Freitag,03.Dezember 2021
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Fed-Sitzung am Mittwoch: Das kann passieren!

Fed-Sitzung (Foto: Goldreporter)
Fed-Sitzung: Am Mittwoch um 20 Uhr gibt die Fed das Ergebnis ihres geldpolitischen Meetings bekannt. Gibt es eine Überraschung? (Foto: Goldreporter)

Jochen Stanzl, Chefanalyst bei CMC Markets, gibt in einem Video seine Einschätzung zum möglichen Ausgang der anstehenden Fed-Sitzung ab.

Fed-Sitzung

Am heutigen Mittwochabend gibt der Offenmarktausschuss des U.S. Federal Reserve Systems (FOMC) das Ergebnis seiner aktuellen geldpolitischen Sitzung bekannt. Was erwarten Marktanalysten von diesem Ereignis?

Tapering?

Im Mittelpunkt des Interesses steht der im Fed-Statement zu erwartenden Wortlaut hinsichtlich möglicher erster Schritte einer strafferen Geldpolitik. Dabei geht es zunächst nur um eine etwaige Reduzierung der Anleihenkäufe durch die Fed („Tapering“).

Kein Zins-Talk

Jochen Stanzl, Chefanalyst beim Online-Broker CMC Markets, gibt in einem Video seine Einschätzung zum möglichen Diskussionsstoff im FOMC-Meeting ab. Er sagt: „Tapering wird sicherlich diskutiert, aber es könnte als noch zu früh eingeschätzt werden. Alles andere wäre eine Überraschung für den Markt, der in diesem Jahr noch keine Zinsanhebung erwartet“.

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40 KOMMENTARE

  1. Wie auch immer die Entscheidung ausfällt, Sie kommt zu spät oder zu früh. Zu spät, weil die angehäuften Schulden ohnehin Niemand mehr bezahlen kann, zu früh weil der längst überfällige BIG BANG sich in diesem Falle nicht länger in Zukunft veschieben lässt. Was auchSie tun, es kann nur falsch sein.

    • @Krösus
      Sie Pessimist. Irgendwie muss man denen doch vertrauen, dass sie das Vernünftige tun.
      Ob es letztlich dann auch das Richtige war, weiss ohnehin nur der Allmächtige.
      Jener hat nämlich dem Menschen die Vernunft gegeben, jedoch, aus göttlicher Weisheit, eben nicht die Voraussicht.
      Übrigens, was würden Sie anstelle der FED jetzt tun ?

      • @Toto

        Ich brauche keinen Allmächtigen um weiter als bis 3 zu zählen. Wäre ich FED Präsident, würde ich zurück terten mir meine Pension auszahlen lassen mindestens 2/3 davon in EM umrubeln und mir ein bescheidenes Anwesen in Montana oder Colorado kaufen um fort dort aus, den interessanten Zeiten, die kommen werden ohne jeden Zweifel, aus sicherer Entfernung zuzusehen

        • @krösus
          Was soll den eine Notenbank tun ?
          Zinsen ? Dafür muss die Welt hungern, Weg mit dem Zinssystem so rief man vor Jahren.
          Die Notenbanken hocken auf dem Geld wie die Glucken.Die Armen bekommen nichts, so rief man.
          Sie erinnern sich sicher noch an all das. Stichwort Jakobspfennig, leistungslose Geldvermehrung durch Zinsen.
          Und nun ? Zinsen weg, das Geld verteilt man,
          auch nicht recht.
          Fazit: Die Notenbank haben die teuflischen Zinsen abgeschafft und verteilen das Geld.
          Und das wäre nun die Aufgabe der Politiker, es gerecht zu verteilen.
          Was taten die ? Nichts
          Es ist nicht Aufgabe der Notenbanken, Wohlstand für alle zu schaffen. Sie stellen nur die Mittel. Das andere ist Aufgabe der Politik.
          Fehlt nur noch, dass jetzt Wagenknecht und Lafontaine aus der Partei fliegen und zur AFD oder wie die heissen überwechseln.
          Dann ist das Weltbild so mancher wieder in Ordnung.
          Krösus, Sie schimpfen auf die Falschen, schimpfen Sie lieber auf die Volksvertreter, das wäre gerechter. Denn jene haben es vermasselt, nicht die Notenbänker.

