Montag,05.Dezember 2022
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Goldpreis: Das spricht jetzt für eine Rally!

Gold, Goldpreis
Ist der Goldpreis auf dem Sprung? Als die spekulativen Gold-Futures-Händler zuletzt so schwach auf der Long-Seite positioniert waren, ging es deutlich aufwärts.

Der Goldpreis kam vergangene Woche leicht zurück. Viele spekulative Gold-Futures-Händler warfen das Handtuch. Ähnliches haben wir im September 2021 erlebt.

Goldpreis

Während Aktienmärkte und Kryptowährungen sich zuletzt im Abwärtsstrudel befanden, hielt sich der Goldpreis am Ende der vergangenen Woche robust über der Marke von 1.800 US-Dollar pro Unze. Allerdings gerät auch Gold zwischenzeitlich immer wieder unter Druck. Dies zeigte sich auch am Wochenbeginn und die spiegelt sich auch in den CoT-Daten vom vergangenen Dienstag wider.

CoT-Daten

Werfen wir also einen Blick auf die Positionen der größten Händlergruppen im Geschäft mit Gold-Futures per 14. Juni 2022. Hier sank die Netto-Short-Position der „Commercials“ gegenüber Vorwoche um 10 Prozent auf 178.569 Kontrakte. Auf der Gegenseite nahm die Netto-Long-Position der „Großen Spekulanten“ um knapp 12 Prozent ab auf 154.598 Kontrakte. Dabei reduzierten sich die Nette-Käufe des „Managed Money“ (Hedgefonds, Investmentgesellschaften) um mehr als 35 Prozent auf 36.905 Kontrakte.

Das ist im Rahmen der wöchentlichen CoT-Daten der niedrigste Wert seit dem 28. September 2021. Damals erreichte der Goldpreis ein markantes Zwischentief. Wir kommen später noch darauf zurück.

Gold, Futures, COMEX, Positionen

Gold, CoT-Daten

Open Interest

Der Open Interest, also die Summe aller offenen Gold-Kontrakte an der COMEX, stieg gegenüber Vorwoche leicht um 0,67 Prozent auf 497.456 Kontrakte. Das bedeutet auch, dass es einen Kontraktaufbau innerhalb der oben genannten Händlergruppen gab. Bis zum Handelsschluss am gestrigen Freitag stieg der Open Interest dann noch einmal um 0,6 Prozent auf 500.583 Kontrakte.

Goldpreis-Entwicklung

Der Goldpreis im US-Futures-Handel beendete die vergangene Woche mit 1.841 US-Dollar pro Unze (August-Kontrakt). Das heißt, gegenüber Vorwoche sank der Kurs um 1,7 Prozent. Allerdings erreichte der Goldpreis am Montag zwischenzeitlich 1.882 US-Dollar. Dagegen ereignete sich das Wochentief am Dienstag mit 1.806 US-Dollar. Somit war die Volatilität erneut stark ausgeprägt.

COMEX-Gold-Lager

Unterdessen nahmen die Goldbestände in den COMEX-Tresoren in der fünften Woche in Folge ab. Denn per 16. Juni 2022 summierten diese sich auf 33,81 Millionen Unzen. Damit wanderten weitere 740.000 Unzen ab. Dabei gingen die zur sofortigen Auslieferung an Kunden verfügbaren Bestände der Kategorie „eligible“ um weitere 300.000 Unzen zurück auf 16,30 Millionen Unzen.

Erkenntnis: Bei einem Open Interest von 500.583 Kontrakten wurden Ende der Woche insgesamt 50.058.300 Unzen Gold in Form von Standard-Futures gehandelt (100 Unzen Pro Vertrag). Das heißt, der Gold-Futures-Handel an der COMEX war offiziell zu rund 67,5 Prozent gedeckt mit entsprechenden Lagerbeständen gedeckt (Vorwoche: 68 %).

Lieferanträge

Diese Unterdeckung wird vom Börsen-Betreiber damit gerechtfertigt, dass nur ein Bruchteil der Futures-Verträge tatsächlich physisch abgewickelt werden. Das heißt, am Ende des Kontrakt-Monats schließen die Parteien ihre Positionen per Barausgleich. Wie hoch der Anteil ist, kann man ebenfalls aus einer wöchentlichen Pflichtmitteilung ersehen.

So meldete die Börsenaufsicht CFTC für den Kontrakt-Monat Juni nun 23.741 Anträge auf physische Gold-Lieferung. Das heißt, vergangene Woche kamen 1.688 hinzu (Vorwoche: +6.733) Zum Vergleich: Im bisherigen Rekordmonat Juni 2020 wurden insgesamt 55.102 Anträge auf physische Gold-Lieferung eingereicht.

Ausblick

Die Daten vom US-Terminmarkt sind wichtig. Denn sie repräsentieren einen wichtigen Teil des westlichen Goldmarktes. Und neue Kursdynamik entsteht häufig dann, wenn in der Ausrichtung der Futures-Händler Extremsituationen entstehen. Vereinfacht formuliert: Wer soll noch verkaufen, wenn bereits alle „schwachen Hände“ verkauft haben?

Gold, Goldpreis, Chart
Goldpreis in US-Dollar, Tagesschlusskurse seit Januar 2021 (Basis: US-Futures)

In diesem Zusammenhang ist die bereits dargelegte Erkenntnis interessant: Eine ähnliche Situation wie derzeit hatten wir im September 2021. In den folgenden Wochen ging es mit dem Goldpreis dann deutlich nach oben (siehe Grafik oben). Eine Garantie dafür, dass es nun genauso geschieht, gibt es freilich nicht.

