Mittwoch,28.September 2022
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Gold kaufen: Aktuelle Lage und Preise im Handel

Gold, Goldmünzen, Krügerrand (Foto: Goldreporter)
Wer jetzt Gold in Form einer Krügerrand-Münze kaufen möchte, stößt im Handel auf das niedrigste Aufgeld seit fünf Wochen. Das deutet auf eine entspannte Angebots/Nachfrage-Situation hin.

Jetzt Gold kaufen? Das Aufgeld für Gold-Anlageprodukte im deutschen Edelmetall-Handel ist in dieser Woche erneut zurückgekommen.

Gold kaufen

Wer aktuell Gold kaufen möchte, stößt im Edelmetall-Handel auf ein breites Angebot an Anlageprodukten. Und das Aufgeld für Goldmünzen und Goldbarren ist nunmehr vier Wochen in Folge zurückgekommen. Das zeigt das Ergebnis unserer aktuellen Marktanalyse.

Krügerrand-Goldmünzen

Denn eine Krügerrand-Goldmünze zu einer Unze kostete am Freitagvormittag um 11 Uhr durchschnittlich 1.823 Euro. Basis ist unsere Preiserhebung bei fünf Edelmetall-Händlern. Der Goldpreis am Spotmarkt notierte zum gleichen Zeitpunkt mit 1.734,70 Euro pro Unze. Somit ergab sich in unserer Berechnung ein Aufgeld von 5,10 Prozent (Vorwoche: 5,25 %). Der Wert ist weiterhin erhöht. Denn in ruhigen Zeiten waren Krügerrand-Goldmünzen jahrelang mit einem Aufschlag auf den Goldpreis von weniger als 4 Prozent zu haben.

100-Gramm-Goldbarren

Auch 100-Gramm-Goldbarren sind mit einem aktuellen Aufgeld von durchschnittlich 2,65 Prozent teurer als vor der Corona-Krise. In der Vorwoche waren es noch 2,65 Prozent. Der Preis in unserer Datenerfassung lag am Freitag bei 5.725 Euro pro Stück.

Zurückgekommen sind auch die Spreads, also die Differenz zwischen Verkaufspreis und Ankaufspreis im Handel. Vor allem bei Krügerrand-Münzen haben die Händler das Niveau der Ankaufspreise angehoben.

Silbermünzen

Während im Gold-Sektor weitgehend entspannte Verhältnisse bei Angebot und Nachfrage im Handel herrschen, spiegelt die Preisentwicklung bei Maple-Leaf-Silbermünzen anhaltende Knappheit wider. Denn eine Unze des aktuellen Jahrgangs kostete zuletzt durchschnittlich 26,45 Euro. Bei einem Silberpreis von 19,73 Euro ergab sich ein Aufgeld von 34,06 Prozent. Der Wert lag nur wenig unter Vorwoche.

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Silber und Gold kaufen

Hinweis: Mit den von uns erhobenen Daten beobachten wir die allgemeine Marktpreis-Entwicklung und sondieren Hinweise auf die Veränderung von Angebot und Nachfrage in deutschen Edelmetall-Handel. Allerdings können die Preisangaben bei einzelnen Händlern deutlich variieren. Unsere wöchentlichen Durchschnittspreise ermitteln wir bereits seit dem Jahr 2010.

Wer Silber oder Gold kaufen möchte, sollte beachten: Kleinere Veränderungen beim Aufgeld sind nicht als Beurteilungsgrundlage für kurzfristige Kaufentscheidungen gedacht, da Silber- und Goldpreis ohnehin ständigen Schwankungen unterworfen sind. Aber das von uns errechnete durchschnittliche Aufgeld gibt einen Anhaltspunkt über das Preisniveau bei verschiedenen Anbietern.

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6 Kommentare

  1. Bereitet sich China (wegen Taiwan-Konflikt) auf mögliche Sanktionen der
    USA vor?

    Fünf chinesische, in den USA börsennotierte Giganten kündigen „Delisting-
    Pläne“ von der New Yorker Stock Exchange (NYSE) an und könnten damit
    2,4 Billionen Dollar Abwanderung auslösen.

    PetroChina, China Petroleum & Chemical, China Life Insurance, Sinopec
    Shanghai Petrochemical und Aluminum Corp. of China, einige der größten
    staatlichen Unternehmen, erklärten, dass sie ihre American Depositary
    Share (ADRs) freiwillig von der New Yorker Börse nehmen werden.

    (·̿Ĺ̯·̿ ̿)

  2. Wie sieht es nun aus bei Gold…
    Beim Eurochart in Gold steht der Goldpreis an der Oberkante eines Aufwärtstrends der seit 12.12.2013 andauert.
    wie ich darauf komme, man muß nur eine diagonale Line bei all den Hochs und eine bei allen Tiefs ziehen, dann kommt man zu diesen Ergebnis, also nicht wirklich so schlecht !!!
    Wünsche allen ein entspannt schönes Weekend

    • @ukunda
      Der langfristige Trend bei Gold ist immer aufwärts.
      Das Problem sind für Käufer aber auch Verkäufer die Zwischentrends. Und die können es in sich haben.
      Wie sich August 2020 zeigte und es danach ordentlich abwärts ging.Quasi vom Balkon. Danach ging es in Tippelschritten wieder rauf bis Februar 22 und dann wieder Balkonabwurf.
      Und so kann es, nimmt man die Gerade durch alle Tiefs, durchaus nochmal bis, na sagen wir mal, 1500 Euro runter gehen und danach wieder bis 2.000 rauf.
      Das ist das Problem für Käufer und Verkäufer.
      Aber auch für langfristige Anleger. Denn, bis man einen um 300 Euro zu teuren Kauf bei der heutigen Inflation noch dazu, wieder wettgemacht hat, kann das schon sehr langfristig sein.
      So ein um 1380 Euro im Jahre 2012 gekaufter Krügerrand, welchen man heute zu 1755 Euro verkaufen könnte. Mit einem Gewinn von 375 Euro, jedoch ohne Berücksichtigung der zwischenzeitlichen Inflation über 10 Jahre. Die schmälert den Gewinn, da 375 Euro in Jahre 2012 mehr wert war als heute.
      Deshalb, Vorsicht ist allemal angesagt.
      Ich persönlich kaufe lieber unmittelbar nach einem grösseren Balkonwurf und nicht well alle Goldbugs “ hurra“ schreien.

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