    • @Krösus

      Du kannst Dich sicher daran erinnern: Die Notenbanken waren mal mehr oder weniger betuliche Beamtenapparate, die für Geldwertstabilität sorgen sollten. Auch wenn es manchmal ziemlich rücksichtslos zuging – Stichwort „Volcker-Schock“, welcher in den 80er Jahren beinahe die gesamte Peripherie des kapitalistischen Weltsystems in eine veritable Schuldenkrise stürzte.

      Die Fed, EZB und BoJ et al. sind inzwischen aber alle davon abgerückt. Seit etlichen Jahren wird vor allem Konjunkturpolitik und monetäre Staatsfinanzierung betrieben. So finanzierte die EZB praktisch die gesamten Haushaltsdefizite der Euroländer im Jahr 2020.

      Heute wird von einem ‚Inflationsdilemma‘ gesprochen: Die Märkte wollen – müssen – sich auf die geldpolitische Rückendeckung verlassen, gleichzeitig sollen die Notenbanken aber die wachsenden Inflationssorgen ernst nehmen.

      Das klitzekleine Dilemma ist nun aber auch ein existenzielles – welches dem Umstand geschuldet ist, dass das System inzwischen irreparabel beschädigt ist. Größere Zinserhöhungen würden einen umgehenden ökonomischen Offenbarungseid nach sich ziehen.

      Im aussichtslosen Dilemma zwischen geldpolitischer Expansion und Austeritätspolitik gibt es keine Exit-Strategie – das ‚Weiter so‘ garantiert immerhin erstmal den [quartalsmäßigen] Status Quo.

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  3. @Thanatos

    Zum weiter so, wird es wohl kommen, die einzige Hoffnung die ine Amtierenden bleibt, ist dass der große Kladderatsch ( August Bebel ) möglichst spät kommen möge.

    In den 70zigern war die kapitalistische Welt zwar noch halbwegs in Ordnung, aber die Zeichen an der Wand, waren spätestestens nach dem Ende des sogenannten Wirtschaftswunders nicht zu übersehen und es wurde nichts mehr besser, sondern alles Stück für Stück immer schlimmer, nicht nur in der DDR.

    Zwischen dem Bankencrash 1987 und dem Mauerfall 2 Jahre später sehe ich einen gewissen Zusammenhang.
    Mir war seinerzeit schleierhaft woher meine ostdeutschen Landsleute 1990 Ihre Zuversicht auf ein neues Wirtschaftswunder, goldene Berge und blühende Landschaften nahmen. Der Westen war doch selbst Pleite und verschuldet bis Oberkante Unterlippe.

  4. @ Krösus
    „Zwischen dem Bankencrash 1987 und dem Mauerfall 2 Jahre später sehe ich einen gewissen Zusammenhang.“

    Liege ich vollkommen falsch wenn ich behaupte, daß ich einen gewissen Zusammenhang zwischen dem schon seit Jahren drohenden Zusammenbruch des Systems und Corona sehe?
    Haben die jetzt nicht wieder einen Grund dafür die Welt mit wertlosen Geld zu fluten um den Crash weiterhin zu verzögern?

    • @Barmbekbasch

      Diesen Zusammenhang habe ich von Anfang gesehen. Das System ist Pleite eigentlich seit Jahrzehnten.
      Nachdem großen BIG BANG, wird man sagen Corona wars, wer konnte das denn wissen. Eigentlich ne zymlich geniale Idee.

