Freitag,18.Juni 2021
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Gold-Margins werden angehoben

Gold-Margins
Wenn die Gold-Margins steigen, müssen Futures-Händler mehr Geld als Sicherheit hinterklegen (Foto: Marén-Wischnewski – Fotolia.com)

Die geforderten Sicherheitsleistungen im Handel mit Gold-Futures an der US-Warenterminbörse COMEX steigen um mehr als 9 Prozent.

Der Handel mit „Papiergold“ wird teurer. Der Betreiber der US-Warenterminbörsen COMEX, die CME Group, hat eine Anhebung der Sicherheitsleistungen im Handel mit Gold-Futures bekanntgegeben. Die Gold-Margins steigen nach Handelsschluss am heutigen Freitag um 9,69 Prozent.

Die „Initial Margin“, die bei Vertragsabschluss auf dem Händlerkonto pro 100-Unzen-Kontrakt nachgewiesen werden muss, beträgt dann 3.740 US-Dollar. Wer Kontrakte mehr als einen Tag hält, muss 3.400 US-Dollar pro Vertrag nachweisen.

Zuletzt waren die Margins an der COMEX im vergangenen März angepasst worden. Seinerzeit waren sie um 11 Prozent gesenkt worden. Die Silber-Margins bleiben vorerst unverändert.

Die Margins werden in der Regel angehoben, wenn die Volatilität (Kursschwankung) bei steigenden Preisen zunimmt. Denn dadurch nimmt nach Einschätzung der Börsenbetreiber auch das Risiko im Futures-Handel zu. Investoren, die Kontrakte halten, müssen dadurch mehr Liquidität vorhalten. Dies führt mitunter zur Auflösung von Verträgen, wenn Händler nicht bereit oder nicht in der Lage sind, diese Mittel bereitzustellen.

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9 KOMMENTARE

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  2. Das bedeutet praktisch dass 100 Unzen Papiergold nicht mehr als 3750 US Dollar,
    dass heißt also etwas mehr als 3 Unzen physisches Gold wert sind.

    Dies ist grob geschätzt ein Verhältnis 1 zu 30. Woraus die Vermutung begründet erscheint, dass die Unze physisches Gold ebenfalls grob geschätzt, bei ca 30 000 US Dollar liegen müsste.

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