Montag,06.Dezember 2021
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Gold-Förderung: Preis-Sprung und Öl-Crash helfen wenig

Gold, Mine, Förderung
Goldmine im US-Bundesstaat Nevada: Trotz gestiegenem Goldpreis und sinkendem Ölpreis bleiben die Fördermengen auf niedrigem Niveau (Foto: Barrick Gold).

Die Gold-Förderung in den USA verharrte auch im Januar mit 17 Tonnen auf niedrigem Niveau, trotz steigendem Goldpreis und rückläufiger Energiekosten.

US-Goldförderung

In den USA wurden im vergangenen Januar 17 Tonnen Gold gefördert. Das meldet der U.S. Geological Survey (USGS) im Rahmen seines jüngsten Monatsberichts. Gegenüber Vormonat ergibt sich ein leichter Anstieg um 1,7 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahresmonat sank die amerikanische Goldproduktion um den gleichen Prozentsatz. Im vergangenen Jahr wurden in den USA pro Monat durchschnittlich 16,75 Tonnen Gold gefördert. Im Januar 2018 waren noch 19,3 Tonnen Gold aus der Erde geholt worden.

Gold, Förderung, USA
Monatliche Gold-Fördermengen seit Januar 2019 (Quelle: USGS)

Grundproblematik

Angesichts des stark gestiegenen Goldpreises und der sinkenden Energiekosten (Ölpreis) hätte man in den vergangenen Monaten auch einen Anstieg der Gold-Förderung erwarten können. WTI-Öl hat sich alleine im Januar um 20 Prozent verbilligt. Der Goldpreis stand Ende Januar mit 1.584 US-Dollar pro Unze dagegen um 20 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Wie in anderen Abbauregionen der Welt, leidet die US-Goldindustrie allerdings unter sinkendem Goldgehalt im Erz, wenigen bis keinen Entdeckungen neuer Lagerstätten und unter Problemen bei der Projektfinanzierung. Zuletzt mussten viele Betriebe weltweit im Zuge der Corona-Krise ihre Minen auf Notbetrieb herunterfahren. Die Zahlen zur Angebotslage auf dem Goldmarkt werden sich also so schnell nicht verbessern.

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8 KOMMENTARE

  1. Dann dürfen wir demnächst mit fallenden Goldpreisen rechnen.
    Empfehlung: Shorts aufsetzen und mitverdienen.
    Marktönomisch geht ein verknappendes Angebot ommer mit fallenden Preisen einher.
    Warum ?
    Weil, wenn es nichts zu kaufen gibt, auch keiner kauft und sei es noch so billig.

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  3. In der Finanzpresse und auf den Goldseiten werden Preise für Barren und Münzen
    angezeigt. Reine Schnappspreise.
    So der Maple mit 1300 Euro oder der 100 gramm Barren mit 4200 Euro
    Nur, es wird nicht gesagt wo.Denn dann würde ich glatt 10.000 Euro Gewinn machen, pro Kilo.
    Offenbar hat man komplett den Überblick verloren.
    Deshalb, Finger weg von Goldseiten oder Handelsblättern.

      • @klapperschlange
        Nun, man klicke auf EUR (AT) dann steht es wie gesagt.
        Bei EUR ( DE) , da haben Sie recht, ist es anders.
        Offenbar ist in AT Gold billiger :)

    • @ klapperschlange mMn ganz einfach die Länder, in denen die Amis große Militärbasen unterhalten. Weiterhin die Länder, an deren Börsenschwergewichten US-Hedgefonds maßgeblich beteiligt sind. Für die BRD und das UK z.B. trifft schon mal beides zu. Ansonsten wird schnell eine entsprechende Bedrohung durch neu kreierte oder schon existente Schurkenstaaten mit mass destruction weapons (neuerdings dann highly infectious mass killing viruses) konstruiert.

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