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Gold in der Corona-Krise: Es lebt noch!

Gold, Geld, Euro (Foto: Goldreporter)

Geld kommt und geht, Gold bleibt! (Foto: Goldreporter)

Der Nebel an den Finanzmärkten scheint sich vorübergehend zu lichten. Goldpreis und Aktienmärkte steigen wieder. Am Ende zählt jedoch, was die nächste Währungsreform bestmöglich übersteht.

Gold taugt nichts?

Immer wieder wird auf Finanzseiten voreilig schwadroniert, Gold tauge nichts in Krisen. Schon nach der Lehman-Pleite von 2008 lagen diese Analysten mit ihren Thesen falsch. Vielleicht, weil sie das Edelmetall nur von den Börsentafeln kennen? Ja, alles was in Euro, US-Dollar und anderen Kreditwährungen notiert war, rauschte in den vergangenen Wochen in den Keller: Aktien, Anleihenkurse, Bitcoin und eben auch die Edelmetalle. Die Frage ist, was bleibt, wenn unser Wirtschafts- und Finanzsystem kollabiert? Wenn das Licht ausgeht. Börsen den Handel aussetzen. Physisches Gold ist kein Investment (mit „Papiergold“ sieht das etwas anders aus), sondern es bringt Vermögen durch die Krise – nicht mehr und nicht weniger. Nach der Währungsreform wird abgerechnet. Angesichts der nun aufgesetzten Rettungsgeld-Programme wird dieses Szenario wohl jeden Tag realistischer.

Gold, Schlagzeilen

Schlagzeilen zu Gold in den letzten Tagen (Quelle: Google)

Apropos Währungsreform

Als am 21. Juni 1948 die D-Mark eingeführt wurde, blieben die Aktienmärkte zuvor drei Wochen lang geschlossen. Die Kurse deutscher Blue-Chip-Aktien eröffneten etwa 90 Prozent unter den letzten Notierungen in Reichsmark. Bankguthaben und Bargeld wurden 100:6,5 umgestellt. Die Kaufkraft einer Unze Gold blieb dagegen weitgehend erhalten. Nachzulesen in „Strategien für Goldbesitzer“. Was ich an Werthaltigem in der Hand halte, kann mir niemand nehmen. Mit Gold werde ich nicht reich, aber ich werde damit nie pleitegehen.

Gold, Goldpreis, Chart

Goldpreis in US-Dollar, 6 Monate: Ordentlicher Rebound, Gold wird nach der allgemeinen Liquidierungswelle wieder realistischer bewertet (Quelle: GodmodeTrader)

Silber- und Goldpreis steigen wieder

Dass Gold- und Silberpreis nun wieder deutlich steigen, ist auch das Ergebnis steigender Inflationserwartungen. Auch die Aktienmärkte zogen am heutigen Dienstag wieder an. Die erste Liquidierungswelle, ausgelöst durch klamme institutionelle Investoren ist damit durch. Die Besinnung auf wirklich Werthaltiges kommt wieder in Gang. Und davon profitieren die Edelmetalle auch wieder in den Kurslisten. Deren Wert wird auch von Investoren wieder realistischer eingeschätzt. Geld kommt und geht, Gold bleibt!

Mehr zum Thema lesen Sie hier: Wenn das passiert, geht Gold durch die Decke! (Artikel vom 12.03.2020).

Goldreporter

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Was tun bei Goldverbot oder Goldengpass? Notfallplan für Goldanleger

Short URL: https://www.goldreporter.de/?p=93432

Eingetragen von am 24. Mrz. 2020. gespeichert unter Gold, Goldpreis, Krise, Marktkommentare, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

