Samstag,28.Mai 2022
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Euro-Goldpreis: Richtungs-Entscheidung steht an!

Der Goldpreis pendelte zuletzt zwischen 1.729 Euro und 1.751 Euro. Der Kurs befindet sich nun charttechnisch an einer bedeutenden Weggabelung.

Goldpreis-Entwicklung

Der Goldpreis im US-Futures-Handel schloss am gestrigen Dienstag mit 1.921 US-Dollar pro Unze. Das entsprach 1.741 Euro. Damit ist der Euro-Goldkurs seit Erreichen des Allzeithochs am 8 März (1.974 Euro) um 7 Prozent zurückgekommen. Setzt sich die Konsolidierung weiter fort oder sehen wir bereits eine Bodenbildung?

Gold, Goldpreis, Goldchart, Charttechnik
Goldpreis in Euro, 6 Monate, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures per 22.03.22

Charttechnik

Wir betrachten der Euro-Goldchart per 22. März 2022. Hier ist erkennbar, dass zumindest er steile kurzfristige Abwärtstrend durchbrochen wurde. Dabei hat sich auf der Höhe von 1.729 Euro ein Doppelboden gebildet. In den vergangenen Tagen pendelte der Goldpreis zwischen dieser und der Schwelle von 1.751 Euro. Und hier dürfte nun eine Richtungsentscheidung anstehen, je nachdem welche der beiden Marken der Goldchart passiert.

Richtungsentscheidung

Schlägt das Pendel nach unten aus, so muss man einen Rücksetzer bis auf 1.674 Euro einkalkulieren. Auf dieser Höhe verläuft auch die 50-Tage-Linie. Aber geht es in die andere Richtung, so könnten wir schnell den Abschluss einer Bodenbildung erleben und die Etablierung eines neuen Aufwärtstrends in Richtung der Marke von 1.800 Euro.

Sentiment

Die Marktstimmung ist mit einem RSI (Relative-Stärke-Indikator) von 51 weiterhin im neutralen Bereich. Das heißt, die aktuelle Lage ist auch noch nicht „überverkauft“. Allerdings besteht immer noch ein deutlicher Abstand zur 200-Tage-Linie. Sie liegt aktuell auf dem Niveau von 1.576 Euro und damit 10 Prozent vom jüngsten Goldpreis-Niveau entfernt. Das lässt weiterhin Spielraum für eine Fortsetzung der Kurskonsolidierung.

Hinweis Goldpreis-Analyse

Die obige Darstellung ist eine rein spekulative Betrachtung im Hinblick auf die Geldanlage in Gold. Und wie immer gilt: Die auf Goldreporter.de bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Anlagevermittlung dar.

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20 Kommentare

  1. „Verschwörungstheorie“, oder (noch) „Wunschdenken“?

    Was steckt hinter dem Projekt „Sandman ?

    Mehr als 100 Nationen sollen ein globales Abkommen mit dem Namen „Project Sandman“ geschlossen haben, um die Vorherrschaft des US-Dollars und des Petrodollars zu beenden,“ (hier mehr:)

    Das sieht ja ganz so aus, als hätte der mit Sanktionen
    nur noch so um sich werfende, alternde Weltpolizist sich
    mehr als unbeliebt gemacht?

    (▀̿Ĺ̯▀̿ ̿)

    • @Klapperschlange

      Konfuzius sagt: Die Kunst ist, noch überraschen zu können.

      Also daher in der GR-Rubrik „Verschwörungstheorien für den Hausgebrauch“ ausgerechnet von mir: Das „Ice-9“-Szenario nach James Rickards – ‚Sandman‘ war gestern, heute ist „Ice-9′! Obacht: Damit sind nicht die armen Musikanten ‚Ice-T‘ oder gar ‚Vanilla Ice‘ gemeint, sondern die Sorge um das internationale Finanzsystem. Selbiges soll doch glatt „eingefroren“ werden. Das große Ziel bestehe in der Zerstörung des Fiat-Geldsystems über eine Hyperinflation.

