Sonntag,07.März 2021
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Gold und Silber: Diese Berichtswoche hat es in sich!

Gold, Silber, Termine (Foto: Goldreporter)
Gold und Silber sind leicht erholt in die Woche gestartet. Es könnten interessante Handelstage folgen (Foto: Goldreporter).

Wie werden Gold und Silber in der neuen Berichtswoche regieren? Es stehen Verfallstermine an, es gibt neue Inflations-Indikatoren und Fed-Chef Powell legt seinen Rechenschaftsbericht ab.

Gold und Silber

Nach der vergangenen Verlustwoche ist der Goldpreis am Montag positiven Vorzeichen in den Handel gestartet. Um 8:30 Uhr kostete die Feinunze Gold am Spotmarkt 1.792 US-Dollar. Das entsprach 1.480 Euro (+0,5 Prozent). Silber kostete 27,40 US-Dollar beziehungsweise 22,62 Euro pro Unze (+0,5 Prozent).

Verfallstermine

In dieser Woche stehen zahlreiche bedeutende Berichtstermine an, die auch die Edelmetallpreise bewegen können. Zunächst einmal erleben wir die Verfallstermine am US-Terminmarkt.

Am Dienstag ist letzter Handelstag der März-Optionen bei Gold und Silber. Und am Mittwoch werden die Februar-Kontrakte letztmalig gehandelt.

Fed-Präsident spricht

Bereits am heutigen Montag um 10 Uhr erscheint der deutsche ifo-Geschäftsklima-Index. Am Dienstag und Mittwoch sind die Blicke der Analysten nach Washington gerichtet.

Jerome Powell, der Präsident des U.S. Federal Reserve Systems legt vor den beiden Kammern des US-Kongresses seinen halbjährlichen Rechenschaftsbericht ab.

Konjunkturdaten

Der Donnerstag bringt am Vormittag das GfK-Verbrauchervertrauen. Und am Nachmittag erscheinen in den USA der Auftragseingang für langlebige Gebrauchsgüter, der wöchentliche Arbeitsmarktbericht sowie die zweite Schätzung des US-amerikanischen BIP im vierten Quartal 2020.

Inflations-Indikatoren

Außerdem erscheinen Angaben zum PCE-Preisindex (Personal Consumption Expenditure Price Index), der die Preisentwicklung auf Basis der Konsumausgaben abbildet. Er ist ein wichtiger Inflations-Indikator, der von der Fed besonders aufmerksam beäugt wird.

Auch Gold und Silber könnten sensibel auf die Inflations-Signale reagieren. Der Bericht erscheint am Donnerstag um 14:30 Uhr.

Wochenabschluss

Am Freitag bekanntgegeben werde die deutschen Importpreise im Januar, Angaben zu den persönlichen Einnahmen und Ausgaben der US-Amerikaner sowie das Ergebnis des Verbrauchervertrauens der Uni Michigan.

Alle Angaben ohne Gewähr!

Goldreporter

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17 KOMMENTARE

  1. Ja, – das stimmt: diese Woche hat es in sich.

    ( ° ͜ʖ͡°)

    Nachdem die Türkei sich mit Hochdruck auf die Einführung eines „neuen Gold-Standards“ vorbereitet (im Rahmen eines neuen globalen Währungssystems ), (siehe hier:),
    hat die US-Ratingagentur Fitch den Bonitäts-Ausblick für die Türkei auf „stabil“ von zuvor „negativ“ angehoben, (siehe hier:).

    (uıǝ :ƃunɹöʍɥɔsɹǝʌ)
    „Ein Insider der Weltbank, der namentlich nicht genannt werden wollte, wies in einem Interview der „Flunker-Mediengruppe“ (Dienstag-Ausgabe) darauf hin, daß die seit langem geführten Gespräche mit China, Rußland, Indien und Deutschland ergeben hätten, daß diese Länder sich bereit erklärt hätten, ihre Goldreserven im Umfang von 65.000 Tonnen als „Gold-Deckung“ im IWF-Währungskorb zu hinterlegen.
    Es ist davon auszugehen, daß die USA sich dem neuen Währungssystem nicht anschließen können wollen, weil sie ihre Goldreserven bisher nur als „Gold-Zertifikate“ hinterlegt haben und deshalb am Goldmarkt 8133 Tonnen Gold „nachkaufen“ müßten.
    Unmittelbar nach Bekanntgabe dieser Nachrichten durch die Weltbank sackten sowohl der US-Dollar als auch BITCOIN um mehr als 50% ab.

