Donnerstag,27.Januar 2022
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Goldmarkt: Spekulanten schöpfen wieder Hoffnung

Gold, Goldmarkt, Futures (Foto: Goldreporter)
Bislang zeigten die Bären auf dem Goldmarkt kaum Gegenwehr. In den vergangenen Jahren ist der Goldpreis ab Ende Dezember oft deutlich angestiegen (Foto: Goldreporter).

Nach vier Wochen in Folge mit rückläufigen Terminkäufen ist die Netto-Short-Long-Position der Fonds auf dem Goldmarkt wieder deutlich gestiegen.

US-Goldmarkt / Futures

Am gestrigen Montag nach Börsenschluss hat die CFTC die CoT-Daten per 21. Dezember 2021 veröffentlicht. Aus den Zahlen geht hervor, dass das „Managed Money“ (Hedgefonds, Investmentgesellschaften) per Gold-Futures erstmals seit dem 16. November 2021 wieder ihre Terminkäufe aufgestockt haben. Denn deren Netto-Long-Position stieg um 13 Prozent auf 71.748 Kontrakte. In den vier Wochen zuvor hatte es einen Rückgang der Netto-Gold-Käufe um 50 Prozent gegeben auf 63.417 Kontrakte gegeben.

Die Netto-Long-Position der „Commercials“, also der Hauptgruppe in der Kategorisierung der CFTC, stieg gegenüber Vorwoche um 1,68 Prozent auf 205.811 Kontrakte.  Auf der Gegenseite nahm die Netto-Short-Position der „Commercials“ um 2 Prozent zu auf 236.029 Kontrakte.

Open Interest

Dagegen ging der Open Interest, also die Summe aller offenen Gold-Kontrakte an der COMEX, leicht zurück um 0,57 Prozent auf 500.846 Kontrakte. Bis zum Handelsschluss am gestrigen Montag ergibt sich ein Anstieg um 1,3 Prozent auf 507.465 Kontrakte.

Der Goldpreis schloss im gestrigen Futures-Handel mit 1.812 US-Dollar pro Unze (Februar-Kontrakte). Damit stieg die Notierung innerhalb einer Woche um 1,3 Prozent.

Gold, CoT, COMEX

Goldmarkt, Gold, CoT, Daten

COMEX-Gold-Lager

Währenddessen nahmen die Goldbestände in den Tresoren der COMEX per 23. Dezember 2021 um rund 220.000 Unzen ab auf 33,83 Millionen Unzen. Dabei sanken die zur sofortigen Auslieferung an Kunden verfügbaren Bestände der Kategorie „eligible“ um weitere 140.000 Unzen auf 16,09 Millionen Unzen.

Lieferanträge am US-Goldmarkt

Derweil summierten sich die Anträge auf physische Auslieferung für den aktuellen Kontrakt-Monat auf 35.818 Kontrakte. Somit kamen 1.972 hinzu (Vorwoche: +650). Zum Vergleich: Im bisherigen Rekordmonat Juni 2020 seinerzeit 55.102 Lieferanträge eingereicht. Das heißt, die Terminhändler forderten zuletzt wieder deutlich stärker echtes Gold, als Alternative zum reinen Barausgleich am Vertragsende.

Goldreporter

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9 KOMMENTARE

    • @Dachshopser
      Wie alle Rohstoffaktien sind auch diese hoch spekulativ. Nun denn.
      Wasserstoff könnte eine gute Energiequelle sein. Er wächst nur nicht, man muss ihn erst schaffen. Mittels Strom, am besten mittels Kernenergie.
      Eine saubere Energie ist auch Wasserstoff nicht.
      Dann kommt das Problem der Speicherung. Er ist sehr flüchtig und entweicht sogar durch Metall hindurch. Ein guter Speicher wäre Palladium.
      Letzteres gehört eigentlich zum Wasserstoff dazu.
      Dann kommt der Transport zum Verbraucher, samt allen Risiken. Denn Wasserstoff b rennt nur mit Sauerstoff zusammen und ist somit hochexplosiv. Siehe die die explodierten Atommeiler in Tschernobyl oder Fukushima. Nicht der Kernbrennstoff explodierte, es war der erzeugte Wasserstoff und demolierte das Gebäude.
      Ich persönlich würde, wie bei allen Rohstoffen, ausser Gold und Silber, die Finger lassen. Zu riskant, wie die Zeit nach 2008 auch zeigte.
      Letztlich bin ich auch kein Aktienfreund. Weil es für marode Staaten nur allzu leicht ist, auf die Depots der Bürger zu zugreifen.
      Ein Aktiendepot kann man nicht verstecken, man kann auch damit nicht wegrennen oder flüchten. Mit Gold schon, mit Diamanten auch.
      Wie sagte mir mal ein Börsenmakler:
      Spekulieren mit Assets, niemals mit eigenem Geld und niemals im eigenen Land.Man gründe einen Fond und lebe als Fondmanager vom Geld der Kundschaft. Oder sei als Broker oder Makler tätig.

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  2. @ Hallo Maruti
    Danke für deinen Hintergrundbericht. War mir so nicht klar und dachte Wasserstoff wre einfacher zu handhaben.
    Bleibe dann doch weiterhin besser in Gold und Silber
    Wünsche ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

  3. @ Wolfgang Schneider
    Ja haste Recht Schnaps ist auch keine schlechte Währung. Besonders wenns Dicke kommt,brauchen die Leute was um es sich schön zu saufen oder damit erträglicher zu machen,deswegen wird Hanf freigegeben
    Wünsche dir ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr mit deinen Mietzen und Vögeln

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