Donnerstag,20.Juni 2024
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Gold kaufen: Ausnahmezustand im Handel hält an

Jetzt Gold kaufen? Im deutschen Edelmetall-Handel wird weiterhin viel Gold und Silber angekauft. Das führt zu ungewöhnlichen Preis- und Angebotsverhältnissen.

Silber- und Goldpreis

Der Goldpreis hat zuletzt wieder etwas Fahrt aufgenommen, noch stärker: Silber. Denn am Freitagvormittag um 11 Uhr kostete die Feinunze Gold 2.384 US-Dollar pro Unze. Das entsprach 2.198 Euro. Somit kam der Kurs um 0,5 Prozent voran. Allerdings notierte der Euro-Goldpreis 0,1 Prozent niedriger als vor einer Woche.

Dagegen sehen wir beim Silberpreis einen Anstieg von 3,3 Prozent oder 2,7 Prozent auf 29,68 US-Dollar beziehungsweise 27,37 Euro pro Unze. Zuletzt sorgte neben den charttechnischen Rahmenbedingungen auch die rückläufige US-Inflation für Unterstützung. Unterdessen hat sich Silber auf Preise verteuert, die wir zuletzt im Jahr 2013 erlebt haben.

Gold, Goldmünzen, Gold kaufen, Gold verkaufen (Bild: Goldreporter)
Im Edelmetall-Handel türmen sich die Silber- und Goldmünzen. Vieles davon landet derzeit in der Schmelze. Mit Glück bekommt man Sekundärware sogar unter dem Spotpreis. Werden dadurch irgendwann einmal die Sammleraufschläge für ältere Jahrgänge klassischer Anlagemünzen steigen? (Bild: Goldreporter)

Ankaufgeschäft weiter stark

Wie hat sich die sich im deutschen Edelmetall-Handel getan? Nach wie vor gibt es viele Anleger, die Münzen und Barren verkaufen. Es besteht also weiter eine Tendenz zu Gewinnmitnahmen, etwas bei ESG Edelmetall Service. So erklärte Geschäftsführer Dominik Lochmann, dass man nach wie vor mehr Verkäufer als Käufer zähle.

Dagegen spricht man bei der SOLIT Gruppe (GoldSilberShop) immerhin von rund einer Verdreifachung der Verkaufsneigung von Kunden gegenüber normalen Zeiten. Konkret: Auf 10 Käufe komme aktuell ein Verkauf, erklärt Geschäftsführer Tim Schieferstein in einem aktuellen Video (siehe unten).

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Weitere Informationen

Auch Gold-Absatz nimmt wieder zu

Henry Schwarz, Inhaber der GfM GmbH (Anlagegold24), bestätigte am Freitag gegenüber Goldreporter aber auch von einen deutlichen Wiederanstieg des Edelmetall-Absatzes, gerade in den vergangenen Tagen.

„Gekauft werden vor allen Dingen Gold- und Silberunzen, vorzugsweise Gebrauchtware, wo es nach wie vor große Preisunterschiede zur Neuware gibt. Der Sekundärmarkt funktioniert nach wie vor sehr gut, verkauft werden alle Arten von Edelmetallen. Viele Kunden nehmen hier die Gewinne mit und parken erstmal das Geld. Aber wir haben auch Kunden, die vor ein paar Wochen beziehungsweise Monaten verkauft haben und jetzt bereits wieder nachkaufen“, so Schwarz.

Problem Sekundärware

Durch das anhaltend hohe Aufkommen an angekaufter Ware ist weiterhin auch eine problemlose Versorgung mit Barren und Münzen gegeben. „Für die Händler ist das natürlich gut, da diese sich günstig eindecken können, für die Hersteller allerdings schlecht, da die Händler wenig Neuware benötigen, da diese natürlich zunächst ihre Rückkaufware wieder verkaufen“, sagt Dominik Lochmann.

