Dienstag,06.Dezember 2022
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Gold und Silber: Jim Rogers wartet auf günstigere Preise

Gold, Silber, Jim Rogers
Jim Rogers im Interview mit ET Now (Indien): Gold und Silber seien auch nicht schockresistent, aber weniger riskant als andere Anlageformen.

Jim Rogers rechnet an den Börsen mit dem schlimmsten Bärenmarkt seines Lebens. Mit dem Zukauf von Gold und Silber will er aber noch abwarten.

Rogers über Gold

Jim Rogers ist ein bekannter Name in der amerikanischen Investment-Szene. Er hat sich als Rohstoffexperte, Fonds-Gründer (u.a. Quantum Fund) und Buchautor einen Namen gemacht. Der heute 79-jährige Rogers äußerte sich in den vergangenen Jahren immer wieder positiv über Gold und Silber als Geldanlage. Erst im Frühjahr 2020 empfahl er, Gold zu kaufen (Jim Rogers: „Gute Gelegenheit, Gold zu kaufen“). Damals stand der Goldpreis bei 1.605 US-Dollar oder 1.447 Euro pro Unze. Heute steht der Kurs 13 Prozent beziehungsweise 19 Prozent (in Euro) höher.

„Schwerste Bärenmarkt meines Lebens“

Nun äußerte er sich erneut zum Thema Edelmetall. In einem Interview mit der indischen Redaktion von ET Now warnte er kürzlich vor einer langanhaltenden Hausse an den Finanzmärkten (siehe Video unten). Er spricht vom schwersten Bärenmarkt seines Lebens. Der Pessimismus an den Märkten sei derzeit zwar bereits sehr ausgeprägt und so könnten gute Nachrichten durchaus für eine vorübergehende Aktien-Rally sorgen. Sehr rechnet jedoch mit einer langanhaltenden übergeordneten Baisse. Zu seinen Investment-Empfehlungen befragt erklärt Rogers, es gebe generell keine sicheren Investments. Allerdings sieht er im aktuellen Umfeld Vorteile bei den Edelmetallen.

Edelmetalle und Agrar

Er sagt: „Silber ist wahrscheinlich weniger riskanter als andere Dinge. Gold ist wahrscheinlich weniger riskant.“ Diese bedeute aber nicht, dass die Edelmetalle schockresistent seien. Und deshalb halte er sich mit Käufen noch zurück. „Ich kaufe sie jetzt nicht, denn bei einer großen Kernschmelze bricht alles zusammen. Aber ich werde wahrscheinlich mehr Silber kaufen, wenn der Preis noch ein bisschen weiter fällt“, so Rogers. Silber und Agrar-Investment sieht er innerhalb der kommenden zwei bis drei Jahre als die am wenigsten gefährlichen Investments ein.

Gold und Silber

Zu den Edelmetallen sagt er: „Gold und Silber können nicht wie Fiat-Währungen aus dem Nichts gedruckt werden, so dass sie Anlegern dazu dienen können, sich gegen Inflation abzusichern. Zugleich bleiben ihre Preise in Krisenzeiten in der Regel stabil.“

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5 Kommentare

  1. Soweit ich Herrn Rogers verstehe, sagte er,
    das einzige, was ich weiß, ist, dass ich nichts weiß.
    Im Prinzip kann man sagen, dass in einer Rezession die Rohstoffe fallen, da nichts davon gebraucht wird.
    Nun ist aber Gold kein Rohstoff wie Palladium oder Rhodium oder Kupfer und Blei. Silber ist auch nur teilweise ein solcher. Beide sind vornehmlich Geld.
    Herr Rogers warnte vor einer lang anhaltenden Hausse der Finanzwerte.
    Gold und Silber sind Finanzwerte par excellance.
    Hat er wohl übersehen.
    Meist sagen aber Leute wie Rogers genau das Gegenteil von dem, was sie tun.
    Die Leute sollen auf noch günstigere Preise beim Silber warten und damit den Start der Silber Rakete verpassen.
    Ist es nicht so, Herr Rogers ?

    • @maruti

      Goldman ist ein Kontraindikator, ganz klar.

      Der Goldpreis wird fallen!

      Zum Ende des Jahres wollen die nämlich kein positiven Preis für EM sehen. Papierwerte müssen gg. Aktien das bessere Ergebnis bringen.

  2. @stillhalter
    Ich erinnere mich noch an die Goldman Silber-Prognose Anfang März mit 30 $, damals
    stand Silber bei 26 $. Perfekter Kontraindikator. Ich warte jetzt auf die Nagativprognose
    um wieder einzusteigen :)
    ,

  3. @odin
    @stillhalter
    Ich warte nun schon 2 Jahre auf meinen Zukaufs Preis.
    In Dollars 1640 und in Euro unter 1700. Eigentlich wünsche ich mir von der FED noch günstigere Preise, aber ich will angesichts der Inflation nicht unverschämt sein.
    Also, wie alle Goldanleger, cash halten, Pulver trocken.
    Solange der Goldpreis nicht über die Inflationsmarge ( zur Zeit 18%) ausbricht, kann man doch wohl warten.
    Das wäre ein Goldpreis von 1600 Euro + 18%.
    Der Goldpreis stand im Dezember bei etwa 1600 Euro !
    Das wären dann etwa 1890 Euro.
    Erst bei 1890 Euro hätte er die Inflation kompensiert.
    Heute haben wir erst 1740 Euro.
    Das ist immer noch deutlich unter der Inflation und damit unverschämt billig, da er nur die offizielle Inflation widerspiegelt, ( etwa 8%) und nicht die wahre (18%).
    Bitte nachrechnen, nicht nur meckern.
    Und bitte nicht den Goldpreis mit 2016 vergleichen.
    Da gab es noch kaum Inflation.Jene startete Ende letzten Jahres durch. Ab da vergleiche ich.

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