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€ 721 Mrd. faule Kredite: EZB hilft südländischen Banken

Ende 2017 saßen europäische Banken offiziell auf problembehafteten Kredite im Volumen von 721 Milliarden Euro. Die EZB-Bankenaufsicht hatte den Instituten im März allgemeine Regeln zum Abbau dieser Altlasten auferlegt. Nachdem sich aus südeuropäischen Ländern kritische Stimmen meldeten, hat die Europäische Zentralbank nun reagiert. Den Geldhäusern wurden Einzelfallregelungen angeboten, wie die faulen Kredite beseitigt werden sollen. Es geht um Problemkredit-Quoten und deren Abdeckung durch Rückstellungen. Mehr

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Eingetragen von am 12. Jul. 2018. gespeichert unter Banken, Europa, EZB, Hot-Links. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

17 Kommentare für “€ 721 Mrd. faule Kredite: EZB hilft südländischen Banken”

  1. alter schussel

    – es passt zum GR artikel,
    ich habe aber noch nicht alles durch gelesen.

    „2.1 Dawes-Anleihe von 1924
    Die Verhandlungen über die 7% Deutsche Äußere Anleihe von 1924 (Dawes-
    Anleihe) endeten am 10. Oktober 1924 mit einem Abkommen über die Ausgabe
    der Anleihe in zehn Teilausgaben, die in acht außerdeutschen Staaten aufgelegt
    wurden. Die deutsche Regierung erkannte den Anleihedienst als eine unmittel-
    bare und unbedingte Verpflichtung des Deutschen Reichs an.
    7% Dawes-Anleihe von 1924, belgische Teilausgabe, 100 Pfund Sterling
    Die Deutsche Reichsbahn sowie ein Teil der Industrie wurden mit einer Hypo-
    thek von 16 Milliarden Goldmark hierfür belastet. “

    AUS:
    http://docplayer.org/13002574-Die-auslandsanleihen-des-deutschen-reichs-und-preussens-1924-1930.html

    —————————————————————–
    Max-Planck-Institut für ausländisches
    öffentliches Recht und Völkerrecht:

    http://www.zaoerv.de/19_1958/19_1958_4_b_750_2_760.pdf

    • Zitat aus dem Papier des Max Plank Instituts

      Die Reparationsleistungen an die Siegermächte und Steuer-
      ausfälle erhöhten zusätzlich die Staatsschuld und waren Ursache der inflationä-
      ren Entwertung der Mark.

      Zitat Ende

      Eine außerordentlich simple Darstellung, die schlichtweg historische Tatsachen unterschlägt. z.B. die, dass zur Finanzierung des Weltkrieges Numero UNO bereits das toitsche Kaiserreich Kriegsanleihen heraus gab, die infolge der toitschen Niederlage dann freilich futsch waren, was die Inflation von 1923 zusätzlich forcierte. Eine weitere Tatsache ist, dass die Inflation von 1923 keineswegs Toitschland allein betraf, sondern faktisch alle europäischen Kriegsteilnehmer. Der Weltkrieg – das erste industriell geführte Massenmorden der Geschichte – erfordete nämlich, aufgrund der technischen Modernisierung der Kriegsführung, einen Kapitalaufwand, den weder UK noch Frankreich, noch Österreich-Ungarn, noch Toitschland aufbringen konnte. Jeder der kriegsführenden Mächte hoffte darauf nach dem Sieg sich auf Kosten der Verlierer sanieren zu können. Eine Hoffnung die sich nicht nur für Toitschland, sondern auch für die Anderen NICHt erfüllte. Die Hyperinflation von 1923 erstreckte sich dann auch über ganz Europa.

      Nächster Unsinn dieses Papieres.