    (ᵔᴥᵔ)

  2. @ Klapperschlange

    Also ich denke nicht das es zu einer Einführung eines „neuen Gold-Standards“ kommt,habe aber leider nicht wirklich eine Begründung dafür !!!
    Aussichten sind,wir sind in einer Range zwischen 1960.- 1785.-usd seitwärts, ein Tages oder Wochenschlusskurs unter 1785.- ist bärisch

  3. @ukunda

    Offen gesagt: ich glaube auch nicht daran.
    Denn: sowohl die Weltbank als auch der IWF werden von den USA kontrolliert.

    Trotzdem: der US-Dollar säuft immer mehr ab, und das „Trio“ BIDEN, YELLEN und POWELL werden mit der $-Druckerpresse die $-Entwertung weiter beschleunigen.

    Scheint in Wien auch die Sonne so schön – „golden“?

    (▀̿Ĺ̯▀̿ ̿)

  4. @ Klapperschlange

    Klar werden die Geld pressen ohne Ende, doch letztendlich hängt es auch ab von den Zinsen und Dollar/Yen Verhältnis

    Nein leider bei uns ist noch sehr nebelig leider,dafür sollte morgen endlich die Sonne wieder raus kommen….

  5. Also mit einen Goldstandard in der jetzigen Situation rechne ich auch nicht. Das sind Nebelkerzen die gezündet werden. Wenn überhaupt beginnt ein Goldstandard erst dann,wenn alles zusammen gebrochen ist und nichts mehr so ist wie wir es die letzten 70 Jahre erlebt haben

  6. Die Politik wird einen Goldstandard nicht zulassen. Wenn die Geldmenge begrenzt wäre, wären Schuldenorgien, teure Wahlversprechen, etc. nicht mehr möglich.

  7. Ganz genau, lieber @Racew
    In unserem vom Schuldgeldsystem und Wachstumswahn getriebene Ökonomie ist eine Goldbindung nicht möglich.
    Selbst nach einem sogenannten Reset könnte der Goldstandart innerhalb kürzester Zeit wieder begraben werden.
    Nicht zuletzt müsste der Goldpreis bei mehreren 10.000 Euro/unze liegen.
    Und den Gefallen gönnt man den Besitzern nun wirklich nicht.

  8. Venezuela ist ein an Erdöl reiches Land und trotzdem verhungern dort Menschen. In Deutschland haben wir immerhin die Kohle, 12 Sozialgesetzbücher und ein Grundgesetz, das keiner kennt.

  9. @Fritzthecat
    https://www.zerohedge.com/markets/michael-burry-warns-weimar-hyperinflation-coming
    Der Goldpreis könnte durchaus bald bei zigtausenden Euros oder Dollars liegen, wenn das eintritt, was Michael Burry da verkündet. Er vergleicht Ben Bernanke mit Rudy von Havenstein, aber sieh selbst.
    @Dachhopser
    Der Zusammenbruch, den Du ansprichst, könnte durchaus eintreten, aber mir schwant nichts Gutes bei den möglichen politischen Konsequenzen. Ich befürchte, unsere Mächtigen werden versuchen, dem prophylaktisch vorzugreifen mittels irgendwelcher (NWO?) Sauereien, man wird endgültig die demokratische Maske fallenlassen, und zumindest muß sich keiner dann mehr die Mühe machen, Wahlergebnisse zu fälschen. Wir bekommen Verhältnisse wie in China.

  10. @Juppi

    ?? Ok, verstehe schon, das sagte Dir grede Dein Bauchgefühl und das musste auch sofort in die Welt gepustet werden, aber was willst Du uns damit sagen :-(( ??
    Hast Du mal über die totale Wirtschafts- und Finanzblockade der USA gegenüber Venezuela nachgedacht, die besonders dazu da ist, systematisch die Ölindustrie zu zerstören ?? Und die noch nicht einmal vor Medikamenten-Lieferungen halt macht ?? Und die Vermögenswerte (Gold !!) dem Land vorenthält ??
    Um Himmels Willen, und was hat das mit dem Sozialsystem hier zu tun, welches Ihr niedlichen Rechtsausleger am liebsten sofort abschaffen würdet, ich weiß das ja ;-)) ??

