Sonntag,03.März 2024
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Gold-Rally: Kommen jetzt neue Käufer?

Der größte Gold-ETF verzeichnete innerhalb einer Woche erneut leichte Mittelzuflüsse, trotz der kurzfristigen Konsolidierung nach dem Allzeithoch. Geht da noch mehr?

Silber- und Goldpreis

Am gestrigen Donnerstag schloss der Goldpreis im US-Futures-Handel mit 2.047 US-Dollar pro Unze (Februar-Kontrakt). Das entsprach 1.902 Euro. Silber kostete zum gleichen Zeitpunkt 24,23 US-Dollar beziehungsweise 22,50 Euro pro Unze. Damit kam der Goldpreis nur auf Dollar-Basis zurück. Denn während er in dieser Währung 0,9 Prozent fiel, stieg der Euro-Goldpreis im gleichen Zeitraum um 1 Prozent.

Gold, Goldpreis, Goldbarren
Gegenüber Vorwoche verzeichnete der SPDR Gold Shares (GLD) nur leichte Kapitalzugänge. Der Goldpreis müsste sich deutlich von der 2.000er-Marke nach oben absetzen, um neue Goldkäufer anzulocken.

Dagegen gab Silber in beiden Währungen deutlich nach, um 4,8 Prozent beziehungsweise 2,9 Prozent (in Euro). Damit der Goldpreis-Rakete die nächste Stufe zünden kann, bedarf es neuer Käufer. Auf dem ETF-Markt ist hier noch nicht viel zu erkennen.

Größter Gold-ETF

Immerhin, trotz der kurzfristigen Konsolidierung beim Goldpreis sind die Bestände des größten Gold-ETFs noch einmal leicht gestiegen. Denn der SPDR Gold Shares (US-Börsenkürzel: GLD) meldet per 6. Dezember 2023 ein Inventar von 880,83 Tonnen. Damit ergibt sich gegen Vorwoche eine Zunahme um 2,3 Tonnen. Diese war begleitet von einem Nettokapitalzufluss in Höhe von 19 Millionen US-Dollar. Pro ausgegebenem Anteilsschein muss der GLD-Betreiber eine Zehntel Unze Gold physisch einlagern.

Größter Silber-ETF

Dagegen verzeichnet der größte Silber-ETF, der iShares Silver Trust (SLV), Metallabgänge in Umfang von 91,10 Tonnen auf eine Gesamtlagermenge von 13.470,63 Tonnen. Dabei meldet der Betreiber für den gleichen Zeitraum einen Netto-Kapitalabzug von 69 Millionen US-Dollar. Pro ausgegebenem Anteilsschein muss der Fonds eine Unze Silber physisch einlagern.

Gold, Silber, ETF, GLD, SLV, Bestände

Einordnung Gold- und Silber-ETFs

Vergangene Rallys bei den Edelmetall-Kursen waren regelmäßig von deutlich steigenden Beständen in den entsprechenden Silber- und Gold-ETFs begleitet. Allerdings sind die Fonds-Bestände eher Nachläufer, die einem steigenden Silber- und Goldpreis mit zunehmendem Inventar folgen. Dann nämlich, wenn sich vor allem institutionelle Investoren über dieses Instrument („Papiergold“) auf dem Edelmetallmarkt positionieren. Abgesehen davon, erfreuten sich diese ETFs in den vergangenen Jahren steigender Beliebtheit unter jungen US-Anlegern, die Anteile über immer stärker verbreiteten Discount-Broker erwerben.

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18 Kommentare

  1. Morgen unter 2.000 $, Die Entwicklung des Goldkurses ist so aufregend wie das Goldene Blatt. Wäre es anders, wäre der Goldhandel schon längst verboten.

  2. Interessant. . . .dass angesichts der aktuellen Wirklichkeit eingravierte Faustregeln wie z.B „Betongold“ oder „maximal 10% Edelmetalle“ nicht mehr funktionieren. . .
    Immobilien werden zu Zeitbomben und Edelmetalle erscheinen z.Zt. der einzige wirksame Schutz gegen Enteignungsbestrebungen zu sein. . .

  3. @DuBu
    Genau so ist das! Keine weiteren Fragen, Euer Ehren!
    Wir Alteingesessenen wissen das schon lange – und haben auch größtenteils schon alle Schäfchen im trockenen! Ab gewissem Alter gilt: mind. 50 % in AU! Gilt auch für mich, und ich schlafe damit perfekt!
    Der Dokta (alle Kruegerrand- Kassen)
    Alsdenn @ Maruti & Schreinermeister – schlagen sie zu!

    • @Goldeneye
      Nach vielen Ausflügen zum Zauner (etc.) leide ich unter 2 Gebrechen:
      1.) Übergewicht
      2.) Notorischer Papiermangel

      Irgendein Problem gibt es immer.
      Aber wir wollen nicht unzufrieden sein.

