Mittwoch,12.Juni 2024
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Gold kaufen: Aktuelle Lage und Preise im Handel

Jetzt Gold kaufen? Physische Anlageprodukte in Form von Barren und Münzen haben sich im Vorwochenvergleich noch einmal verbilligt. Die Aufgelder sind stabil.

Silber- und Goldpreis

Wer jetzt Gold kaufen möchte, kommt noch einmal etwas günstiger an Ware. Am Freitagvormittag um 11 Uhr notierte der Goldpreis am Spotmarkt mit 1.933 US-Dollar pro Unze. Das entsprach 1.767 Euro. Dagegen kostete Silber zum gleichen Zeitpunkt 23,45 US-Dollar beziehungsweise 21,44 Euro pro Unze.

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Die deutschen Edelmetall-Shops sind derzeit relativ spärlich besucht, entsprechend groß ist die Auswahl an Gold und Silber in Form von Münzen und Barren (Bild: Goldreporter)

Damit kam der Goldpreis auf Euro-Basis gegenüber vergangenem Freitag um 0,6 Prozent zurück, während in US-Dollar 0,8 Prozent Anschlag zu verzeichnen waren. Dagegen fiel der Silberpreis im Vorwochenvergleich noch einmal zurück, um 2,9 Prozent beziehungsweise 2,7 Prozent (in Euro).

Gold kaufen

Wie haben sich die Preise im Handel entwickelt? Im Rahmen unserer wöchentlichen Marktbeobachtung ist das Aufgeld bei allen erfassten Anlageprodukten nur leicht angestiegen. Anleger, die am Freitagvormittag in Form von Krügerrand-Unzen Gold kaufen wollten, zahlen im Durchschnitt 1.854 Euro für eine Münze (Vorwoche: 1.866 Euro). Damit lag der Preis 4,95 Prozent (Vorwoche: 4,93 %) über dem reinen Materialwert. Basis ist unsere Datenerhebung bei sechs deutschen Edelmetall-Händlern. Dagegen lag der Durchschnittpreis für 100-Gramm-Goldbarren bei 5.826 Euro. Somit ergab sich hier ein Aufgeld von 2,43 Prozent (Vorwoche: 2,53 %).

Silber kaufen

Die gleiche Entwicklung sehen wir bei Silbermünzen der Sorte Maple Leaf. Denn hier lag der Abgabepreis für Stücke des aktuellen Jahrgangs im Mittel bei 30,13 Euro (Vorwoche: 30,79 Euro) pro Unze. Damit ergab sich ein Aufgeld von 40,52 Prozent, nachdem es vergangenen Freitag weniger als 40 Prozent waren. Dagegen lag der Preis für 1-Kilogramm-Silberbarren zuletzt 30,26 Prozent über dem reinen Silberwert.

Die geringere Veränderung beim Aufgeld signalisiert eine unveränderte Lage im deutschen Edelmetall-Handel. Es gibt ausreichend Ware und die Nachfrage ist moderat. Dagegen wird Silber seit der Steueranpassung zum Jahresbeginn von Privatanlegern kaum mehr als Geldanlage gekauft.

Niedrigere Ankaufspreise

Zuletzt ist bei den Goldanlageprodukten das Niveau der Ankaufspreise gesunken, dadurch ergeben sich in unserer Analyse etwas erhöhte Spreads (Differenz zwischen Verkaufs- und Ankaufspreis). Scheinbar gönnen sich die Händler im Ankaufsgeschäft derzeit etwas größere Margen.

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Silber und Gold kaufen

Hinweis: Mit den von uns erhobenen Daten beobachten wir die allgemeine Marktpreis-Entwicklung und sondieren Hinweise auf die Veränderung von Angebot und Nachfrage in deutschen Edelmetall-Handel. Allerdings können die Preisangaben bei einzelnen Händlern deutlich variieren. Unsere wöchentlichen Durchschnittspreise ermitteln wir bereits seit dem Jahr 2010.