14 Kommentare für “Gold in der Corona-Krise: Es lebt noch!”

  1. Gold ist und bleibt der sichere Hafen Nr.1 ! Bitcoin ist eine Finanzblase und wird auch wieder platzen. Kein sicherer Hafen um sein Vermögen abzusichern sondern ehr zu Spekulationszwecken. Von Altcoins will ich gar nicht sprechen denn viele Cryptoprojekte werden in der Krise totalverlust erleiden. Ich denke Bitcoin wurde bewusst erschaffen um den Druck des billigen Geldes etwas abzulenken und um somit etwas Zeit für die Regierungen zu gewinnen. Denn sonst wäre das Geld der BTC Blase in Assents wie Gold Immobilien und andere schon westentlich früher und hätte zu sehr riskanten Blasen geführt die keiner will. Die die jetzt in Aktien mit Verlusten stecken aber auch noch in BTC stecken wünsche ich alles Gute und viel Erfolg!

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  3. Wenn Gold so miserabel ist warum verschwendet man Zeit und Geld solche miserablen Artikel zu schreiben ?

    Der Nachfrage nach physischen Edelmetallen muss GIGANTISCH sein deshalb wohl versuchen diese schmierfinke mit ihren kindergarten artikel die leute zu verschrecken das könnte heutzutage eher in die hose gehen bei den schlechten ruf die diese Medien haben .

    Würden die Schreiberlinge für ihren mist den sie da verzapfen Haften und zur Rechenschaft gezogen dann würde die Lage anders aussehen.

    • @Bernstein
      Wenn Gold miserabel waere, wuerden sich Staaten damit nicht einbunkern. Die Amis hätten kein Fort Knox, es koennte dann genauso gut Műllhalde heissen und braeuchte nicht bewacht werden. Die lügen. Weil du kein Gold haben sollst. Je mehr Menschen Freiheit mit Gold erlangen, desto weniger Sklaven gibt es, die als Systemerhalter dienen.

  4. Es ist im Grunde ganz einfach. Jeder papierne Anlage ist eine Forderung an den Emittenten. Ist der Pleite und dies bekommt der Anleger erst mit wenn es zu spät ist, dann ist auch der anspruch nur Papier.

    Physisches Gold ist keine Forderung, ist keimn Anspruch auf einen rein fiktiven wert, es ist der Wert selbst und die einzige Währung die über Jahrtausende hinweg in alle anderen Währungen konvertierbar war, ist und bleibt.

    Wenn Gold so sinnlos ist, warum hüten die Notenbanker dann Ihre Goldbestände, wie eine Löwenmama Ihre Jungen.

    Denn schlechtes Geld vertreibt gutes Geld aus der Zirkulation in den Schatz, so Thomas Gresham (1519–1579)

    Das kostbare gelbe Metall“, hat keine Staatsangehörigkeit

    Charles de Gaulle

    Gold ist das Medium, die sinnlose und auf Selbstzerstörung hinauslaufende Anhäufung von Forderungen zu überstehen, weil es selbst keine Forderung ist. Gold scheinbar entbehrlich, ist da für den Fall der Fälle. Es geht, wenn nichts mehr geht. „Die Krise der Währungen macht das Gold zur Krisenwährung“,

    Wolfgang F. Haug.

    Zum Golde drängt es, am Golde hängt doch alles

    J.W.von Goethe

  5. ich erwarte einen Goldpreis von 2.000 USD – 3.000 USD in den nächsten Monaten. Silber sehe ich zwischen 80 – 150 USD die Feinunze.

    • Wolfgang Schneider

      @f.s.
      Es sei denn …
      Hundert Rand und ein Befehl
      https://www.youtube.com/watch?v=KLQg-Mv9Hfg

      Überall im deutschen Land, Fiskus außer Rand und Band.
      Die Goldbugs sind jetzt vogelfrei. Hundert Rand, und ich bin dabei.

      Hundert Rand und ein Befehl. Goldverbot, was keiner will.
      Nimmt man Reißaus? Wer weiß wohin? Ein and’res Land, und was sagt der Sinn?

      Deutschlands Geld ist durchgebracht. Hast Du je daran gedacht,
      daß nun dein Gold zu hell jetzt scheint, wo jeder Hund samt Hütte weint.

