Donnerstag,13.Juni 2024
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Gold – Krisenschutz über Generationen hinweg

Gold hat in mehreren Tausend Jahren weder an Kaufkraft noch an Attraktivität verloren. Auch seit der Einführung des Euros hat sich der Kauf des gelben Edelmetalls als „goldrichtig“ erwiesen.                                                                

Von Mirko Schmidt, Gründer und Geschäftsführer von pro aurum

Mittlerweile befindet sich die Finanzwelt seit Jahrzehnten im Krisenmodus. Es herrscht nicht nur eine Inflation der Konsumentenpreise, sondern auch eine Inflation der Krisenherde. Der traurige Höhepunkt dieser Entwicklung stellt zweifellos Russlands Krieg gegen die Ukraine dar.

Gold – ein absolutes Muss für jeden Geldanleger

Je höher das Schutzbedürfnis eines Anlegers ausfällt, desto höher sollte er den Goldanteil am liquiden Geldvermögen dimensionieren. Wir von pro aurum halten seit Jahren eine Goldquote zwischen zehn und 20 Prozent für angemessen. Die ganz großen Vorteile von physischem Goldbesitz in Form von Barren und Münzen sind relativ schnell auf den Punkt gebracht: Gold ist frei von Kontrahentenrisiken, kann dank seiner Seltenheit nicht beliebig oder gar unbegrenzt vermehrt werden, hat noch niemals einen Totalverlust erlitten und seit mehreren Tausend Jahren weder an Kaufkraft noch an Attraktivität verloren.

Doch damit nicht genug – in der Finanzwelt überzeugt das gelbe Edelmetall zudem durch dessen relativ geringe Kursschwankungsintensität (Volatilität) und die negative Korrelation gegenüber dem Dollar und wichtigen Aktienindizes. Beide Fähigkeiten haben den Ruf von Gold als „sicherer Hafen“ beziehungsweise „Stabilitätsanker“ in stürmischen Zeiten gestärkt. Außerdem können physische Goldinvestments auch unter steuerlichen Aspekten überzeugen, schließlich dürfen nach derzeitigem Steuerrecht etwaige Kursgewinne nach einer Haltedauer von zwölf Monaten steuerfrei vereinnahmt werden. Ob der Verkauf von Gold angesichts der unsicheren Zeiten überhaupt Sinn macht, steht indes auf einem anderen Blatt.

Seit der Einführung des Euros vor über 20 Jahren hat sich der Kauf des gelben Edelmetalls meist als „goldrichtig“ erwiesen, schließlich bewegt sich der Goldpreis in diesem Jahr auf Dollar- und Eurobasis nur knapp unter seinen Allzeithochs. Übrigens: Ein ideales Instrument, um systematisch Goldvermögen aufzubauen und das bei jedem Investment existierende Timingrisiko zu reduzieren, stellt unser hauseigener Goldsparplan dar. Dieser wurde in den vergangenen Jahren im Auftrag des Wirtschaftsmagazins FOCUS MONEY bereits mehrfach auf „Herz und Nieren“ getestet. Beim jüngsten „Härtetest“ wurde er mit der Bestnote „Sehr Gut“ ausgezeichnet.

Bei seriösen Anbietern kaufen

Ausgesprochen gewichtige Kaufargumente für Gold liefern aber vor allem die Notenbanken – zum einen, weil Fed & Co. seit Jahrzehnten auf jede Finanzkrise stets mit einer massiven Ausdehnung der Geldmengen reagiert haben und zum anderen, weil viele Notenbanken aus Schwellenländern ihre Goldreserven seit Jahren massiv aufstocken. So meldete zum Beispiel der World Gold Council für das vergangene Jahr mit 1.135,7 Tonnen die höchsten Nettokäufe der Zentralbanken seit dem Jahr 1967. Privatanleger sollten dies als Weckruf interpretieren und ihre Goldbestände ebenfalls aufstocken, denn schließlich können Goldbarren und -münzen weltbekannter Marken nahezu auf der ganzen Welt in die jeweilige Landeswährung eingetauscht und damit ihrer Funktion als „Notreserve“ gerecht werden. Grundsätzlich gilt daher das Motto: Wer Gold hat, hat immer Geld!