      Zitat;

      Wirtschaftsaufschwung in den „Goldenen Zwanziger Jahren“ der
      Weimarer Republik,

      Zitat Ende

      Tatsache ist, es gab keinen Wirtschaftsaufschwung, ganz im Gegenteil…woher sollte der – nach dem verlorenden Weltkrieg – auch kommen ? Die zwanziger Jahre waren eine einzige Abfolge von Hungerrevolten,Putschversuchen, Erwerbslosigkeit, Streiks, Inflation, Deflation usw. usw. für die Mehrheitsbevölkerung. Millionen drehten den Gashahn auf.
      Die Hyperinflation von 1823 wurde mit der Rentenmark begegnet. Worauf sich zumindest die Währung stabilisierte, das war der einzige armselige Erfolg, der heute Aufschwung genannt wird. Ein vermeintlicher Aufschwung der auch schon mit dem schwarzen Freitag 1929 sein Ende fand.

      Wenn der Rest des Papieres von ähnlicher Qualität ist, kann man sich die Lektüre sparen.

      • @krösus
        Soviel ich aus Erzählungen der Eltern weiss, begann das Desaster durch den Zusammenbruch einer österreichischen Bank und diese löste an der Wallstreet den schwarzen Freitag aus. Es betraf also auch die USA und der Grund war schon damals die Verflechtung der Banken durch Wechsel oder derivatähnlichen Papieren.Kann einer nicht bezahlen, sind auch die andreren pleite.Heute ist man weiter, man „rettet“ die Pleitiers auf Teufel komm raus.
        What ever it takes.Denn, nur so kann man verhindern, selbst Pleite zu gehen.
        Wie in einem Ruderboot. Fällt einer über Bord, muss der gerettet werden, mit alle Mitteln. Nicht aus Menschenliebe, sondern weil man den Ruderer unbedingt braucht.Für das Weiterkommen des Bootes.
        Jeder Matrose kennt das.
        Also werden Banken gerettet, selbst orbitante faule Kredite abgeschrieben und der Schaden durch Gelddrucken ersetzt.
        Wie gesagt, solange alle in dem Boot wissen, dass man keinen über Bord fallen lassen darf.Ob allerdings der Trump, der Italiener oder der Orban das auch weiss ?
        Zumindest der Italiener sollte es wissen, als Seefahrer.

      • alter schussel

        NEIN, das waren sie nicht.
        ZU:
        „Die Reparationsleistungen an die Siegermächte und Steuer-
        ausfälle erhöhten zusätzlich die Staatsschuld und waren Ursache der inflationä-ren Entwertung der Mark. “

        ———————————————–
        – die kriegsgewinner haben ihre ansprüche in gold auf gewogen!!!!!

        – nur die einfältigen oder volkstreuen
        „SCHATZBRIEF/KRIEGANLEIHEN AUFKÄUFER“
        haben ihr vermögen verloren.

        „Allerdings tobte 1922 und 1923 die Hyperinflation, so dass de facto alle Schuldscheine ihren Wert verloren und die die innere Schuldenlast des Staates bei seinen Bürgern verschwand – während diese ihr Vermögen endgültig verloren, das sie für die Finanzierung des deutschen Heeres aufgebracht hatten.“

        AUS:
        http://web.nli.org.il/sites/NLI/English/collections/personalsites/Israel-Germany/Israel-Deutschland/Erster-Weltkrieg/Pages/Kriegsanleihe.aspx

        ————————————
        – und für die wenigen , welche dachten jetzt kann ich meine schulden mit einen billionenschein tilgen, ja, für diese hatte man auch eine lösung.

        – denn so einfach geht es nicht!!!!! -wäre ja noch schöner.