    • @Goldeneye
      Meine Regel ist die des damaligen @anaconda.
      % des Vermögens in Gold: Alter minus 20.
      Ab 70 Jahren wäre es 50%.
      Die Idee dahinter, je älter, desto mehr Gold, da ja ein älterer Mensch keine Möglichkeit eines beruflichen Neuanfanges mehr hat.
      Mit 20 braucht man Null Gold, weil man da mit seinen Händen und seinem Geist erst mal das Vermögen heranschaffen muss.
      Ab 40 wird es interessant, da sollte man schon etwa 20% in Rücklage haben.
      Falls die Frau, der Hund und die Katze plötzlich laufen lernen und der Chef lieber jemand anderes zum Anmeckern hätte.

  4. Mal sehen,ob auch heute 16:30 lokal neue Käufer oder große Verkäufer kommen.
    Zur Zeit 2029 Dollar. Und wie man weiss, sind 30 Dollar abwärts überhaupt kein Problem am Freitag.
    Die Volatilität und die Manipulation soll jeden seriösen Anleger abschrecken, man vergisst aber, dass dann die Zocker angelockt werden und das kann dann wirklich sehr teuer für das Bankenkartell werden.
    So teuer, dass man wieder mal Staatshilfe wird brauchen, da diese alternativlos ist und das weiss man.
    Zu den 350 Milliarden Sonderschulden des Haushaltes eben mal noch 800 Milliarden dazu. Spielt dann auch keine Rolle mehr, höchsten bei den Kürzungen der versprochenen Hilfen.

  5. Der Kurs geht hoch und wieder runter, die Spekulanten der Banken , Börse etc sind wieder tätig, um abzuzocken. Dies ist ganz offensichtlich.

  6. Hallo Zusammen
    Ich bin der Schweizer hier, der sich ständig wiederholt. Diesmal war das Kartell großzügig und hat den Goldpreis bis 2075 je Unze ansteigen lassen. Dann gings aber schnell, heute Freirag herunter auf etwas mehr als 2000 Dollar je Unze. Alle die spekulierten, dass es jetzt auf 2200 gehen würden, und beim Hoch eingekauft haben, sind wieder eines Besseren belehrt worden. Auf Goldseiten ist ein interessanter Artikel über 2024, dass der grösste Anstieg des Silbers auf 28, später dann auf über 30 Dollar je Unze prophezeit. 2024 wird das Silberjahr, wie es heisst. Falls der Silberpreis tatsächlich auf 30 Dollar je Unze steigen sollte, möglich ist alles, dann rate ich Euch einen Teil zu verkaufen.
    Der Preis wird nicht lange dort bleiben, ich bin mir fast sicher.
    Ich möchte hier niemanden belehren, das steht mir fern. Es ist nur aus meiner Sicht eine Möglichkeit Gewinne mitzunehmen.
    Beste Grüsse aus der Schweiz

    • @Geronimo
      Wozu verkaufen ?
      Das lohnt doch erst ab einer Tonne.
      Man verkauft ja auch nicht sein Besteck oder Blumenvasen.
      Wenn jemand seine Münzen, ich nehme an, so 1000 Unzen verkauft, kämen da doch bloss Peanuts an Gewinn raus. Und man muss dann doch wieder neue Münzen kaufen.
      Ich meine, so etwas lohnt nicht.

      • & Maruti
        Ich verkaufe natürlich nicht mein physisches Silber. Aber mit einem Silber ETF kann man Geld verdienen, unter der Vorausetzung dass man ihn billig erwischt. Es ist ja bei allen Vermögenswerten das A und O möglichst billig einkaufen. Und wenn die Euphorie ausbricht nix wie weg damit.
        Ob das Silber jetzt billig ist, weiss ich nicht . Wie sagte schon Kostolany, der legendäre Börsenspekulant: Kaufen sie dann Aktien, wenn das Blut meterhoch durch die Strassen fließt. Gott hab Ihn selig. Da alle Analysten immer schreien die Energiewende benötige mehr Silber, das Angebot übersteige die Produktion, müsste der Silberpreis steigen. Gross gestiegen ist er aber nicht.
        Vielleicht wird 2024 ein Silberjahr?
        Bin ja gespannt.
        Grüsse aus der Schweiz

  7. Na, bitte. Wer sagt denn, dass das Kartell bei den Edelmetallen schläft. Silber mit über 3% runter, ist schon heftig. Heftig auch der Kursanstieg beim DAX.
    Geld wird gedruckt, geworfen und man nimmt.

    • @Maruti
      Ich sehe es positiv:
      Das System mach Käufern physischer Ware ein Weihnachtsgeschenk.
      2022 war der 15.12. das Tiefpreisdatum.
      Sonst: Peaks werden immer abverkauft oder gedrückt.
      Alles wie immer.
      Die 1000ste Wiederholung.

      Ich überlege mir ernsthaft mit Papiergold anzufangen (nur für einen spekulativen Betrag), um an der extremen Volatilität mitzuverdienen.
      Andererseits: Physisches in einer Delle zu kaufen und zu verbudeln ist langfristig wohl noch profitabler.
      Und kostet weder Arbeit, noch Zeit noch Nerven.

