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Goldmarkt: „Commercials“ bauen wieder kräftig Short-Positionen auf

Die kommerziellen Händler an der US-Warenterminbörse COMEX haben ihre Netto-Short-Position auf Gold vergangene Woche um 53 Prozent hochgefahren.

An der US-Warenterminbörse COMEX gab es in der vergangenen Woche eine starke Marktreaktion. Nachdem die kommerziellen Goldhändler ihre Verkaufspositionen in den vergangenen Wochen stark abgebaut hatten, während der Goldpreis zurückgekommen war, wurden nun wieder Short-Positionen aufgebaut. Das zeigen die aktuellen CoT-Daten der US-Börsenaufsicht CFTC.

Die Netto-Short-Position der „Commercials“ stieg vergangenen Woche um 53 Prozent auf 81.115 Kontrakte. Für Aufsehen sorgen einmal mehr die „Swap Dealer“, darunter die Bullionbanken. Deren Netto-Verkaufsposition wuchs um satte 303 Prozent.

CoT 31.03.15

CoT 31.03.15 tab

Die Gegenpartei der „Großen Spekulanten“ stockte ihre Netto-Long-Position gegenüber Vorwoche um 47 Prozent auf 80.019 Kontrakte auf.

Die Grafik oben zeigt, dass die Netto-Positionen der beiden wichtigsten Goldhandelsgruppen an der COMEX aber weiter auf vergleichsweise moderatem Niveau befinden. Unserer Einschätzung nach gibt es somit weiterhin kurzfristiges Aufwärtspotenzial für den Goldpreis.

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Eingetragen von am 6. Apr. 2015. gespeichert unter Banken, Gold, Goldpreis, Marktdaten, News, USA. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Kommentar- und Ping-Funktion derzeit deaktiviert

11 Kommentare für “Goldmarkt: „Commercials“ bauen wieder kräftig Short-Positionen auf”

  1. Jajaja, auf und ab, sonst lässt sich nicht spekulativ Kohle machen. Den langfristigen Bullenmarkt bei Gold kann das nicht stören, nur eben kurz- bis mittelfristige Korrekturen auslösen. Interessanter scheint die Abkoppelung des Geldmengenzuwachses vom Goldpreis seit 2010! Das lässt sich nur durch eine Neubewertung der EM Preise korrigieren und ist der Grund, warum die Nationalbanken Gold kaufen.

  2. @ingoldwetrust

    Genau deswegen sollte „man“ über die qe’s so froh sein :-)

  3. da ist auch sehr viel Angst dabei, es wird halt zu viel Geld gedruckt. Mal sehen wo das noch hinführt.

  4. Old Shatterhand

    Es läuft alles planmäßig. Wir steuern mehr oder weniger langsam die 1270-Marke an. Kann dann noch weiter gehen bis 1280, ja sogar 1285 könnte möglich sein bevor der Trend wieder dreht.

  5. Old Shatterhand

    @MOCKBA
    Das können Sie unter ivan.durak@gmx.de

  6. Old Shatterhand

    @Nugget
    „Ein fallender Trendkanal ist Pflicht…“. Ich sehe das auch so. Es ist in der Tat so dass sich die Strippenzieher danach richten. Sobald die obere Kanallinie erreicht wird wechselt man zu short und umgekehrt bei Erreichen der unteren Kanallinie. Allerdings muss ich darauf hinweisen dass wir irgendwann aus dem fallenden Trendkanal ausbrechen werden. Nur wenige „Fachleute“ haben das Zeug um diesen Zeitpunkt rechtzeitig zu erkennen.

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