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Jim Rogers: „Ich kaufe mehr Silber als Gold“

Der amerikanische Rohstoffspezialist Jim Rogers warnt einmal mehr vor einer Blase an den internationalen Aktienmärkten und bekennt sich zu Gold und Silber.

Gold, Silber, Jim Rogers, Aktien (Foto: Goldreporter)

Jim Rogers kaufte Aktien aus Corona-gebeutelten Branchen, setzt aber auch auf Gold und Silber (Foto: Goldreporter)

Jim Rogers

Der 78-jährige US-Amerikaner Jim Rogers gilt als Investment-Legende. Er hat sich als Rohstoffexperte und Fonds-Gründer (u.a. Quantum Fund) einen Namen gemacht. Gegenüber dem süd-koreanischen Magazin E-Trend hat er sich kürzlich zur aktuellen Lage an den Finanzmärkten sowie zu Edelmetallen geäußert. Rogers erklärte, er werde beide Metalle kaufen, favorisiere aber eines: „Silber ist 50 Prozent von seinem Allzeithoch zurückgekommen. Gold kam 10 Prozent von seinem Rekord zurück. Ich kaufe beide, aber mehr Silber als Gold“.

Gold, Silber, Aktien

Rogers sieht Edelmetalle womöglich, auch als Absicherung gegen mögliche Turbulenzen an den Aktienmärkten. „Einige Aktien wie Amazon gehen nie runter. Sie steigen jeden Tag. Das ist kein gutes Zeichen. Das bedeutet, dass sich eine Blase bildet“, stellt er fest. Noch sei es aber nicht überall soweit. „Viele Aktien in Korea und viele Aktien in Amerika sind noch nicht gestiegen. Wenn es einmal mit allem nach oben geht, dann haben wir eine Blase, dann sollte man sehr besorgt sein“. Er rechnet im späteren Verlauf des Jahres 2021 damit. Rogers erklärt auch, er habe bereits Aktien aus Branchen gekauft, die in der Corona-Krise am stärksten gebeutelt wurden: Reise, Touristik, Unterhaltung, Wein, Restaurant. Am Ende ist der Jim Rogers eben vor allem ein Spekulant.

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Eingetragen von am 4. Jan. 2021. gespeichert unter Aktien, Gold, News, Silber. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

6 Kommentare für “Jim Rogers: „Ich kaufe mehr Silber als Gold“”

  1. James Beeland Rogers, genannt „Jim“, mag ein Spekulant sein, aber ein ganz lieber. Ach herrjeh, was würde ich nur ohne seine dystopischen Forecast machen!? Über ihn habe ich das Fürchten gelernt und wurde überhaupt erst in Sachen Precious Metals sozialisiert.

    „Der größte Crash unseres Lebens“, der uns dräut, ist ja noch gar nichts. Nein, am besten hat mir der „schlimmste epische Mega-Crash“ [SEMC] gefallen, der uns jederzeit befallen könne. Künftig – bald, sehr bald! – werde es für Anleger nur noch um eines gehen: „Ums nackte Überleben!“

    Aber ausnahmsweise mal im Ernst: Jim sieht den edelmetallischen Dingen gerne auf den Grund und daher wäre selbst eine kryptomanische Gold-Blase eigentlich nicht das, was er wolle: „Aber ich hoffe nicht, dass dies geschieht. In dem Fall müsste ich verkaufen und ich will Gold und Silber nie verkaufen. Ich will, dass dies eines Tages meine Kinder bekommen.“ Recht hat er – wenn man es sich leisten kann.

    https://www.deraktionaer.de/artikel/gold-rohstoffe/jim-rogers-gold-und-silber-das-sollen-einmal-meine-kinder-bekommen-20205773.html

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  3. Silber ist in großen Mengen fast gar nicht mehr ohne lange Wartezeit zu bekommen. Ich habe so das Gefühl es wird gekauft was die Geldbörse hergibt;-)
    Das könnte ein kluger Schachzug sein denn wenn Silber steigt dann kann es schnell passieren. Wenn wir die 30 Euro jetzt dann nehmen ist das Allzeithoch innerhalb weniger Wochen möglich.
    Nur meine Meinung

  4. Silber hat auf jedenfall das Potential sich schnell zu verdoppeln, das ist bei Gold etwas weniger wahrscheinlich in einem nahen Horizont gesehen. In 20 jahren wird auch Gold sich verdoppelt haben

    • Was ist das für eine Aussage? Nominal?
      Gold in 20 Jahren verdoppelt oder meinen Sie real?

