Samstag,13.April 2024
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Gold kaufen: Aktuelle Lage und Preise im Handel

Der deutliche Preisrückgang bei den Edelmetall-Kursen hat dazu geführt, dass auch in Deutschland wieder mehr Anleger Silber und Gold kaufen.

Gold und Silber brechen ein

Am Freitagvormittag um 11 Uhr notierte der Goldpreis am Spotmarkt mit 1.821 US-Dollar pro Unze. Das entsprach 1.726 Euro. Währenddessen kostete die Silberunze nur noch 20,99 US-Dollar beziehungsweise 19,90 Euro. Damit sehen wir bei Gold gegenüber Vorwoche einen weiteren Kursrückgang von 2,7 Prozent beziehungsweise 2,1 Prozent (in Euro). Dagegen verzeichnete Silber einen wirklich heftigen Kurseinbruch. Denn gegenüber vergangenem Freitag knickte der Silberpreis um 8,8 Prozent beziehungsweise 8,2 Prozent ein.

Gold, Silber, Goldbarren, Gold kaufen, Silber kaufen (Bild: Goldreporter)
Jetzt Gold kaufen: Die Edelmetall-Preise sind in den vergangenen zwei Wochen kräftig zurückgekommen. Dies führte im zu einer gewissen Belebung des Geschäfts. Die Anleger bleiben aber weiter vergleichsweise zurückhaltend (Bild: Goldreporter).

Belebte Silbernachfrage

Internationale hat der starke Silberpreis-Rückgang in den vergangenen Woche zu einer deutliche Belebung der Silbernachfrage geführt – insbesondere in den USA. Und auch im deutschen Einzelhandel wird mitunter wieder etwas mehr Silber gekauft.

„Wir verzeichnen eine leichte Nachfragebelebung nach Silberunzen, hier werden seit den letzten Tagen vor allen Dingen 500er Masterboxen an 1oz Silber Maple Leaf, Krügerrand und Kängurus gekauft“, erklärte Henry Schwarz, Geschäftsführer GfM GmbH (Anlagegold24), am Freitag gegenüber Goldreporter. Allerdings stelle man ein größeres Nachfrageplus bei Goldanlageprodukten fest. „Hier waren vor allem Dingen 1oz-Goldmünzen, sowie 50- und 100-Gramm-Goldbarren gefragt“, so Schwarz.

Ähnliches berichtet Dominik Lochmann, Geschäftsführer von ESG Edelmetall Service: „Die Goldnachfrage hat nach dem Kursrückgang extrem angezogen, Silber etwas, aber nach wie vor nicht wie noch vor einem Jahr.“

Gold kaufen?

Wie haben sich die Preise im Edelmetall-Handel entwickelt? Wer am Freitagvormittag in Form von Krügerrand-Münzen Gold kaufen wollte, zahlte durchschnittlich 1.807 Euro pro Unze, rund 40 Euro weniger als vor einer Woche. Basis für diese Berechnung ist unsere Preiserhebung bei sechs deutschen Anbietern. Das daraus resultierende Aufgeld lag mit zuletzt 4,70 Prozent etwas unter dem Wert von letztem Freitag (4,78 %).

Dagegen sind die Aufschläge bei 100-Gramm-Goldbarren deutlicher gestiegen. Denn ein Stück kostetet im Mittel 5.699 Euro und damit 115 Euro weniger als vergangene Woche. Damit lag der Preis 2,65 Prozent über dem reinen Metallwert (Vorwoche: 2,48 %). Somit scheint der gemeldet Nachfrageschub auch in den gestiegenen relativen Preisen eine Bestätigung zu finden.

Silber kaufen

Parallel sehen wir auch ein gestiegenes Aufgeld bei den Silberanlageprodukten. Denn gemäß unserer Zahlen kostete eine Silbermünze der Sorte Maple Leaf des aktuellen Jahrgangs am Freitag durchschnittlich 28,09 Euro pro Unze. Damit lag der Preis 41,16 Prozent über dem Materialwert (Vorwoche: 39,68 Prozent). Parallel stieg das Aufgeld bei 1-Kilogramm-Silberbarren auf 31,09 Prozent.

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Silber und Gold kaufen

Hinweis: Mit den von uns erhobenen Daten beobachten wir die allgemeine Marktpreis-Entwicklung und sondieren Hinweise auf die Veränderung von Angebot und Nachfrage in deutschen Edelmetall-Handel. Allerdings können die Preisangaben bei einzelnen Händlern deutlich variieren. Unsere wöchentlichen Durchschnittspreise ermitteln wir bereits seit dem Jahr 2010.

Wer Silber oder Gold kaufen möchte, sollte beachten: Kleinere Veränderungen beim Aufgeld sind nicht als Beurteilungsgrundlage für kurzfristige Kaufentscheidungen gedacht, da Silber- und Goldpreis ohnehin ständigen Schwankungen unterworfen sind. Aber das von uns errechnete durchschnittliche Aufgeld gibt einen Anhaltspunkt über das Preisniveau bei verschiedenen Anbietern.

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8 Kommentare

  1. Eben wurden wieder gefakte Arbeitsmarktdaten gemeldet um das narrativ einer angeblich „starken Wirtschaft“ aufrechtzuhalten vermutlich aus Verzweiflung sonst werden sie ihre massiven Schrottanleihen die sie ständig auf den Markt pumpen nicht los . In Wahrheit ist alles am kollabieren und der Dollar wird nur künstlich oben gehalten während der Todfeind Gold gedrückt wird um zumindest eine Kapitalflucht nicht zu beschleunigen . Schön zu sehen das die Amis diese Daten auch nicht mehr schlucken wie man in den kommentaren sieht .