      Aber Rickards wäre nicht mehr er selber, würde er nicht Gold als Antidot, als Gegengift, empfehlen.

      Puh, das war knapp, lieber ‚Jim‘, gerade noch so die Kurve gekriegt.

      https://www.kitco.com/news/2020-03-18/Jim-Rickards-economic-freeze-is-here-get-gold-silver-if-you-can-and-get-ready.html

      • @Thanatos

        Ja, aber . . .
        Der „Miami-Standard-News-Artikel“ vom 17. März ist ja noch
        „warm“ und die Druckerfarbe noch „feucht“, während Jimmie’s
        Artikel schon mehr als 2 Jahre auf dem Buckel hat.
        [also sein Verfallsdatum schon weit überschritten hat; Anm.d.
        Red.]

        Sobald Japan, Belgien und China beginnen, ihre US-TBonds zu
        verkloppen, rette ich mein Cash am Geldautomaten und löse damit
        einen „Bank Run“ aus. Versprochen !
        ʕ≧ᴥ≦´ʔ

  2. Anzeige
  3. Der Rubel soll wieder rollen ?

    „Während einer Ansprache an die Nation sagte Wladimir Putin vor wenigen
    Augenblicken, dass Russland verlangen werde, dass Länder, die es als „unfreundlich“
    bezeichnet hat (dazu gehören die USA, Großbritannien und die Länder der
    Europäischen Union), für russisches Gas in Rubel zahlen müssen, berichtete
    Interfax. Daraufhin wies Putin die Zentralbank und die Regierung an, innerhalb
    einer Woche das Schema für die Rubelzahlungen für russisches Gas festzulegen,
    und wies Gazprom an, entsprechende Änderungen an den Gasverträgen
    vorzunehmen.

    Putin sagte auch, dass Russland weiterhin die vertraglich vereinbarten Mengen
    liefern werde, nur die Zahlungswährung werde geändert.“

    https://www.mz.de/deutschland-und-welt/politik/putin-russisches-gas-muss-nun-in-rubel-bezahlt-werden-3354912
    ¯\_(ツ)_/¯

    • @Klapperschlange

      Danke für die wichtige Info.

      Das könnte tatsächlich eine wirksame Maßnahme sein, um den rasanten Rubel-Verfall aufzuhalten. Man/frau/und nichtbinäre Geschlechtsidentitäten werden sehen, was konkret von Seiten der Russen angesichts der bestehenden Vertragswerke durchsetzbar ist. Abwarten und Rioja trinken.

      Der Dollar fällt schon mal signifikant gegen den Rubel.

      https://finanzmarktwelt.de/putin-will-fuer-sein-gas-nur-noch-in-rubel-kassieren-229574/

      Wenn das althergebrachte Vertragsrecht in den internationalen Handelsbeziehungen überhaupt noch von Relevanz ist. Denn derzeit, so mein bescheidener Eindruck, eskalieren alle Seiten. Die Ukraine will die Nato in den Konflikt hineinziehen, ausgerechnet der Deep Purple-Liebhaber Medwedew beschwört eine atomare Katastrophe herauf, sollten die USA weiter an der „Zerstörung“ Russlands arbeiten und der Chef vom Dienst [CfD] der NATO Stoltenberg greift China an – die „himmelschreienden Lügen“ der Chinesen würden nicht ohne Konsequenzen bleiben.

      Hm, mal sehen, welche Weltflucht-Strategie ich mir für heute Abend zurechtlege.
      Es wird mir schon was einfallen.

      • Update

        Erste Reaktionen trudeln ein, der – im Wirtschaftskrieg – „wichtigste Tag“ wird heraufbeschworen. Keine Überraschung. Putins Schritt wird umgehend als Vertragsbruch gewertet.

        2 Fragen drängen sich dem geneigten Beobachter nun auf.
        Number One: Was ist mit dem Sanktionsregime, welches Währungs-Transaktionen mit der russischen Zentralbank gleich welcher Art schlichtweg verbietet?
        Number Two: Dräut jetzt doch das fossile Embargo?

