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Coronavirus: Chinas Goldnachfrage könnte einbrechen

Gold, China, Wuhan (Foto: Goldreporter)

In der Großstadt Wuhan brach das Coronavirus aus. Auch der Goldmarkt ist von der Epidemie betroffen (Foto: Goldreporter) .

Bereits im vergangenen Jahr ist die Goldnachfrage Chinas laut den jüngsten Marktdaten deutlich zurückgegangen. Durch das Coronavirus könnte China noch weniger Gold nachfragen, während der Rest der Welt stärker nach Edelmetall greift.

China und das Gold

China ist die Nummer eins auf dem Goldmarkt. Dort wird seit Jahren das meiste Gold gekauft und auch mit der nationalen Goldproduktion übertrifft man alle anderen Länder. Das Ende vergangenen Jahres ausgebrochene Coronavirus lässt auch die Goldbranche nicht unberührt. Zwar wurden in Vorbereitung auf die traditionell große Nachfrage im Zuge des chinesischen Neujahrsfestes große Mengen an Gold importiert – laut aktuellen Informationen von Capital Economics waren es erstaunliche 150 Tonnen im Dezember. Die Epidemie führte jedoch generell zu einer Eintrübung des Einzelhandelsgeschäfts und hat regional das Wirtschaftsleben lahmgelegt.

Coronavirus

Marktanalystin Rhona O’Connell, vom US-Finanzdienstleister INTL FCStone erwartet laut Kitco News, dass die chinesische Goldnachfrage in diesem Jahr um 10 Prozent zurückfällt. Bereits im Jahr 2019 war die Nachfrage nach Anlagegold in China um 31 Prozent rückläufig und sank auf 211 Tonnen, wie Marktforscher des World Gold Council zuletzt errechnet haben. Die chinesische Nachfrage nach Goldschmuck ging um 7 Prozent zurück auf 637,3 Tonnen. Der Goldpreis-Entwicklung hat das allerdings nicht geschadet. In Euro legte der Goldkurs vergangenes Jahr um 22 Prozent zu.

Goldnachfrage generell

Auch wenn Chinesen aufgrund der Virus-Epidemie weniger Gold kaufen, führen die Unsicherheiten rund um die chinesische Krise zu einer erhöhten Nachfrage am anderen Ende des Globus. So meldet der World Gold Council beispielweise, dass die Nachfrage nach ETF-Gold im Januar mit Netto-Zuflüssen von 61,7 Tonnen zu einem neuen Rekordhoch bei den ETF-Goldbeständen führte. So sollen als Deckung dieser börsengehandelten Fonds weltweit mittlerweile 2.947 Tonnen Gold eingelagert sein.

Goldreporter

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Eingetragen von am 12. Feb. 2020. gespeichert unter China, Gold, Goldpreis, Marktdaten, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

24 Kommentare für “Coronavirus: Chinas Goldnachfrage könnte einbrechen”

  1. genau deswegen sollte man sein Portfolio mit physischem Gold absichern ! Industrie/Edelmetalle wie Kupfer, Silber etc leiden im aktuellen Virusfall deutlicher. Wer etwas Mut und Nerven mitbringt wird hier in ein paar Monaten deutlich von profitieren können. Hier besteht m.M.n. ein enormer Aufholbedarf vorallem bei Silber! Die Zeit wird es zeigen – jedoch würde ich im aktuellen Umfeld ehr weiter Zukaufen statt verkaufen! Auch Gold wird in der Zukunft immer wichtiger egal von Zentralbanken (Basel3!) oder auch für den Privatanleger!

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  3. Während die Katastrophen-Hausse sich an den Börsenplätzen weltweit fortsetzt, werden alle Risiken ausgeblendet und mit immer mehr Injektionsspritzen der Notenbanken aufgeweicht.

    Offensichtlich versucht die chinesische Regierung, die Gefahren durch das Coronavirus mit chinesischen “getürkten“ Zahlen herunterzuspielen, doch bereiten sich andere Länder … auf weitere Infektionen im eigenen Land vor.

    https://www.konjunktion.info/2020/02/coronavirus-us-regierung-baut-in-11-militaerbasen-qurantaeneeinrichtungen-auf/

    Ist der schwarze Schwan schon gestartet, oder fliegt er schon“?

    „Profitiert Bill Gates von dem Coronavirus-Ausbruch?“

    https://www.merkur.de/welt/coronavirus-erreger-ursache-woher-verschwoerungstheorien-fake-news-symptome-infizierung-zr-13506877.html

    • @Klapperschlange

      Uns ist doch nichts Menschliches fremd, insofern kann das Ausmaß an Autosuggestion an den Finanzmärkten nicht wirklich überraschen. Selbstbeschwörung einerseits („Die Notenbanken werden es schon richten“) und andererseits das Getriebensein von „blinden“ (Marx) ökonomischen Sachzwängen. Wer kann es schon verantworten, als Erster aus der Katastrophen-Hausse der Börsen auszusteigen – was bleibt, ist die angstvolle Fixierung auf den „richtigen“ Zeitpunkt des Ausstiegs.

