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Gold und Silber bleiben knapp, Aufgeld steigt

 

Die Edelmetallnachfrage in Deutschland ist in den vergangenen Tagen leicht zurückgegangen. Dennoch verfügen die Goldhändler weiterhin nur über ein deutlich reduziertes Gold- und Silber-Angebot. Die Konsequenz: Für Gold- und Silber-Anlageprodukte ist derzeit ein deutliches Aufgeld zu zahlen.

Der südafrikanische Krügerrand ist die beliebteste Anlagemünze der Welt. Einer der Gründe dafür: Die Goldmünze kann man in normalen Zeiten nahe am reinen Goldwert kaufen. Während das Aufgeld für den Krügerrand üblicherweise 4 bis 5 Prozent beträgt, muss man nach Recherchen von Goldreporter im Moment durchschnittlich 9 Prozent einkalkulieren.

Dies ist das Resultat der großen Nachfrage und des geringen Angebots. Krügerrand-Münzen sind derzeit kaum mehr in Deutschland zu bekommen. Wenn sie in Edelmetall-Shops angeboten werden, dann wir mittlerweile auf Lieferzeiten zwischen drei und vier Wochen hingewiesen. Der Edelmetall-Engpass (Prägeanstalten kommen nicht mit der Produktion hinterher) führt dazu, dass die Goldhändler die Preise für die beliebtesten Produkte bei fallendem Gold- und Silberpreis nicht in gleichem Maße zurücknehmen. Goldreporter veröffentlicht einmal pro Woche in der jeweils aktuellen Newsletter-Ausgabe am Freitag die Durchschnitts-Preise für ausgewählte Gold- und Silber-Anlageprodukte (siehe Tabelle unten). Hierzu werden die Angebote von drei großen Online-Händlern herangezogen.

Münz- und Barrenpreise
Preisentwicklung ausgewählter Anlageprodukte: 1 Unze Wiener Silber Philharmoniker, 1kg Silberbarren, 1 Unze Krügerrand , 100g Goldbarren; Alle Preise vom Freitag, 21.05., 12 Uhr (Spotkurse: Silber € 14,16; Gold € 944,50).

Die Übersicht zeigt, dass Aufgeld und Spreads (Differenz zwischen Verkaufs- und Ankaufspreis) in der vergangenen Woche vor allem für 1 Unze Silber-Philharmoniker und 1 Unze Krügerrand noch einmal deutlich angestiegen sind. Hinweis: Das vergleichsweise hohe Aufgeld für Silber-Anlageprodukte resultiert aus der anfallenden Mehrwertsteuer (7% für Silbermünzen, 19% für Silberbarren).

Fazit: Die Angebotslage auf dem Edelmetallmarkt bleibt angespannt. Das dokumentieren auch die Preise.


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Short URL: https://www.goldreporter.de/?p=1179

Eingetragen von am 22. Mai. 2010. gespeichert unter Deutschland, Gold, Handel, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

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