        Der Rubel muss also rollen, nur woher selbigen nehmen? An den globalen Finanzmärkten gibt es offenbar zu wenig, wie derzeit mit Erstaunen festgestellt wird [denn wer hortete schon Rubel-Cash unter Hempels Sofa?]. Die russische Zentralbank, die über Rubel verfügt, ist aber leider Gottes zur Zeit nicht geschäftsfähig. Kurzum, es gibt die Wahl zwischen Skylla und Charybdis – die eigenen Sanktionen zu unterlaufen oder aber auf das fossile Aphrodisiakum zu verzichten.

        • @Thanatos
          In völliger Unkenntnis der Verträge einfach ein Gedanken-Planspiel.
          Angenommen, Putin könnte die Währung der Zahlung wirklich einseitig neu festlegen. Er wird das ja wohl vorher geprüft haben.

          1.) Die Menge Rubel i.H.v. über 500 Millionen Euro jeden Tag könnte man wohl nur an einer Stelle auf der Welt kaufen: in Moskau.
          Damit muss man seine eigenen Sanktionen brechen.
          Und man muss LKW-weise Devisen frei Haus in Moskau abladen.
          Nett.

          2.) Wenn man das nicht macht, werden die europäischen/amerikanischen Counterparts der Verträge vertragsbrüchig und kommen in Zahlungsverzug.

          Folge aus 2.)
          3.) Sonderkündigungsrecht (ohne Schadenersatz) seitens Russlands.
          4.) Die Vertragspartner hier im Westen sind dann im Default, auch nett.

          Spielt da jemand Schach mit uns ?

          Vor einer Woche hatte ich hier die verwegene Idee gepostet, Russland könnte von sich aus die Energiezufuhr abstellen, um uns so richtig ins Messer laufen zu lassen.
          Voila !
          Das ist der Beweis: Putin liest den Goldreporter !

          • @MeisterEder

            Ohne Zweifel ! Kann er sich doch sicher sein, daß es hier im
            Forum mindestens 2,5 echte „Putin-Versteher“ gibt; einer
            davon soll Altkanzler Schröder sein . . . ✌, der das tägliche
            Stimmungsbild an den Kreml weiterleitet .

            Man kann sich sicher sein, daß „Wladimir“ diesen Schritt
            gründlich mit der russischen ZB diskutiert hat.

            Da guckt der Bär: ʕ•́ᴥ•̀ʔっ

          • MeisterEder:
            Vielleicht mischt Putin in diesem Forum auch mit? Damit stellt sich die Frage, unter welchem Nickname er das tut. In mir keimt ein Verdacht auf…

          • @Meister Eder

            Auch hier wieder nur viel heiße Luft; Hauptsache die Schafe werden weiterhin in Angst und Schrecken gehalten und vom wesentlichen abgelenkt.

            Zitat: „Devisenfachmann Ulrich Leuchtmann von der Commerzbank gibt allerdings zu bedenken, dass nicht alle russischen Banken von Swift ausgeschlossen seien. Der Erwerb von Rubel, um damit die Gasrechnung zu bezahlen, sei also möglich. »Um Rubel zu erwerben, muss niemand die Sanktionen gegen die russische Zentralbank brechen.«“
            Quelle: https://www.spiegel.de/wirtschaft/rubel-macht-boden-gegenueber-euro-und-dollar-wett-a-e3e654dd-b291-4562-bbd9-aa07d76c9849?sara_ecid=soci_upd_wbMbjhOSvViISjc8RPU89NcCvtlFcJ

    • Klappi. ich würde sagen, dass dies der Todestag des $ ist.

      Das macht den us$ auch bei anderen Nationen obsolet…. das könnte ein wahres inferno auslösen, wenn Die BRICS ihre Dollars auf den Markt schmeissen…

      Die Chins versuchen nun den ¥ bei den Saudis schmackhaft zu machen. Die Saudis hätten angeblich auf die erste Nachfrage der Amis nach Öl, mit ihrer Antwort die zweite Nachfrage der Amis: „ob die Möglichkeit bestünde, dass man sie falsch verstanden hätte..?“ herausgefordert, worauf die Saudis ausrichten liessen „dass es ihnen scheixxegal sei“….

      jetz gehts god-owns-Country an die Gurgel….