    WAS SOLL DAS ??

  11. … sagte der Taxifahrer, der nichtmal in der Lage ist Satzzeichen sinnvoll zu benutzen.

    Was soll das?

  12. Falco:
    Venezuela nannte man früher einmal die “Schweiz Südamerikas“. Das änderte sich, als sich Chavez 1999 mit unlauteren Mitteln zum Staatschef machte und dem Land den Sozialismus schenkte. Ganze 15 Jahre später (!) – nämlich 2014 – wurden die Sanktionen verhängt. Zu dieser Zeit war das Land schon in Grund und Boden gewirtschaftet. Und zwar einzig und allein von den Sozialisten. Diese haben in 77 Ländern ihre Experimente durchgezogen und haben dabei nichts als Niedergang, Armut, Ungerechtigkeit und Menschenfeindlichkeit produziert. Und Schuld hatten dabei ausnahmslos immer die Anderen.
    Und wenn Sie an die schlimme Lage der Menschen erinnern, dann sollten Sie gleichsam an die Collectivos erinnern. Denn diese paramilitärischen Verbrechbanden und Handlangern des dortigen Regimes sorgen nachhaltig dafür, dass die Menschen es trotz ihrer katastrophalen Situation nicht wagen, gegen das sozialistische System aufzubegehren. Unzählige Leute wurden von diesen Banden mißhandelt, verschleppt oder ermordet. Die Collectivos verhalfen Chavez an die Macht und dieser dankte es ihnen, indem er sie zum festen Bestandteil seines sozialistischen Machtapparats machte. So sieht der Sozialismus aus, wenn man ihn frei gewähren lässt. Er ist und bleibt die effizienteste Möglichkeit, ein Land in den Ruin zu bringen.
    Aber wie gesagt, Schuld haben immer die Anderen (= die “Rechten“).

  13. Ach herrje @FCKAFD,

    Venezuela war vor Chavez der typische Hinterhof der USA, den US-Konzernen zum Fraß (ÖLKONZERNE !!) freigegen :-((. Chavez Programm war ein klassisches ANTIKOLONIALES Vorhaben: Vor allem sollten die Öleinnahmen dem eigenen Volk zugute kommen. INFORMIERE DICH !! Wie in Kuba: Die Revolution dort war ein antikolonialer, anti-US-kolonialer Aufstand !! Erst die totale US-Blockade hat die Kubaner in die Arme der Sowjetunion getrieben. INFORMIERE DICH !!

    Jawoll, die Moral hat mit Maduro stark nachgelassen, dort wird jetzt in den herrschenden Cliquen kräftg an Drogen verdient (und anderes mehr). Hm, waren nicht genau diese Verhältnisse das Ziel der JAHRZEHNTELANGEN DESTABILISIERUNGSPOLITIK der USA ?? Einen FAILED STATE zu kreieren ?? Es gibt aber auch eine Eigenverantwortung, nicht dass Du mich falsch verstehst. Aber Schuld haben nicht die hiesigen niedlichen Rechtsausleger, die kann man nämlich nicht ernst nehmen :-((.

  14. @RACEW

    Unfug, wenn einer sich mit unlauteren Mitteln etwas anmaßte, dann war es Guaido, dem jetzt die EU jede Legitimation entzogen hat. Wie es auch schon der wissenschaftliche Dienst des Bundestages zweimal gefordert hat.

    Nur das SPD-Aussenministerium ist da noch unbelehrbar.

    Nein, Ihre Haltung trieft vor Ideologie.