      Hat man nach der sogenannten Wiedervereinigung auch so gesagt, obwohl die weitere Entwicklung – nicht im Detail, aber sehr wohl im Wesentlichen – absehbar war.

      https://www.amazon.de/Kollaps-Modernisierung-Zusammenbruch-Kasernensozialismus-Welt%C3%B6konomie/dp/3821844213/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&dchild=1&keywords=Robert+Kurz+Kollaps&qid=1623866793&sr=8-1

    • @Barmbekbasch
      Das hat alles System.
      Eine schwere Grippewelle wird medial zu einer Killer-Pandemie aufgeblasen weil:
      1.) Es die Leute wunderbar vom Finanzdesaster ablenkt
      2.) Man einen Grund hat (sich gemacht hat), jetzt komplett alle Hemmungen fallen zu lassen
      3.) Man schon mal ausprobieren konnte, was sich die Leute an Freiheitsentzug so alles gefallen lassen, ohne zu rebellieren (….wer weiss, wann man das noch mal brauchen kann….)
      4.) Man sehen kann, wie man eine dumme Masse in Angst versetzen und medial wunderbar steuern kann.

      Das sehen wir jeden Tag.
      Dax hoch, Gold pendelt so unter 1900, eigentlich müsste ein wahnsinniger Run in EM sein.

      Ach , Kleinigkeit: die Politik schätzt die Gefahr durch Covid so massiv ein, dass in 2020 in Deutschland 21 Krankenhäuser mit zig-Tausend Betten geschlossen wurden.
      Wie die Intensivbettenbelegung manipuliert wurde zeigt ja der Bericht des Bundesrechnungshofes.

      Wir glauben nur noch an eine Sache: Metall, goldgelb, schwer.

      Und: schön, dass die Masse so dumm ist, so können wir in Ruhe unsere Vorbereitungen treffen.
      Wer sehen will, kann sehen.
      Wer hören will kann hören.
      Wollen die eben nicht.

  5. Wie Hannes Huster heute bei den Goldseiten schreibt.
    Nach der Fed Sitzung kommt ein größerer Ausschlag.
    Wohin?
    Richtung Pinguine!

  6. Ihr seht mich einigermaßen überrascht. Hier die Headlines vom FOMC-Statement.

    Die sog. ‚Dot-P-Lots‘-Projektionen der Fed zeigen zwei Zinsanhebungen im Jahr 2023!

    7 Fed-Mitglieder erwarten gar eine Zinsanhebung bereits im Jahr 2022!

    Die IOER-Zinsen der Fed für überschüssige Liquidität der Banken werden um 5 Basispunkte angehoben.

    Das Statement im Wortlaut:

    https://finanzmarktwelt.de/fed-headlines-vom-fomc-statement-2-202591/

    Das dürfte zu erheblichen Verwerfungen an den Finanzmärkten führen. Kein gutes Umfeld für Gold – da werden beim Malen nach Zahlen [Chartanalyse] wohl einige bärische Kerzen eingezeichnet werden müssen.

  7. Der Goldpreis gerade bei 1840 angekommen.
    Das ist die kritische Linie.
    Wird diese jetzt durchbrochen, können wir und auf Goldpreise um 1780 einrichten.
    Da geht das Spiel weiter.
    Von wegen, das ist Unmöglich. Nichts ist unmöglich.

    • @Maruti
      Tatsache, wunderschönes Chart, senkrecht runter um 25 Dollar, dabei ist noch gar nicht Freitag.
      Muss man wohl bald wieder an einen Ausflug mit Familie denken.

  8. Nichts mit Tapering. Dafür schönes Drückerchen und so senkrecht.
    Fragte unlängst jemand, ob man noch warten soll, auf die maruti Preise oder doch Holz kaufen.
    Nun, hier kommen sie.
    Die nächste Schwelle 1780 ist im Visier.
    Wer kauft jetzt ?

    • @Maruti

      Was hat sich denn gegenüber heute 19:00 Uhr geändert, daß Gold und Silber
      abrutschen ? (müssen ).

      Die Fed-Androhungen, die Zinsen 2023 2 x anzuheben, ist doch
      nichts als heiße Luft .

      Die Wirtschaftsdaten sind schlecht, die enorme Schuldenproblematik nimmt zu
      und Powell verliert kein Wort darüber.

      Spätestens morgen setzt die Ernüchterung ein und man erkennt, welches
      Kasperletheater die Fed mit den Märkten spielt.

      (≖᷆︵︣≖)

  9. @Maruti & @Klapperschlange

    Nur mit äußerstem Widerwillen, versteht sich, aber ich muss da einfach widersprechen.

