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Goldmünzen, Goldbarren: Deutsche Nachfrage um 81 % gestiegen

Deutschland gehörte im dritten Quartal weltweit erneut zu den größten Abnehmern von Goldmünzen und Goldbarren. Die Investment-Nachfrage nach Gold stieg weltweit um 63 Prozent. Stark rückläufig war die Schmucknachfrage.

Gold, Goldmünzen, Goldbarren (Foto: Goldreporter)

Deutschland fragte im dritten Quartal 32,3 Tonnen Gold in Form von Goldmünzen und Goldbarren nach. Das reichte trotz einer Steigerung um 81 Prozent nur zu Platz vier unter den Top-Nationen (Foto: Goldreporter).

Goldmarkt-Zahlen

Der World Gold Council hat seinen Goldmarkt-Bericht für das dritte Quartal 2020 veröffentlicht. Demnach ist die weltweite Goldnachfrage im vergangenen 3-Monats-Zeitraum gegenüber Vorjahr um 19 Prozent auf 892 Tonnen zurückgegangen. Die globale Investment-Nachfrage nach Gold stieg dagegen im Vorjahresvergleich um 21 Prozent auf 494,6 Tonnen – wobei der Netto-Absatz von physischem Anlagegold (Goldmünzen, Goldbarren) um 49 Prozent auf 222,1 Tonnen zunahm. Die Goldnachfrage in Form von physisch gedeckten Goldfonds (ETFs/ETCs) stieg um 5 Prozent auf 272,5 Tonnen. Die in diesem Sektor verbuchte Goldmenge erreichte per Ende September 2020 den Rekordwert von 3.880 Tonnen.

Goldmünzen und Goldbarren

Im Rahmen der Nachfrage nach Goldmünzen und Goldbarren stachen einige Länder im dritten Quartal besonders hervor. Deutschland gehörte mit 32,3 Tonnen zu den größten Abnehmern. Die Nachfrage nach Anlagegold stieg hierzulande um 81 Prozent gegenüber Vorjahr. Hier die Rangliste der Top-Konsumenten laut den WGC-Zahlen, soweit explizit im Report genannt:

  • China: 57,8 Tonnen (+35 %)
  • Türkei: 48,5 Tonnen (> 600 %)
  • Indien: 33,8 Tonnen (+51 %)
  • Deutschland: 32,3 Tonnen (+81 %)
  • USA: 19,2 Tonnen (> 300 %)
  • Schweiz: 10.2 Tonnen (+57 %)
  • Großbritannien: 3,1 Tonnen (+28 %)
  • Österreich 2,4 t (+128 %)
  • Japan: 2,3 Tonnen (+-0)

Die Zahlen zeigen nur die quantitative Goldnachfrage. Da der Goldpreis innerhalb eines Jahres in den meisten Ländern um 20 Prozent und mehr gestiegen ist, ergeben sich wertmäßig noch deutlich größere Steigerungen.

Andere Goldmarkt-Sektoren

Die Netto-Käufe der Zentralbanken im dritten Quartal 2020 werden mit 141,9 Tonnen beziffert. Das entspräche laut WGC einem Rückgang um 12,1 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal. Die industrielle Goldnachfrage sank um 6 Prozent auf 82 Tonnen. Einen besonders starken Rückgang hat der größte Nachfragesektor zu verbuchen: Die Schmucknachfrage sank im dritten Quartal um 29 Prozent auf 333 Tonnen. Mit einem Minus von 48 Prozent schrumpfte dieser Markt besonders stark in Indien, die auf eine Menge von 52,8 Tonnen taxiert werden.

Goldreporter

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Eingetragen von am 30. Okt. 2020. gespeichert unter Deutschland, Gold, Goldbarren, Goldmünzen, Marktdaten, News. Sie können alle Antworten auf diesen Eintrag verfolgen über RSS 2.0. Sie können zum Ende springen und eine Antwort hinterlassen. Bitte beachten Sie unsere Forenregeln. Pingen derzeit nicht möglich

11 Kommentare für “Goldmünzen, Goldbarren: Deutsche Nachfrage um 81 % gestiegen”

  1. Mal ehrlich. Wer bitte glaubt denn heute noch offizielle Zahlen? Fuer mich sind diese Seiten laengst vorbei. Wann auch immer man kann Gold nachkaufen , physisch. Preis egal. Mach ich erfolgreich seit 2001. Ich schlafe super….und Sie?

    • Wolfgang Schneider

      @Andreas
      Die Brüsseljanka
      https://www.youtube.com/watch?v=8-C-tjQK0TY
      Feindliche Stürme durchtoben die Lüfte,
      falsche Statistiken verdunkeln das Licht.
      Mag uns auch Preissturz und Drückung erwarten,
      gegen das Falschgeld ruft auf uns die Pflicht.
      Wir haben des Aurums leuchtende Flamme
      hoch über unseren Häuptern entfacht,
      die Fahne des Goldes, der Sparerbefreiung,
      die sicher uns führt in die letzte Schlacht.
      /Refrain:/ Auf nun zum blutigen, heiligen Kampfe.
      Verzagt nicht, der Crash kommt, es ist so gewollt.
      Laßt sie doch lügen und manipulieren,
      die Zukunft gehört uns dank Silber und Gold.

