Dienstag,28.Juni 2022
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Goldpreis: Das kann vor Weihnachten noch passieren!

Goldpreis, Europa. Omikron (Foto: Goldreporter)
Die Omikron-Virus-Variante breitet sich in Europa aus. In einigen Länder gibt es bereits wieder Lockdowns. Der Goldpreis tendiert bei 1.800 US-Dollars fester (Foto: Goldreporter).

In der Vorweihnachtswoche stehen noch einige Berichtstermine an. Der Goldpreis tendiert fester im Bereich von 1.800 US-Dollar, die Aktienmärkte stehen unter Druck.

Goldpreis fest

Der Goldpreis nagt einmal mehr an der Marke von 1.800 US-Dollar. Am heutigen Montagvormittag um 9:45 Uhr kostete die Feinunze Gold am Spotmarkt 1.799 US-Dollar. Das entsprach 1.597 Euro. In beiden Fällen standen die Notierungen in der Nähe des Freitagsschlusskurses. Der Silberpreis notierte mit 22,28 US-Dollar beziehungsweise 19,78 Euro (-0,15 %).

Aktienkurse unter Druck

Währenddessen stand der deutsche Leitindex DAX stark unter Druck. Mit 15.134 Punkten ging es 2,5 Prozent nach unten. Die Verbreitung der Omikron-Variante in Europa, aber auch technische Faktoren trugen zuletzt zu den Kursabgaben bei.

Konjunkturdaten

Was ist in der Weihnachtswoche noch an potenziell marktbewegenden Terminen zu erwarten? Aus den USA kommt noch eine ganze Reihe von Konjunkturdaten. So werden am Mittwoch die finalen Wachstumszahlen für das dritte Quartal bekanntgegeben sowie das CB-Verbrauchervertrauen und die Verkäufe bestehender Wohnimmobilien.

Am Donnerstag erscheinen Daten zu den Auftragseingängen langlebiger Gebrauchsgüter und zu den privaten Ausgaben und Einnahmen im November. Außerdem erscheint der aktuelle PCE-Preisindex, der weitere Hinweise auf die Inflations-Entwicklung in den USA geben wird. Hinzu kommen die wöchentlichen US-Arbeitsmarktdaten, weitere Zahlen vom Immobilienmarkt (Neuverkäufe) und das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan.

Goldpreis und Geopolitik

Die Meldungen über russische Truppenbewegungen an der Grenze zur Ukraine schüren seit einiger Zeit Ängste hinsichtlich einer militärischen Eskalation. Westliche Medien spekulieren über Invasionsplänen Russlands. Erfahrungsgemäß reagieren die Edelmetalle aber nur kurzfristig auf geopolitische Krisen, wenn überhaupt.

Evergrande

Auch die Entwicklungen um den wankenden chinesischen Immobilien-Riesen Evergrande könnten stärkeren Einfluss auf die Finanzmärkte haben. Aber trotz der wiederholten Zahlungsprobleme wurde bislang noch keine formale Zahlungsunfähigkeit festgestellt. Hingegen machte die chinesische Regierung bislang keine Anstalten, dem hochverschuldeten Konzern unter die Arme zu greifen.

Für den Goldpreis wird es in der Woche nach Weihnachten noch einmal besonders interessant. Dann stehen die Verfallstermine an der COMEX an. Zuletzt gab es immerhin positive Signale vom US-Terminmarkt: Goldpreis: Marktstärke kehrt zurück

Goldreporter

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4 Kommentare

  1. Der Krieg um Gier , Euphorie und Angst und Frustration IST grad voll im Gange . Last euch nicht ins Bockshorn jagen. Gold IST Geld. Mit eiskaltem Weizen aus Muenchen am Tisch auf der Terasse bei eisigen 23 Grad gruesst euch aus Kambodscha. Corona? War da was?
    Andreas

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