Erstkäufern stellt sich meist die Frage, für welche konkreten Produkte man sich entscheiden sollte. Vereinfacht ausgedrückt kann man behaupten, dass sich ab einem Feingewicht von einer Unze die Aufgelder auf den reinen Materialwert im akzeptablen Bereich bewegen. Wichtig zu wissen: Für einen Goldbarren mit einem Feingewicht von einem Kilogramm erhält man derzeit zwar am meisten Gold für sein Geld, doch um bei etwaigem Liquiditätsbedarf flexibel verkaufen zu können, sollte man im Besitz von möglichst vielen unterschiedlichen Stückelungen sein.

Bei der Auswahl eines konkreten Edelmetallhändlers sollten Geldanleger seriöse Anbieter mit langjähriger Erfahrung und Expertise bevorzugen, damit nach dem Goldkauf weder an der Echtheit noch am Feingehalt bzw. am Gewicht irgendwelche Zweifel aufkommen können.

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30 Kommentare

  1. Auch wenn Werbung für pro aurum gemacht wird, kann man Herrn Schmidt meiner schon zustimmen. Allerdings sind meiner Meinung nach die Einstiegskurse, gerade für Anfänger zu hoch. Aber wer weiß schon, wie sich der Kurs in der nächsten Zeit entwickelt?

    • @snowflake
      Ja, alles ist teurer und die Kurse sind höher geworden.
      Aber, wer um 2008 herum bis heute noch nicht eingestiegen ist, der braucht es auch jetzt nicht mehr tun.
      Denn nun ist es zu spät, zu teuer, zu riskant.
      Wozu nun ein halbes Monatsgehalt für eine halbe Unze verpulvern ?
      Dann schon lieber für Aldi, Biergarten und Fussball etwas sparen. :) Oder sich denken, es wird schon gut gehen, ich bin ja gesetzlich ! vom Staat abgesichert.

    • Der Preis von Gold ist immer zu hoch, außer im Nachinein, da war er günstig! Wer billiger kaufen möchte, der sollte Gold schon haben!

  2. In deutschen Biergärten erlebt man den Schock.
    Das Bier zwischen 7.50 bis 9 oder gar 10 Euro.
    Bin ich froh, dass ich keines trinke.
    Also 15 DM aufwärts.
    Das ist gelebte Inflation.
    Marcus Krall spricht mittlerweile von einer nun kommenden Infla von 20-30%.
    Dazu ein hörenswertes Interview ( auch wenn man Krall nicht mag) von den Goldseiten zusammen mit Herrn Friedrich.
    https://www.goldseiten.de/videothek/video.php?cid=1&lid=2351
    Er begründet hierbei seine Meinung ausführlich.
    Ich stimme in vielen, aber nicht allen Teilen überein.
    Zuviel Geld, Fiat Money, war die Ursache und nun versucht man zu verhindern, dass der Ballon der Aktien, Derivate, Zombiunternehmen und Anleihen nicht platzt.
    Gold würde in diesem Fall zur Andromeda sausen.

    • @Toto

      Der Herr Krall hat nicht den Hauch einer Ahnung was eigentlich vor sich geht. Die neoliberalen Rezepte der sogenannten östereichischen Schule, werden spätestens seit Thatcher, Reagan und Kohl, entgenen aller Negativerfahrungen am lebenden Objekt durch exerxiert und trotz dieser Negativerfahrungen will Herr Krall die Dosis erhöhen. Das ist ungefähr so sinnvoll, als wollte man einen Alkoholiker dadurch von seiner Sucht befreien, indem man Ihm den Umstieg von Wein auf Whisky empfiehlt. Hungern und Frieren für die Geldwertstabilität. Deflation statt Inflation sind Kralls Rezept. Na dann…………..wenn einem sonst nichts Gescheites einfällt.

