Donnerstag,25.April 2024
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Gold kaufen: Aktuelle Lage und Preise im Handel

Der Euro-Goldpreis kam im Rahmen unserer Freitagsanalyse vier Wochen in Folge zurück. Jetzt Gold kaufen? So sind die Bedingungen im Handel!

Silber- und Goldpreis

Wer jetzt Gold kaufen möchte, kommt noch einmal etwas günstiger an das Edelmetall. Denn am Freitagmittag um 12:15 Uhr notierte der Goldpreis am Spotmarkt mit 1.905 US-Dollar pro Unze. Das entsprach 1.757 Euro. Währenddessen kostete die Silberunze 22,46 US-Dollar beziehungsweise 20,72 Euro. Im Vorwochenvergleich gab der Euro-Goldpreis damit noch einmal um knapp 0,5 Prozent ab. Im Rahmen unserer Freitagsanalyse ist das der vierte Wochenverlust in Folge. Dagegen konnte sich der Silberpreis zuletzt 0,78 Prozent erholen.

Gold, Goldmünzen, Gold kaufen (Foto: Goldreporter)
Krügerrand-Goldmünzen zu einer Unze kosteten am Freitagmittag durchschnittlich 1.843 Euro. In unserer wöchentlichen Marktanalyse war das der niedrigste Preis seit dem 10. März 2023. Dagegen wurde das bisherige Jahreshoch am 24. März mit 1.944 Euro erreicht (Foto: Goldreporter).

Nachfrage im Handel

Erwartungsgemäß hat sich an der Lage im deutschen Edelmetall-Handel nichts viel geändert. Auch, wenn es nach dem jüngsten Gold-Rücksetzer eine gewisse Belebung des Geschäfts gegeben hat, viele erfahrene Anleger warten noch ab. Und so gab es auch keine großen Veränderungen bei den Einkaufsbedingungen. Wir werfen einen Blick auf unsere wöchentliche Preiserhebung bei sechs deutschen Edelmetall-Händlern.

Gold kaufen

Wer in Form von Krügerrand-Münzen Gold kaufen wollte, zahlte am Freitagmittag durchschnittlich 1.843 Euro für die Unzen-Variante. Damit lag das entsprechende Aufgeld bei 4,89 Prozent und damit gegenüber Vorwoche nur minimal höher. Dagegen sank der von uns errechnete Aufschlag für 100-Gramm-Goldbarren auf 2,57 Prozent. Denn ein Stück kostete am Freitag durchschnittlich 5.795 Euro.

Auch bei den Silberanlageprodukten kamen die relativen Preise etwas zurück. Denn mit 29,21 Euro für eine Maple-Leaf-Silbermünze des aktuellen Jahrgang zahlten Käufer 40,98 Prozent mehr als den reinen Silberwert. Dagegen lag das Aufgeld für 1-Kilogramm-Silberbarren bei 30,91 Prozent.

Silber und Gold kaufen

Hinweis: Mit den von uns erhobenen Daten beobachten wir die allgemeine Marktpreis-Entwicklung und sondieren Hinweise auf die Veränderung von Angebot und Nachfrage in deutschen Edelmetall-Handel. Allerdings können die Preisangaben bei einzelnen Händlern deutlich variieren. Unsere wöchentlichen Durchschnittspreise ermitteln wir bereits seit dem Jahr 2010.

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Wer Silber oder Gold kaufen möchte, sollte beachten: Kleinere Veränderungen beim Aufgeld sind nicht als Beurteilungsgrundlage für kurzfristige Kaufentscheidungen gedacht, da Silber- und Goldpreis ohnehin ständigen Schwankungen unterworfen sind. Aber das von uns errechnete durchschnittliche Aufgeld gibt einen Anhaltspunkt über das Preisniveau bei verschiedenen Anbietern.

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5 Kommentare

  1. Man kann nicht sagen, dass nun Gold oder Silber ungewöhnlich günstig wären. Sicher gibt es den einen oder anderen Händler, welcher günstiger anbietet.
    Doch meist handelt es sich dann um B- Ware, Rückläufer oder Jahrgänge, welche eben günstiger sind.
    Ich meine, diese Händler sollten deutlich darauf hinweisen. Tun die das auf Ihren Portalen nicht oder nur versteckt, sollte man sich überlegen, doch woanders zu kaufen.
    Vergleiche ich die Preise auf Gold.de, könnte ich schon zu diesem Schluss gelangen.
    Da wird der Rand um 1794 Euro angeboten statt um 1843.
    Doch der Händler macht sehr wohl darauf aufmerksam, dass es angekaufte Ware ist.
    Es steht ja auch: ab 1794, verschiedene Jahrgänge.
    Für einen Preisvergleich jedoch taugt das nicht:
    Dafür ist fehlerfreie Neuware direkt vom Hersteller und der neueste Jahrgang erforderlich.
    Dazu braucht der Händler jedoch direkten Zugang zur Rand Raffinerie oder der betreffenden Scheideanstalt und nicht etwa zum Grosshändler oder Importeur.
    Ob das Sinn macht ?
    Ich meine ja, sonst muss man den Schmelzpreis zugrunde legen.
    Ein Krügerrand von 2017, angekauft von einer Erbschaft etwa, auch wenn dieser geprüft ( eine conditio sine qua non), tadellos und fehlerfrei, ist eben keine Neuware direkt von der Raffinerie.

  2. Schön und Gut alles, aber am Ende kaufe ich Gold, und keinen Neuwagen.. Verstehe auch nicht wieso keine minikratzer sein dürfen, sondern man immer nur Neuware haben möchte.. am ende ist Gold doch Geld, und bei Geld ist es normal dass es durch Hände geht.. früher waren noch die Bissspuren von den Vorgängern zu sehen..
    Ist diese Mentalitat typisch deutsch oder auch in anderen Ländern zu erkennen, dass dort Goldmünzen nur wenn optisch neu, auch gekauft werden?
    Bei Sammlermünzen.. okay.. aber bei normalen Anlagemünzen..?

    • @Mar Azul
      Auch die solidesten Goldhändler haben kein Problem mit großen Abschlägen, wenn sie kleine Beschädigungen
      beim Ankauf feststellen. Das können sie aber nur mit Münzen tun. Daher finde ich eingeschweißte Barren als die eigentlich bessere Option. Letztlich entscheidet das aber jeder nach seiner Vorliebe.

  3. @Mar Azul
    Manche Dinge verstehe ich auch nicht. Für mich ist eine Unze eine Unze.
    Fertig.
    Die Barren kommen super eingeschweisst in diesen speziellen Sicherheitsverpackungen, die Münzen entweder in einer harten PlastikBox oder direkt in einer versiegelten Tube.
    Wir hatten da noch nie Probleme, kaufen aber auch immer nur bei 1A-Händlern.

    Wenn man besondere Sammlermünzen für 3.000 Euro plus die Münze kauft, mag das anders sein.
    Ist aber nicht unser Hobby.

  4. @Meister Eder
    Sehe ich auch so! lieber bei ordentlichen seriösen Händlern kaufen oder “Face to Face” mit Profiausrüstung um Echtheit zu verifizieren.
    Ansonsten sind Barren nicht so ganz mein Ding, möchte das Metall unmittelbar halten, möchte ein bisschen Geschichte in den Händen halten und außerdem sind Barren leichter gefälscht als Münzen.. abgesehen vll von den Krügers..

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