Samstag,20.Juli 2024
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Gold kaufen: Ausnahmezustand im Edelmetall-Handel

Der neuerliche Goldpreis-Rekord befeuert das Ankaufgeschäft im Edelmetall-Handel. Aufgrund des hohen Anlaufvolumens werden mittlerweile sogar Münzen und Barren eingeschmolzen.

Silber- und Goldpreis

Gold hat seine Kursrally am Freitagvormittag fortgesetzt. Denn gegen 11 Uhr notierte der Goldpreis am Spotmarkt mit 2.233 US-Dollar pro Unze. Das entsprach 2.070 Euro. Damit legte der Kurs gegenüber Vorwoche noch einmal um 3 Prozent beziehungsweise 3,3 Prozent (in Euro) zu. Ganz nebenbei erreichte der Goldpreis am gestrigen Donnerstag neue Rekordkurse.

Gold kaufen, Goldbarren, Goldmünzen, Gold verkaufen (Bild: Goldreporter)
Nicht nur Goldpreis-Rekorde: Edelmetall-Händler berichten von einem ungewöhnlichen Boom im Ankaufgeschäft. Aber es gibt auch wieder mehr Anleger die Gold kaufen (Bild: Goldreporter).

Auch der Silberpreis stieg im Vorwochenvergleich. Denn im Spothandel (Silber zur sofortigen Lieferung) es ging um 1,5 Prozent oder 1,7 Prozent rauf auf 24,97 US-Dollar beziehungsweise 23.14 Euro.    

Ausnahmezustand im Edelmetall-Handel

Die außergewöhnliche Kursrally bei Gold sorgt auch für bemerkenswerte Entwicklungen im deutschen Edelmetall-Handel.

„Normalerweise sind die Kunden erstmal zurückhaltend bei extremen Kurssteigerungen und warten erstmal ab, wie sich die Kurse entwickeln. Dies war aber nicht gestern der Fall, wo Gold mit 2.070 Euro die Feinunze sein Allzeithoch erreichte. Wir hatten gestern extreme viele Ankäufe aber auch viele Verkäufe. Ware die wir angekauft hatten, war innerhalb von 10 Minuten wieder verkauft.  Dabei kaufen die Kunden zur Zeit vor allen Dingen Sekundärmarktware, da der Unterschied beispielsweise bei der Feinunze Gold bei 30 bis 50 Euro liegt“, berichtete Henry Schwarz, Geschäftsführer der GfM GmbH (Anlagegold24) am Freitagvormittag gegenüber Goldreporter.

Dabei ist das Ankaufsvolumen im Handel teilweise so hoch, dass man auch hier ungewöhnliche Trends feststellt. „Es wird mehr angekauft als verkauft. Da das Rad sich ja drehen muss, wandert daher auch einiges an eigentlich wiederverkaufbaren Barren und Münzen in die Schmelze“, sagt Dominik Lochmann, Geschäftsführer bei ESG Edelmetall-Service.

Und diese Lage bestätigten uns weitere Händler. So sagte uns Bahadir Bars Özdemir, Head of Trade bei der SOLIT Management GmbH (GoldSilberShop.de): „Der Zweitmarkt ist so stark wie nie zuvor. Viele Kunden verkaufen uns Ihre Edelmetalle, um Gewinne zu erzielen – verständlich! Die Lager vieler Händler und Prägestätten sind voll und die Zahl der Special Offers und auch der kurz- und mittelfristigen Preisanpassungen nach unten steigt. Eine herausfordernde aber auch aufregende Zeit uns in der Edelmetallbranche.“

Drohender Engpass trotz Angebotsflut?

Aber nicht nur bei Gold, auch im Silber-Bereich gibt es aufgrund des regen Ankaufgeschäfts Angebote, die ungewöhnlich nahe am Spotkurs liegen. Dabei sieht Henry Schwarz neue Probleme am Horizont.

„Die Zweitmarktware wird sicherlich abnehmen und wenn der Bedarf nicht graviert fällt, werden die Läger der Prägestätten ausverkauft, da eine Produktionserhöhung der staatlichen Prägestätten eher eine langfristige Angelegenheiten ist, rechnen wir mittelfristig mit Engpässen bei Gold- und Silberunzen. Kleinere Größen werden dann erstmal, wie in der Corona Zeit nicht mehr erhältlich sein. Es bleibt weiter spannend.“

Gold kaufen

Jetzt Gold kaufen? Wie haben sich unter diesen Voraussetzungen die Preise im Handel entwickeln? Dazu betrachten wir unser wöchentliche Marktanalyse mit Daten von fünf deutschen Edelmetall-Händlern.