      Die Zeichen stehen jedenfalls auf Sturm. Die globalen Risiken in Folge der Coronavirus-Epidemie potenzieren nur die Krise des kapitalistischen Auslaufmodells. Nicht nur, dass nun in China großflächig ökonomische Entschleunigung angesagt ist, auch der Weltandel, sprich die globalen Verwertungsketten brechen ein.

      Der Baltic Dry Index* spricht Bände:

      https://www.spiegel.de/wirtschaft/coronavirus-die-epidemie-schlaegt-auf-den-welthandel-durch-a-f4424c66-01aa-438a-b43f-24849b4208d3

      *Der Baltic Dry Index bildet den Zusammenhang von Frachtraten mit Rohstoffpreisen und der Nachfrage nach Metallen, Treibstoffen und Nahrungsmitteln ab. Also: Je geringer die Anzahl der zu verschiffenden Güter ist, desto geringer ist die Nachfrage und desto niedriger der Verschiffungspreis.

      • @Thanatos

        Der Potus braucht natürlich im Wahljahr „positive“ Wirtschaftsnachrichten;
        da könnte der Coronavirus mehr als schaden („Best economy ever“ ist in
        Gefahr?).
        Doch nicht nur der „Baltic Dry Index“ zeigt die absaufende Weltwirtschaft:
        der Frachttransport zu Lande (Trucks) und in der Luft vermelden starke Rückgänge.

        Die Notenbanken lassen es sich EINIGES kosten, jede Aufwärtsbewegung
        beim Goldpreis unter $1588,- sofort zu verhindern, wie der Gold-Stockchart
        seit Anfang des Jahres deutlich zeigt:
        https://www.stockcharts.com/h-sc/ui?s=%24GOLD&p=D&st=2020-01-01&id=p82331871289

        Aber was wäre, WENN sie es nicht täten?
        Zum Banker-Survival-Kit greifen und in die fernen Wälder flüchten?

  4. Wolfgang Schneider

    https://deutsch.rt.com/kurzclips/97917-amis-kommen-verlegung-von-division-in-vollem-gange/
    Es gibt etwas, das ist noch schlimmer als Corona. Aus so einer Situation könnte durchaus aus Versehen ein Krieg entstehen. Ich erinnere an das Gebiet Kaliningrad, das ehem. Königsberg, wo so viel Militär und Flotte stationiert sind, wie ganz Polen hat.

    • W:S. Aus Versehen passiert nie ein Krieg ! Corana ist gefährlicher, wer weiß was in Hinterindien wirklich gerade passiert ? Kann es zum Zusammenbruch der chin. Gesellschaft kommen , Revolten, pol.Umstürze, etc.? Wie verhält sich dann der Westen? Neutral? Oder militärisch demokratisch? Und was ist in Afrika mit Corona? Da müßten ja dann Massen krepieren, bei den ganzen Chinamännern vor Ort. Und wenn es bumst in der Wirtschaft, dann wird auch hier die Subgesellschaft loslegen, dann kommen die rötlichen Demokraten mit dem wahren Gesicht aus den Löchern. Als Corona birgt immens Sprengstoff!

  5. Indien hat das Gegenmittel zum Coronavirus gefunden – und es kostet nichts !
    (das wird Bill Gates ärgern…),
    (siehe hier:)

    Jetzt wird alles gut (und DAX-Werte von 20.000 sehr wahrscheinlich):

    • @Klapperschlange , im MA wurde man bei Syphillis und Jancker in einen Misthaufen vergraben und übernachtete dort! Steht so in einem Nekronomikum. Aber ich glaube das Corona das System zum umfallen bringen kann.

    • @Klapperschlange
      Es muss aber Mittelstrahl sein! – Nun will ich mal den anderen Schluss ziehen. Silber hat eine keimtötende Wirkung gegen Bakterien und Viren, wodurch es sich bestens zur Bekämpfung des Coronavirus eignet. Laut Statstik ist bisher kein Silverbug erkrankt. Wissenswert, auch zur Unterstützung der Wundheilung, gegen Hauterkrankungen, Entzündungen im Rachenraum und natürlich zur Desinfektion von unreinem Wasser. Ich vermute, dass der Silberbedarf (Leben) gegen dem von Gold (Versicherung) in China zunimmt?

  6. So, ich schicke noch einmal 1 Kommentar in die GR-Review-Schleife:

    Über Nacht explodierte die Zahl neuer Coronavirus-Verdachtsfälle in China um 14208 ; bei gleichzeitig 242 neuen Todesfällen, die mehr als doppelt so hoch sind wie am Vortag.

    Betrachtet man die Tabelle mit den Vorhersagen von JP.Morgan bzgl. neuer Infektionen bis Ende Februar, dann dürften diese Zahlen bei knapp 90.000 liegen und eine weitere Schätzung bestätigen, daß Mitte März der Höhepunkt der Virus-Welle erreicht wird.
    ( uǝʇɥɔıɹ uoɥɔs s‘pɹıʍ pǝɟ ǝıp – uǝɟnɐʞ uǝıʇʞɐ ʇƃuıpǝqun ʇzʇǝɾ )

    Wallstreet & Co. haben das natürlich nicht auf ihrem Radar, weil die Banker-Scheuklappen „über-dimensioniert“ sind und schon „Corona-Entwarnung“ gesungen wurde…
    Die Realität holte die Börsen-Indizes heute Nacht zurück und schickte sie auf Talfahrt.