      Tod und Verderben all diesen Drückern,
      leidendem Sparer gilt unsere Tat,
      Weg mit den Bonds und den Mickymaus-Aktien,
      Auf daß sie ernten die eigene Saat!
      Mit Anlegerblut getränkt ist die Erde,
      deshalb jetzt Gold für den letzten Krieg,
      daß all den Zockern Erleuchtung bald werde!
      Feierlich naht der heilige Sieg.
      /Refrain:/ Auf nun zum blutigen, heiligen Kampfe.
      Verzagt nicht, der Crash kommt, es ist so gewollt.
      Laßt sie doch lügen und manipulieren,
      die Zukunft gehört uns dank Silber und Gold.

      Elend und Hunger erwarten uns alle,
      traut man Regierung und Behörden in der Not,
      Freiheit und Glück für die Sparer erstreiten!
      Kryptos und Blasen erwartet der Tod.
      Vermögen, die mit dem Nullzins gestorben,
      werden Millionen Warnung sein.
      Auf n-tv schwadroniert der Tenhagen,
      er und der Maschmeyer seiften euch ein.
      /Refrain:/ Auf nun zum blutigen, heiligen Kampfe.
      Verzagt nicht, der Crash kommt, es ist so gewollt.
      Laßt sie doch lügen und manipulieren,
      die Zukunft gehört uns dank Silber und Gold.

    • Thomas Morscheck

      Ich auch. Aber erst seit 2005.

    • Hallo Andreas,

      Das Problem ist, dass noch immer 90 % der Bevölkerung die offiziellen Zahlen glauben und sicher sind, dass Mutti Angela und Onkel Olaf die Probleme schon lösen werden.
      Hauptsache man muss nicht selber nachdenken (wenn die das über haupt noch können, das einzig smarte ist ja meistens noch das Smartphone).
      Und schon gar nicht selber handeln. Macht ja Mühe.

      Sonst: vollste Zustimmung.
      Für wirklich guten Schlaf braucht man 2 Ruhekissen
      Nr. 1.) Schön weich aus Daunen
      Nr. 2.) sehr schwer und sehr hart.

      • Klugscheißermodus an
        2) AU ist aber nicht „sehr hart“. Platin?
        Klugscheißermodus aus
        ;-P

        • Sebastian der Erste

          @Dummkopf, dann laß Dir mal ein Kilo Daunen auf den Dummkopf fallen, oder ein Kilo Gold,Platin oder Silber. Da ist schon ein „schwerer“ und „harter“ Unterschied!

          • Dummkopf findet auch, dass AU sehr hart sein kann. Das kann Wasser aber auch, wenn man blöd und schnell im Sommer am See darauf auftrifft. Aber AU ist halt leider unter den Metallen nicht für seine Härte bekannt. Eher für seine extreme Elastizität. Warum wird sonst in den alten Westernfilmen in die Münzen gebissen? Trotzdem hinkt der Vergleich, denn ein Kilo ist ein Kilo. Es wurde nicht definiert, wie komprimiert die genannten Daunen sind ;-P
            Das Universum soll ja auch einmal in einen Stecknadelkopf gepasst haben (reine Energieform ohne Gewicht, denn die Wirkung der Schwerkraft war noch nicht festgelegt).

            • Sebastian der Erste

              Der Sebastian ist auch ein Knallkopp, der ist mal aus Kopfüberhals in ein 1,20m tiefes Becken gesprungen. Das Wasser war nicht hart! Aber der Rest! ;)

      • @Meister Eder
        Glaub ich nicht, dass Soviele noch an Merkel glauben… So dumm können nicht mal die guten braven Deutschen sein. Glaub eher, dass sogar diese Zahlen Propaganda sind. Das Ganze nimmt schon diktatorische Zuege an.

      • @ Meister Eder
        das muss nicht zwingend ein Problem sein. Ich sehe hier durchaus den Vorteil darin, dass es ruhig ist und ich mich weiterhin auf die Straße trauen kann. Sollten aber 90% zeitgleich das Gefühl vermittelt bekommen, dass diese „verarscht“ worden sind, wird’s wohl ungemütlich.
        Aber auch dann werden wohl diese 90% erst mal auf ihr Smartphone schauen oder Alexa fragen, was jetzt zu tun ist. Die Antwort kennen wir aber heute schon: „Wer zu spät kommt, den betraft das Leben“.

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  3. Wolfgang Schneider

    https://deutsch.rt.com/wirtschaft/108262-china-und-russland-handel-waehrungen/
    Kontrastprogramm: TARGET2-Saldo, For­de­run­gen der Bun­des­bank aus TAR­GET2
    Be­trag: 1.​115.​189.​250.498,07 Euro (Stand: 30. Sep­tem­ber 2020)
    https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/unbarer-zahlungsverkehr/target2/target2-saldo/target2-saldo-603478
    Vielleicht sollte Deutschland es auch so halten. Kein Falschgeld und nix auf Pump.

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