Wer am Freitagvormittag in Form von Krügerrand-Münzen Gold kaufen wollte (aktueller Jahrgang), zahlte gemäß unserer Zahlen durchschnittlich 2.084 Euro pro Unze, also 64 Euro mehr als in unserer Erhebung vor einer Woche. Dabei sank das mittlere Aufgeld noch einmal deutlich auf 3,78 Prozent (Vorwoche: 4,05 Prozent). Weiterhin erhält man ältere Jahrgänge der beliebten Anlagemünze mit deutlichen Abschlägen von bis zu 50 Euro.

Der Durchschnittspreis für 100-Gramm-Goldbarren stieg gegenüber Vorwoche um 215 Euro auf 6.782 Euro. Damit blieb das Aufgeld in unserer Analyse unter der 2-Prozent-Marke.

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Silber kaufen

Ähnlich wie bei den Krügerrand-Goldmünzen stößt man weiterhin auch bei Maple-Leaf-Silbermünzen auf „Schnäppchen“. Ein Preisvorteil von 2 bis 3 Euro pro Unze sind weiterhin möglich. Hierbei handelt es sich sowohl um Gebrauchtware als auch um differenzbesteuerte Neuware. Dabei kam das durchschnittliche Aufgeld für Maple-Silber-Unzen (2024er-Ausgabe) im Vorwochenvergleich leicht zurück auf 38,26 Prozent zurück, bei einem mittleren Preis von 31,99 Euro.

Währenddessen blieb das Aufgeld für 1-Kilogramm-Silberbarren mit 29,87 Prozent auf dem Wert von vergangenem Freitag. Damit sind diese größeren Einheiten trotz der diversen Preisvorteile und Steuernachteilen im Vergleich zu den differenzbesteuerten Angeboten im Münzbereich aufs Gramm gerechnet günstiger zu haben. Ausnahmen bestätigen die Regel. Deshalb heißt es weiterhin, die Angebote im Edelmetall-Handel gut zu vergleichen.

Silber und Gold kaufen

Hinweis: Mit den von uns erhobenen Daten beobachten wir die allgemeine Marktpreis-Entwicklung und sondieren Hinweise auf die Veränderung von Angebot und Nachfrage in deutschen Edelmetall-Handel. Allerdings können die Preisangaben bei einzelnen Händlern deutlich variieren. Unsere wöchentlichen Durchschnittspreise ermitteln wir bereits seit dem Jahr 2010.

Wer Silber oder Gold kaufen möchte, sollte beachten: Kleinere Veränderungen beim Aufgeld sind nicht als Beurteilungsgrundlage für kurzfristige Kaufentscheidungen gedacht, da Silber- und Goldpreis ohnehin ständigen Schwankungen unterworfen sind. Aber das von uns errechnete durchschnittliche Aufgeld gibt einen Anhaltspunkt über das Preisniveau bei verschiedenen Anbietern.

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36 Kommentare

  1. Moin,
    @ GR and all
    lasst mich nicht doFF sterben. Wenn die Händler das angekaufte Gold in Form von Münzen und Barren einschmelzen, was machen sie daraus? Wasserhähne? Wohl eher nicht also wieder Barren. Wo ist da der Sinn?

    In Zeiten des „Klimawandels“ so eine Energieverschwendung? Wenn das die Greta wüsste.

    Gruß in die Runde
    barmbekbasch

    • @barmbekbasch, es gibt einfach oft Rückläufer mit aktuell geringer Nachfrage, da nicht mehr im Trend.
      Bevor dann z.B. ein 100 Kronen aus Omis Erbe unter Spot verkauft werden muss, aber trotzdem wie Blei stapelweise im Regal liegt, schmilz man zu gesuchten Barrenstückelungen um.

    • @Barmbekbash
      Bei Händlern, welche mehr ankaufen als verkaufen, würde sich dann das Gold am Tresen stapeln und bei der bekannten Volatilität bei Gold riskiert das kein Händler.
      Er kauft den Barren zu 5% unter dem Schmelzpreis an und bekommt von der Scheideanstalt dies als seinen Gewinn ausbezahlt.
      In EURO und er nennt das gutes Geld bekommen.
      Man stelle sich vor, er kauft am Freitag um 300.000 Gold an und am Dienstag ist dieses womöglich nur noch 250.000 wert.
      Entweder die „Lauf-Kundschaft kaufen diese
      „ Rückläufer“ sofort wieder oder er gibt es zum Schmelzen und kassiert Bares.