    Was passieren kann, wenn eine Firma unter dem Druck der Regierung ihre Arbeiter zu schnell wieder an die Arbeitsplätze ruft, zeigt ein Fall aus „Suzhou“ (China): bereits am ersten Tag wurde in der Kantine ein „CoVid2019-Fall“ gefunden. Über 200 Beschäftigte konnten nicht nach Hause und wurden sofort unter Quarantäne gestellt. Sie haben es immerhin geschafft, Atemschutzmasken für sich zu organisieren.

    Eine weitere, tickende Zeitbo.mb.e haben die Wallstreet-Fiat-Geldverleiher auch noch nicht auf ihrem Radarschirm:

    Was, wenn das Virus Afrika erreicht?“.

    Hunderttausende chinesische Gastarbeiter arbeiten auf dem afrikanischen Kontinent, Tausende afrikanische Studentinnen und Studenten reisen jährlich mit einem Uni-Stipendium nach China. Der Flugverkehr von Afrika nach China und zurück hat sich in den vergangenen zehn Jahren versiebenfacht.“

    https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-02/coronavirus-ausbreitung-china-afrika-epidemie/komplettansicht

    • @ Klapperschlange , was zählen denn ein paar tausend/hunderttausend Menschenleben für einen Bänkster? Das Karussel muß sich weiterdrehen ,schneller und schneller, schneller, schneller, hui, hui……….. Und mit Afrika,…..ich glaube da wird mit Kalkül und „ruhiger Hand“ gewirkt .

      • @Sebastian

        Billige Arbeitskräfte hat China genug, doch wenn immer mehr Firmen schließen müssen (Zulieferer für Honda, Toyota, Apple, … usw.) kommt der ganze Logistik-Kreislauf in‘s Stottern, der weltweit auf billige China-Produkte angewiesen ist.
        Bei Amazon tragen immerhin 95% der Waren den Stempel „Made in China“; dort wird es bald Engpässe geben und im ersten Quartal dieses Jahres fällt das BIP in China von geschätzten 6,5% auf nur noch 1%.

        Und das wird sich auch an den Börsen und der Wallstreet bemerkbar machen.
        Ich schätze, daß die Bankster zwangsläufig von Schampus auf Rotkäppchen umsteigen müssen, sobald der DOW an mehreren Tagen um 1000 Punkte absackt.

        @Fin

        Derartige Vermutungen gab es schon viele im chinesischen Internet.

        Wer die Antwort auf Deine Frage sucht, möge sich selbst die Frage stellen:
        Cui bono“? (wem nützt es [das Virus ] ?,
        und „cui dolet “? (wem schadet es ?).

        Verschwörungstheorie (1):

        Das Militärportal tvzvezda.ru schreibt, der amerikanische IT-Magnat Bill Gates hätte schon im vergangenen Jahr mit Pentagon und Pharmakonzernen eine Virenepidemie mit 65 Millionen Todesopfern simuliert – zu Übungszwecken. Und Moskauer Medien argwöhnen, das Virus stamme aus einem Labor der US-Armee für biologische Kampfstoffe.“

        Verschwörungstheorie (2):

        Dagegen vermutet das Nachrichtenportal absoluttv.ru, Peking zocke mithilfe des Virus ab: Infolge der Epidemie seien die Kurse vieler Firmen mit ausländischem Kapital um bis zu 20 Prozent gefallen, der chinesische Staat kaufe ihre Aktien jetzt billig auf.“

        Wie hättest Du es gerne?

        • …schon mal ein netter Ansatz, der aber bestimmt noch weitere Theorien zulässt. Mein Denkapparat ist nun endgültig in vollen Gange.

  7. Guten Tag @ all,

    Auslöser der Epidemie soll, nach Vermutung der chinesischen Behörden, auf dem Markt durch Tiere zurückzuführen sein.
    Hat sich schon mal jemand gefragt, ob die Möglichkeit besteht, dass dieser Virus gezielt in China verbreitet worden ist ?

    • @Fin ,davon darf man ausgehen .Nur von wem? Laborialer Unfall in China ? Bewußt miltärisch eingesetzt vom Westen? Warum sind Asiaten besonders anfällig? Angeblich soll auch 1997 ein Virus mit besonderen Andockqualitäten an arabischstämmingen Menschen entwickelt worden sein. Stimmt die Ideologie und der Preis für eine Krämerseele ist heutig wohl alles möglich !

      • PS, den fledermausfressenden,schlangenschlingenden und gürteltiergaumenden Chinesen halte ich für Humbug . Ich war zwar nur in Vietnam und Marokko, aber dort wird auch ziemlich alles gegessen und alles ist durchgegart . Passt aber halt in das Klischee.

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