Sonntag,26.September 2021
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Erster in Yuan gehandelter Gold-ETF stößt auf wenig Interesse

Wichtige Impulse für den Goldpreis kommen immer stärker aus China.

In dieser Woche ging ein mit physischem Gold hinterlegter Fonds, der in der chinesischen Landeswährung gehandelt wird, an die Börse in Hongkong. Marktbeobachter berichten von einer zunächst schwachen Nachfrage.

Der US-Dollar ist nicht mehr die einzige Währung, in der Gold an den Börsen gehandelt wird. Die Chinesen forcieren Zug um Zug Gold-Transaktionen in der eigenen Handelswährung. Ein am Dienstag erstmals an der Börse in Hongkong in Yuan gehandelter Gold-ETF (Fonds mit physischer Gold-Deckung) fand jedoch keinen sehr regen Zuspruch, wie englische Nachrichtendienste melden.

Ein Analyst erklärt die Zurückhaltung chinesischer Investoren gegenüber Fox Business News damit, dass das Anlageprodukt vielen noch nicht vertraut sei und es Zeit brauche, bis man in China die Vorteile dieses Investments erkenne, in dem Gold, der Yuan und ETF-Eigenschaften kombiniert seien.

Hintergrund: ETFs (Exchange Traded Funds) sind Wertpapiere, die frei an der Börse gehandelt werden. Jeder Anteilsschein eines solchen Fonds soll nach Vorschrift mit einer festgelegten Menge des Basiswertes physisch gedeckt sein. Der Kurs des ETFs bildet in der Regel den Kurs des Basiswertes ab. Viele Großinvestoren kaufen Gold-ETF-Anteile mit dem Ziel, in phyisches Gold zu investieren, ohne sich mit der Logistik (Beschaffung, Lagerung, Versicherung) beschäftigen zu müssen. Der weltweit größte Gold-ETF ist der SPDR Gold Trust. Laut den Angaben auf der Internetseite des Anbieters lagert der Fonds rund 1.280 Tonnen Gold für seine Anleger ein (Stand: Februar 2012).

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3 KOMMENTARE

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  2. Ob es das physische EM tatsächlich gibt, kann und wird sowieso keiner nachprüfen. Der Tresor kann genausogut leer oder der Inhalt verleast sein. Dasselbe gilt für irgendwelche EM Handelsplattformen mit „Zollfreilagern“. Am Ende haben die Käufer von sowas doch nur Papier in den Händen und sonst nichts.

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