    • Gold wird auch in der Industrie benötigt. Zum Beispiel Elektronikbauteile, aber auch Zahnersatz wird Gold verwendet. Und falls Staatsbanken wie China Gold aufkaufen, dann nicht als Münzen, sondern als große Barren.

      • @Jürgen Müller
        In der Elektrotechnik nur dort, wo Kontakte benötigt werden.
        Obwohl Gold ein schlechterer Leiter ist, al Kupfer oder Silber, hat es doch den Vorteil nicht zu oxydieren oder anzulaufen und die Übergangswiderstände bei Kontakten zu erhöhen.
        Ansnsten wüsste ich keinen Anwendungsfall.
        In der Zahnersatztechnik schon, da sind aber sehr teure Goldlegierungen gefragt. Gold hat da besondere Vorteile, da elastisch und widerstandfähig zu gleich.
        Der Hauptanwendungszweck ist und bleibt die Schmuckindustrie.Und das ist gut so.
        Denn danit bleibt Gold in den Köpfen der Menschheit als etwas ganz Besonderes und Wertvolles.
        Man kann es ausprobieren:
        Man schenke seiner Liebsten einen schönen Goldschmuck alternativ einen Bitcoin oder Aktie oder einen ETF und achte auf die Reaktion.
        Dann merkt man sehr schnell den Unterschied.

    • @John Duke of Lankaster
      Entweder waren das Leute, welche den Goldkauf bereuten, da es nicht wie gewünscht performte oder man hat keine Beziehung zu Gold, da von der Tante geerbt.
      Bloss weg damit und den Tesla damit anzahlen und mal wieder richtig Shoppen gehen, bis alles weg ist.
      Bürgergeld und Elterngeld gibts eh immer und man lebt nur einmal.
      Jedoch, das Gold ist ja nicht weg, es hat eben nur jemand anders, meint
      maruti

    • Es kann auch welche geben die Gold eben in Geld umsetzen für neue Investionen. Ich selbst habe Anfang des Jahres ein Teil meines Goldbestandes verkauft um an Bargeld zu kommen.

      • @Jürgen Müller
        Klar, kann man.
        Nur sind Investionen nur ein anderes Wort für Schulden machen.
        Besser wäre es, das Geld zu verkonsumieren,
        man lebt nur einmal und haut es vorher noch raus.
        :)

    • Auf jeden Fall behalten wir das Gold!!!!! Wir sind im sicheren Hafen und freuen uns über den gebuchten Wertzuwachs und natürlich über die Absicherung unseres Vermögens. Wer weiß, was geopolitisch noch alles kommt?!

  2. Quartalsende und GOLD konnte nicht gedrückt werden ….Danke für den Gewinn aber es ist auch beunruhigend evtl. Kriegsgefahr

  3. Ich habe auch 9 von meinen 10 Krügerrand Verkauft da ich endlich mal Gewinne mitnehmen wollte und ich das Geld später,wenn der Aktienmarkt aufgrund Überhitzung „Crasht“ in Aktien und 1 Bitcoin Investieren werde.
    Fakt ist,das Gold/Silber nicht so viel Rendite abwirft wie solide Aktien!!!

    • @Kai
      wenn die in den Aktienmarkt (und Immobilienmarkt) gelenkte Inflation (Geldvermehrung) vorbei ist, also nach der Überhitzung, kann man dort vielleicht wieder günstig einsteigen. Sie müssen nur darauf achten, dass Sie bis dahin Ihren aus dem Goldverkauf zurückgelegten, heutigen Geldwert dann, wenn Sie später zugreifen wollen, auch noch haben. Platzt die o. g. Assetblase, dürfte auch das Geld, durch den diese erzeugt worden ist, nicht mehr den gleichen Stellenwert haben wie jetzt. Aber vielleicht bekommen Sie dann ja für den einen zurückbehaltenen Krügerrand den 1 Bitcoin, den Sie sich auf den Zettel geschrieben haben. Viel Erfolg.

    • @Kai
      Bei 9 Krügerrand ist das was Sie dafür bekommen haben, zu wenig um in Aktien oder gar Bicoin zu wechseln,
      Die Chance dabei alles zu verlieren ist gross.
      PS: Es hat sich noch nie gelohnt, das Sparschwein zu schlachten oder die warme Winterkleidung zu verkaufen.
      Das haben noch alle später bereut

    • …in Bitcoin investieren? Wenn der Markt crashed? Bitcoin ist nur eine Illusion der Gierigen. Das sollte man derweil verstanden haben. Etwa 6 Leute machen da den „MARKT“. VIEL GLÜCK!

