Mittwoch,12.Juni 2024
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Gold verkaufen: So machen Sie keine Fehler!

Schmuck oder Anlagemetall: Wie kann man zu Höchstpreisen sicher und seriös Gold verkaufen? Ein Videobeitrag gibt detailliert Auskunft.

Warum Gold verkaufen?

Der Besitz von physischem Gold dient als Vermögensschutz und finanzielle Absicherung für das Alter. Aber wer über Jahre hinweg Gold angehäuft hat, denkt irgendwann vielleicht einmal an das Verkaufen. Der Erlös kann zum Bestreiten des Lebensabends verwendet werden. Oder es geht darum, einen Liquiditätsengpass zu überbrücken. Andere möchten schlichtweg den erzielten Profit einstreichen, schließlich sind Gewinne aus der physischen Goldanlage nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei. Einer der häufigsten Fälle ist sicher der Verkauf von Goldschmuck, etwa aus einer Erbschaft.

Gold verkaufen, Gold, Altgold, Edelmetall, Ankauf (Bild: Goldreporter)
Gold verkaufen? Wer sich einmal dazu entscheiden hat, sein Altgold oder Anlagemetall zu veräußern, sollte am besten bei einem renommierten Edelmetall-Händler anklopfen. Dort gibt es in der Regel moderne Prüfmethoden und faire Preise (Bild: Goldreporter)

Die wichtigsten Fragen

Im letzteren Fall beschäftigen sich die Betroffenen nicht selten erstmals mit Gold als Handelsware. Dann lauten die wichtigsten Fragen in der Regel: Wo soll ich das Gold verkaufen und wie erziele ich den besten Preis? Generell kann man sagen, dass Edelmetall-Händler auch die erste Adresse für den Ankauf von Anlagegold sind.

Bei renommierten Anbietern erhält man in der Regel faire Preise zu aktuellen Kursen und einen guten Service. Bei diesen Ankäufern kann man meist auch Schmuck, Zahngold und andere Edelmetalle in Zahlung geben. Man kann direkt vor Ort Gold verkaufen oder es über einen sicheren Transportweg an den Händler einsenden. Dennoch ist es immer wichtig, die Ankaufsangebote verschiedener Anbieter zu vergleichen.

Gold verkaufen in der Praxis

Tim Schieferstein, Geschäftsführer der SOLIT Management GmbH (Goldsilbershop.de), hat ein umfangreiches Video zum Thema Goldankauf veröffentlicht. Darin gibt er wertvolle Tipps für den Goldverkauf – ob nun Schmuck oder Anlagegold. Wie findet man selbst den aktuellen Wert des Metalls heraus? Wo erhält man aktuelle Preise? Welche Prüfmethoden gibt es und auf welche sollte man sich womöglich nicht einlassen?

Er nennt auch einige Geheimtipps beim Gold verkaufen, etwa wenn darum geht, Legierungen (verschiedene Feingehalte) mit einfachen Methoden zu unterscheiden. Schieferstein geht auch auf speziellere Fälle ein, etwa den Verkauf von Silberbesteck. Benötigt man immer einen Herkunftsnachweis beim Verkauf von Gold und Silber? Was passiert mit dem Altgold, wenn Händler es angekauft haben? Die Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhalten Sie im unten eingebundenen Video.

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7 Kommentare

  1. Warum Gold verkaufen? Umso mehr wenn man bei einer Bank oder Edelmetallhändler verkauft, dann heißt das ciao Anonymität. Wofür die ganze Mühe über die Jahre anonym Gold zu kaufen, macht doch keinen Sinn. Gold dient als altersabsicherung, Renteersatz, Vermögensschutz.
    Da gibt’s bessere Wege das Metall unter die Leute zu bringen, z.b tausche Gold gegen gleichwertige Dienstleistung oder Güter.
    Es werden sich nicht wenige finden die sowas mitmachen.