    Selbstverständlich wurde damit das ‚Tapering‘ nun auch offiziell auf die Tagesordnung gesetzt. Die Zinsspanne bleibt dieses Jahr noch unten und damit die Anleihenkäufe oben. Aber was zählt, ist die Bedienung der Erwartungen in das Tapering. Das muss man verstehen.

    Die Notenbanker-Darsteller DEUTETEN an, dass Zinserhöhungen schon 2023 auf der Agenda stehen KÖNNTEN. Im März hatten sie noch explizit KEINE Anhebung bis mindestens 2024 in Aussicht gestellt.

    Im sogenannten Dot Plot, wo die Prognosen der einzelnen Ratsmitglieder als Punkte abgetragen sind, zeichnen sich im Jahr 2023 nun zwei Zinserhöhungen ab. Unabhängig davon, ob das auch so realisiert wird, werden damit deutliche Veränderungen in der Projektion signalisiert.

    In der Voodoo-Ökonomie reicht das.

    Aber ein bleibt immerhin bestehen: Obwohl die Federal Reserve ihre Inflationsprognose um einen vollen Prozentpunkt gegenüber der März-Prognose auf 3,4 Prozent angehoben hat, hieß es in der geldpolitischen Erklärung weiterhin, dass der Preisauftrieb „vorübergehend“ sei.

    Na dann, good luck.

    • @ Thanatos:
      Das treibt mich jetzt um: Ihr Kommentar zu einem meiner anderen Texte, in dem sie eine antisemitische Anspielung sehen.
      Nein, so war das ganz sicher nicht gedacht. Ganz sicher !
      Ich habe das eine oder andere Problemchen mit der Politik des Staates Israel (z.B. Siedlungspolitik in Palästinensergebieten) und bin auch kein Fan von Netanjahu.
      Aber ich respektiere jede Religion.
      Wenn ich freie Wahl hätte, würde ich aber Buddhist werden.

      Gedacht habe ich an herausgehobene besonders „erfolgreiche“ Politiker und Notenbanker.
      Die sehen sich ja sogar selbst als erwählt.
      Na wenn das so ist…..

      • @MeisterEder

        Aber dann ist doch alles in Ordnung, das hätte mich in Ihrem Fall auch gewundert.

        Unsere Haltung überschneidet sich, was die Regierungspolitik Israels angeht. Die Palästinenserfrage muss eben gelöst werden und wenn es bedeutet, dass Israel die Besatzung aufgeben muss – dann kann ich nur sagen ‚wat mutt dat mutt‘.
        Ansonsten bin ich ein passionierter Religionskritiker, ein Kritiker j e d e r Religion. Es gibt einfach schon zu viel flottierenden Irrationalismus in der Welt.

        Sorry, mein Verdikt hatte Sie getroffen. Der Hintergrund ist folgender: Da man in rechtsideologischen Diskursen inzwischen bemüht ist, offenen Antisemitismus zu vermeiden, versorgt man die Community mit Chiffren, semantischen Codes, die sehr wohl verstanden werden. Und die beiden geläufigsten Trigger sind „Auserwähltes Volk“ und „Rothschild“ [in allen Derivaten, versteht sich].

        Gerade die Vorstellung der Jud#en als ‚auserwähltes Volk‘ wird von antisemitischer Seite gerne aufgegriffen, dabei kann man, wenn man diesen Topos auf die politische Orientierung der Israelis runterbricht, erstaunliches entdecken: Gerade die pol. Rechte in Israel pocht darauf. Dazu hat die linksliberale Tageszeitung Haaretz mal eine Umfrage durchgeführt:

        https://www.infosperber.ch/politik/welt/volksbefragung-in-israel-wir-sind-ein-auserwaehltes-volk/

        https://www.heise.de/tp/features/Die-Rothschilds-als-antisemitisches-Feindbild-6027349.html?seite=all

        • @ Thanatos
          Sehr interessant. Was Religion angeht, halte ich es mit Nietzsche: der erste Schluck aus dem Becher der Erkenntnis führt unweigerlich zum Atheismus.
          Dennoch respektiere ich Menschen, die glauben. Warum auch immer.
          Nobody is perfect.
          Der Spass hört für mich auf, wenn die Vereine kriminell werden.
          Bei Kardinal Woelki muss ich schon wieder an die Majas denken.