  4. Ich verstehe überhaupt nicht, warum jemand Edelmetall verkauft, falls er nicht unbedingt Cash braucht. Mein Gold und Silber liegen teilweise schon seit 20 Jahren in Safes. Mir käme es niemals in den Sinn, davon etwas zu verkaufen, um mir einen Neuwagen oder teuren Urlaub zu leisten. Lieber einen Gebrauchten oder etwas billigeren Urlaub aus dem Cash Flow.

  5. @Duke of Lancaster
    Wow, das wird hier immer besser: jetzt beteiligen sich schon die Britannia Queens Beasts höchstselbst an der Diskussion !
    Welcome im Kreis der Bürgerlichen !

    IN der Sache haben Euer Hochwohlgeboren natürlich Recht.
    Ohne die Doofies können die Cleverles nicht abstauben.

    Was geht in den Köpfen der Leute vor ?
    Die sehen ganz aktuell die Turboentwertung der Papierschrotts, der sichtbar jeden Tag mehr an Wert verliert.
    Und dann rennt man hin, um Gold gegen diesen sich entwertenden Schrott zu tauschen, um in Zukunft möglichst hohe Verluste zu machen.
    Sagenhaft.
    Aber schon auf der Titanic gab es diese 50 %, denen kostenlose Drinks und das Gefidele der Bordkapelle mehr wert war, als der Platz im Rettungsboot.

    Immerhin haben wir nun eine Erklärung, warum alte Krüger fast 90 Euronen billiger als 24er sind.

      • @ Dieter Der Spotpreis bei Krügerand ist nur für die Jahrgänge Mitte 70er bis Mitte 80 relevant alle anderen Jahrgängec erzielelen teils erhebliche Sammleraufschläge.Speziell die 60er ,92,97,98 und 2000,2006.

  6. Zum Verkaufen von Gold;
    Es gab noch Zeitrn, wo man spsrte, ein Sparbuch hatte, es den Weltspartag gab und man Kindern ein Sparschwein schenkte oder es auffüllte, welches dann stolz zu Bank gebracht wurde.
    In diesen Zeiten verkaufte eine meiner Angestellten, da sie heiratete, ihre Rente. Liess sich diese ausbezahlen und gönnte sich dafür eine Kücke, Sofa, Wohnungseinrichtung.
    Nach 20 Jahren war die Ehe geschieden, die Möbel ruiniert und ihr kam der Gedanke, wovon sie im Alter leben sollte.
    Also, forderte sie deshalb ständig Gehaltserhöhungen von mir.
    Ich schmiss sie raus.
    Sie lebt heute von der Existenzsicherung.
    Das Investment in den neuen Lebensabschnitts Partner und der Küche und Möbel war ein voller Erfolg und sollte zum Nachahmrn motivieren.

  7. Moin,
    danke für die Erklärungen die die erhellend waren.

    Was mir immer wieder auffällt, sind die teilweise ein wenig herablassenden Bemerkungen über Leute die bei Höchstständen ihr Gold verkaufen. Ich denke wenn sich jemand mit den erworbenen Papier bzw der Baumwolle glücklich kaufen kann, ist das doch ok. Nach dem Motto „lebe jeden Tag als wenn es der letzte wäre“. Und wenn es dann mal rumst, werden diese Leute auch nicht tot umfallen sondern weiter kämpfen und LEBEN.
    So das war dann wohl das Wort zum Sonntag.

    Gruß in die Runde
    barmbekbasch

    • @Barmnelbasch
      Ich kann nicht sagen, ob all diese wirklich verkauft haben oder nur so tun. Wir wissen es nicht und wollen es auch nicht wissen. Ich frage mich nur, ob man nicht die Absicht hat, die Goldjünger zu provozieren.
      Denn eines ist klar, wenn diejenigen physisches Gold gekauft hätten, würden sie es jetzt nicht verkaufen.
      Denn, wozu hat man es gekauft ? Doch nicht, um damit Gewinne zu machen. Da gibt es doch Besseres.
      Ich behaupte mal, all jene, welche hier vom Verkauf schreiben, haben unter dem Strich mit Verlust verkauft.
      so oder so.
      Besonders dann, wenn einer in den Goldchaet geguckt hat und nun behauptet er habe am so und so vielten die Inze zu just diesem Preis gekauft am so und so vielten just dem Preis verkauft. Das ist zu offensichtlich.
      Sicher, wenn einer unbedingt Geld braucht, weil das Wasser bis Oberkannte Unterlippe steht, der verkauft alles, zu jedem Preis. Und davon gibts genügend.