    • @Big Driver
      Offenbar kaufen nur wenige, denn sonst müsste keine Werbung für Goldankauf gemacht werden.
      Verkauft jemand Goldschmuck, macht er ohnehin ein schlechtes Geschäft. 20% weniger als der Goldpreis und den Verlust des handwerklichen Wertes, welcher oft über
      dem Goldwert liegt.
      So kaufte ich mal eine goldene Taschenuhr mit Federdeckel und mit Steinen besetzt. Der reine Goldwert betrug damals 400 DM.
      Nach Jahren wollte ich die Uhr umölen lassen und brachte sie zum Uhrmeister.
      Der sagte mir, dass es sich um eine ältere Schaffhausen Uhr handelt und der Wert heute über 8.000 Euro erziehen kann. Die Uhr wäre womöglich eingeschmolzen worden.
      Übrigens kostete mich die Wartung 258 Euro, mehr als der damalige Kaufpreis beim Altgoldhändler.
      Jetzt liegt sie im Tresor. ( Nicht unter Wasser ! es ist keine Rolex Submariner oder Omega Seamaster).
      Übrigens Rolex.
      Meine Submariner soff beim Schwimmen ( nicht Tauchen) im Meer ab, das heisst sie beschlug.
      Rolex schickte eine Rechnung über 2.000 Euro, da das Werk verrostet war. Alter der Uhr: 18 Monate.
      Der Uhrenhändler fragte: Haben Sie die Uhr etwa ins Wasser genommen ?
      Ich: Ähm, das ist eine Submariner, zugelassen auf 300 Meter Tiefe.
      Er: Damit gehen unsere Kunden nicht ins Wasser und legen diese sogar vor dem Händeaschen ab.
      Ich: Aha, und wenn es regnet ?
      Er: Einfach den Ärmel darüber ziehen oder abnehmen und einstecken.
      Tja, die Rolex mit dem Namen Submariner, Taucheruhr, 300 Meter, kostete 3.800 Euro nackt.

  2. Mein Händler hat mir erzählt, dass es nicht wenige gibt die aus Not verkaufen müssen, also Liquiditätsmangel haben. Vermutlich Mittelständler, die um ihren Betrieb kämpfen, anstatt einfach zu schließen.

  3. Bezüglich der Goldprüfung im Video muss deutlich gesagt werden, dass das sehr teure RFA Analysegerät nur bedingt tauglich ist. Es prüft nur wenige micrometer der Oberfläche.
    Daneben stand jedoch das sehr gute und taugliche
    Gerät von Sigma Metalytics, welches hier von Aurotest vertrieben wird. Dieses Gerät misst den elektrischen Leitwert in Siemens oder den Widerstand in Ohm
    sowie gleichzeitig auch das Volumen.
    Hat man dazu noch eine genaue Waage ( bis 0.01 Gramm)
    ist das schon nahezu ausreichend für Münzen.
    Erstaunt bin ich, dass Ankaufsware weiter verkauft wird.
    Hoffentlich mit Kennzeichnung als “ gebraucht, nicht neu“
    Denn, 100% Sicherheit gibt es nur mit Einschmelzen und neu Prägen oder Giessen.
    So empfehle ich zur Sicherheit, nicht die paar Euro billiger zu kaufen, sondern nur Neuware direkt von der Scheideanstalt erworben ohne Zwischenverkauf.
    Ganz besonders bei Barren ab 100 Gramm.
    Vertrauen ist gut, Kontrolle aber lässt ruhiger schlafen.

