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Goldmarkt: Förderrückgang in Südafrika beschleunigt sich

Im August haben südafrikanische Minen erneut weniger Gold gefördert als im Vorjahr. Der Produktionsrückgang hat sich sogar wieder beschleunigt.

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Südafrika liefert nicht nur Krügerrand-Goldmünzen für dne internationalen Goldmarkt sondern auch Investmentbarren in unterschiedlichen Größen (Foto: Rand Refinery).

Gold aus Südafrika

Stats SA hat Zahlen zur Entwicklung der südafrikanischen Bergbaubranche im August veröffentlicht. Demnach ist die Goldproduktion gegenüber dem Vorjahresmonat um 14,8 Prozent zurückgegangen. Das heißt, der Förderrückgang hat sich zuletzt wieder beschleunigt. Im Vormonat war noch ein annualisierter Rückgang um 10,1 Prozent gemeldet worden. Der Tiefpunkt ereignete sich im Zuge der Corona-Lockdowns im April. Seinerzeit brach die Goldproduktion um 60,7 Prozent ein. Absolute Zahlen gibt der Branchendienst in seinen monatlichen Reports üblicherweise nicht bekannt.

Goldverkauf um Plus

Nach wie vor im Aufwind sind die Goldverkäufe Südafrikas. Gegenüber August 2019 wird eine Zunahme um 7,6 Prozent auf 7,99 Milliarden Rand gemeldet. Das entspricht 411 Millionen Euro. Im Vormonat waren es allerdings noch 8,89 Milliarden Rand. Im Land werden unter anderem die beliebten Krügerrand-Goldmünzen hergestellt. Die Rand Refinery liefert auch Investmentbarren für den internationalen Goldmarkt.

Die Produktion der gesamten Minenbranche Südafrikas war im vergangenen August um 3,3 Prozent gegenüber Vorjahr rückläufig. Der Goldanteil an der Gesamtproduktion ist um 1,9 Prozent gefallen.

Goldreporter

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Eingetragen von am 13. Okt. 2020. gespeichert unter Gold, Goldbarren, Goldmünzen, Krügerrand, Marktdaten, News, Südafrika. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

14 Kommentare für “Goldmarkt: Förderrückgang in Südafrika beschleunigt sich”

  1. Bekanntlich sind wohlfeile „Erwartungshaltungen“ im Casino gleichsam Hartgeld. Erwartungen als ökonomische Metaphysik. Heute nun wurde die Schmonzette von der „kapitalistischen Illusion“ [Marc Friedrich] um ein weiteres Rührstück erweitert.

    JP Morgan Chase, als die größte und wichtigste Bank des finanzindustriellen Komplexes der USA, hat Quartalszahlen präsentiert, die selbst die großspurigsten Profitforecasts übertreffen. Im dritten Quartal wurden knapp 10 Milliarden Dollar generiert.

    https://www.cnbc.com/2020/10/13/jpm-.html

    Schaut der geneigte Beobachter aber genauer hin, wird deutlich, dass diese Ergebnisse nur möglich waren, indem die „aggressiven Reserven“ für notleidende Kredite in Höhe von 10,5 Milliarden Dollar aus dem Vorquartal auf 600 Millionen eingedampft wurden.

    https://finanzmarktwelt.de/jp-morgan-quartalszahlen-erwartungen-uebertroffen-180896/

    Für die Aktie von JP Morgan kann das nur bedeuten: Bahnfrei Kartoffelbrei!

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  3. Klapperschlange

    Auch wenn es langweilt: wie ich schon letzte Woche kommentierte, hat die US-Münzanstalt („US Mint“) den Silberpreis von gestern ($54,- USD) auf heute um 25% angehoben: ab heute kostet die „American Eagle 2020“ $67,- USD.

    https://catalog.usmint.gov/american-eagle-2020-one-ounce-silver-uncirculated-coin-20EG.html?cgid=american-eagle-coins#start=1

    Was bedeutet das für die anderen Münz-Prägeanstalten, die ihre Silber-Unzen quasi erheblich unter dem Konkurrenz-Preis anbieten?

    Man könnte auch argumentieren, daß man den Silber-Markt in den USA gezielt „unattraktiv“ machen möchte.
    „Nasdaq-Aktien“ sind ja sowieso der große Renner (vorläufig)…

  4. Noch 2 Meldungen zur guten Nacht.

    No.1
    Im medialen Windschatten der Corona-Krise finden mehrere Manöver statt. Unter anderem wird in einer geheimen „Bündnisübung“ die atomare Gefechtsbereitschaft trainiert. Ausgerechnet unter dem Namen „Fastfood HighNoon“, oder so ähnlich.

    https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/militaer-verteidigung/id_88743142/bericht-deutsche-luftwaffe-trainiert-offenbar-heimlich-den-atomkrieg.html

    No.2
    Die Pandemie soll nach Berechnungen des IWF in den Jahren 2020-2025 weltweit kumuliert ökonomische Schäden in Höhe von 28 Billionen Dollar verursachen. Das drängt natürlich einen Vergleich zur Schadensbilanz der globalen Finanzkrise 2008ff. auf: Hier wurden durch die Asiatische Entwichklungsbank Schäden von 50 Billionen Dollar ausgemacht.

    https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/neue-iwf-prognose-corona-kostet-28-billionen-16999956.html

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