  8. Und was nützen einem nicht realisierte Buchgewinne ? Maximal ein gutes gefühl, den richtigen kauf getätigt zu haben, ein sicherheitsgefühl. Natürlich sollte man bei ein paar prozent gewinn nicht gleich alles vom Balkon werfen, aber mal in steigende Kurse hinein zu verkaufen hat noch niemandem geschadet. Natürlich sollte man auch wissen, was man dann mit dem frei gewordenen Kapital macht.
    Meine investment empfehlung dazu : Eine groszügige investition in Lebensqualität, die wirft garantiert die besten Dividende ab.
    Schlne Ostertage allen

  9. hallo ich habe gold 2007 die unze gold für 675 euro gekauft den gewinn den ich gemacht habe hätten banken aktien mir nicht gegeben im gegenteil man denke an den lehmann skandal und die mickerichen zinsen wenn die banken mir den gleichen gewinn wie ich mit gold gemacht hat dann hätten die banken 50% und mehr zinsen auf mein kapital geben müssen stattdessen wurden die sparer mit strafzinsen bestraft

  10. Deutschland ist ein ausnahmefall was Gold angeht weil die Deutschen schon immer viel physisches Gold gehortet haben im gegensatz zu den allermeisten Länder der Welt die gerade erst jetzt damit beginnen Gold zu kaufen deshalb auch die hohe Nachfrage .

    Wir steuern auf hochinflationäre Zeiten zu aufgrund der astronomischen Weltverschuldung und kollabierenden Weltwirtschaft die immer mehr mit frischen Falschgeld bekämpft werden muss auch das die Welt sich besonders seit den Diebstahl der russischen Reserven in Blöcken geteilt hat wird dazu beitragen das der bankrotte Westen und deren Falschgeld (Dollar und Euro) weiter abschmieren wird .

    Also kurz gesagt die beste Zeit für die Edelmetalle steht erst noch bevor und wer jetzt zu den übelst niedrigen Kursen verkauft wird es schon bald bereuen und natürlich bleibt auch die frage wie lange man noch die Edelmetalle bekommt da sehr viel physische Edelmetalle vom Westen in den Osten abwandert und ich denke man wird da nicht mehr lange tatenlos zuschauen können .

    • also mal ehrlich, wer jetzt Gold verkauft, dem fehlt sowieso die Waffel.
      Da braucht man nicht darüber spekulieren, ob die noch vorhanden ist…. oder das Vanilleeis einem einfach aus Kostengründen direkt in die Fresse geschoben wurde.
      Nein, wir müssen weiter denken.

  11. Wer ein interessantes Buch für die bald anstehenden milden Abende sucht den empfehle ich
    Der globale Minotaurus: Amerika und die Zukunft der Weltwirtschaft
    Buch von Yanis Varoufakis
    Äußerst interessant, moderne Ansicht und bestätigt unsere Vorgehensweise. Es gibt nur eine Möglichkeit sich vor der Ungewissheit in Zukunft zu schützen.

  12. @Kai
    Frage. Warum kaufen Sie physisches Gold, um Renditen zu erwirtschaften? Zu viel der Mühe, kaufen Sie lieber Kryptos und lassen die auf volles Risiko weiterlaufen.
    Ich kaufe Gold um es nicht zu verkaufen, zumindest nicht unter einem Horizont von min. 20 Jahren. Ich kaufe nur gewisse Kryptos (-nicht Bitcoin) wenn der Kurs fällt und steige aus bei höheren Kursen. Nennt sich glaube ich Gewinnmitnahmen.
    Wann kaufen Sie wenn der Crash kommt, bei 20, 30, 50% Korrektur? Bezieht sich diese Korrektur auf dem gesamten Markt oder nur gewisse Aktien? Mein Depot besteht jetzt schon aus soliden Unternehmen. Jedes für sich an der Spitze oder nah dran des jeweiligen Sektors, Zukunftssichere Absatzmärkte, lange Präsenz am Markt, starke Produkte & Dienstleistungen, Global tätig, mehrere Krisen bewältigt d.h. Krisensicher.
    Sollten Sie in Zukunft doch noch Gold kaufen, behalten es einfach. Sie sollten das als Ihre allerletzte Absicherung ansehen, besser haben als brauchen.
    Alles Gute!

