Mittwoch,21.Februar 2024
Anzeige

Goldpreis: Gibt es jetzt eine Korrektur der Erwartungen?

In der neue Handelswoche sind die Blicke der Analysten auf US-Inflationsdaten gerichtet. Wie reagieren Aktien und Goldpreis auf die Ergebnisse?

Silber- und Goldpreis

Schwacher Wochenauftakt für Gold und Silber: Am Montagnachmittag um 14:15 Uhr notierte der Goldpreis am Spotmarkt mit 2.022 US-Dollar pro Unze. Das entsprach 1.847 Euro. In beiden Fällen kam Gold gegenüber Vortag um 1 Prozent zurück. Das Gleiche gilt für die Silberpreise mit 22,95 US-Dollar beziehungsweise 20,97 Euro.

Gold, Goldpreis, Bulle, Gold-Bulle (Bild: Goldreporter)
Werden die Gold-Bullen jetzt eingebremst? Der Goldpreis erreichte kurz nach Weihnachten ein neues Rekordhoch. Neue Inflationsdaten könnten die Markterwartungen kurzfristig verändern (Bild: Goldreporter).

Jüngste Entwicklung

Nachdem die US-Arbeitsmarktdaten für Dezember besser ausfielen als erwartet und an den Märkten bereits ambitionierte Vorstellungen über die Anzahl der Zinssenkungen in diesem Jahr existieren, könnten die Erwartungen in dieser Woche noch etwas revidiert werden. Zu Jahresbeginn kamen auch die Aktienmärkte etwas von den Dezember-Hochs zurück. Nun stehen neue Inflationsdaten an.

Inflation

Denn am Donnerstag wird die offizielle US-Inflationsrate für den Monat Dezember veröffentlicht. Nach zuletzt 3,1 Prozent Inflation, gehen Analysten nun von einem ähnlichen oder leicht höheren Wert bei maximal 3,2 Prozent aus. Dagegen hatte die Kerninflation im November bei 4,0 Prozent gelegen.

Außerdem erscheinen am Freitagnachmittag die US-Erzeugerpreise für den Monat Dezember. Während der Index im November gegenüber Vormonat um 0,0 Prozent gestiegen war, liegen die Prognosen nun bei +0,1 Prozent.

Goldpreis-Ausblick

Sollten die Inflationsdaten heißer ausfallen als angenommen, so könnte sich kurzfristig weiterer Druck auf Aktien und Goldpreis aufbauen. Denn nach der letzten Fed-Sitzung gab es Signale, die auf bis zu drei Zinssenkungen in diesem Jahr hinweisen. Das sorgte für zusätzliche Euphorie an den Aktienmärkten aber auch auf dem Goldmarkt. Der Goldpreis hatte am 27. Dezember 2023 bei 2.093 US-Dollar ein neues Allzeithoch markiert. Seither kam der Kurs wieder um fast 3,5 Prozent zurück.

Goldreporter-Ratgeber

Genial einfach, sicher und günstig: Gold vergraben, aber richtig!

Was tun bei Goldverbot oder Goldengpass? Notfallplan für Goldanleger

Abonnieren Sie den kostenlosen Goldreporter-Newsletter und erhalten Sie den Spezial-Report "Vermögenssicherung mit Gold" (PDF) kostenlos! Weitere Informationen?

15 Kommentare

    • Ein 10%-Katapültchen? Da sind andere Güter aber meilenweit voraus. Bei Briketts, Brennholz, Strom und Gas zum Beispiel hat man eine Verdreifachung der Preise innerhalb kürzester Zeit hinbekommen. Ein Anstieg des Goldpreises auf 2.250 $ kompensiert das noch nicht einmal.

      • @Nivek
        Stimmt, aber ein kleiner Hinweis aus unserer Rentnergang:
        Bei Ebay-Kleinanzeigen nach Paletten oder Brennholz suchen.
        Zumindest in Oberbayern gibt es etliche Unternehmen, die alle Arten von Paletten und Verpackungsholz gegen Abholung verschenken.
        Das ist auch noch perfekt durchgetrocknet und sofort verwendbar.

        Sonst: Metall ist eine Langfristanlage, mir ist die Monatsvolatiliät völlig egal,
        Hauptsache die wertosen Zettelchen von Christine sind weg.

        • @ Meister Eder Palettenholz ist aber nur für grosse Öfen gut für Kaminöfen muss man es zerkleinern und das ist eine eklige Arbeit weil viel Metall drin.Ich geh lieber in den Wald abgestorbene nicht zu dicke Bäume sind ideal,trocken nur auf Länge sägen und nicht viel Spaltarbeit.

          • @Materialist
            Toll, wenn man das kann.
            In Oberbayern ist das fast alles Privatwald, da gehen wir nicht rein.

            Unser Spruch:
            Brennholz macht 3 x warm:
            1.) Beim Fällen
            2.) Beim Kürzen und Spalten
            3.) Beim Verheizen

            Fürs Zerkleinern nutzen wir Rentner eine sehr kleine handliche Stihl.
            Geht Ratz-Fatz.
            Die Teile kommen dann so in den Kaminofen.
            1 x die Woche werden mit einem Magneten die Nägel vom Rost gesammelt.
            Geht ganz gut.
            Mal sehen, ab wann wir wie anno 1923 noch einfacher mit 1 KG-Euro-Bündeln heizen können.
            Obwohl: das Baumwollzeug ist wahrscheinlich nicht mal dazu zu gebrauchen, weil es nicht brennt und die EU-Vorschrift 56789576 gh 384 5 ZY-x 67 das Verbrennen aus Umweltgründen verbietet.

