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Extreme Gold-Positionen am US-Terminmarkt

Die Lage im Handel mit Gold-Futures an der COMEX hat sich vergangene Woche weiter dramatisch zugespitzt. „Commercials“ und „Große Spekulanten“ sind so extrem positioniert wie Ende 2015.

Die jüngsten CoT-Daten vom Handel mit Gold-Futures an der US-Warenterminbörse COMEX gleichen nun jenen von Ende 2015. Die Netto-Short-Position der „Commercials“ ist per 7. August 2018 auf 25.609 Kontrakte gesunken. Gegenüber Vorwoche entsprach dies einem erneuten Rückgang um 46 Prozent.

Die „Swap Dealers“ haben ihre Netto-Long-Position mit nun 22.056 Kontrakten mehr als vervierfacht. Sie standen mit umgerechnet 68 Tonnen Gold auf der Käuferseite.

Auf der anderen Seite ging die Netto-Long-Position der „Großen Spekulanten“ um 64 Prozent zurück auf 12.688 Kontrakte. Das ist der niedrigste Stand seit dem 1. Dezember 2015. Damals waren es 9.750 Kontrakte. Sie bildeten seinerzeit einen langjährigen Tiefststand. Der Goldpreis stieg dann ab Ende Dezember stark an.

Die Untergruppe des „Managed Money“ (Hedgefonds, Investmentgesellschaften) ist gegenüber Vorwoche noch einmal um 55 Prozent auf 66.116 Kontrakte gestiegen. Auch das ist eine extreme Positionierung, die selbst 2015 nicht erreicht wurde.

Der Open Interest, also die Summe aller offenen Gold-Kontrakte an der COMEX, stieg gegenüber Vorwoche um 1,51 Prozent auf 459.474 Kontrakte. Bis zum Handelsschluss am gestrigen Freitag ging es noch einmal um 2 Prozent rauf auf 468.845 Kontrakte.

Der Goldpreis gab vergangenen Woche um 0,1 Prozent nach auf 1.211,65 US-Dollar pro Unze (FOREX).

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Eingetragen von am 11. Aug. 2018. gespeichert unter Banken, Gold, Goldpreis, Handel, Marktdaten, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

15 Kommentare für “Extreme Gold-Positionen am US-Terminmarkt”

  1. Solange die Aktienmärkte fallen oder politische Krisen flackern, kann sich keine Notenbank der Welt erlauben, dass der Investor sich dem Gold zuwendet.
    Deshalb muss man alle Register ziehen und sei es auch noch so teuer ( what ever it takes), damit Gold so unattraktiv wie möglich erscheint.
    Denn es ist nicht unattraktiv per se, es soll nur den Anschein haben, nicht begehrt zu sein.In dieser schnellebigen Zeit, wo man kaum noch nachdenkt und imner erst handelt statt zu denken, in einer Zeit der schnellen Doppelklicks, da reicht das aus.

  2. Schon aufgefallen ?
    Der ex und grandmaster wünscht kein schönes Wochenende.
    Möglich, dass ihm die Rendite verhagelt wurde.
    Bei den Dividenden, Aktien und den im Juni gemachten „Silberschnäppchen“.
    Deshalb wünschen wir ihm ausnahmsweise eine sonniges WE.
    Es wird schon wieder.

  3. Zur Bestimmung von echten Goldmünzen.
    Früher gab es Leute, welche die Echtheit von Krügerrand am Klangbild erkannten.
    Man pingte die Münze, welche auf einem Finger balanzierte mit einem Glasstab an.Das ergab dann das charakteristische Klangbild von Gold.
    Leider ist mein Ohr unmusikalisch.Für mich klingt Wolfram genauso.
    Nun experimentiere ich mit einem kostenlosen Audioanalyzer App fürs Iphone.
    Und siehe da, das Frequenzspektrum ist abweichend.
    Der Analyzer sollte eine Peak und Hold Funktion haben.
    Ich verwende den Audio Spectrum Analyzator von Elena Polyansksya.
    Kennt oder experimentiert jemand mit solchem ?
    Damit hätte man einen Schnelltest für Goldmünzen.
    Iphone einschalten, die app starten und die Münze mit einem Glasstab, welcher immer der gleiche sein sollte, anpingen. Der Finger, auf welchem die Münze liegt, den hat man immer dabei.
    Stimmt das Spectrum nicht, ist was faul.

  4. Die Positionierungen der Commercials & Spekulanten an der COMEX signalisieren eine kommende Goldrally?

    https://www.goldseiten.de/artikel/385926–Extreme-Positionierungen-an-der-COMEX-signalisieren-Goldrally.html

  5. Könnte mir vorstellen, dass es für die Türkei in der nächsten Woche kritisch wird. Problem dabei ist, dass die Türken die Flüchtlinge wieder nach Europa schieben könnten.

    Dann muss Deutschland wiede zahlen und der Türkeispuk ist dann erst einmal wieder rum. Dann hätte man es wieder mal gerettet, bis zum nächsten mal.

  6. So kann es die Shortseller erwischen.
    Ein Twitter reicht aus.
    https://mobil.n-tv.de/wirtschaft/Investoren-klagen-gegen-Tesla-Chef-article20568753.html
    Bei Gold könnte es Trump sein, welcher Commercials und andere Shorties mal grillt.

  7. Es ist doch immer wieder „erfrischend“, zu sehen, wie die Preiskurven von zwei verschiedenen „Handelswaren“ (GOLD & SILBER) in 5 aufeinander folgenden Tagen von nur einem ALGORITHMUS kontrolliert und gesteuert werden.

    Daraus folgt, daß „Angebot“ und „Nachfrage“ für beide Termin-Waren ( im FED-Kontrollraum ) völlig „synchron“ laufen.

    • @goldminer
      Richtig, seit Jahrzehnten schon.
      Nicht jedoch bei Palladium, Osmium, Uran oder Platin. Auch nicht bei Diamanten. Nur bei Gold und Silber.
      Denn diese beiden Metalle sind monitär.
      Zitat:
      „Nur Gold ist Geld, alles andere ist Kredit“
      Genau deshalb.
      Kredit ist der Kontrahend zum Geld,Kredit wird immer Geld bekämpfen, wie jeder Kreditnehmer weiss. Will er doch den Kredit so günstig wie möglich.
      Und kein Kreditgeber (Bank, Pharisaeer, Wucherer) will sich das Geschäft mit Zinsen und Tilgung nehmen lassen.

  8. Seit Monaten habe ich den Eindruck, dass der Börsenhandel nach Börsenschluss extrem zunimmt.Daraus folgt, grundsätzlich bei Lidl nach Geschäftsschluss 22:00) Einkaufen gehen. Meine Empfehlung, ab 23:00 hinfahren.

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  • Berolina: @Lupus Taipan pflegt seine Neigung zur Provokation. Was mich aber wirklich beschäftigt, ist die...
  • Toni: @Goldreporter Die großen Spekulanten waren meines Wissens letztmalig im Mai 2001 netto short, also nicht...
  • Lupus: Die Verschwörung der Herren mit dem „Käppi“ ?? Ist es wieder soweit ??
  • taipan: Schon klar, dass die Herren in den Logen mit dem Käppi Zinsen von der Türkei fordern und zwar kräftig. Und...
  • taipan: @systemverweigerer Es geht nicht um das Goldverbot. Ein Bankschliessfach ist den Behörden bekannt und ein...
  • Systemverweigerer: @taipan, Sie schreiben, dass man sein Gold nicht im Bankschließfach aufbewahren soll. Bedingt gebe...

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