        „Aufwertungs- und Lastenausgleichsgesetze drohen

        Während das Geldvermögen der Menschen abgewertet wird und weitgehend verpufft, bleiben die Schulden konstant oder werden sogar noch aufgewertet. Der Weg dazu: Ein neues „Aufwertungsgesetz“ wie im Jahre 1925. Damals wurden die Hypothekenschulden aus der Weimarer Republik nachträglich aufgewertet. Wer sich gefreut hatte, seine Verbindlichkeiten losgeworden zu sein, wurde zwei Jahre später wieder in Regress genommen.“

        AUS:
        https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/06/06/die-harte-wahrheit-waehrungsreform-ist-fuer-schuldner-sehr-gefaehrlich/

        • @schussel

          Die Sieger mögen Ihre Ansprüche in Gold aufgewogen haben, es hat Ihnen allerdings nichts genützt, da Sie diese Ansprüche mangels Masse gegen Toitschland kurzfristig nicht durchsetzen konnten. Die Ansprüche der Sieger mussten also zeitlich gestreckt werden und wurden die letzten Raten erst 2010 gezahlt. Dies obwohl diese Lasten in all den Jahren immer wieder reduziert wurden.

          Die Tatsache dass es auch bei den anderen Kriegsteilnehmern zur Inflation kam, wenn auch NICHT ganz so heftig wie in Toitschland, beweist, dass die Hyperinflation keineswegs ALLEIN aus den Reparationsverpflichtungen des deutschen Reiches resultieren. Die eigentliche grundsätzliche Ursache war der Wachstumszwang der Marktwirtschaft, da diesen Zwängen allen Industrienationen unterlagen, kam man sich auf der Jagd nach Absatzmärkten zwangsläufig in die Quere. Die jeweilige Bevölkerungen wurde dann ( wie heute auch ) mit allerlei nationalistischen und chauvinistischen Phrasen-Gebimmel, irgendwas von Plätzen an der Sonn ( Toitschland ) , Demokratie und Freiheit ( USA ) Rule Britannia ( UK ) usw. usw. propagandistisch motiviert für Ihre Herrschafften in den Krieg zu ziehen.

          Mangels Kapitalverwertungsmöglichkeit, wurde der Weltkrieg Numero UNO dann mit Anleihen finanziert, die dann logischerweise zur Ausweitung der Geldmengen bei gleichzeitigen Zerstörung erheblicher Werte zur Inflation führen mussten.

  2. Das ist doch kein Problem. Auch ein Kredit ist nur ein Fetzen Papier, ob nun faul oder nicht. Und Papier ist leicht zu ersetzen.Ob nun 700 Milliarden oder 700 Billiarden fauler Kredite, es sind nur ein paar Nullen.
    Halten wir fest, was ein Kredit ist :
    Es ist ein Versprechen auf Papier, mit Unterschrift, jemand anderem ein Stück Papier mit Unterschrift zurückzugeben.
    Also, eine Vereinbarung zwischen 2 Menschen.Doch wie so manche Ehefrau weiss, wertlos, sobald eine 2. Frau auftaucht.Dann hilft auch kein Zetern und Klagen.
    Ein gewisser A.H. sagte mal, auf die Frage zu den Versailler Verträgen angesprochen:
    Für mich nur ein Fetzen Papier.
    Das gilt für alle Verträge auf Papier. Von Aktien, über Bonds bis hin zu Papiergeld, aber auch Grundstücksurkunden, Führerscheinen, Promotionsurkunden und ähnlichem.Alles ist vom Goodwill des Kontrahenden abhängig.
    Mit einem Federstrich kann alles Null und Nichtig gemacht werden.
    Gold, Silber, haben diese Probleme nicht.
    Niemand kann das für Null und Nichtig erklären, das kann nur der Allmächtige und das ist auch der kleine, aber feine Unterschied.
    Das soll man sich immer wieder vor Augen führen, wenn man zu zweifeln beginnt.

    • Sehr geehrter taipan,
      wieder einmal sehr schön geschrieben.
      Vor allem der Hinweis auf die Papiereigenschaft von Führerschein und Grundstückurkunden. Wobei diese Verträge wie auch Bargeld zusehends in Bitform gespeichert werden. Das wirft die Frage auf: Ist Papier noch zu wertvoll für diese Informationen? Oder braucht man das ganze Papier um das Finanzamt zu füttern?

