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Ex-Fed-Chef Volcker: Eingriff des Staates in den Goldmarkt ist jederzeit berechtigt

Paul Volcker äußerte sich kürzlich laut Presseberichten recht offenherzig über potenzielle staatliche Goldpreis-Manipulation.

Als Chef des Federal Reserve Systems zwischen 1979 und 1987 weiß Paul Volcker ein Lied zu singen, von den Problemen der (Geld-) Politik mit dem Goldpreis.

Als die Vereinigten Staaten 1973 die Bindung des US-Dollars zum Gold endgültig aufgaben, vermehrte sich das Papiergeld rasant, die Inflation schoss innerhalb eines Jahrzehnts in die Höhe und der Goldpreis quittierte das Drama 1980 mit dem damaligen Allzeithoch von 85o Dollar. Nur mit gewaltigen Zinserhöhungen schaffte es die Fed unter Volcker damals, das Vertrauen in den Dollar wieder herzustellen.

Volcker machte nun laut Presseberichten eine recht offenherzige Aussage: Eine staatliche Intervention auf dem Goldmarkt sei zu jedem beliebigen kritischen Zeitpunkt gerechtfertigt. Die Zentralbanken hätten ein großes Interesse am Goldpreis, da er die Devisenmärkte beeinflusse. Mehr

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Eingetragen von am 16. Feb. 2012. gespeichert unter Hot-Links. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

8 Kommentare für “Ex-Fed-Chef Volcker: Eingriff des Staates in den Goldmarkt ist jederzeit berechtigt”

  1. Da sagt endlich mal einer die Wahrheit.(Welche übrigens ohndies jeder Edelmetall-investor kennt).Gold ist der natürliche Feind jeder Notenbank, da man selbiges nicht inflationieren kann. Und weil das Vertrauen ins monetäre System schon längs pardue wäre, manipuliert man eben den Goldpreis. Und ist selbiger niedrig, kann es ums Papiergeld doch nicht so schlecht stehen, meint „Oma Meier“ und trägt ihren Spargroschen weiterhin fleißig zum braven „Bankbeamten“. Das genau ist der Trick aller Papiergeld-Banker. Und das lassen die sich eben auch ganz schön was kosten. Damit diese Illusion aufrecht erhalten bleibt, drückt man den Goldpreis mit viel Geld. Kann man ja als Werbungskosten auch steuerlich geltend machen. Doch das Dicke Ende wird kommen, wie immer alle paar Jahrzehnte wieder.

  2. Die Herrschaften wollen eine Flucht aus den Papierwährungen mit allen Mitteln verhindern. Schließlich sind die bunten Zettelchen die wirkliche Machtbasis, dank dem Glauben der breiten Masse an deren Werthaltigkeit. Fallen, wegen der ständig steigenden Preise für reale Güter, zuviele Schäfchen vom Glauben ab, kommen halt die nächsten, neuen bunten Zettelchen, mit viel TamTam, einer großen Krise, vielleicht sogar mit einem Krieg. Die Kreditzinsen werden dann stark hochgeschraubt und die Leute sind wieder happy und vor allem gläubig. Die Geschichte wiederholt sich und die breite Masse der Betroffenen ist schlichtweg zu doof, um das zu bemerken.

  3. @Dreamer: Man könnte aber hoffen, dass es diesmal anders wird! Du hast zwar recht, dass das bis jetzt immer so ablief, aber man bedenke, dass die Leute inzwischen doch sehr stark über die Social Networks im Internet (z.B. Facebook, Twitter & co.) vernetzt sind und viel schneller mitbekommen wenn was faul ist und sich das ein oder andere Mal schon effektiv formiert haben. Und das in relativ kurzer Zeit. Bis jetzt hat es immer nur relativ kleine Gruppen hervorgebracht, da es auch nur einen kleinen Teil betroffen hat, aber was passiert, wenn wirklich jeder betroffen ist und sich in seiner Existenz bedroht fühlt?

  4. Es handelt sich um eine Falschmeldung. Paul Volcker machte diese Aussagen nicht auf der besagten Konferenz. Diese wurden dort von Chris Powell von GATA präsentiert. Siehe hierzu:

    http://www.larsschall.com/2012/01/25/die-goldmarkt-manipulation-hat-viele-informanten-sie-werden-nur-stets-ignoriert/

    Siehe ferner:

    a) http://www.gata.org/node/10923

    c) http://www.larsschall.com/2012/01/27/eine-%E2%80%9Cone-note-samba%E2%80%9C-mit-paul-a-volcker/

  5. @Xerxis Stimmt, hoffen darf man ;-)
    Die Hoffnung stirbt bekanntermaßen zuletzt.

  6. Dreamer hat da schon recht; so sehe ich das auch. Nur ganz so ist es nicht, die Mehrheit der Deutschen glaubt bis zu letzt an das was in der Presse steht. Daher setzt die Masse auch auf Papiergold. Kommt es dann zur Umtauschpanik ist es zu spät zum Tauschen. Wert ist nur das was man in der Hand hat; Papier ist geduldig.

    • @supergeldsack
      Sie haben Recht, Papier ist geduldig. Leider wird zu wenig erkannt, dass alles Papier-Geld, Papier -Gold usw. nur auf Versprechen beruht. Es ist ein schriftlicher Vertrag auf Papier eben. Und der unselige Hitler hat schon mal gesagt: Ein Vertrag ist nur ein Fetzen Papier und interessiert mich nicht.
      Leider ist auch das Beton-Gold (Immobilie) so ein Problemfall. Es ist nichts weiter als das Papier-Verprechen des Grundbuch-Eintrages beim Amt, dass einem das Gebäude gehört.. Im Falle von Notstandgesetzen kann ganz einfach darauf zurückgegriffen werden. Bei physischem Gold und Silber ist das aus naheliegenden Gründen nicht so einfach möglich. Und genau das macht unter anderem auch die Einzigartigkeit von Edelmetallen als Vermögens-Sicherung aus.Und genau deshalb ist es bei allen Regierungen so unbeliebt, im Gegensatz zur Immobilie und den Anleihen und Versicherungen.

  7. Die Erkenntnis daraus:
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