Freitag,19.Juli 2024
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Gold kaufen: Aktuelle Lage und Preise im Handel

Der Goldpreis ist nun drei Wochen in Folge gefallen. Wir berichten über die aktuellen Bedingungen und die Stimmung im Edelmetall-Handel.

Gold und Silber: Erneute Kursverluste

Auch in dieser Woche verzeichneten die Edelmetall-Kurse weitere Verluste. In unserem Freitags-Bericht ist es zumindest beim Goldpreis die dritte Verlustwoche in Folge. So gab der Euro-Kurs des Edelmetalls zuletzt noch einmal um 1,6 Prozent ab auf 1.765 Euro pro Unze (Spotkurs, 12 Uhr). Dagegen büßte der Silberpreis gegenüber Vorwoche sogar mehr als 6 Prozent ein auf 20,56 Euro pro Unze. Dabei handelt sich um den niedrigsten Freitagskurs seit dem 17. März 2023.

Gold, Edelmetall-Handel, Gold kaufen (Illustration: Goldreporter)
Derzeit fehlen die großen Kaufimpulse. Wer im Rahmen der jüngsten geopolitischen Krisen Gold kaufen wollte, hat es bereits getan. Viele erfahrene Goldanleger warten auf günstigere Einstiegskurse (Illustration: Goldreporter). 

Nachfrage im Edelmetall-Handel

Die Nachfrage im deutschen Edelmetall-Handel ist weiter relativ schwach, auch wenn es zuletzt eine kleine Belebung gab. „Die Verfügbarkeit ist hoch, die Lieferfähigkeit gewährleistet und das Shop-Volumen in dieser Woche erfreulicherweise doch merklich höher als in den letzten Wochen“, erklärte uns Markus Pieper am gestrigen Donnerstag. Er ist Co-Geschäftsführer der Ziemann Valor GmbH in Nürnberg (my-valor.de).

Warum Gold?

Auch wenn die kurzfristigen Kaufimpulse fehlen, mittel- und langfristig ist Gold kaufen weiterhin empfehlenswert. Alexander Köhne, Vertriebsleiter des Münchner Goldhändlers Pro Aurum, nennt in einem aktuellen Video (siehe unten) einige wichtige Gründe. Er sagt: „Der jüngste Zinsanstieg eignet sich meiner Meinung nach nicht als Verkaufsargument für Gold“. Denn auch die gestiegenen Zinsen, etwa für Geldmarktpapiere, könnten den Verlust an Kaufkraft aufgrund der weiterhin hohen Inflation nicht kompensieren.

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Weitere Informationen

Gold kaufen

Wer jetzt Gold kaufen möchte, trifft insgesamt also auf gute Voraussetzungen im Handel. Wie haben sich die Preise im deutschen Edelmetall-Handel entwickelt? Hier sehen wir in unserer Datenerhebung insgesamt steigender Aufgelder für alle von uns beobachteten Anlageprodukte.

So kosteten Krügerrand-Goldmünzen zu einer Unze am Freitagmittag durchschnittlich 1.851 Euro pro Unze. Damit lagen die Kosten für eine Einheit 4,88 Prozent über dem reinen Goldwert (Vorwoche: 4,76 Prozent). Währenddessen stieg das Aufgeld für 100-Gramm-Goldbarren bei einem Durchschnittspreis von 5.828 Euro auf 2,66 Prozent.

Silber kaufen

Auch die Aufschläge bei den Silber-Anlageprodukten sind gestiegen. Denn mit 29,01 Euro für eine Maple-Leaf-Silbermünze ergab sich ein „Premium“ von 41,09 Prozent. Dagegen lag der Preis für 1-Kilo-Silberbarren „nur“ 32,42 Prozent über dem Materialwert. Das heißt, die Händler sind den heftigen Kursrückgang bei Silber mit den Produktpreisen nicht voll mitgegangen.

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Silber und Gold kaufen

Hinweis: Mit den von uns erhobenen Daten beobachten wir die allgemeine Marktpreis-Entwicklung und sondieren Hinweise auf die Veränderung von Angebot und Nachfrage in deutschen Edelmetall-Handel. Allerdings können die Preisangaben bei einzelnen Händlern deutlich variieren. Unsere wöchentlichen Durchschnittspreise ermitteln wir bereits seit dem Jahr 2010.

Wer Silber oder Gold kaufen möchte, sollte beachten: Kleinere Veränderungen beim Aufgeld sind nicht als Beurteilungsgrundlage für kurzfristige Kaufentscheidungen gedacht, da Silber- und Goldpreis ohnehin ständigen Schwankungen unterworfen sind. Aber das von uns errechnete durchschnittliche Aufgeld gibt einen Anhaltspunkt über das Preisniveau bei verschiedenen Anbietern.

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2 Kommentare

  1. Heute – sprich zum Wochenende war das erste kleine plus zu verzeichnen. Wars das schon mit der Bärenphase oder nur eine kurze verschnaufpause. Ich denke es geht kommende woche weiter runter, der zweite kauf ist bereits vor programiert. Meiner meinung nach ist bei 1700 € schluss mit der Talfahrt, bis die erreicht sind dauert es aber noch 2 wochen. Die Fed wirds schon richten. Und Christinchen schaut hinterher…..

    • @oliver
      Sehe ich genau so. 1700 Euro wären erst mal gute Kaufpreise. Allerdings muss man sehen, was der Euro macht. Steigt er oder fällt er. Viele sehen einen steigenden Eurokurs zum Dollar und damit könnte
      Gold noch billiger werden, in Euro.
      Allerdings gibt es genügend politische Unwägbarkeiten.
      Taiwan, Ukraine, Sudan und die kommenden Wahlen in den USA. Eines scheint ziemlich sicher, es zieht eine Rezession heran und könnte die Notenbanken forcieren, womöglich die Zinsen wieder zu senken.
      Was ein kompletter Wahnsinn wäre und letztlich Gold wieder nach oben schiebt.
      Ein noch schlimmerer Irrsinn, als die Ansicht, man solle sich nicht tot sparen, sondern investieren.
      Aber auch dies schiebt Gold weiter an und treibt den Währungsverfall voran.
      Wie in den 20 er Jahren.
      Lohnerhöhungen um 30% und übrig bleibt nichts für ein Stück Butter.
      Übrigens, ich fand gerade 100 Millionen Zloty ( die von etwa 1995). Bin ich jetzt mehrfacher Millionär ?
      Übrigens beträgt die Rente eines Arbeiters dort 450 Zloty. Monatlich, nicht stündlich.
      ( Wert 100 Mio Zloty heute so 1.50 Euro glaube ich)

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