      • @rolandb
        In erster Linie natürlich fürs Finanzamt und den gläsernen Bürger.
        Alles andere, wie Geldwäsche oder Terrorfinanzierung ist vorgeschoben.
        Man könnte nun denken, Finanzamt, kein Problem, zahle ich eben die Steuern.
        Nur, das ist nicht so.
        Kommt es zu Enteignungswellen, Zwangshypotheken und Solidaritätsabgaben, also zur Vermögensvernichtung um Schulden zu bedienen, steht das Finanzamt an vorderster Front.

  3. Boa-Constrictor

    Juncker wieder mal in Höchstform (heißt: „total besoffen “) auf dem Brüsseler Gipfel beiTrump (Video).
    https://www.mmnews.de/politik/78504-video-bruessel-juncker-voellig-betrunken-bei-trump

    Aber anders läßt sich das gut bezahlte EU-Affentheater (und Trumps Nähe und seniles Bullshit-Geplapper) nicht mehr aushalten.

  4. 0177translator

    Die Bitcoin-Fischer
    https://www.youtube.com/watch?v=Vn6W7assVQc

    Wenn bei Capri Italiens Staatsschiff im Meer versinkt,
    Und der Draghi vom höchsten Turme in Frankfurt springt,
    Zieht Finanzamt den dummen Goldbugs die Hosen aus,
    Und schickt Merkel die Steuerfahndung in jedes Haus.
    Wo sie suchen nach feinem Silber und purem Gold,
    Arme Irre, die Goldbugs, haben’s doch so gewollt,
    Und vom Bitcoin-Fischer dann ein Lied erklingt,
    hört von fern, wie es singt:

    Hab ja soviel Bitcoin wie nie, ist noch da,
    komm‘ ich zurück morgen früh.
    Im Internet, doch hatte ich mich
    Gefreut zu früh.

    Sieh die Schweinerei, das Konto ist ganz leer,
    alles kurz und klein, was kann das sein?
    Irrt dort ein Virus umher?
    Weißt du, was da geht? Alles ist zu spät.
    Ungezählte Sparer, deren Frust von fern man hört.

    Wo sie suchten nach feinem Silber und purem Gold,
    Arme Irre, die Goldbugs, hatten’s doch so gewollt,
    Und vom Bitcoin-Fischer dann ein Lied erklingt,
    hört von fern, wie es singt:

    Hab ja soviel Bitcoin wie nie, ist noch da,
    komm‘ ich zurück morgen früh.
    Hier im Internet, doch hatte ich mich
    Gefreut zu früh.

  5. Ich meine, man könnte die Kreditschulden stunden.
    Bernanke meinte ja, Helikoptergeld. Hauptsache, es wird weiter konsumiert, das Geld kommt über Löhne und Steuern ja wieder rein.
    Ausgebeutet werden nur die Rohstoffe, aber davon gibt es ja genug. Noch.
    Der Wirtschaftskreislauf wird intakt gehalten.
    Arbeiter die einen, Konsumenten die anderen.
    Wäre ja alles palletti oder ?
    Nicht ganz, denn das hätte eine verherende Signalwirkung.
    Der Arbeiter könnte sich nämlich eines schönen Sommermorgens fragen, wozu malochen und immer mehr Qualität liefern müssen, wenn der Nachbar, der Berufskonsument am Baggersee liegen darf und abends dafür konsumieren gehen muss.In der Kneipe womöglich.
    Bei den Bienen klappt das, aber die denken auch nicht darüber nach. Die sind so programmiert.
    Fazit: Beim Menschen Gehirnwäsche, sozial engeniering installieren.
    Dann wird auch das.
    Wir sind auf bestem Wege dahin.

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  • Hoffender: Aber bitte in Dreiergruppen, dann ist es super: 203.751.327.000.000 Dollar
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