  13. Ich denke nicht über das physische Gold nach welches ich habe , ich mache mir Gedanken über das Bargeld was noch nicht eingetauscht wurde
    halte ein Entwertung auf nahe 0 für möglich.

  14. Ich sehe das auch so – nicht die Nerven verlieren und blind realisieren! Ab und zu habe ich innerhalb der letzten 40 Jahre auch ans realisieren gedacht – aber zum Glück wieder verworfen! Aber was hätte ich mit dem EURO-Erlös denn machen sollen, außer Lebensqualität / Konsum steigern? Das mache ich auch ohne AU-Verkauf! Zudem: selbst beim erfolgreichen realisieren muß man IMMER den spread zw. Ankauf & Verkauf auffangen. Klar, kann man bei größeren Steigerungen gern in Kauf nehmen – aber wozu? Sorry, auch wenn es hart klingt: Gier frißt eben Verstand! Die Penunzen wandern tatsächlich immer von den Doofen zu den Intelligenten! Wer jetzt realisiert, hat nicht alle Hühner auf’m Balkon (meine pers. Meinung)! Was Ihr braucht, ist „Zeit & Nerven“ (Zit. des Orakels von Omaha)! Man könnte jetzt ev. Omas Schrottschmuck beim seriösen Händler verkloppen – aber mehr auch nicht (nicht das gute Feingold)! Der AU-Verkauf sollte immer die ALLERLETZTE Option sein – lieber erst andere Anlagen liquidieren! Wartet mal bis nach Ostern: ich denke, die Party geht noch gnadenlos weiter – mind. erstmal bis 2.200,–/2.300,– EUR, wenn die Asiaten so weiter horten…
    Ich habe fertig!
    Der eierlikör-seelige Dokta

    • @ Golden Eye Was will man in dieser Illusionistenwelt realsieren,der Euro ist für mich nichts reales weil man nicht viel reales dafür bekommt.

  15. @ den eierlikör-seelige Dokta
    Goldverkauf im Norden und dann Goldankauf im Süden. Dann wären wir wieder beim Thema Anonymität. Beim Neuerwerb von Gold und der Grenze von € 2000 geht die vorher erworbebene Anonymität flöten oder man hat eine höllische Lauferei. Aber wie gesagt das Thema hatten wir schon.

    Gruß auch in die Runde
    barmbekbasch

    • @barmbeckbasch
      Goldkauf im Süden, es dort lassen und an einen Verkauf nicht mal denken. Wenn man es im Süden lässt, kommt einem der Gedanke gar nicht und man hat den Vorteil, nicht den deutschen Behörden ausgeliefert zu sein, im Falle eines Verbotes oder ähnlichem.
      Und im Süden ist man Ausländer und da gelten zudem andere Regeln.

  16. Nun also ist die Zeit der „Ernte“ gekommen. Neues ATH im Goldpreis. Die nächsten Jahre werden sehr ertragreich werden. Was ein (stark) steigender Goldpreis für die Welt und den Frieden bedeuten (könnte) ist ein anderes Thema. Ich bin froh, günstig gekauft zu haben und sitze auf sehr schönen (Buch-) Gewinnen. Es wird auch Zeiten geben, wo man sich wieder von Gold trennen und in den Aktienmarkt zurückkehren sollte, aber die sind mE noch weit entfernt. Dow – Gold Ratio sollte hierbei helfen. Ein Teil des Geldes packe ich dennoch in günstig bewertete Energieaktien (Öl, Gas etc), da die Welt an den Fossilien hängt. ob das den deutschen Grünen gefällt oder nicht. Die Firmen bieten hohe Gewinne, gute Dividenden und sind niedrig bewertet. Rest physisches Gold. :)

  17. @ Maruti. Ziemlich unclever von der Dame ,Ende 90 war ein Sparbuch durchaus lukrativ,ich bekam damals 7% Zinsen bei 20000, im Jahr 1400 Mark Zinsen.Das waren die Zeiten in denen sich in diesem Land Arbeit noch gelohnt hat.Wohlgemerkt für dieses Geld bekam man auch einen Gegenwert zB 2,3 Jahre später für 300 Euro ne Oz Gold und für 120000 ein kleines Eigenheim plus Grundstück in preiswerten Gegenden.Kein Vergleich mit heute die Zahl der offenen Stellen wird wachsen weil die Zahl der Dummen sinkt.

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