      • @jeffCostello
        Beides, die Deflation und die Inflation ist hässlich.
        Egal was kommt. Die Notenbanken haben keine Wahl mehr. Sie müssen und werden die Inflation wählen.
        Und diese wird wie immer breite Schichten verarmen. Weil das Geld schneller weniger wert wird als die Löhne steigen können. Und gleichzeitig die Arbeitslosigkeit zunimmt. Das war immer schon so.
        Schuld daran sind aber nicht die Notenbanken, sondern, wie Herr Krall völlig richtig sagt:
        Die Politik, die Parteien und die Gewerkschaften.
        Alle haben das Augenmaß völlig verloren und bringen nun ihre eigene Clientel, ihre Wähler in Lebensgefahr.
        Das Ende wird ein sehr harter, beinharter und herzlicher Neoliberalismus sein. Neoliberale dürfen jetzt und heute schon jubeln und man hört diesen Jubel schon von weitem. Sie werden danke zu Politikern und Volksvertretern sagen können, wenn sie angekommen sind und die Macht übernehmen.
        Letztendlich verfügt Herr Dr. Krall nicht nur über ein enormes Wissen, er hat auch noch die nötige Erfahrung gesammelt .
        Ich habe die Ahnung, dass seine Kritiker keine Ahnung haben. Nämlich von dem was da draussen kommt.

    • @Maruti
      In Italien ist im Restaurant guter Wein (aus dem Fass) billiger als Bier.
      Ein schönes Land.
      Gewöhnungsbedürftig ist allenfalls, dass auf dem Land Stopp-Schilder und rote Ampeln eher den Charakter von ausschmückender Deko mit gelegentlichem Empfehlungscharakter haben.
      Wenn man bei Tempo 50 nur 70 fährt, wird man immer schön überholt.
      Witzig sind im Gebirge auch Tempobegrenzungen vor einer Kurve mit z.B. 70 kmh, wo sogar Pumuckl mit ihrer Ninja keine 50 fährt.
      Grüne Weltenretter gibt es auch keine.
      Aber Metall kaufen ist in Ch und Austria besser.
      Aber wenn Ihr in Ita Urlaub macht, kommt Ihr ja 2 x durch Österreich oder die Schweiz.
      Für den Souvenireinkauf.

      • @meister Eder
        ja, genau dort lebe ich zur Zeit.
        Man muss nur wissen, wie es funktioniert.
        Und durch die Schweiz oder Österreich reise ich mehrmals im Jahr.
        Goldeinkäufe mache ich keine mehr. Ich habe genug.
        Ich mache nur noch das, was ich will.
        Ich habe vor 4 Tagen ein Angebot erhalten, 4 Wochen als Vertretung zu einem Tagessatz von 2.650 Euro wieder mal zu arbeiten. Allerdings Samstag und Sonntag auch.
        Wissen Sie was, ich habe abgelehnt.
        Mir gefällt die Sonne und das Meer besser.
        Heute riefen diese bei mir an und sagten, wir können über das Honorar noch verhandeln .
        Und wenn man mir 10 mal soviel bietet, nicht.
        Das ist meine Art der Freiheit und die gebe ich, wie das Gold niemals mehr her.

    • ‚Maruti‘
      Es geht nicht um mögen oder nicht mögen.
      Es geht darum, dass der Krall als Antidemokrat mit einfachen Botschaften kritisiert wird.
      Auch du hast offensichtlich nicht verstanden WARUM das zuviele Geld in die Wirtschaft gepumpt wurde.
      Einfach mal einen Schritt weiter denken.

