Samstag,20.Juli 2024
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Gold wandert erneut tonnenweise nach Asien

Im September gingen rund 80 Prozent der Schweizer Gold-Exporte in den Mittleren und Fernen Osten. Alleine China erhielt 26 Tonnen.

Tonnenweise Gold nach Asien

Im vergangenen Monat hat die Schweiz 99 Tonnen Gold im Wert von 5,5 Milliarden CHF exportiert (5,83 Mrd. EUR). Davon gingen alleine rund 80 Tonnen in den Mittleren und Fernen Osten. Dabei erhielten alleine China 26 Tonnen und Indien 17 Tonnen. Jeweils rund 7 Tonnen gingen in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Saudi-Arabien, Hong-Kong und die Türkei.

Gold, Goldexporte, Lieferung, Frachtflug, China, Schweiz (Bild: Goldreporter)
Seit Jahresanfang lieferte die Schweiz insgesamt 358 Tonnen Gold nach China. Schweizer Raffinerien bedienen bis zu zwei Drittel der weltweiten Nachfrage verarbeiteten Goldes (Bild: Goldreporter).

Damit halten die massiven Goldbewegungen vom Westen in den Osten weiter an (Lesen Sie dazu auch: 5 Anzeichen, dass Gold verstärkt in den Osten fließen wird). Generell waren die Schweizer Goldexporte im September aber rückläufig – um 40 Prozent gegenüber Vorjahr und 18 Prozent gegenüber Vormonat.

Gold-Importe

Das Gleiche gilt für die Goldlieferungen in die Schweiz. Denn auch die Importe sind im September mit 152 Tonnen im Wert von 5,4 Milliarden CHF (5,72 Mrd. Euro) um 43 Prozent gegenüber Vorjahr und 15 Prozent gegenüber Vormonat gesunken.

Größter Lieferanten waren zuletzt die Vereinigten Staaten mit 17 Tonnen, gefolgt von Kasachstan mit 12 Tonnen und Thailand mit 7,7 Tonnen. Außerdem kam Edelmetall mit geringerer Feinheit aus Peru (16 Tonnen) und Argentinien (13 Tonnen). Dabei handelt es sich in der Regel um Rohgold aus der Minenproduktion.

Und auch Russland taucht in der Schweizer Außenhandels-Statistik erneut auf. Nach 6,5 Tonnen goldener Fracht im Vormonat waren es diesmal 1,2 Tonnen mit russischem Etikett. Weitere Einzelheiten zum goldenen Außenhandel der Schweiz erhalten Sie in den nachfolgenden Tabellen.

Gold, Importe, Schweiz, USA, GoldimporteGold, Goldexporte, Exporte, Schweiz, China, Indien, Türkei

Hintergrund

Schweizer Raffinerien bedienen bis zu zwei Drittel des weltweit nachgefragten Feingoldes. Das heißt, die Zahlen geben relativ zeitnah Auskunft über die internationale Goldnachfrage und große Goldtransfers.

Bei dem oben genannten Metall handelt es sich gemäß der Eidgenössischen Zollverwaltung um „Gold, einschl. platiniertes Gold, in Rohform, zu anderen als zu monetären Zwecken (ausg. als Pulver)“.

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9 Kommentare

  1. Die USA sorgen zuverlässig dafür, daß das physische Gold für die Asiaten nicht zu teuer wird. Um den Dollar zu retten, müssen die Großbanken Papiergold und -silber solange hin und her schieben bis der Preis fürs Fixing passt. Ich denke irgendwann kommt der Zeitpunkt, an dem dieses Spiel nicht mehr funktioniert.

    • Gold steigt weil das eintritt wovor sich die Finanzmafia am meisten fürchtet nämlich das kapital aus den Anleihen ins Gold fließt . Vorallem das interesse an den Schrottanleihen von dem US Pleitestaat sinkt rapide kein Wunder bei der astronomischen Verschuldung und Defizit . Wie ich schon mehrfach in den letzten Wochen erwähnt habe denke ich werden wir bald eine ordentliche Goldrally bis tief in die $2000er sehen .

  2. Die Chinesen sind natürlich auf der Gewinnerseite. Sie müssen nur aufpassen, daß sie
    keinen Goldbarren an die Birne bekommen. Ihre tatsächliche Goldhortung bleibt immer ein Staatsgeheimnis.
    Anscheinend plant China die Anzahl seiner Atomsprengkoepfe bis 2030 zu verdoppeln.
    Bisher wurden alle Waffen, welche die Menschheit
    erfunden hat, auch gegen Menschen
    eingesetzt.
    Einzige Ausnahme – – die H-Bombe; aber das kann noch werden.
    Die Lage ist sehr ernst, der steigende Goldpreis ist
    ein Indiz dafür!

    • Zum Feierabend wieder tiefrote zahlen. Schon wieder eine schlechte aktienwoche. Außer morgen kommt die fed zur Rettung,
      Habe ein ungutes Gefühl

    • @Donaustreuner
      „Bisher wurden alle Waffen, welche die Menschheit erfunden hat, auch gegen Menschen eingesetzt“
      Das ist so nicht richtig. Im Kalten Krieg gab es auf beiden Seiten genug von diesem Zeug und allein die Drohung damit reichte für eine lange Friedenszeit. Die Geschichte Chinas bestätigt Ihre Befürchtungen nicht.
      Im Gegenteil. Beim Überfall Japans auf China im 2. WK starben 15 Millionen Chinesen. Und was damals in Nanking und Shanghai passierte, lässt sich googln.

  3. @Goldhase
    Dann sind wohl in Hiroshima und Nagasaki Platzpatronen explodiert.
    Israel besitzt die Bombe. Sollte dieses Land in ersthafte Bedrängnis kommen, wenn es um Sein oder Nichtsein geht, dann ist die Zeit der Abschreckung vorbei!
    Bedauern kann man in solchen Zeiten diejenigen, welche auf risikoreiche Assets wie Aktien und Immobilien gesetzt haben. Dieses Zeug kann völlig wertlos werden.
    Gut wer auf Maruti gehört hat und rechtzeitig mit der EM-Hortung begonnen hat.
    Wer noch an Märchen glaubt, glaubt auch dem dummen Geschwätz der Politiker!

  4. Und die lieben Amis haben 2 Atombomben ohne Sinn und Verstand geschweige denn Notwendigkeit abgeworfen – aber das sind ja die Weltgendarmen – die dürfen das

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