Und viel, eigentlich problemlos wieder verkaufbare Ware landet dramatischer Weise in der Schmelze. Tim Schieferstein sagt dazu: Ihm und auch anderen Händlerkollegen blute zwar regelrecht das Herz, wenn man Goldbarren, Goldmünzen oder auch Silbermünzen in exzellenten Zustand in die Schmelze geben müsse. „Aber wir müssen das tun, einfach um Liquidität freizusetzen und jedem Verkäufer möglichst schnell den Ankaufsbetrag auszahlen zu können“.

Die Edelmetall-Händler kaufen auch Ware online an. Das heißt, Kunden schicken ihre Münzen und Barren per versichertem Werteversand an den Ankäufer und erhalten den Verkaufspreis nach Erhalt gutgeschrieben. Laut Schieferstein boomt das Anlaufgeschäft aber vor allem im stationären Handel.

Fallendes Aufgeld

„Die Prägestätten haben im Moment das Problem, dass die Neuware nur sehr spärlich abfließt. Ganz erfreulich ist hier, dass sich viele Prägestätten darüber Gedanken machen das Premium für Edelmetalle zu senken, um ihre Maschinen auszulasten. Hier rechnen wir mit sinkenden Aufgeldern, was die Lücke zwischen Neu- und Gebrauchtware schließen wird“, sagt Henry Schwarz. Momentan seien im Münzbereich alle Größen bei den Prägestätten verfügbar. Auch Sonderausgaben der Prägestätten in limitierter Auflage liefen gut. „Hier sind die Kunden nach wie vor bereit höhere Aufgelder zu zahlen“, so Schwarz. 

Gold kaufen

Jetzt Gold kaufen? Wie haben sich die Preise Edelmetall-Handel tatsächlich entwickelt? Dazu werfen wir einen Blick auf unserer wöchentlichen Marktanalyse mit aktuellen Daten von fünf deutschen Anbietern.

Wer am Freitagvormittag in Form von prägefrischen Krügerrand-Münzen Gold kaufen wollte (aktueller Jahrgang), zahlte gemäß unserer aktuellen Datenerhebung durchschnittlich 2.284 Euro pro Unze, also nur 2 Euro weniger als in unserer Analyse vor einer Woche. Dabei stieg das daraus resultierende Aufgeld auf 3,89 Prozent (Vorwoche: 3,83 Prozent).

Und nach wie vor gibt es bei Krügerrand-Goldmünzen erhebliche Preisunterschiede zwischen günstiger Altware und prägefrischen Stücken. Denn die Differenz beträgt oft 70 Euro und mehr.

Auch das durchschnittliche Aufgeld für 100-Gramm-Goldbarren ist gegenüber Vorwoche leicht angestiegen, auf nun 1,80 Prozent (Vorwoche: 1,74 Prozent). Ein Stück kostete am Freitag im Mittel 7.197 Euro und damit gerade einmal 5 Euro weniger als vor einer Woche.

Silber kaufen

Dagegen ist das Aufgeld für Silbermünzen der Sorte Maple Leaf im Vorwochenvergleich gefallen. Aber einige Händler bieten prägefrische Exemplare derzeit gar nicht mehr an. In unserer Erhebung kostete die Unze des aktuellen Jahrgangs durchschnittlich 36,63 Euro. Damit lag der Preis 33,81 Prozent über dem reinen Metallwert (Vorwoche: 34,49 Prozent). Bei 1-Kilogramm-Silberbarren betrug das Aufgeld zuletzt 27,46 Prozent.

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Silber und Gold kaufen

Hinweis: Mit den von uns erhobenen Daten beobachten wir die allgemeine Marktpreis-Entwicklung und sondieren Hinweise auf die Veränderung von Angebot und Nachfrage in deutschen Edelmetall-Handel. Allerdings können die Preisangaben bei einzelnen Händlern deutlich variieren. Unsere wöchentlichen Durchschnittspreise ermitteln wir bereits seit dem Jahr 2010.

