Mittwoch,01.Februar 2023
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Goldpreis-Anstieg: Das machte die BIZ im November!

Mit dem starken Goldpreis-Schub im November ist auch die Gold-Position der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich deutlich angestiegen.

Goldpreis im November

Der Goldpreis hat im November auf Basis des Londoner Referenzkurses (P.M.) um knapp 7 Prozent von 1.639 US-Dollar auf 1.753 US-Dollar pro Unze zugelegt. Interessanter Weise meldet die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) in ihrem Rechnungsbericht für den gleichen Zeitraum einen deutlichen Anstieg ihrer Position „Gold und Goldforderungen“.

Goldposition der BIZ

Denn der Wert stieg gegenüber Vormonat um umgerechnet 6,75 Milliarden US-Dollar auf 34,81 Milliarden US-Dollar. Per Ende November entsprach der Wert einer Goldmenge von 617,58 Tonnen. Damit ergibt sich ein Anstieg um 85,08 Tonnen.

Gold, BIZ
Seit vielen Jahren stellen wir eine positive Korrelation zwischen Goldpreis-Entwicklung und den BIZ-Goldbeständen fest.

In der BIZ-Bilanz ist eine zweite Gold-Position aufgeführt. Diese lautet „Gold Deposits“ (Goldeinlagen) und wird unter „Liabilities“ (Forderungen) aufgeführt. Dabei könnte es sich um Gold handeln, dass die BIZ als Goldreserve hält und/oder für andere Entitäten aufbewahrt. Diese Position sank gegenüber Vormonat um umgerechnet 15,76 Tonnen auf 408,16 Tonnen.

BIZ und Goldmarkt

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich ist einer der größten institutionellen Akteure auf dem internationalen Goldmarkt. Zudem dürfte sie ihrer Funktion als Zentralbank der Zentralbanken mit ihren Geschäften auch erheblichen Einfluss auf den Goldpreis haben.

Einmal im Monat veröffentlicht die BIZ einen Rechnungsbericht. Darin enthalten sind die Goldbestände der Bank in einer Bewertung in SDR (Sonderziehungsrechte) aufgeführt. Goldreporter rechnet diese Beträge in Goldeinheiten (Tonnen) um. Ob und bei welchen Positionen es sich um echtes physisches Edelmetall oder um Goldderivate handelt (Futures, Optionen, Swaps) geht aus den Zahlen nicht hervor – wie in Zentralbank-Kreisen üblich.

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3 Kommentare

  1. Es ist wohl klar, dass nur grosse, staatlich gelenkte Akteure, den Goldpreis deutlich beeinflussen können.
    Alle sind ausnahmslos bekannt.
    Es ist und war nie der Markt von ein paar wenigen Goldfreunden, welcher das bewerkstelligen kann.
    Die Herren des Geldes haben schon vorgesorgt und sich den Markt über die EM gesichert. Schon vor langer Zeit.
    Daraus folgt für Goldfreunde der Rat:
    Immer nur dann kaufen, wenn Gold im freien Fall ist.
    Nun hat die Bruderschaft zugekauft und es ist abzusehen, wann sie wieder den Balkonabwurf starten.
    Normalerweise ist das das Jahresende.
    Aber es muss nicht so sein.
    Übrigens Charttechnik.
    Diese beherrschen die Goldmaker auch, perfekt und nutzen sie zu ihren Gunsten aus.

  2. @ Maruti
    Völlig richtig erkannt, 2013 waren die Big Player
    massiv am Markt tätig.
    So etwas kann sich jederzeit wiederholen, die Fiat Bazooka ist jederzeit handlungsfähig.
    Mir sind die EM Preise zu hoch, habe nichts gekauft und werde den finalen Crash abwarten.
    Es ist außerdem unklug bei einer Kartoffelbank
    zu kaufen, von einer zukünftigen zentralen
    Datenspeicherung ist dort die Rede.
    Wer schon genug von dem edlen Zeug hat, sollte
    dort keine schlafenden Hunde wecken. Vielleicht werden später eigene EM Verkäufe ebenfalls erfasst und man darf seinen Lastenausgleich für die Allgemeinheit gleich völlig unproblematisch beim Händler abliefern.

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