          Die Suche nach Chiffren für Antisemitismus und Nazis treibt mitunter schon krankhafte Züge.
          Bei uns gab es einen „Skandal“, weil ein Autohändler seine Vorführwagen mit M-AH 1234
          etc. zugelassen hatte.
          Er sei ein verkappter Nazi, das AH würde für Adolf H. stehen.
          Seine Antwort war knapp und sachlich: AH steht für AutoHaus.
          So einfach.
          Wenn man das komplette 3. Reich sprachlich analysieren würde , müsste man wohl sicherheitshalber zu altgriechisch wechseln, um keine unbedachten Fehler zu machen.

          Darf ich noch Schlechtwetterkleidung von Helly Hansen kaufen ?
          Super Produkte, aber irgendwelche Spinner sehen da auch Gespenster.

          Bei „Rothschild“ denke ich auch nicht an Antisemitismus, sondern an recht guten Wein,
          besonders der aus Chile.
          Aber ich habe ja ein sehr einfaches und primitives Weltbild.

          Dazu passt auch meine Geldanlagestrategie:
          EM in Münzen und Barren, total langweilig. Keine Wetten, keine Hedges, nix gehebelt.
          Nix Short, nix Long.
          Einfach kaufen und irgendwo hinlegen.
          Spannend wird es nur zu Zeiten wie jetzt: kaufen oder noch warten ?
          Schöne Grüsse an Maruti. So denke ich auch.

          To buy or not to buy, that ist the question.
          Frei nach William S.

      • @Meister Eder
        Wie Sie sich hier eben für etwas rechtfertigen, was Ihnen
        fälschligerweise unterstellt wurde, erinnert mich an einen
        Spruch meines Rechtsanwaltes: Wer sich mit dem Belezebub
        einlässt, darf sich nicht beschweren, wenn es in der Hölle
        stinkt.

    • @Bauernbua

      Zuckerbrot und Peitsche

      Das gefällt mir, die Klopapier-Dollar-Alchemie ist ein gelungenes Motiv. Die Chinesen beherrschen eben die ganze Klaviatur, vom Zuckerbrot der Satire bis hin zu handfesten militärischen Drohungen.

      https://www.spiegel.de/politik/china-schickt-28-kampfjets-nach-taiwan-a-809829b7-16de-411b-ad9c-a4a1c5865f48

      Divide et Impera

      Joe Bidens außenpolitische Aggressionen richten sich vor allem gegen China. Das untergehende US-Imperium sieht nicht umsonst im Reich der Mitte seinen größten Konkurrenten. Dazu musste aber auf dem G7-Gipfel schnell noch ein Burgfrieden mit Russland geschaffen werden – stifte Unfrieden unter denen, die du beherrschen willst! Putin bekam seine außenpolitische Reputation zurück und China ein ganz besonders vergiftetes Geschenk: Drei Tage vor dem G7-Gipfel gaben die USA bekannt, ein Handelsabkommen mit Taiwan zu beschließen – für China eine veritable Provokation.

    • @Bauernbua

      @Bauernbua

      Es ist schon erstaunlich, mit welcher Dreistigkeit und gestiegenem
      Selbsbewußtsein China sich mit dieser Karikatur dafür bedankt,
      daß nicht nur die USA, sondern auch die G7-Teilnehmer China als
      neuen „Staatsfeind“ erklären.
      Welchen Platz „Merkel“ an dem Tisch einnimmt, kann man nur ahnen;
      ich vermute, es ist der Elefant ganz rechts, der ohne Infusions-Tropf
      kraftlos vom Hocker kippen würde.

      Zwar hat Präsident Biden mehrfach versucht, einen Keil zwischen
      China und Rußland (zweitgrößter Staatsfeind) zu treiben; wer aber
      beim letzten „Handshake“ zwischen Biden und Putin genau hinsah,
      konnte feststellen, daß Biden Putin dabei in die Augen sah, Putin aber
      demonstrativ zur Seite schaute: schließlich hatte Biden Putin in einem
      Interview als „Killer“ bezeichnet…

      Die Rolle Klopapier und der Drucker auf dem Tisch zeigen mehr als
      deutlich, was China von dem „Schei*-Dollar“ hält.