Wer Silber oder Gold kaufen möchte, sollte beachten: Kleinere Veränderungen beim Aufgeld sind nicht als Beurteilungsgrundlage für kurzfristige Kaufentscheidungen gedacht, da Silber- und Goldpreis ohnehin ständigen Schwankungen unterworfen sind. Aber das von uns errechnete durchschnittliche Aufgeld gibt einen Anhaltspunkt über das Preisniveau bei verschiedenen Anbietern.

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28 Kommentare

  1. Gefühlt Jahrzehnte lang waren die Edelmetallpreise an Langeweile nicht zu überbieten. Das könnte sich vorerst erledigt haben!
    Wird das Kartell heute noch zurückschlagen um vor allem auch den Silberkurs einzufangen?
    Oder steht Silber nächsten Freitag schon bei 35-40 Dollar?
    Alles ist jetzt möglich.
    Zeit für schottischen Malt

    • Hier noch etwas zur Unterhaltung. Sollte dieses Gesetz in Verbindung mit dem Vermögensregister durchgewunken werden, so haben die Damen und Herren auch die Edelmetallbesitzer am A….. sofern die Bestände nicht Ordnungsgemäß gemeldet werden.
      Ist am Ende aber auch egal, denn gebt ihr eure Edelmetalle an werden diese für die einmalige Vermögensabgabe geopfert.
      Verschwörungstheorie? – Jetzt schon, aber warten wir’s ab…
      https://m.youtube.com/watch?v=H-Sm3l8-NUA&t=521s&pp=ygU1T2huZSBnZXJpY2h0bGljaGVuIEJlc2NobHVzcyBqZWRlcnplaXQgYmVzY2hsYWduYWhtZW4%3D

      • @Fritzthecat
        All das ist doch schon seit Jahren so.
        Jeder Notar, jede Bank, jede Versicherung macht automatisch Kontrollmitteilungen an das FA.
        Da braucht es keine Abhöraktion und James Bond.
        Das geht automatisch über Plausibiltäts Software.
        Das FA fragt jährlich hundert tausende Konten ab, nimmt Einblick.
        Das ist das Problem, bei Aktien, Immos, Bitcoin ect.
        Nur das physische Gold unter der Matratze können sie noch nicht abfragen. Da müsste man wissen, in welchem Bett.
        Den Kauf jedoch, und wenn es auch bar ist, kann man abfragen, denn aus ihrem Konto fehlt ja etwas, was letztes Jahr noch nicht gefehlt hat.
        Höchstens mit Schwarzgeld der Putzfrau, damit könnte man tatsächlich anonym etwas Gold kaufen.
        Auch Prostituierte oder Drogenhändler könnten das, aber die haben andere Probleme als das FA.
        Übrigens, heben Sie mehr als 10.000 Euro im Jahr !
        bar vom Konto, müssten Sie auch erklären, was Sie mit dem Bargeld gemacht haben. Nachweis: Quittungen, Zeugen…..

  2. Wenn ich das richtig gelesen habe so steigen also wieder Käufer ein, die vor ein paar Wochen oder Monaten ausgestiegen sind. Die Allermeisten davon meinen also sie könnten am Hoch verkaufen und günstiger wieder einsteigen. Ein typischer Anfängerfehler!
    Ich hatte das zu meinen Anfangszeiten mit Aktien versucht. Manchmal funktioniert es aber meistens eben nicht. Der Markt rennt einem davon und zum höheren Wiedereinstieg fehlt einem der Mut. Pure Psychologie eben.
    Die Strategie zum Erfolg ist einfach : Kaufen, liegen lassen, und wenn man frisches Geld rumliegen hat nachkaufen.
    Ist zwar keine neue Erkenntnis aber in meinem Bekanntenkreis hält sich an die Regel so gut wie niemand. Der Erfolg ist entsprechend Mäßig und viele lassen früher oder später die Finger davon. Dann spricht man wieder vom Tagesgeldkonto :-))

    • Manchmal wird auch nur Ungeliebtes verkauft und dafür ein neuer, goldiger Wunsch erfüllt. Ich hatte das auch vor, hätte sogar geklappt, war aber dann doch zu faul. Andere wechseln z.B. aus einem grösseren Barren in kleine Münzen, einfach, weil sich die Werte so verschoben haben. Klar versucht man dabei, kein g Metall zu verlieren, höhere Aufschläge mit verkaufe hoch, kaufe niedriger zu eliminieren. Natürlich sollte man da nicht alles auf eine Karte setzten und nur Teile des Bestandes ummodeln.

