waren richtig scharf auf Masken, Lockdown, Verbote und den Pieks.
      Es konnte gar nicht hart genug verboten werden.

      90 % Plus kaufen BILLIGE Lebensmittel, sonst zählt gar nichts.
      Auch die, die es sich eigentlich leisten können.
      Nur billig muss es sein. Da fragt schon heute kein Käufer, was in einem Stück Fleisch für 5 Euro das Kilo eigentlich drin ist /drin sein muß.

      Witz:
      Was ist die beste Grippevorbeugung im Winter ?
      Ein Chickenburger pro Woche.
      Da sind genug Antibiotika und Hormone drin, um Pest und Cholera gleichzeitig zu überleben.

      Wenn die Bulette dann künftig nur noch 4 Euro das Kilo kostet, fragen auch 95 % nicht, ob die aus Käferchen besteht. Garantiert. BILLIG ist sie. Das reicht.
      Der Liter Wein im Tetrapack für 2 Euro. Was bleibt da nach Gewinn, Umsatzsteuer, Verpackung und Transport noch für den Inhalt übrig ?
      3 Euro in der Flasche ist auch nicht besser, da ist die Verpackung wohl teurer als der Inhalt.

      Olivenöl für 5 Euro die Flasche. Unser Bauer in Italien benötigt die Oliven eines ganzen Baumes für EINE EINZIGE Flasche Qualitätsöl (extra vergine, kaltgepresst, erste Pressung, bio). Das geht nicht mit 5 Euro.
      Ich frag mich jedesmal, was da im Supermarkt für Zeug in der Flasche sein muß (Verpackung, Transport, Gewinn, Steuer auf allen Ebenen bis LKW-Maut und Diesel- Co2- Steuer, Ladenmiete, Personalkosten………).
      Dann bleibt gefühlt 1 Euro für das Öl selbst übrig.
      Wohl bekomms !

      Bei Geld dasselbe: gezahlt wird mit Karte oder neuerdings dem Smartphone (super, dann wissen Google und Apple sofort, was ich wo gekauft habe und wie mein Kontostand aussieht).
      Ist ja so praktisch.
      Die werden auch die CBDC klaglos akzeptieren.

      Der Schlüssel war, die Masse über miserable Bildung gezielt zu verblöden und die Medien gleichzuschalten.
      Der Rest läuft dann schon.
      Doofies an der virtuellen Hundeleine.
      Sieht man ja.

      Unsere Chance ist nur, zu der Minderheit zu gehören, die es möglichst lange schafft, ordentlich zu leben.
      Daran glaube ich. Und dafür bereite ich mich vor.
      Für die Masse habe ich keine Hoffnung.
      Vielleicht ändere ich meine Meinung nach den Landtagswahlen dieses Jahr, wenn SPD und FDP aus den Landtagen geflogen und die Grünen unter 10 % sind.
      Und die neue Werteunion der Merkel-Rot-Grün-CDU 2/3 der Stimmen abgenommen hat.
      Träumen darf man ja noch.

  3. @Racew
    Ihre Gedanken über Gates sind garnicht so verkehrt, das gleiche haben die in Holland versucht. Nicht wenige der politischen Eliten in den meisten EU-Länder, führen die Agenda die auferlegt ist gerne aus. Hier geht es nicht nur um die Erzeugung von künstlichen Fleisch, das Ziel ist weit größer. Eliminieren der Konkurrenz dh. die kleinen Bauernbetriebe, Agrarflächen aneignen, Monopol anstellen. Die gleichen Leute die sowas anstreben, sind auch in US Unternehmen investiert, die entweder Saatgut produzieren/vermarkten zb. ADM, oder auch in solchen die Agrarmaschinen/Traktoren bauen zb. Deere.
    Die Bauernproteste bilden nur den Anfang, der Druck muss nicht nachlassen. Der Erfolg der AfD spiegelt nur den Misserfolg der Ampel Koalition, die Menschen im Lande haben gehörig die schnauze voll.
    Habe gestern ein Video von Frau Weidel kommentiert, in kurze Zeit mehrere dutzend Antworten, in positiven Sinne.
    Wir stehen alle zusammen, wir sitzen alle im gleichen Boot. Die AfD sollte ihre Chance bekommen.
    Racew, bleiben Sie positiv. Es ist wie beim Gold im Dunkeln sieht man es nicht, bis das Licht sein Glanz hervorbringt. Genau so ziehen irgendwann die dunklen Wolken ab und die Sonne erhellt alles.

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