      Und dein Gold ist doch so schön, Merkel will es gerne sehn.
      Dein Goldbesitz ist in Gefahr, weil ein Befehl unser Schicksal war.

      Wahllos schlägt das Schicksal zu, heute er und morgen du.
      Ich hör von fern den Fiskus schrei’n. „Her mit dem Gold!“ Warum muß das sein?

      Überall im deutschen Land, Fiskus außer Rand und Band.
      Der Krüger-Ohm ist vogelfrei. Hundert Rand, und wir sind dabei.

    • @f.s
      Im Prinzip ist es wurscht, wieviel Systemgeld eine Unze Gold kostet. Wenn ich eine Unze in der Hand habe, ist es eine Unze. Nicht mehr und nicht weniger. Einzig und allein die niedrigen Kurse sind interessant zu Nachkauf. Ich kann mir nicht ordtellen, dass ich Gold beim 3000 USD verkaufen wuerde. Niemals. Dann hat man ja erst wieder wertloses Papier in der Hand. Ausser ich Brau he unbedingt was. Aber dafuer sollte man sich bissale Cash sparen.

    • Diese Papierpreise werden keine Rolle spielen. Ich bin überzeugt, wenn die ganzen Produzenten und Veredler von Metallen den Betrieb drosseln oder ganz einstellen, und das noch evtl. Über Monate weg, können wir schwarzmarktpreise sehen die enorm sein werden.
      Silbermünze 1 OZ 150-200 Euro

  6. Vor ein paar Wochen faßte ich den Entschluß die Finger von meinen haßgeliebten deutschen 100 Euro Goldmünzen zu lassen. Meine Entschlußfreudigkeit zerbröselt gerade. Ein paar Tage Bedenkzeit liegt vor mir.

    Ich verpflichte mich zur Abnahme, aber wird unser Vaterland sich verpflichten dann auch zu liefern, wie bishr stets zuvor? Alles in allem eine schwere Gewissensentscheidung, denn eigentlich sagt mein Verstand nein und das Gefühl Greif zu.

    Zu eventuellen Zeit nach Corona liegt mein Vorstellungsvermögen im dicksten Nebel. Schaun wir einmal. Das ist nicht mehr aufregend, sondern ungewiß und anstrengend

  7. Euro will kein Mensch! Deswegen habe ich auch größtenteils die Finger von Wiener P. gelassen. Denn überall wo Euro drauf steht ist das Vertrauen hinüber. Egal auf den reinen Goldpreis kommt es letztlich an. Aber von Euro auf Goldmünzen würde ich die Finger lassen.

    • Ein Unze Gold ist eine Unze Gold. Die Zeit im Kaiserreich war nicht goldig, mittlerweile haben diese Münzen Sammlerwert.

      Wenn dich das Nominal stört, nimm den Abschlag in Kauf und halte den Bunsenbrenner darunter und weg ist der Makel. Die Scheideanstalt gibt dem Barren einen andren Namen.

    • @f.s.
      Der Vollständigkeithalber: Es gibt auch Philis mit der Normierung „Schilling“.

      • @dummkopf^2

        Als Ergänzung mit Quelle ESG (ESG bietet erstklassige Informationen):

        Ab dem 1. Januar 2002 wurden die Philis nur mit 100 Euro Nominal herausgegeben. Die relevante Aussage dabei, viele Philharmoniker im 2000 Schilling Nominal wurde eingeschmolzen. War mal hinter so einem Schilling Goldphilharmoniker her, aber hatte keinen zum annehmbaren Preis gefunden. Wenn nicht allzuviel über geblieben sind, müßten sie einen Sammlerwert haben.

        Ein Unze Gold bleibt eine Unze Gold, aber die Goldunzen haben einen verschiedenen Währungswert.

  8. Der jetzige Goldpreisanstieg ist genauso beängstigend wie sein Absacken in der letzten Woche. Immer wennn ich kurz wegschaue ändert sich die Lage wie bei Schrödingers Katze. Kümmere mich besser um meine Tomatensamen.

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