Tim Schieferstein erklärt in einem Video, welche besonderen steuerlichen Vorteile der Kauf von physischem Gold gegenüber anderen Anlageklassen aufweist.
Gold kaufen und Steuern sparen
Gold kaufen als Vermögensschutz sollte man vor allem in physischer Form: also in Form von Barren und Münzen. Das Besondere: Wer damit einen Spekulationsgewinn erzielt, kann dieses Edelmetall nach einer Haltedauer von einem Jahr steuerfrei veräußern. Damit weist diese Form der Geldanlage einen wesentlichen Vorteil gegenüber anderen Investments auf, die im Allgemeinen der Abgeltungssteuer unterliegen.
Abgeltungssteuer gespart
Tim Schieferstein, Geschäftsführer der SOLIT Gruppe (GoldSilberShop) geht in einem Video ausführlich auf diese Thematik ein. Er bezeichnet Gold als das „letzte legale Steuersparmodell“. Er verdeutlicht, welchen Steuerspareffekt der Goldkauf gegenüber einem Aktien-Erwerb bei einer Investitionssumme von 100.0000 Euro haben kann.
Bei gleicher angenommener Rendite, einer Laufzeit von 25 Jahren und einer Abgeltungssteuer von 25 Prozent kommt er auf eine Steuerersparnis von mehr als 80.000 Euro. Die Einzelheiten erfahren sehen sie im unten verlinkten Beitrag.
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Tim Schieferstein: „Gehen Sie einen Moment in sich. Überlegen Sie!“ Das gefällt mir natürlich – und sollte man sowieso des Öfteren machen.
Aber wo er recht hat, hat er recht. Das Ärgerlichste beim Couponkauf – neben dem Distinktionsverlust – ist tatsächlich die seit 2009 geltende Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge – schlanke 25 Prozent. Zusätzlich fällt Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag an, sofern der Anleger dazu verpflichtet ist [die bisherigen Freigrenzen wurden stark erhöht]. Kumuliert können die Steuerabgaben auf den Casino-Surplus bei bis zu 28 Prozent liegen, aber eben mindestens bei 25 Prozent.
Fairerweise sei hinzugefügt, dass keine Abgeltungssteuer gezahlt werden muss, wenn die Spekulationsgewinne unterhalb des Sparerpauschbetrages für einen Ledigen von 801 Euro und 1.602 Euro für Verheiratete liegen.
Verschärft wird die Situation für Couponschneider durch die mannigfaltigen Gebühren, die leider Gottes anfallen. Da sind Depotführungsgebühren, Ordergebühren, variable Zusatzkosten zum Beispiel für bestimmte Stop-Loss-Instrumente oder die Händler verdienen am sog. ‚Spread‘. Und claro, nicht immer fallen alle genannten ‚Härtezuschläge‘ an, aber erfahrungsgemäß kennt die Gebühren-Fantasie keine Grenzen.
Fazit: Der Teufel hat die Börse erfunden, um die Menschen dafür zu bestrafen, daß sie glauben, wie Gott aus dem Nichts etwas schöpfen zu können.
André Kostolany
Salvatorische Klausel
Sollte eine Behauptung dieses Beitrages ganz oder teilweise unwirksam sein oder ihre Rechtswirksamkeit bereits verloren haben, so soll hierdurch die Gültigkeit der übrigen Behauptungen nicht berührt werden. Anstelle der unwirksamen Behauptung gilt der reine Glaubensgrundsatz.
Amen.
@thanatos
Da haben Sie völlig recht. Die Börse ist ein Casino, aber eines nach Mafia Art. Und da gewinnt letztlich auch immer nur einer.
Am besten einen grossen Bogen rum machen.
Wenn man mit dem Teufel Suppe essen will, braucht man eben einen verdammt langen Löffel.
Das Thema Россия wird uns so schnell nicht loslassen.
Daher ohne Umschweife zu einem weiteren +++Update+++ in Sachen Russland und seine finanziellen Reserven. GR-Ressort ‚Mythen und Sagen aus allen Kulturkreisen‘.
Wir erinnern uns: Eine ganze Reihe malader Kreditinstitute, die auf die schiefe Bahn gerieten, mussten hochnotpeinlich mit öffentlichen Geldern „gerettet“ werden – Bail Out. Die Begründung war, sie seien „systemrelevant“.
Der IWF hat glaubte nun anmerken zu müssen, dass das Sanktionssperrfeuer des ‚freien‘ Westens zwar die Fähigkeit Russlands einschränkten, auf seine Währungsreserven zuzugreifen und eine ‚Staatspleite‘ wahrscheinlich machten. Selbige würde aber für das globale Finanzsystem keine Gefahr darstellen.