      Trotzdem wissen wir, die wir uns schon über 6 Jahre im Forum „tummeln“,
      daß die Chinesen und Rußland noch ein dickes AS im Ärmel tragen:

      …die wahre Tonnage ihrer Goldreserven … .
      Je mehr die USA China reizen, desto wahrscheinlicher wird das
      Poker-Szenario: „Ich will sehen…

      Ende 2018 waren es schon 23.000 Tonnen, heute dürften es mehr
      als 25.000 Tonnen sein.

      https://www.bullionstar.com/blogs/ronan-manly/still-firing-on-all-cylinders-chinas-physical-gold-market/

      Ich glaube, die Zeit ist reif dafür.

      (>‿◠)✌

  10. Immerhin, der Goldpreis kam nahe an 1800
    Dollar. Möglich, dass wir diesen Freitag schon die 1700 sehen.
    Wenn das passiert, wird sich das Chartbild dem Jahre 2012 angleichen.
    Inflation ? Jedenfalls nicht bei den EM
    Abrutschen gegen 1.000 Dollar, vielleicht Euro.
    Es gilt momentan nur geringe Mengen zu kaufen.
    Ich habe heute Nacht 1 Unze bestellt.

  11. Was gab es eigentlich wesentlich Neues auf der Fed-FOMC-Pressekonferenz
    zu erfahren, daß der Goldpreis bis heute Morgen um $50 Dollar (von $1860,-
    runter auf $1810,-) nach unten manipuliert wurde?

    Außer einer dubiosen, möglichen Zins-Anhebungs-Ankündigung für
    Ende 2023 ? (wer weiß schon, was in 2 1/2 Jahren alles
    passiert), wurde das Thema „Inflation“ erneut mit dem Hinweis
    abgetan, die zuletzt stark angestiegene Inflationsrate … „sei nur
    vorübergehend „.

    Vor ein paar Wochen hat das Weiße Haus sein eigenes 10-Jahres-Budget
    vorgestellt, das die US-Bundesausgaben bis in die frühen 2030er Jahre
    prognostiziert.

    In ähnlicher Weise machen sie ihre eigenen Annahmen über die Zukunft.
    Tatsächlich listen sie auf Seite 60 ihres Haushaltsberichts die wichtigsten
    Annahmen über Inflation, Zinssätze usw. auf.“

    Aber anscheinend glaubt das Weiße Haus seiner eigenen Zentralbank
    nicht… denn das 10-Jahres-Biden-Budget geht von einer Inflationsrate aus,
    die anteilig 15% höher ist als das, was die Federal Reserve verspricht.
    (etwas mehr als 2%).

    Dieser Mangel an Vertrauen ist ziemlich bemerkenswert; – die US-
    Finanzministerin, die maßgeblich an der Erstellung des Budgets beteiligt
    gewesen war, war früher die Vorsitzende der Federal Reserve.

    Also glauben sogar die eigenen Ehemaligen der Fed nicht, wenn sie sagen,
    dass sie die Inflation bei 2 % halten werden.“

    Quelle:
    https://www.sovereignman.com/trends/even-the-federal-reserve-doesnt-believe-the-federal-reserve-anymore-32665/

  12. Wie auch immer, es handelt sich um einen Goldpreis Crash. Trotz Inflation.
    Man wird sehen, wie weit es noch runter geht.
    All jene, welche noch vor kurzer Zeit meinten, unmöglich, das Umfeld, das Drucken von Geld usw
    werden nun durch die Tatsachen eines Besseren belehrt.
    Und jene, welche noch vor ein paar Tagen über die Maruti Preise lästerten, kann ich sagen,
    sie sind im Anmarsch.

    • @Maruti

      Wo ist den da der Crash ? Ich bitte sie,lassen sie die Emotionen raus und betrachten sie das Marktgeschen Sachlich. Goldanleger haben einen weiten Horizont und Gold ist nun mal abhängig vom Dollar,Zinsen, und den Herren der Comex ectr.pp.
      Der Rücksetzer kam mit Ansage !