    Jobs Shock: September Payrolls Unexpectedly Soar By 336K, Biggest Jump Since January And 6-Sigma Beat
    https://www.zerohedge.com/markets/jobs-shock-september-payrolls-unexpectedly-soar-336k-biggest-jump-january-and-6-sigma-beat

    The bottom line seems to be that virtually nobody believes the goalseeked propaganda spewed by the Biden admin any more…

    • @Blockbuster
      Ich meine, geschönte Daten melden mach doch
      auch jede Firma. Aber auch jeder von uns auch.
      Von der Steuererklärung angefangen übers Vorstellungsgespräch bis hin zum privaten Date.
      Staaten sind heute wirtschaftliche Unternehmen, Cooperations. Wieso sollten die es andersmachen ?
      Aber auch in sogenannten Demokratien „schönen“ sich alle Volksvertreter, vor der Wahl und nicht nur beim Outfit.
      Es ist naiv, anderes anzunehmen.

        • @Aber
          Natürlich ist es verwerflich.
          Aber weder diese, noch jene, aber auch nicht ich sind Pfarrer oder Hochwürden.
          Zwar sollten wir alle danach leben ( Kant sagte es ja in Zaratustra,)
          aber wir sind alle kleine Sünderlein….
          https://m.youtube.com/watch?v=7IId2MmQ_4g
          Naja, waren das noch Zeiten als ganz Deutschland vor der Glotze saß.

      • @Maruti
        Eine Institution in Germanien sollte man NIE belügen : das Finanzamt.
        Der Abzockverein ist die einzige Behörde, die noch funktioniert und im Verbund mit Betriebsprüfung und Steuerfahndung ein variabler Alptraum für Sünder werden kann.
        Und die Überwachung ist weit besser, als viele Menschen denken.
        Wer weiss schon, dass z.B. auch Ebay, Auktionshäuser und die Kfz-Zulassungsstellen per Algorithem automatisch durchsucht werden ?
        Es gibt aber 2 gute Nachrichten:
        1.) Wer in den letzten 20 Jahren Gold online oder oberhalb der Anonymitätsgrenze gekauft hat und nicht mehr weiss, wann er wieviel gekauft hat: es gibt eine Behörde, die ihm helfen kann. Ob das eine gute Nachricht ist, muss sich jeder selbst beantworten.

        2.) Das Steuerrecht ist ein wahre Fundgrube an legalen „Steuerschlupflöchern“.
        Real sind das von der Politik gekaufte Hintertürchen, für die Lobbyisten jede Menge Geld an den richtigen Stellen investiert haben. Also legal gekaufte Türen, die sollte man auch nutzen, dafür wurden die ja gekauft.
        Beispiel: ein Freund von mir saniert gerade ein Haus , um dem Kinderbuchautor Robert einen energetischen Gefallen zu tun.
        Teuer.
        Er braucht dazu einen Kredit.
        Für den zahlt er 9,8 % Zinsen, endfällig ohne Tilgung.
        Das setzt er von der Steuer ab.
        45 % zurück vom Finanzamt.
        Wem zahlt der um Gottes Willen 9.8 %?
        Seiner Tochter.
        Der hat er das Geld im Wege der vorweggenommen Erbfolge erbschaftsteuerfrei geschenkt.
        Die zahlt auf die Zinserträge keinen Cent Steuern und finanziert damit ihr Studium.
        LEGAL.
        Made by Pumuckl.
        Geht doch.
        Ganz legal ohne Lügnerei.

        Fazit: Immer schön sauber bleiben und das Blech anonym kaufen.

        • @Meister Eder
          Verwandten Darlehen nennt sich das.
          Manche setzen zu diesem Zweck womöglich Kinder in die Welt.
          Hat jemand Frau und 4 Kinder, welche kein Einkommen haben ?
          Können jede 11.000 Euro steuerfrei als Zinseinnahmen geltend machen. Vom Säugling bis zum Opa.
          Allerdings müssen man die Zinsen tatsächlich überweisen und natürlich auch verdienen und über die Firma abschreiben.
          Das geht meist nur, wer einen Betrieb hat und Darlehen dazu verwendet.
          Ob dann das Geld für Frau und Kind danach für Gold oder sonst was verwendet wird, egal.
          Aber solche Verträge sollte vorab ein Steuerberater und Notar prüfen. Sonst gibts Nachforderungen.
          Übrigens kann man auch über die Freigrenze hinaus Geld an Verwandte übertragen.
          Per Kettenschenkungen etwa.
          All diese Steuerschlupflöcher kennt jeder Firmeninhaber, muss sie aber penibel ausgühren wie das Fahrtenbuch für den Dienst Porsche.

  2. @Maruti
    Na, die Pfarrer oder Hochwürden waren doch (-oder sind immer noch?) die besten. Wasser bredigen aber Wein trinken, ammen. Dies war früher auch so, sagt Ihnen Imperia etwas? Wenn Sie mal am Hafen von Konstanz waren sollten Sie schon kennen.
    Mit Goldkauf warte ich noch bißchen, wer weiß vielleicht ergeben sich bessere kaufkurse.

    • Maruti:
      Fraglich, ob es sich nur um einen “Sack Reis“ handelt. Merkwürdig ist aber sicher, dass der israelische Geheimdienst als einer der wohl weltweit besten und effektivsten Dienste nichts gemerkt haben soll. Außerdem sollen auch Personen mit US-Staatsbürgerschaft entführt worden sein. Das werden sich die Amis nicht gefallen lassen. Und was ist, wenn der Goldpreis in den Tagen vor dem Überfall vorsorglich tiefergelegt wurde?
      Die Geschehnisse in Nahost könnten zu einem Flächenbrand werden.

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