      • @Todo
        Größere Stückelungen in Kleinere umtauschen?
        Unter Umständen kann das unklug sein.
        Hätte man z. B. Kilobarren schon vor 10 Jahren und mehr sich zugelegt wären Diese nicht mehr registriert und damit anonym.
        Mit dem Tausch ist das Material wieder existent.

    • @Fritzthecat
      Wer jetzt erst anfängt, über Gold nachzudenken, ist Lichtjahre zu spät dran. Dieser Zug ist wohl abgefahren und hinterherlaufen wird teuer, sehr teuer.
      Manche werden noch etwas erwischen, fragt sich, zu welchem Preis.
      Spätestens 2008 hätte man über Gold nachdenken sollen, besser vor 1980, wenn man da schon denken konnte.
      Übrigens, manche hier schrieben schon 2010 im Goldreporter, man hätte es lesen können.
      Übrigens, all die Trolle von 2013 und danach sind verschwunden. Gold hat alle diese hinweggefegt.

      • @Maruti so würde ich das nicht sehen. Wenn das Weltgeschehen so weitergeht dann ist das Ende des Goldpreises noch lange nicht erreicht & denken sie an alle jungen Menschen hier die mitmachen… die haben noch 30-40 Jahre vor sich. Vllt kostet die Oz dann 10.000€. Da ist der heutige Kurs ein Schnäppchen.

  3. Ich habs schon bei $2000 gesagt und wiederhole es nochmal jetzt bei $2400 wer jetzt seine Edelmetalle in diesem vermutlich größten Bullenmarkt aller Zeiten verkauft wird es sehr bereuen . Ich denke die meisten die jetzt verkaufen sind diejenigen die während der Finanzkrise in den bereich $1800-1900 gekauft haben und danach lange Zeit im minus waren und jetzt glücklich sind mit kleinem Profit aussteigen zu können weil sie Panik haben das sich dasselbe Spiel wiederholt . Aber im gegesatz zu damals sind die westlichen Zentralbankster diesmal in einer auswegslosen situation .

    • Naja, die Zentralbanken darf man trotzdem nicht unterschätzen.
      Auf einmal zaubern die wieder einen aus dem Hut. Obwohl es jetzt bedeutend schwerer wird ohne dabei eine galoppierende Inflation zu erzeugen.

    • Wer heutzutage physisches Gold verkauft, verliert immer.
      1. weil er erhebliche Abschläge einstecken muss
      2. weil der danach nackt dasteht
      3. Weil er nie und nimmer wieder einsteigt
      4. Weil er das Geld danach andersweitig verwendet.
      Wer seinen Bausparvertrag, seine Lebensversicherung
      einmal gekündigt hat, steigt such nicht wieder ein.
      Das ist ein Gesetz unter den Versicherern.

  4. Hut ab – alle sehr besonnen hier! Kaufen & liegenlassen – genau meine Strategie seit ca. 1980… Nach nunmehr fast 44 Jahren kann ich mich an dem enormen Erfolg erfreuen! Und ich kaufe auch jetzt noch ab und zu nach… Frei nach Maruti & MeisterEder: haben ist besser als brauchen!
    Zumindest gehen wir scheinbar mit einer Schnapszahl ins WE: EUR 2.222,– / oz :-)
    @Themac
    Bei mir ist es heute Cuba-Rum anstatt Scotch…
    Es wünscht allen Ochsen frohe Pfingsten
    der Dokta

  5. Es sind gerade wieder 2225 EUR und es ist Freitagabend. Übers WE wird wohl wieder mal in Mengen Zertifikate-Gold herbeifantasiert und diese heiße Luft billig verkauft, um den Preis zu drücken und Besitzer physischen Goldes nervös zu machen. Das Glück kommt zu dem, der warten kann. Ich tippe auf einen Kursanstieg auf mindestens 2500 EUR noch in diesem Jahr.