  3. @ Maruti Alternativen zu Gold sind in Deutschland kaum noch vorhanden,für Leute die ständig am Computer hängen mögen es vielleicht noch Aktien sein aber schon damit braucht man immer ein Smartphone mit vollem Akku.Immobilien waren immer eine Altetnative aber dann müssen sie i Ausland sein,in diesem Ampeldeutschland würde ich nicht mehr einen Quadratmeter Wald kaufen. Um den Flughafenbau-Weltmeister zu zitieren,ja es war auch gut so dass ich mit Euroeinführung begonnen habe auf Nummer sicher zu gehen ,der Erfolg zeigt sich zwar spät aber dafür um so stärker.

    • @Materialist
      So sehe ich das auch. Immos waren immer der letze Anker für die Deutschen. Wer nicht weiß wohin mit seinen großen Bankguthaben der kauft ein Haus. Egal wie groß, egal was es kostet, egal wie feucht die Wände:-) Hauptsache das Geld ist weg und Häuser steigen in Deutschland sowieso ins unendliche. Ich kenne hunderte Menschen die so argumentierten und es in Massen immer noch tun.
      Ich denke die Menschen halten lange an einer Anlage fest, auch an den Häusern. Wenn aber der Verlust langsam sichtbar wird beginnen sie zu rennen. Alle auf einmal….!

      • @themac
        Ich habe gerade bei Immos mehrmals das Gegenteil erlebt und die Preise fielen dramatisch.
        Schöne Häuser wurden für einen Appel und Ei verkauft.
        Wenn jedermann kauft, steigen die Preise, aber wenn jedermann verkauft, fallen die doppelt.
        Die Hammelherde rennt immer in eine oder andere Richtung.
        Und es wird der Punkt kommen, an welchem Häuser für knapp eine Mio man für knapp 100.000 nicht los wird. In den letzten 50 Jahren gab es das mehrfach.
        Das kann sich heute keiner vorstellen, aber es ist so.
        Der Grund ist ein Überangebot, zu teurer Unterhalt, Renovierungskosten, zu viel Wohnfläche, welche man nicht nutzt, aber bezahlen muss und zu weite und teure Pendlerwege.
        Dann noch die Überalterung und Erben wollen Cash und keine Häuser mit Kosten ohne Ende.
        Immobilien sind und waren immer Berg und Talfahrten mit Blut und Tränen.
        Freude haben die wenigsten an der eigenen Immo, es ist eher eine Art Hassliebe mit öfterem Zähneknirschen, Sorgen und Ängsten.

  4. @Materialist & The Mac
    Es gibt immer eine Zeit für eine Geldanlage.
    Die letzten 15 Jahre (bis 2021) waren gut für Immos.
    Günstig gekauft, gut gehebelt finanziert, praktisch vom Mieter und vom Finanzamt bezahlen lassen, seit 2010 im Wert + 300 % (Oberbayern), natürlich steuerfrei nach der Spekulationsfrist, daneben noch ein paar Steuerspielchen (eines unserer Cabrios lief als Dienstwagen für die Vermieterei durch die Steuererklärung) und gut war es.
    Ab 2022 volle Zustimmung für @Materialist.
    Time to say Goodbye.
    Ampelland wird wirtschaftlich abbrennen, Sanierungspflichten, Heizungsverbot, Mietendeckel, Vermögensteuer…….
    Nix wie weg.
    Rein in anonym gekauftes Gold, verwahrt ausserhalb Grünland.

  5. Ich wühle in auf Plattformen und Nachlässen weiter nach meinem Tafelsilber…@ maruti glaube auch zu spät wach gewordene Mitmenschen machen selbst zu diesen Preisen mit Au und Ag nichts falsch! Sofern es in Zukunft noch verfügbar ist!

    • @HB
      https://de.wikipedia.org/wiki/Goldverbot#Verbot_in_der_Weimarer_Republik
      Laß uns beten!