      • @graf Zahl
        Na, wie nennt man einen Rückgang von nahezu 50 Dollar innerhalb weniger Stunden ? Ich nenne es Flashcrash, emotionslos.
        Wie nennt man den Fall von über 100 Dollar innerhalb nicht nicht mal 2 Wochen ?
        Das nenne ich Crash.
        Und andere sicher auch.
        Übrigens, wer im August 2020, vor 10 Monaten um über 2040 Dollar gekauft hat, der nennt das noch ganz anders, mit Emotion nämlich. Sch…… oder so.Hätte ich bloss auf maruti gehört :)

        • @ Maruti wenn 5% bei ihnen ein Crash bedeutet was haben wir den an den Börsen oder bei den Cryptos gesehen? Also für mich klingt das eher nach einer Übertreibung bei ihnen statt bei dem Goldpreis.

          • @Graf Zahl
            Ist schon heftig, wie gegen den Goldpreis vorgegangen wird. Das wird so weitergehen, bis der Goldpreis max.abgesenkt werden konnte.
            Aber wie Sie sagen: Solche Attacken waren zu erwarten und wer noch genügend Lebenszeit hat, sollte ruhig abwarten. Diese Finanzkaste ist zwar
            sehr clever, aber eine Glaskugel haben die auch nicht.

    • @Maruti

      Dann möchte ich meine wohlgemeinte Empfehlung für Deine nächsten Goldpreisprognosen doch
      einfach auf die Termine der FOMC-Sitzungen reduzieren; da liegst Du zu 95% immer richtig.

      Hier ist die FED-Agenda 2021: https://www.federalreserve.gov/monetarypolicy/fomccalendars.htm

      Der aktuelle Goldpreis suggeriert doch:

      – die Schuldenberge wurden weltweit (ab gestern 20:00 Uhr ) auf eine „Schwarze Null“
      abgetragen, ✌
      – die weltweite Inflation fährt demnächst wieder unter 2%
      – die Erzeugerpreise fallen schon wieder
      – die US-Wirtschaft „brummt“
      – der US-Dollar gewinnt (zumindest über Nacht) wieder an Stärke
      – im Repo-Markt läuft „alles ganz normal“ ($520 Mrd. wurden gestern dort „eingelagert“

    • @Toto

      Warten wir es ab. Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer. Es gab einen deutlichen Rücksetzer Na und ?
      Das ist nicht das erste Mal, Gold hat sich noch immer wieder erholt. Steigt die Inflation in USA weiter, verliert der Dollar die Fähigkeit zum drücken. Es braucht einen echten Wert um einen anderen echten Wert zu drücken.

      Die gestrige FED Entscheidung war zu erwarten. Es ist nur ein weiteres Indiz, für die Tatsache, dass Sie nicht mehr weiter wissen. Im Dezember 2020 habe ich für die Unze 1425 Eumel berappen müssen, zur Stunde will mein Händler 1590 Eumel dafür haben. also keine Aufregung, alles ist wie immer.

      Geduld ist die Tugend der Strategen.

      • @Krösus
        Ihr Wort in Gottes Ohren.
        Ich würde mir auch wünschen, dass es so ist.
        Obwohl ich anderes plane, aber eben aus altruistischen Gründen. Weil ich hoffe, dass eine steigender, oder gar explodierender Goldpreis die Menschen zur Vernunft treibt.

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  14. Immer mit der Ruhe.
    Kein Grund zur Panik, allenfalls sind das erfreuliche Nachkaufgelegenheiten.

    Jetzt mal ganz böse:
    Was interessiert mich ein manipulierten Goldpreis von 1.000 die Unze, wenn am nächsten Tag die Staatspleite und der Währungszusammenbruch kommen ?
    Das EM bleibt übrig.
    IMMER.
    Was besseres für die Nerven und ein entspanntes Leben gibt es nicht.

    Das Gerede von Zinsanhebungen (Ihr habt das ja schon geschrieben) ist lächerlich.
    Bei 5 % Inflation ist auch eine US-Rendite von 2 % noch eine Geldvernichtung erster Güte.
    Und spätestens bei 2 % Zins gehen 70 % der Staaten und die Hälfte der anderen Schuldner über die Wupper.