    • @Amos
      klar, das sind Godlversprechen und dazu noch auf
      digitalem Medium, nicht mal Papier.
      Keiner davon hat im Zweifelsfalle Anspruch auf nur ein
      Gramm. Er wird in Papier oder digitalem Geld, meist Dollars abgespeist. Was auch immer das bis hin zur Gutschreibung aufs Depot oder Konto noch Wert sein mag.
      Ähnliches gilt ja auch für das in den USA von anderen Ländern eigelagerte Gold. Im Zweifelsfalle wird mit Dollars abgegolten oder es ist ganz weg, wie bei Venezuela und anderen Staaten.
      Das Problem besteht auch bei den sog. privaten Sammelllagern.
      Da wird viel versprochen und wenn es Ernst wird wahrscheinlich wenig gehalten. Heisst dann höhere Gewalt, unvoraussehbare Geschehnisse oder einfach
      staatliche Order.
      Das Sammellager wird konfisziert oder eingefroren.
      Das geht im Auslond ohnehin, im Inland meist durch den Staatsanwalt oder die Steuerbehörde.
      Daraus folgt: Gold hat physisch zu sein und hat sich physisch in eigenen Händen zu befinden.
      Sonst kann es ähnlich wertlos werden, wie andere Papiere.

    • @Amos
      Bin leider kein Profi, daher meine Frage an Amos:
      Das Zertifikate-Gold ist ja nur ganz wenig gedeckt mit physischem Gold.
      Weshalb ist es dann offenbar trotzdem so leicht für die Gold-Preis-Manipulierer den Preis deutlich zu drücken ?
      Irgendwann wären die vielen Zertifikate doch „genauso wertvoll“ wie die bekannten bunten Scheinchen ?
      Vorab besten Dank für die Antwort und ein schönes Wochenende !

      • @christian
        Die Menge macht es und der relativ kleine Goldmarkt. Dazu kommt noch die quasi Bürgschaft
        der Notenbanken, welche tausende Tonnen Gold angeblich besitzen sollen.
        Da kommt eben so mancher Goldanleger ins Grübeln.
        ( Gold wird nicht verbraucht, gibt keine Zinsen, ist nur archaiischer Glaube).
        Damit könnte ich jeden Preis einer jeden Ware drücken.
        Wenn Ihnen von allen Seiten, ADAC, Warentest, auch Regierung und Behörden, gesagt wird, dass der Porsche Cayenne eine viel zu teure Schrott Kiste ist
        und wahrscheinlich sogar demnächst die Zulassung verliert, werden Sie den schnell verkaufen wollen.
        Und der Preis fällt.
        Die Definition Wert und Preis wurde schon im 17.Jahrhundert erstellt. Preis ist eben nicht immer gleich Wert.
        Facit: Es kommt nicht auf die Tatsache an, ob gedeckt oder ungedeckt, allein der Glaube daran macht es an der Handelsbörse Comex aus.
        Papiergeld ist zu 100% ungedeckt und trotzdem streiken Gewerkschaften nach mehr von diesem.
        Goldzertifikate wurden auch deswegen geschaffen, um den Preis manipulieren zu können, möglich, die vom Bitcoin auch.