      My Redeemer
      https://www.youtube.com/watch?v=V676nkHXUqE

      Sing, oh, sing of my Redeemer, with his gold he purchased me,
      In my vault he sealed my pardon, paid the debt, and made me free.

      I will sing of my Redeemer, and his wondrous love to me;
      From the media lies he suffered, from the curse, and set me free.

      I will tell the wondrous story, how my lost estate to save,
      In his boundless love and mercy, he the ransom freely gave.

      Sing, oh, sing of my Redeemer, with his gold he purchased me,
      In my vault he sealed my pardon, paid the debt, and made me free.

      I will praise my dear Redeemer, his triumphant power I’ll tell,
      How the victory he giveth over FIAT, death, and hell.

      He lives, he lives; yes, bullion lives today.
      He walks with me, and talks with me along as they are away.
      He lives, he lives, salvation to his walk.
      You ask me how adrove he lives, he lives here in my hoard.

      Sing, oh, sing of my Redeemer, with his gold he purchased me,
      In my vault he sealed my pardon, paid the debt, and made me free. Me free.

  6. @ Meister Eder Selbst beim ach so pöhhhseeeeen Erich Honnecker hat mir niemand vorgeschrieben ob ich meine Bude mit Gas,Holz oder Nordhäuser Doppelkorn heize.Das schafft nach intensiverver Volksverbl…nur der viridis Homo Sapiens germanicus weltrettensis.In Italienn oder Frankreich wird das Thema Wärmepumpe oder Isolierung kaum eine Sau interessieren schätze ich,zu mal eine Wärmepumpe bei minus 10 Grad eine reine Elektroheizung ist.

  7. @Materialist
    Nicht erst bei -10°C sondern viel früher. Die Wärmepumpe mutiert bereits bei +4°C zur Elektroheizung. Eigentlich ein technischen Schildbürgerstreich. Aber bei dem heruntergekommenen Bildungsstand in diesem
    Land nicht verwunderlich. Gestern im Frühstücksfernsehen von ARD/ZDF. Fast 20 % der 18 bis 34 jährigen in
    Deutschland haben keinen Berufsabschluss. Wenn im Lande immer häufiger über die 4 Tage Woche diskutiert
    wird, warum eigentlich nicht eine 2 Tage Woche. Dann fragt sich hoffentlich der letzte Neoliberale, warum noch
    seine Zeit mit arbeiten vergeuden.

    • @Goldhase
      Das Problem mit der 4 Tage-Woche löst die Industrie ganz einfach:
      Der High-End-Teil der Forschung ist hier (oder geht in die USA), die wirklich wichtigen Leute bekommen einen Arbeitsvertrag als Führungskraft und haben damit überhaupt keine Zeiterfassung mehr.
      Die Fertigung geht nach Polen, Tschechien, Slowakei etc. oder gleich 6000 km weit weg.
      Problem gelöst.
      Wer nicht weg kann, rationalisiert und automatisiert so viel er kann.
      Jobs weg, bis auf Servicetechniker.
      Auf Handwerker wird man eben noch länger warten, was den Vorteil hat, dass man länger sparen kann, um dann die Rechnung bezahlen zu können.
      Der Rest kann sich um Jobs bei MC. DONALDS oder bei Aldi bewerben.
      Super Aussichten.

      Quizfrage: wo ist der Hauptsitz des Autokonzern Stellantis (Franzosen+ Fiat+Chrysler+Maserati u.v.a.)?
      Italien ?
      Frankreich ?
      USA?
      NIX.
      HOLLAND !
      Die gehen einfach dorthin, wo es ihnen besser gefällt, wenn es ihnen irgendwo zu blöd wird.