  15. Das trifft ziemlich gut auch meine Befürchtungen……..China ist das Muster für nach dem Reset.

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  17. @Falco
    Zur Zarenzeit war Rußland großer Weizen-Exporteur auf der Welt. Heute ist es seit Jahren die Nr. 1. Wie man ein Land mit so vielen Ressourcen – ich meine die UdSSR – so arm und nackig machen kann – das können wohl nur Kommunisten. Gehungert haben und millionenfach verhungert sind sie unter Stalin in den 30er Jahren in der Zeit der brutalen Kollektivierung. In der 11. Klasse habe ich „Neuland unterm Pflug“ von Michail Scholochow lesen müssen. Schon da griff ich mir mit der Hand an den Kopf. Unangefochtener Meister darin, zig Mio. der eigenen Leute verhungern zu lassen, war/ist allerdings Mao mit seinem Großen Sprung nach vorn um 1960. Man kann den Menschen Venezuelas nur wünschen, daß sie die rote Pest bald von allein ausschwitzen. Amis hin, LBMA her. Das einzige, was rote Indianer können, ist, ihre Blödheit zu rechtfertigen und alle anderen in Grund und Boden zu quatschen. Schuld haben immer die anderen. War schon bei den Kopf-ab-Jakobinern so. Wird bei unseren Kobold-Grünen hinterher nicht anders sein, wenn die Energiewende endgültig mißrät und hier Zustände wie in Kalifornien und Texas einreißen. Oder noch schlimmer.

  18. @Falco
    Ich hatte 1991 mal eine Bekannte aus Kasachstan, als ich in Moskau studierte. Bachyt hieß sie mit Vornamen, und sie hatte ein riesiges Herz aus Gold. Ein zierliches kleinen Püppchen, und geheiratet hat sie einen Franzosen, äußerlich eine Kopie vom Depardieu. Sie brach mir das Herz. Einmal erzählte sie mir, daß in den 20er Jahren die Kasachen – ein nomadisches Steppenvolk wie die Mongolen – zwangswese seßhaft gemacht wurden. Sie mußten Ackerbau betreiben, was die Natur dort nicht zuließ. Kurzum, am Ende ist ein Viertel aller Kasachen schlicht und ergreifend verhungert. Und das war noch vor dem Holodomor in der Ukraine. Das Problem von Chavez, Maduro & Co. ist, daß sie einfach all die Fehler, die im Ostblock und der UdSSR gemacht wurden, blindwütig wiederholen. Kollektivierung der Landwirtschaft gegen den Willen der Leute – ging auch in Nikaragua schief, das trieb die Indianer im Norden erst in die Arme der Contras – und Hardcore-Verstaatlichungen und -enteignungen. Nicht mal eine Würstchenbude darf in privater Hand sein. War ab 1972 in der DDR auch so, da haben sie auch die letzten kleinen und mittleren Betriebe noch zu VEB gemacht. Gerade die, welche die Bevölkerung mit Waren des täglichen Bedarfs versorgten. Dann kam aus dem Politbüro der Befehl, die Kombinate müssen auf einmal 5% ihres Umsatzes mit Konsum-Gütern für die Bevölkerung erwirtschaften. Wie soll ein Schiffbau-Kombinat das machen, das für hunderte Mio. Mark Schiffe baut? Wie sollen die auf einmal genug Eierbecher, Zitronen-Pressen und Eßbestecke herzaubern? Die Wunsch- und Wahnvorstellungen unserer vermaledeiten Planwirtschaftler. Hab es miterlebt, wie das ganze Jahr 1991 in der UdSSR die Druckerpressen heißliefen, der Staat hielt sich nur noch mit FIAT-Geld über Wasser. Im August der Putsch gegen Gorbatschow, am Ende des Jahres gab es die UdSSR als Staat nicht mehr. Ersparnisse ausgelöscht. 80% der Moskauer Oberschülerinnen fanden lt. Umfragen nix dabei, im Westen als Nutte ihr Geld zu verdienen. Was dann angerauscht kam an verblödeten Frauenzimmern, habe ich als Dolmetscher an der deutschen Ostfront miterlebt. Das Schlimmste war, man hatte die alten, religiös geprägten Wertvorstellungen zerschlagen und keine eigenen, bleibenden in die Herzen und Hirne der Leute gepflanzt. Am Ende hatten alle erst recht ein Dollar-Zeichen auf jedem Auge. Kommunist wurde zum Schimpfwort. Was dann kam, waren der Suffke Jelzin und seine Oligarchen. Man muß es Putin hoch anrechnen, daß er denen den Zahn gezogen hat. Das ist wohl der Grund, warum die Kleptokraten bei uns im Westen dafür sorgen, daß er ständig mit Kübeln voll Kotze überschüttet wird.
    @Falco, laß Dir Dein Rikscha-Taxi nicht klauen, das brauchst Du wenigstens nicht aufzuladen, wenn es nur noch Strom auf Zuteilung gibt.

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