  4. @E-Auto-Freaks

    Die nachfolgend angekündigte Preiserhöhung für E-Autos ist – wie die Inflation
    daselbst auch – „nur vorübergehend“.

    Elon Musk hat es wieder getan. Innerhalb weniger Wochen hat Tesla, Inc.
    die Preise für Elektroautos und Lithium-Ionen-Akkus erhöht.
    Jetzt erhöht er auch die Preise für Starlink-Kunden.

    Unter dem Vorwand einer „übermäßigen Inflation“ teilte Starlink *) seinen Kunden
    am Dienstagabend in einer E-Mail mit, dass der Preis für alle Starlink-Kits von
    499 US-Dollar auf 549 US-Dollar für Inhaber einer Anzahlung steigt. Für alle
    Neukunden werden alle neuen Bestellungen 599 $ kosten. Die Preise für den
    monatlichen Service sind ebenfalls von 99 $ auf 110 $ pro Monat angestiegen.

    „Der einzige Zweck dieser Anpassungen ist es, mit der steigenden Inflation
    Schritt zu halten“, heißt es in einer E-Mail an die Kunden und 1,2 Mrd.
    „E-Musk-Follower“. „

    *)
    Starlink ist ein von dem US-Raumfahrtunternehmen SpaceX betriebenes
    Satellitennetzwerk, das künftig weltweiten Internetzugang bieten soll.
    ‹(•¿•)›

  5. Wer denkt, nichts sei mehr undenkbar, der könnte durchaus richtig liegen. Derlei News sind ja eigentlich Gold wert [sic!], würde einem nicht das Rumpsteak, medium, mit Zwiebel-Bier-Soße im Halse stecken bleiben.

    https://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Russland-schiesst-Rakete-mit-Kriegssymbol-ins-All-article23219428.html

    Da fällt mir ein, ich bin ja was schuldig geblieben.
    Mea culpa, mea maxima culpa.
    https://www.der-postillon.com/2022/03/sonntagsfrage-z.html

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  7. geht’s schon los mit den Bankensterben heute hat mir ohne Grund nach 30 Jahren die comdirekt mein Konto und Depot gekündigt Konto und Depot waren immer im Plus das sollte für alle ein Zeichen sein für das was kommt

    • Die Augsburger Aktienbank stellt auch ihr operatives Geschäft ein und kündigt Konten…die Bankenbündelung bzw. -Vereinzelung beginnt…

      • @Bauer und T.Raven
        Wir wohn(t)en ja in der Nähe von Angebercity, was sich mal Weltstadt mit Herz nannte und haben „unsere“ Banken da in einem südlichen Vorort.
        Es sind kaum noch Filialen da, b.z.w diese werden nun besser genutzt:
        – statt Deutscher Bank ein Jaques Weindepot
        – statt Coba eine Bäckereifiliale
        – statt Dresdner eine Metzgerei mit Imbiss
        – HVB/Unicredit steht leer und wird wohl abgerissen.
        – Sparkasse 1 ist nur noch ein 10 qm Automatenhäuschen, der Rest ein Bettengeschäft
        – Sparkasse 2 ist jetzt die Ausstellung eines Installatuers /Badsanierung.
        – die Raiffeisenbank hat gerade geschlossen (bis auf 10 qm Automaten) , mit dem netten Hinweis, dass die nächste Filiale auf der anderen Isarseite ist, also gute 30 Minuten weg.

        Isch over.

        • Wozu auch? Jetzt kommt digitales Zentralbankgeld und die Meisten werden das hier auch befürworten, schließlich wäre die einzige Alternative dieser doofe Bitcoin und den mögen bekanntlich ja nur Geistesgestörte!
          PS: Bargeld ist dann auch ade

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