      • @MeisterEder
        Die Firmen werden genau das tun. Die müssen ja auch Geld verdienen. Und wenn der Begriff Leistung in diesem Land keinen Stellenwert mehr hat, orientieren sich Manager eben neu. Das nannte man früher Soziale Marktwirtschaft.
        Das mit dem Hauptsitz von Stellantis in den Niederlande wusste ich tatsächlich nicht. Ich denke aber, das die Standortentscheidung von unsere Grünen genau verfolgt wird. Nach deren Prognose Klimaerwärmung, Schmelzen der Pole, Steigen des Meeresspiegels, wird es ja Holland irgendwann nicht mehr geben.

        • @Goldhase
          Stellantis (und etliche andere Unternehmen, über die ich hier nicht schreiben darf) werden damit kein Problem haben.
          Es reicht ein Briefkasten auf einer Boje, wo früher mal Holland war.
          Ausserdem gehört ein Teil der Caymans zu Holland, da kann man dann auch hin.
          Irgendein Land wird sich dann schon finden, das das Spiel weiter macht , notfalls Palau, Borneo, irgendwas.
          Der CEO von Daimler ist angeheuerter Schwede, der geht für 20 Mio. Gehalt im Jahr überall hin, wo ihn die Chinesen als wichtigster Aktionär hinschicken. Und verlagert ohne jede Hemmung die Fabriken.

          Das ist der grosse Denkfehler der Politik: selbst sind es ja überwiegend komplette Berufsversager, die aus dem Biotop Berlin Mitte nicht herauskommen.
          Und so denken die auch.
          Und die sehen ja , dass man mit 80 % der Biodeutschen anstellen kann, was man will, die wehren sich ja nicht. Z.B. Billionen Euros auf den Girokonten.
          Aber die heutigen Manager sind auf den obersten 3 Ebenen fast alle international erfahren, haben z.T. schon draußen studiert, zumindest den MBA irgendwo gemacht.
          Während der ersten Karriereschritte waren viele auch schon ein paar Jahre draußen.
          Die hängen an ihrem Job, nicht an der BRD.
          Das wussten schon die Römer: ubi bene, ibi patria. Da wo es mir gut geht, da ist mein Zu Hause.

          Die Politik hat keinen Schimmer, welche knochenharten Entscheidungen gerade getroffen werden. Und die werden auch genauso konsequent exekutiert werden.
          Der Exodus hat nur einen zeitlichen Vorlauf von 2-4 Jahren, die neuen Fabriken müssen ja erst gebaut und die Mitarbeiter dort angeheuert und geschult werden.
          Der Grossteil der Aktien der Dax-Konzerne gehört Ausländern. Die machen ohne romatische Gefühle für die BRD Druck auf Rendite.
          Mal ganz praktisch: mit mehr als 300.000 im Jahr lebt es sich fast überall ganz angenehm.
          Insb. wenn man nur die Hälfte an Steuern bezahlen muss wie in der BRD.
          Zwei aktuelle Beispiele: BMW und VW investieren gerade über 3.000 Mio. allein in South Carolina. VW baut eine komplette grosse neue Autofabrik, BMW erweitert das ohnehin schon weltgrößte BMW-Werk faktisch um eine weitere Fabrik.
          Was hat das mit uns zu tun?
          Zitat Margaret Thatcher: der Euro/die Eu ist am Ende , wenn Brüssel das Geld der Deutschen ausgeht.
          Berlin arbeitet daran, sehr erfolgreich.

          Wir überlegen ernsthaft, in näherer Zukunft „All In“ zu gehen.
          Euros haben wir ohnehin kaum noch.
          Und nicht zu warten, bis es die US-Gewerbeimmoblase und sonstige Luftschlösser zerlegt.
          Was denkt Ihr ?