      • @rolandb
        Nein, natürlich wird es in 20 Jahren nicht die doppelte Masse von AU geben auf das der Mensch real Zugriff hat. Zumindest ist es Stand heute äußerst unrealistisch.
        Gegenüber der Preisentwicklung bin ich jedoch trotzdem entrüstet über das Staunen über die Aussage von @MAB. 20 Jahre sind sogar mit viel Reserve für eine Preisverdoppelung gegenüber FIAT angesetzt.
        Sie können ganz einfach mit den Zinzrechnern im Internet nachrechnen, wenn sich Gold bei 8% Wertgewinn pro Jahr weiter entwickelt, wann die Verdopplung eingetreten ist [Zinzeszinz aus der Rechnung ausnehmen, also nicht exponentiell, sondern linear, da sich die Masse an sich nicht ändert, wenn man es einfach liegen/vergraben lässt, außer der Maulwurf schweißt noch ein Stück an ;-) ]. 8% ist hierbei nicht einmal unrealistisch, wenn man die Historie langfristig grob überschlägt. Kann aber nur als Richtwert dienen. Das muss aber auch so sein, sonst wäre der Begriff „Inflationsschutz“ nicht tragbar. Wenn man einmal nachrechnet, was 2% Inflationsziel mit exponentieller Entwicklung eigentlich bedeuten, falle ich jedesmal vom Hocker. Und da werde ich nicht der Einzige sein mit dieser Erkenntnis. Jetzt sind diese 2% aber auch nur das schön gerechnete, offizielle Ergebnis einer verwurstelten Statistik mit Ausnahmen und Gewichtungen, welche wir gerade nicht einmal schaffen. EM sagt etwas Anderes.
        Das Ganze mit dem Hintergrund, dass man 2018 im Herbst mit etwas strategischem Gespür 100g Barren für 3300 EUR erwerben konnte, ist in dieser extrem kurzen Zeit schon einiges passiert in Richtung Verdoppelung. Gold hat sich in den letzten Jahren überentwickelt. Eigentlich sollten wir gerade bei ungefähr 4400 EUR liegen. Ob das gut oder schlecht ist, woher das kommt und was man daraus macht, steht auf einem anderen Blatt. Fest steht jedoch im Umkehrschluss, dass FIAT schlicht und ergreifend nicht mehr viel wert ist…

        • Sorry für den unpräzisen Kommentar. Man sollte doch nicht vom Handy schreiben.

          Das Problem bei Gold ist und bleibt: Der Staat und die Zentralbanken haben ein Interesse, dass es nicht so schnell steigt. Da ist der Kurs leider gedeckelt. Andere Asset Klassen (auch Silber) sind da nicht so im Fokus, die haben es leichte Dynamik zu entwickeln.

          Ich habe meinen erste Unze für 500 Euro 2007 gekauft, da hat sich schon was getan in den 13 Jahren, aber nicht wirklich viel – da wären Facebook und Google und Amazon und Bitcoin alle performanter gewesen.

          Die 20 Jahre sind auf jedenfall mal eine sehr pessimistische Ansage. Natürlich ist hier alles Möglich auch 10 000 in 2 Jahren… Aber das System hat noch noch lange nicht fertig und aktuell kann es der Regierung nur recht sein, dass das „neue“ Geld in Assets geht, die nicht Inflationswirksam sind und 5% Inflation bei 0% Zinsen wird der Entschuldung gut tun, aber die Wirtschaft nicht zerstören.

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