Das Gesamtengagement der Banken gegenüber Russland von rund 120 Milliarden Dollar sei zwar nicht unbedeutend, aber „nicht systemrelevant“. Ach herrjeh, jede mittelständische Wald- und Wiesenbank ist also ‚relevanter‘ als Russland. Wer hätte das gedacht?
Sorry, bin die Quelle schuldig geblieben.
https://allnewspress.com/deutsch/russlands-staatsbankrott-nicht-mehr-unwahrscheinlich-aber-kein-ausloser-fur-globale-finanzkrise-iwf/
https://www.moneyweb.co.za/news-fast-news/gold-dealers-swamped-by-demand-as-war-creates-inflation-scare/
Gold kaufen. Erst mal muß welches bei den Händlern und Juwelieren verfügbar sein! Mich haben schon paar Leute gefragt, die sich früher taub stellten, ob ich ihnen von meinem Zeugs was verkaufen kann. Die sperren den Stall zu, wie man auf Englisch sagt, nachdem das Pferd gestohlen wurde. Wenn mir eine ausgesetzte Katze zuläuft, versorge ich die! Versprochen. Wünscht mir alle eine gute Obsternte dieses Jahr – ich will nochmal ordentlich Saft und Most einfahren. Hab da so eine Parzelle Land im Auge, die möchte ich gern von der Gemeinde kaufen und mit Säulen-Obstbäumen zupflastern. Hab bloß grad kein Geld. Die Sanierung meines Häuschens verschlang alles, das hatte Priorität. Mußte alle meine Au-Feinunzen dafür verkaufen. Wenn ich in 7 Jahren Reichsminister für Landwirtschaft bin, werde ich ganz Deutschland mit Obstbäumen zupflanzen an den Rändern der Straßen & Wege.
in Russland geht das Gerücht um, die Zentralbank habe die hälfte ihres Goldes in Europa gelagert…
kann da wer etwas dazu sagen? ich dachte immer Russland verwahre sein Gold selber…
@Brunix
Wusstest Du eigentlich, dass ich ein leidenschaftlicher Tarot-Karten-Maniac bin? Derweil ist eine der verhängnisvollsten Karten die der „Sieben Schwerter“ die u.a. den Zustand der Vergeblichkeit beschreibt.
Lieber Brunix, über den Verbleib des russischen Staatsschatzes schreibe ich doch bereits seit mehreren Tagen! Verflixt noch eins!
Disclaimer: Hiermit distanziere ich mich von jederart Fluch.
@Brunix / @Thanatos
„Wissen die US-Senatoren nicht, dass das gesamte
Gold der russischen Zentralbank im Inland in Tresoren in
Moskau, St. Petersburg und Jekaterinburg gelagert wird?
Und dass Russland 2.300 Tonnen physisches Gold in seinen
inländischen Tresoren angehäuft hat, eben weil Gold
sanktionssicher ist? Und dass Gold ein Vermögenswert ist,
bei dem es vielen Herrschern auf der ganzen Welt egal ist,
ob ein Goldbarren in einer russischen, einer Schweizer oder
einer australischen Scheideanstalt raffiniert wurde? „
Russische Goldbarren: im Westen unerwünscht („LBMA, COMEX“),
im Osten gerne gesehen, (·̿Ĺ̯·̿ ̿)
(hier mehr:)
Ja, aber: handelt es sich dann nicht um einen gravierenden
„Lieferengpaß“ im westlichen Golmarkt, vor allem bei
der LBMA in london?
(❛‿❛)
@Klapperschlange
https://www.zerohedge.com/political/san-franciscos-slow-motion-suicide
Wirklichkeits-Verweigerung scheint die neue Pandemie in den USA zu sein.
https://www.zerohedge.com/political/disaster-plain-sight-why-san-francisco-doing-nothing-curb-brutal-fentanyl-crisis
In Kalifornien dampft die Kacke. San Francisco ist das Epizentrum. Hab schon mal gepostet, die Amis mögen sich um ihre eigenen Belange kümmern, anstatt stets woanders auf der Welt den Sheriff zu spielen.
Hab auch schon paarmal gepostet, daß Stalin im Sommer 1941, als die Wehrmacht kam, 2.800 Tonnen Gold hatte, mit denen er Unmengen Kriegsgerät in den USA kaufte, was wohl die UdSSR damals gerettet hat.
https://www.zerohedge.com/markets/san-francisco-residents-flocking-montana-demand-has-exploded
Früher wollten sie HIN nach Kalifornien. Heute hauen die Leute ab.