  6. Hatte vor 2000 eine private Rentenversicherung laufen, es standen laut Vertrag 3 Optionen wobei ich die Option mit dem niedrigsten Risiko gewählt hatte.
    Die Herren Fondsmanager haben ja damals sehr viel Geld in der USA investiert, nach dem Motto USA ist die Gans die goldene Eier legt. Es war die Zeit wo ich meilenweit entfernt war von Aktien oder Gold, habe wie viele andere auf die Fonds und Girokonto vertraut.
    Nachdem der ganze Bonus plus 30% mein Eigenkapitals verbrannt würde, war der Punkt des umdenkens gekommen. Die nette Dame von der Versicherunggesellchaft hatte mir den Vorschlag gemacht den Vertrag aufzulösen und stattdessen einen neuen zu beginnen. Das hatte ich verneint, die Zahlungen aufs Eis gelegt. Gewartet bis meine eingezahlte Summe wieder das Volumen erreicht hatte und direkt danach gekündigt.
    Habe mir ein Schönes entspanntes Wochenende gekönnt um runterkommen, der Rest der Summe immerhin noch 90% aus den Vertrag das erste Mal anonym Gold gekauft.
    Seit damals immer wieder aufgestockt, das ist die beste und sicherste (-Rente) Versicherung was man bekommen kann!
    Möchte schließlich als relativ alter (?) Herr mir auch was gönnen, das Mittelmeer, die Sonne, die grüne Berge, das bekommt man umsonst dazu.

    • @bigdriver
      Exakt das Gleiche habe ich auch gemacht. Hamburg Mannheimer hiess die, mit Herrn Kaiser auf den Plakaten.
      Beitragsfrei gestellt, die mussten noch 4% Zinsen Zahlen.
      Man rannte mir die Türen ein, den Vertrag zu kündigen und drohte mit kompletten Ausfall der Rückzahlungen im Falle der Insolvenz der Versicherung oder ein staatliches Moratorium erstellt würde.
      Kurz bevor noch das Gesetz durchkam, dass die Auszahlung auch noch versteuert werden muss, kündigte ich, liess auszahlen und setzte die komplette Simme auf physisches Gold. Das war 2007/2008.
      450.000 Euro in Gold, das war einene Menge Gewicht beim damaligen Goldpreis.
      2009/ 2010 kam noch eine Erbschaft, 870.000 Euro und wieder alles in Gold zum damaligen Preis.
      2014 Teilverkauf der Firma, wieder ein Grossteil in Gold.
      Die Psychiatrische Anstalt wurde mir von einigen angekündigt.:).
      Danach nur noch kleinere Mengen.
      ( wegen der Psychiatrie :)
      Man erklärte mich für verrückt, aber wenig später begann ich bei GR zu lesen und ich gründete zusammen mit Goldliebhabern den Club der Goldfreunde im Rathinger Hof. ( Den Club der Verrückten).
      Den gibt es nicht mehr, das Gold jedoch schon.
      Viel Freude mit dem sonnigen Süden und der goldenen Sonne

    • Ich hatte damals das Gold von Gordon Brown gekauft und dann meinem Lottogewinn von fast 6 Millionen im Neuen Markt angelegt und kurz vor dem Höchstpunkt verkauft. Gold gekauft. Mein Familienerbe (derer von Münchhausen) habe ich leider etwas zu spät verkauft, aber so gingen weitere 13 Mio 2004 in Gold. Danach habe ich nur noch kleinerer Beträge vom monatlichen Einkommen (also im niedrigen 5stelligen Bereich) monatlich in Silber investiert, bin aber nun auch schon einige Jahre in Pension.

      • @ Prekärer
        Maruti glaube ich jede Silbe. Er hat es nicht nötig, Geschichten zu erfinden.
        Mönchhausen hätten Sie sich sparen können. Ihre Satire war so offensichtlich.
        Etwa gar neidisch?

  7. seit 20 Jahren Gold und Silber gesammelt das war
    die beste Anlage meines Lebens
    Die staatliche Rente ist im Vergleich ein Trinkgeld und
    das fiatgeld geht in Rauch auf

    • @ Horst Wessler

      alles richtig gemacht. Gratuliere! Auch wenn ich bissi neidisch. Habe anderes gesammelt. Egal.
      Viele Grüße

  8. Gold und Silber haben das ultimative Alleinstellingsmerkmal, jeweils ein Welt-Asset zu sein. Mir fällt nichts Vergleichbares ein, was in allen (!!!) Ländern dieser Welt bekannt, begehrt und handelbar ist. Keine Apple, keine Microsoft, keine Aramco, keine Amazon, keine Alibaba usw. können das von sich sagen. Nicht mal die von Milliarden gehaltenen Dollar, Euro, Yen oder Yuan.