    Schlaumeierei: wo kommt der Spruch „über die Wupper gehen“ her ?
    Am besagten Ort war das Gericht auf der einen Seite des Flusses, der Henker auf der anderen Seite.
    Wer also über die Wupper ging, ging verurteilt zum Henker.

    Wie sagt der Brite:
    Keep calm and carry on !
    Translator würde jetzt in den gut gestückten Keller gehen und ein Fläschen öffnen.

    • @MeisterEder

      Der gestrige „Bluff“ der Fed bestand darin, daß allein die ( auf eine
      Goldwaage [ sic!, Anm.d.Red.] gelegte
      ) „ Wortwahl „
      bezüglich möglicher Termine zu Zinserhöhungen ausreichten,
      Investoren dazu zu bringen, Gold und andere Vermögenswerte zu
      verkaufen (der Trommelwirbel wurde durch das PPT eindrucksvoll
      unterstützt, da ab 20:00 Uhr in nur 1 Minute ca. 12.000 Papiergold-
      Futures verkloppt wurden);
      gegenüber der vorherigen mehrheitlichen Vorhersage, dass es
      bis Ende 2023 keine Zinserhöhungen geben wird, wurde
      gestern der in Schockstarre zitternden Weltgemeinde verklickert ,
      daß J. Powell mit einem Auge „blinzelt“ … und nun plötzlich 2
      Zinserhöhungen bis Ende 2023
      vorhersagt …

      „Die eigentliche Frage wird sein, ob die Fed die Zinsen über die
      Inflationsrate hinaus überhaupt anheben wird oder sogar kann,
      was angesichts des Umfangs der Bundesverschuldung und des
      Wachstumskurses reines „Notfall-Banker“-Wunschdenken ist.

      Negative Realzinsen sind in diesem Umfeld nicht nur wahrscheinlich,
      sondern notwendig, und das wird auf lange Sicht ein sehr bullisher
      Faktor für Gold sein..

      https://finanzmarktwelt.de/fed-zwickmuehle-der-us-notenbank-aktienmaerkte-nicht-gefaehrden-202651/

      (>‿◠)✌

      • @klapperschlange
        Eben.Da siehst Du, dass schon das Wort eines Vertreter einer Supermacht ausreicht.
        Die brauchen kein Gold zu verkaufen. Es reicht alleine eine Andeutung um alles und jedes in eine ihnen beliebige Richtung zu steuern. Gold, Bitcoin, Aktien, Weltpolitik und Geld.
        Sun Tsu, vor 4.000 Jahren.
        Die höchste Kunst ist es, einen Kampf zu gewinnen und das Schwert stecken zu lassen.

        • @Maruti

          Da hast Du leider auch Recht: vielleicht erinnerst Du Dich
          noch daran, wie Mario Draghi in einer EZB-Pressekonferenz
          sagte: „die EZB werde bei den Anleihekäufen alle Optionen
          prüfen – „außer Gold“.

          Das war auch so eine gezielt ausgesuchte „Wortwahl“ aus dem
          Vokabular der „Club of Thirty-Banker“, die den Goldpreis damals
          deutlich in den Keller schickte.

          [ GOLD , das sich vornehm zurückhaltend außerhalb (!)
          des $Fiat-Geldsystems seit x-tausend Jahren bewährt hat und
          k e i n e Banker/Notenbankster im Handel braucht; daher wird
          es ja auch so von der Banker-Gilde „gehaßt“ und hinterrücks bekämpft. ]

          Eine Ungeheuerlichkeit, wenn wir ehrlich sein wollen, aber eben auch
          außerirdischen Ursprungs.

          Lieber @anaconda: ich bin mir aber sicher, daß der „MTBF-Wert“ des
          US-Dollars seine(n) Abgang/Ablösung ankündigt;
          das dürfte dann das Ende der „privaten“ FED sein (wie es schon J.F.
          Kennedy durchsetzen wollte): „End The Fed“, und die Welt kann aufatmen.

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