            Das mit Ulbricht nehme ich zurück.
            Irgendeine Regierung mit der Ampel zu vergleichen ist immer eine Beleidigung für den, mit dem verglichen wird.
            Oder so: die beliebteste Regierung seit Nero ?
            Der hatte auch die Idee, seine eigene Stadt zu zerstören.

    • @derSchrauber
      Naja, heute Gold jedenfalls mit fast 1% minus und der
      2.000 Deckel scheint sich zu festigen.
      Herr May von den Goldseiten, bekannt immer bärisch bei den Edelmetallen, nur nicht bei Palladium,
      sieht schon die 1900 Dollar im Bereich der Möglichkeiten.
      Und sogar darunter !
      (Bei Gold unter 2.000 sieht er dann Gold auch bei 1800 usw).
      Jedenfalls, so meine Meinung, sind 280 Dollar drücken fürs Kartell ein Klacks und man sollte immer damit rechnen. Ausgehend von 2.093 wären das um die 180 Dollar.Weiter runter kaum.
      Und so wären um die 1900 Dollar Kaufkurse,
      denn das Risiko auf 1800 zu warten, um Mitternacht, ist ein wenig zu hoch.:)

  1. Arbeitsmarktaden USA, Inflation USA, Verschuldung USA. Sind wir schon das das 51. Bundesland der USA und
    keiner hats gemerkt?

  2. Kann vielen Aktien- ETF und Anleiheinvestoren nicht folgen.

    Der Staat kassiert bei jeder Aktion, bei jeder positiven Bewegung gleich mal kräftig ab.
    Und die Volatilität der Börsen ist ganz enorm; hinzu kommt die unvorstellbare Verschuldung
    fast aller Industriestaaten.

    Gold ist endlich, kostet beim Kauf keine Steuer und kann sehr gut und flexibel gehandelt werden.
    Dass Gold keine Zinsen bringt sehe ich nicht als Problem. Zinsen und Gewinne bei Aktien, ETF´s und
    Anleihen werden enorm versteuert. Hinzu kommt die Inflation, die Zinserträge auffrisst.
    Das Fiat-Geld rennt seinem Ende entgegen, so oder so, es gibt keine Rettung; auch Bitcoins sind keine
    Alternative, sie sind ein Hyp, mehr nicht.

    • Tunnelblick sag ichda nur. Es führen viele Wege zum Ziel. Und es ist nicht unwahrscheinlich, dass Immobilien (mit neuer Regierung) oder sookmische Sachen wie Krypto-Shit (hat Falco den Kampf gegen die bösen Rechten im Forum eigentlich aufgegeben?) am Ende besser dastehen.

  3. @Paul
    Ob Bitcoins oder andere kryptos ein Hype sind, wird sich am Ende zeigen. Tatsache ist das nicht wenige mit Bitcoin mehrfach Millionäre geworden sind, was viele nicht verstehen ist, nicht bis zum bitteren Ende warten sondern Gewinn realisieren. Solange egal welcher krypto in aller Munde ist, und sich genug finden einen weit höheren Preis als den eigenen Einstieg Preis zu akzeptieren, warum nicht? Ob dann der jenige seine kryptos komplett glatt stellt oder ein Teil davon behält, bleibt jedem selbst überlassen.
    Persönlich brauche ich kryptos nicht als Absicherung, dafür gibt’s das Gold. Aber wenn ich damit ein Gewinn realisieren kann, spricht nichts dagegen.
    Und ja Sie haben Recht, Aktien können sehr volatil sein, die Versteuerung der Gewinne ist auch ein Punkt. Solange man auf längere Sicht sein Gewinn steigert, die Aktien nach bestmögliche Wahrnehmung umsichtet, kann man einiges kompensieren. Hier geht’s um langfristige Investitionen nicht um kurzfristige Gewinne. Oder mit den Worten von Warren Buffet: „kaufe keine Aktie die du weniger als ein Jahr behalten möchtest. Alles andere ist invest Pornographie“.

    • @BigDriver
      Es gibt genügend Leute, die halten ihre Aktien über Generationen. Wirecard, Lehman, HRE und wie die alle heissen, aber auch Commerzbank, Deutsche Bank usw.
      Wenn man die mal hat, behält man die auch fürs Leben.
      Ich habe noch von meinem Ur-Opa ein paar Aktien von Siemens. Werde ich weiter vererben. Schön gerahmt und fürs Ankleidezimmer.

      • @Maruti:
        Ich rate in diesem Zusammenhang den Leuten gerne, sich mal den DAX von 1990 zu besorgen. Die Hälfte davon kennen die Leute heute gar nicht mehr, oder nur aus dem Geschichtsbuch der Pleitiers.
        Alternativ die von Ihnen angerissene „Beerdigungsliste“.
        Da gibt es immer sehr sehr große Augen.
        Wenn man dann noch die Zombies dazu nimmt….(Deutsche Bank von 90 auf 11, dazu noch Inflation) wird es düster.

        So kann man das Geldanlageproblem auch lösen: wenn die Kohle weg ist, muß man sich über die weitere Anlage keine Gedanken mehr machen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie Ihren Namen ein

Anzeige

Letzte Beiträge

 

Unsere Spezialreports und Ratgeber sind erhältlich im Goldreporter-Shop!

Anzeige