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Edelmetall-Nachfrage: Deutschland bringt Australier ins Schwitzen

Kilo-Silbermünze "Kookaburra"

Auch die Perth Mint, Hersteller von Anlagemünzen wie Australian Nugget, Koala und Kookaburra, meldet eine Rekordnachfrage aus Europa. Vor allem die Silberkäufe der Deutschen beeindrucken in Down Under.

Die australische Prägeanstalt Perth Mint bedient sechs Prozent der weltweiten Nachfrage nach Anlagegold. Im Mai verkaufte man 69 Prozent der Münzproduktion alleine nach Europa. Vor einem Jahr waren es lediglich 51 Prozent.

Deutschland gehörte zu den größten Abnehmern. Besonders bemerkenswert fand Ron Currie, Sales und Marketing Director der Perth Mint, die deutschen Silberkäufe. „Als die Europäische Kommission die Griechenland-Hilfe ankündigte, entschied sich die deutsche Bevölkerung, ihre Euros mit dem Kauf von Edelmetallen abzusichern. Wir hatten vor diesem Ereignis noch Lagerbestände, dann war alles weg“, so Currie gegenüber dem Nachrichtendienst Bloomberg. Genaue Absatzzahlen will die Prägeanstalt nicht herausgegeben.

Eigenen Angaben zufolge arbeitet die Perth Mint derzeit mit 20 Prozent größerer Belegschaft, als vor einem Jahr, um die Produktionsrückstände aufzuholen. Mit 300 Mitarbeitern wurde die Personalausstattung innerhalb der letzten 18 Monate verdoppelt.

Die Perth Mint wird von der Regierung in West Australien kontrolliert. Aus ihrer Produktion stammen unter anderem Goldmünzen wie der Australian Nugget und Silberanlageprodukte wie die Koala- und Kookaburra-Münzen.


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Eingetragen von am 4. Jun. 2010. gespeichert unter Deutschland, Gold, News, Silber. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

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