    Zu den EM sind diese lediglich „Regional-Assets“ und vor allem mit der Historie des berüchtigten Fliegenschiss – paar Jahrzehnte ,bei Währungen ggf. 2 Jahrhunderte, wobei der Dollar aus 1871 nicht dem 100 Jahre später gleicht.

    Somit ist es völlig egal, wie die Lage im Handel in einer Provinzregion ist. Völlig unerheblich, aus solchen Daten Entscheidungen zu treffen. So kann es in einigen Ländern wirtschaftlich gut laufen, in anderen tobt die Inflation. Wer gewinnt? Nicht das „Regional-Asset“, sondern Gold und Silber, da diese halt woanders dann extrem nachgefragt sind.
    Irgendwas ist immer- auf dem Planeten! Gerade wird bemerkt, dass Silber in Verzug ist, wegen dem Ratio, der chinesischen Nachfrage, dem Fehlen einer Jahresproduktion und anderen Gründen. Es wurde durch die Weltgerichtsbarkeit daher streng abgemahnt und beugte sich.
    So wird eines nicht sattfinden, dass Gold in paar Jahren bei 4.000 $ liegt, Silber dann aber weiter nur bei 40. Auch die Ratio dürfte sich exponentiell verändern, zugunsten von Silber und der Silberrücken….

    Darauf heute Abend ein Bowmore -15 Jahre

    Der Commander ( der sich beim Whisky-Horst diesbzgl. Inspiration geholt hat)

    • @Commander
      Ihren Kommentar gebe ich ein dickes „like“.
      Mit Ihrer Fähigkeit in solchen lokalen und zeitlichen Größenordnungen zu denken, wundere ich mich schon fast, dass Sie sich für einen „nur“ 15 Jahre alten Single malt entschieden haben. :)
      Liebe Grüße

  9. 2009 empfahl mir meine Bank, in Aktien und sonstiges Gerümpel zu inve-
    stieren. Gold käme nicht infrage ! Als Kaufmann weiss man, dass man bei
    Vermögen einen Besitzer und Eigentümer kennt. Kaufe ich Aktien ins Depot,
    wird die Bank zum Besitzer obwohl ich Eigentümer bleibe. Dann wird es für
    mich stressig, immer das Auf und Ab der Börse im Auge zu behalten oder
    meine Entscheidungen u.U. noch mit provisionsgeilen Bänkern zu erörtern.
    In der Krise war mir daher handfestes lieber als eine Taube auf dem Dach,
    so dass ich gegen alle > gut < gemeinten Ratschläge der Bank mich für Gold
    entschied (ca. Kurs 30): Kaufen, Liegenlassen, Abwarten. Gold ist 1000 Jahre altes Geld in aller Welt ! Frey nach Kostolany habe ich mir Schlaftabletten gekauft und bin heute glücklich aufgewacht.

    • @Kralle
      Völlig richtig. Das Problem, wir leben in einer Generation der Erbschaften und einer Wohlstandsgesellschaft mit teilweise recht hohen Single Einkommen.
      Verzichtet man auf Darlehen, Häuser bauen oder Autos, Italiener, Griechen und Südseereisen, lässt sich ein sehr stattliches Golddepot anlegen. An Bänkern, Versicherern und Steuern vorbei.
      Und stressfreier und gesünder ist das Leben dann ohnehin. Ein Beispiel, wie man nicht leben soll ist der Schauspieler Schweiger. Alkohol, Raucherbein und coronare Herzprobleme und noch mehr. Das soll Leben geniessen sein ? Vielen Dank.
      Doch, jeder nach seinen Wünschen und ohne Gemecker im Nachhinein.

  10. Der beste Einstieg war gestern,der zweitbeste ist heute. Gold ist derzeit zu teuer,genau wie 2000 oder 2014
    Rückblickend war der Kurs supergünstig. So wird auch das Jahr 2024 gesehen werden.

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