Wer Silber oder Gold kaufen möchte, sollte beachten: Kleinere Veränderungen beim Aufgeld sind nicht als Beurteilungsgrundlage für kurzfristige Kaufentscheidungen gedacht, da Silber- und Goldpreis ohnehin ständigen Schwankungen unterworfen sind. Aber das von uns errechnete durchschnittliche Aufgeld gibt einen Anhaltspunkt über das Preisniveau bei verschiedenen Anbietern.

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7 Kommentare

    • @newbie,
      versuchen sie es zu den üblichen öffnungszeiten bei einer grenznahen regionalbank in österreich, z.b. in braunau am inn (hoppala, war da mal was?)

      • Danke, aber leider bin ich morgen auf der Rückreise aus Ungarn und wohne im Westflügel des Irrenhauses ähm der Republik, bin also normalerweise zu weit weg von Österreich um für ein Tafelgeschäft rüberzuflitzen. Eventuell ginge Benelux oder Frankreich, falls die dort dieses 2000euro Limit noch nicht haben sollten.

        • @Gold Newbie
          Habe mal von einem Freund gehört, dass die Holländer auch noch bei 10.000 im Tafelgeschäft sind. Die Info ist aber 3 Jahre alt und von mir nicht nachgeprüft.
          WIr haben ja im grenznahen Südflügel des Irrenhauses gewohnt.
          Der nachfolgende Gedanke hängt jetzt von der zu entsorgenden Menge an Baumwollmüll ab: die 9.999 Euros in Felix Austria gelten ja je Person über 18 Jahren und je Händler.
          In Salzburg gibt es 4 und in Innsbruck auch 4 seriöse Händler.
          Bei 2 Erwachsenen sind das schon mal 2x8x10.000 an einem Tag in 100 km Umkreis.
          Und vielleicht wollen Oma und Opa ja auch mal mit auf einen Ausflug.
          Da lohnen sich schon mal 100 Liter Diesel und eine oder 2 Übernachtungen.
          Ich hatte mal Kollegen aus dem Raum Frankfurt, die auch ohne Ski gerne mal nach Austria gefahren sind……

  1. Das Hochdrücken des DAX am Wochenende über 16.000
    hat wohl nicht geklappt. Auch nicht zur Nachtstunde mit ein paar Käufen. Offenbar lauerten da schon Verkäufer.
    Gold konnte man wegen des schwächeren Dollars auch nicht unter 1900 Dollar befördern. Immerhin schaffte man es, dass Gold nicht über 1950 ausbrach.
    In den Wirtschaftsnachrichten gibt es wohl den Auftrag, nur positive Meldungen zu verbreiten und negative mit dem Zusatz “ nur vorübergehend, nicht nachvollziehbar oder mit Potential nach oben usw.
    Ein schöner Landschaftsmix aus Unwahrheiten, Betrug und Ausblenden von Tatsachen.
    Unbeliebtes wird mies dargestellt, Beliebtes in schönsten Farben getüncht.
    Nicht nur bei Personen- Fotos von Politikern, sondern auch bei den Nachrichten.
    Märchen haben wenigstens einen Kern von Wahrheiten,
    die Medienlandschaft nicht mal das.

  2. Habe gestern auf den Heizölpreis geschielt und festgestellt, daß er wieder kräftig anzieht.
    Im Vergleich zu 2021 haben wir hier im Haus
    50 %
    mehr dafür zu berappen. Dies wird die Inflation wieder kräftig anheizen.
    Gold korreliert mit Öl und die Transformation zu den Erneuerbaren kostet Unsummen, verläuft chaotisch und sehr schleppend.
    Gold ist damit weiterhin 1. Wahl und wird die 50%
    locker kompensieren.
    Ich warte noch die BRICS-Verschwoerung ab und investiere dann im September 30 % meiner Baumwolle, bevor sie hier im Tresor verschimmelt.

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