  8. @MeisterEder
    Mal muß man sich ja auch was gönnen! Die Kaisertorte ist einfach göttlich – ebenso die Marzipanroulade (grobes Nuß-Marzipan pur oder in Schoko-Variante)! Also: AU im Keller und die Mehlspeis in der Plautze schaffen Wohlgefühl!
    Zusatztip für den nächsten Moped-Ausflug: Die „Café-Werkstatt“ in St. Wolfgang! Tolles Werkstatt-Ambiente , weltbester Zupfkuchen & Guglhupf! Oder mal ganz profan die Prinzregententorte beim Dallmayr.
    Schade, daß ich deswegen immer 1200 km fahren muß – geht nur 1 – 2 mal im Jahr… Aber die Tour lohnt meist trotzdem wg. dem „Souvenir-Laden“ in der Schallmoser Hauptstr. :-)
    Der Dokta

    • @Goldeneye
      Letztlich sind beide beschriebenen Leidenschaften in der Konsequenz „rund“.
      Die Münzen und das Wohlstandsbäuchlein.

      Es gibt nur 2 wichtige Unterschiede:
      Die runde harte Version hat unendliche Haltbarkeit und man kann gar nicht zuviel davon haben.
      Aber die runde weiche Version verkürzt irgendwann die biologische Restlaufzeit.
      Das ist mein Problem: über die Jahre habe ich mich auch optisch der gemütlich rundlichen Form meines Vorbildes angenähert.
      Im Peak 110 kg auf 1,90 m, aktuell auf 96 kg runter. Zwischenziel.
      Ich bin zwar räumlich viel näher am Zauner, darf da aber eigentlich (bis auf Ausnahmen und eine Melange) nur gucken. Naja, fast…
      Also geht es dann „hungrig“ in die Schallmoser.
      Dort darf ich dann aber…….

      Ich will ja noch fit und munter erleben, wie diese ganzen Versager pleite gehen und/oder vom Hof gejagt werden.

      P.S. Benko steht bei den Banken mit 30.000 Milliönchen in der Kreide.
      Mit Glück sind die der Besicherung dienenden Immos Mitte 2024 noch 1/3 davon wert. Wenn sie überhaupt noch jemand haben will.
      Hat noch jemand Bankaktien ?
      Falls ja: nicht ärgern.
      Die sind nächsten Sommer billiger als Rauhfasertapete. Kann man billig den Keller damit tapezieren.

      KGS !!!

  9. @Meister Eder
    Wer es braucht dann bitte Bank- & Versicherungsaktien, wer mit seinem Gewissen klarkommt dann bitte Rüstungsindustrie & Pharma Aktien. Für meinen depot tabu, egal wie gut manche Werte abschneiden.
    Bin eigentlich von sportlicher Natur, u.a. A Lizenzen in Functional Training & Crossfit, aber ich muss zugeben für ein Stück lecker Kuchen oder Torte, bin ich immer zu haben. Vor paar Monaten ausflug in Cochem an der Mosel, sitzen wir schön in Café bestelle mir ein schönes „fetten“ Stück Schwarzwälder Kirschtorte und zwei Cappuccino. Sagt meine Gattin für mich bitte kein Kuchen, hab bißchen zugenommen. Auf den Blick auf meiner Kirschtorte, hatte sie direkt ihre Meinung geändert, ich denke mir ja ist klar.
    Also wenn schon kein Gold, dann Hüftgold. Das Leben ist zu kurz um auf alles zu verzichten:)

    • @Big Driver
      Wer den „Dachs „, einen grösseren Fonds oder ETF kauft, hat den ganzen Dreck von Bank bis Pharma/Rüstung mit im Portfolio. Er weiss es nur nicht, wenn er sich nicht informiert.

      Da machen Sie es goldrichtig: bewusst aussuchen und nur die Rosinen kaufen.
      Glücklicherweise sind Sie Teil einer ganz kleinen Minderheit.
      Die Masse kauft Fonds etc..
      Gut so: wie soll denn sonst meine kümmerliche Pension bezahlt werden ?

      So genussvoll habe ich auch mal gelebt.
      Aber jetzt bin ich Ü 60 und der Arzt meines Vertrauens ( zugleich ein guter Freund) hat mir knallhart 3 Zahlen genannt: 85-85-75.
      Was meinte er ?
      Wenn ich auf 85 kg runterkomme und Sport mache, habe ich die Chance fit 85 zu werden.
      Andernfalls kann ich mit Glück auf 75 hoffen.
      Upps.
      Aus meiner Sicht bedeutet Abnehmen + Sport also eine mögliche Verdoppelung meiner Restlaufzeit.
      Keine schlechte Motivation.
      Bergwandern und Mountainbiken macht mit 20 kg weniger „Gepäck“ auch mehr Spass.

      Das Gewicht lege ich künftig also lieber weitestgehend in KGS an.

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