  4. @Maruti
    Solche teuren Sachen wie Uhren, Autos, Luxus Klamotten, usw. Habe und brauche ich nicht. Für mich ist Luxus wenn man mehr Zeit hat, in Urlaub ist, oder auch ein schönes Wellness Wochenende. Beim Schmuck haben Sie recht, man bekommt meistens nur den Schmelzwert. Oder muss schon ein sehr extravagantes, teures Schmuckstück sein.
    Da wir nächstes Jahr Jubiläum haben, werde ich meine Gattin eine schöne goldkette kaufen. Könnte natürlich eine 30g Gold Panda schenken, aber ich glaube Frauen stehen mehr auf Goldschmuck. Dann paar gute Freunde einladen, limousine organisieren, fahren wir bisschen durch die Stadt -nicht selbst :) und haben einfach fun!
    Ah, ja. Diesem Sommer haben wir schon Luxus gehabt. Luxus ist am Meer zu sein, kristallklares Wasser, hinter einem die grüne Berge, blauer Himmel und die meeresbrise ins Gesicht. Was will man mehr, Mittelmeer und hier Ägäis ist einfach top.

    • @Bid Driver
      Ja, Sie haben recht. Je teurer und extravaganter eine Sache ist, desto mehr kann man davon ausgehen, dass es Schrott ist. Wie obiges Beispiel einer Rolex Uhr.
      Ich trage seit 15 Jahren zusätzlich den Tauchcomputern eine Armbanduhr mit Tiefenmesser von Swatch.
      Kostete damals 70 Euro bei Karstatt und funktioniert bis heute Sekundengenau.
      Das soll man eine Rolex, Patek Philippe oder Breitling Uhr nachmachen. Das sind alles Uhren für die Vitrine, aber nicht zum Gebrauch.
      Beispiel: Damals mein neuer Porsche Carrera.
      Nach 800 Km Motor kaputt, Totalschaden.
      Frage des Händlers in Düsseldorf: Sind Sie zu schnell oder mit zu hoher Drehzahl gefahren ? Normal geht bei unseren Kunden kein Motor kaputt. Ohne Witz.
      Klar, dessen Porsche Kunden sind alle an die 80.
      Danach fuhr ich einen Golf. Niemals Probleme.

  5. Du muß ich jetzt auch mal meinen Senf dazugeben! Habe selbst auch schon „Altgold“ (z. B. geerbten, häßlichen Schmuck) verkauft – und zwar NUR beim Händler meines Vertrauens. Vorab habe ich mir von mehreren Händlern vor Ort Angebote eingeholt – der beste war der, wo ich auch sonst einkaufe (Verbandsmitglied der Münzhändler!). Kleiner Tip: mit Feinwaage & Dreisatz kann man sich als „Halbprofi“ schon ganz gut behelfen. Gepunzte Ware einfach von z. B. von 585 auf 999,9 hochrechnen – dann muß man vor Ort nur noch entscheiden, ob man zu dem Preis verkaufen will…? Nur zum Verständnis: Barren, Bullions, andere Münzen, etc. werden nicht verkauft, da diese später in der Krise einfacher berechenbar sind. Sie sind die echte „Versicherung“; da kaufe ich eher sukzessive immer noch nach. Bei Altschmuck vermute ich eher, dass man diesen ggf. beim Schwarzmarkt-Einkauf für ’n Appel & ein Ei weggeben muss- da schwer bewertbar! Nebenbei: bei einigen gängigen Münzen sind sogar im Einzelfall noch Sammler-Wertsteigerungen zu erwarten. So hatte ich seinerzeit das Glück, einen brit. „Griffin of Edward III.“ aus der Queens‘-Beasts-Serie zu erwerben – zum Normalpreis. Wertsteigerung bis heute rd. 100 %! Meine Tips hierzu: Krügerrand Jubiläum 2017, Kangaroo-Tribute-Coin 2014 und die neuesten Charles-Sovereigns (Erstausgabe 2023) hätten u. U. ein Potential dazu (nat. ohne Gewähr vom Dokta). Vom Sovereign Edward VIII (1936) & 1933er-Double Eagle gar nicht zu reden! Einfach mal googeln und danach ganz gepflegt-nachhaltig vom Stuhl kippen… :-)
    Vllt. konnte ich hier ein wenig helfen – ansonsten allen Patienten hier einen sonnigen, gewaltfreien Sonntag!
    Der Dokta

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