    • @Goldhase
      Eine Wärmepumpe ist im Prinzip nichts weiter, als eine umgekehrte Klimaanlage oder Kühlschrank.
      Wenn man über einer Warnwasser Abwasserleitung oder einem Kühlwasser eines Kraftwerks hockt, mag es sich lohnen.
      Von nichts kann eben nichts kommen.
      Wenn es draussen minus 10 Grad hat und das Grundwasser +4 Grad, kann die Wärmepumpe den Innen Raum auf etwa+ 2 Grad aufwärmen.
      Mehr aber nicht. Will man innen kuschelige 16 Grad, muss man zuheizen um diese Wohlfühl Temperatur zu erreichen.
      Meine Klimaanlage hier im Süden kann man auf Kühlen ( na klar) aber auch auf heizen umstellen. Dann arbeitet sie als Wärmepumpe. Das Mittelmeer hat im Winter etwa angenehme 15 Grad und der Wohnraum wird somit auf ca 12 -13 Grad geheizt. Die restlichen 3 Grad liefert das offene Fenster mit der Luft von draussen.
      (Etwa 17-18 Grad.)
      Und so hat man den Effekt, dass es mit Wärmepumpe drinnen angenehme 15 Grad hat und draussen schon heisse 18 Grad.
      Was heisst, in Winter Fenster bitte alle auf.
      Im Sommer hat es drinnen 38 Grad und draussen schon frische 35. Da läuft dann die Klimaanlage mit Erfolg.

      • @Maruti
        Ja, genauso funktioniert das Gerät. Das ganze Ding bringt nur etwas mit gigantischen
        Umbauten am Haus. Der Heizungsumbau sind dabei noch die geringsten Kosten, Die Deutschen bekommen nun genau das, was sie sich erwählten.
        Muß Ihnen sicher niemand sagen, wie glücklich Sie sein können, u.a. am Mittelmeer wohnen zu dürfen.

        • @ Goldhase Für die Gewissheit mit 1,47856 % zur Weltrettung beigetragen zu haben ist doch der eventuell notwendige Verkauf des sauer erarbeiteten Häuschen für den geBILDeten Michel wirklich kein Problem.

          • @Materialist
            Unser @Omen, der hier leider nicht mehr schreibt, meinte heute zu mir, daß mehrere Kraftwerke gebaut werden müssen, damit all die Mio. Wärmepumpen laufen können. Ergo: Wärmepumpen-Pflicht und gleichzeitig Kraftwerke abschalten, geht nicht. Mal ganz abgesehen von den Metallen wie Kupfer, von dem 4mal so viel auf der Welt vorhanden sein müßte, würde jeder sein Kfz mit Verbrenner abstoßen, einen Tesla anschaffen und dazu die Lade-Station vor dem Haus brauchen mit dicken Cu-Strängen. Aber versuch das mal jemandem zu erklären, der von Putin verlangt, er müsse sich um 360 Grad drehen. @Omen hat mal ein ingenieur-technisches Studium absolviert und war wie ich 1 Jahr in der UdSSR, und heute übersetzt auch er Deutsch-Russisch. So einer wird aber nicht Minister. Werde ihn mal anhauen, daß er sich wieder hier zu Wort meldet.

      • @ Maruti Zu den Nachteilen derWärmepumpe kommt noch dass sie für nur zeitweise genutzte Gebäude völlig ungeeignet ist und davon gibt es gar nicht so wenige.Als ich noch gearbeitet habe stellte ich den Temperaturwähler der Gasheizung der Datsche Sonntagabend im Winter auf 9 Grad und wenn ich am Freitag kam drehte ich hoch und hatte innerhalb von 1,5 h ne warme Bude. Je nachdem manchmal noch mit Kaminofen).So etwas ist mit Wärmepumpe völlig unmöglich die muss man stromfressend die ganze Woche durchlaufen lassen ,kompletter Irrsinn.

    • @ Goldhase Zum Bildungsstand: Wenn Physik weitgehend abgewählt wirde steigt man dann auch mit Handy am Netzteil in die Badewanne oder wundert sich dass das supertolle ESP,Abs.und was weiss ich noch für Assistenzsystem-Auto im Winter auf vereister Fahrbahn im Wald landet.

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