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30 Kommentare

  1. Letztens wurde uns bei Maischberger ein wohl typischer Neuwähler der Grünen präsentiert.
    Es handelte sich um einen Mann fortgeschrittenen Alters mit vermutlich überdurchschnittlicher Intelligenz.
    Aufgrund seines Alters und Status kann man davon ausgehen, dass er noch eine exzellente mathematisch-naturwissenschaftliche Ausbildung genossen hat.
    Es handelte sich um Wolfgang Grupp, Chef von Trigema. Er jammerte in der Sendung über die explodierten Gaspreise, da sein Unternehmen Gas zur eigenen Stromerzeugung nutzt.
    Maischberger machte auf dem grünen Parteiprogramm basierende Vorschläge zur Lösung seines Problems wie z.B. Nutzung von Solarzellen oder grünen Wasserstoff.
    Erstaunlicherweise zeigte sich Grupp trotz seines Enthusiasmus für die Grünen wenig überzeugt von diesen Lösungen.
    Zu Solar meinte er, selbst wenn er überall auf seinem Gelände Solarzellen installieren würde, würde ihm das nicht viel helfen.
    Den Vorschlag für grünen Wasserstoff empfand er wohl als so absurd, dass der darauf gar nicht näher einging.
    Und doch wird das seiner Begeisterung für die Grünen wohl keinen Abbruch tun.
    Ich muss gestehen ich bin ratlos. Es wird wohl Psychologen vorbehalten bleiben, dieses Phänomen zu erklären.
    Um jetzt den Bogen zu Gold zu spannen. In einem solchen gesellschaftlichen Umfeld bleiben eigentlich nur Edelmetalle (und Bitcoin für die Mutigen) als Versicherung.

  2. Eine Goldralley könnte kommen und wäre angebracht.
    Zumal die angebliche Goldalternative, die Kryptos und allen voran der Bitcoin, fällt wie ein Stein und von Tag zu Tag an Wert verliert. Hier hilft nur schnell verkaufen, sofern das überhaupt noch möglich ist.
    Die Verluste sind gigantisch, man könnte meinen, ein Totalverlust bahnt sich an.
    Eine Goldralley wird das Zentralkomitee der Notenbanken trachten zu verhindern. What ever it takes.
    Dank der Dollarstärke ist das leichter möglich.
    Ich denke, mittlerweile sprechen nur sehr wenige vom wertlosen Dollar oder Pleitedollar.
    Das kommt davon, wenn man vergisst, erst mal vor der eigen Türe zu kehren.:)
    In Deutschland beginnt man aus den Träumen zu erwachen.
    Steuer erhöhen geht nicht, weiter Schulden machen
    ( auch Investieren genannt), auch nicht.
    Also wird man massiv sparen müssen, mehr, als nur kaputt sparen. Das wird weht tun, Leute.

  3. Es gibt noch mehr Gründe, warum der Goldpreis bald nach oben
    ausbricht.
    In den USA steht – wie schon 2008 – ein Immobilien-Crash bevor:
    da die Hypothekenzinsen explodieren, steigen die Preise und die
    Käufernachfrage bricht ein.

    Vor etwas mehr als einem Monat, als die Hypothekenzinsen noch
    „nur“ 5 % betrugen, berichteten wir über mehrere verheerende Anekdoten
    von Immobilienmaklern und Führungskräften der Branche, die unsere
    schlimmsten Befürchtungen bestätigten: Der US-Immobilienmarkt
    drohte zu implodieren… und zwar schnell, wobei die nachfolgenden
    Beobachtungen diese düstere Schlussfolgerung über den Zustand der
    beliebtesten Anlageklasse in der US-Mittelschicht nur bestätigten.

    In dieser Woche hat sich die Lage noch verschlimmert, denn die
    30-jährigen Hypothekenzinsen sind so schnell wie nie zuvor
    auf über 6,2 % gestiegen, also auf ein Niveau, das zuletzt kurz
    vor dem Platzen der Immobilienblase im Jahr 2008 erreicht wurde, (siehe
    nachfolgende Grafik)
    ,
    wodurch die durchschnittliche Hypothekenzahlung für eine mittlere
    Hypothek in den letzten 6 Monaten um fast 800 Dollar gestiegen ist…

    Quelle: Zerohedge.

    Wie am Mittwoch dieser Woche hob die US-Notenbank im Sommer 2008
    den Leitzins an, wodurch auch die Hypothekenzinsen stiegen und viele
    Kreditnehmer ihre Hypotheken nicht mehr zurückzahlen konnten. Ihnen
    blieb nichts anderes übrig, als das neue Eigenheim wieder zu verkaufen,
    eine andere Sicherheit hatten viele nämlich nicht.
    Zunächst war das kein Problem, weil die Immobilienpreise noch boomten.
    Mit dem verkauften Haus konnte der Kredit abbezahlt werden, ohne große
    Verluste zu machen. Je mehr Schuldner jedoch ihre Häuser wieder
    verkaufen mussten, desto mehr sanken die Immobilienpreise im ganzen
    Land und ein Verkauf der Immobilie brachte somit nicht mehr genug Geld,
    um die Kredite abzubezahlen. Die Banken bekamen ihr verliehenes Geld
    nicht mehr zurück – ein Banken-Crash folgte auf den anderen.
    Am 15. September 2008 meldete die Investmentbank Lehman Brothers,
    die sich am Geschäft mit den Immobilienkrediten stark beteiligt hatte,
    Insolvenz an – mit weitreichenden Folgen, wie wir wissen.

    In der Tat: Geschichte wiederholt sich.

    @ (▀̿Ĺ̯▀̿ ̿)

    • @Klapperschlange
      Ist bei uns auch bald soweit: die Chefin des Sparkassenverbandes hat diese Woche gesagt, bereits jetzt hätten 35 % der Bundesbürger „keine Sparfähigkeit“ mehr, vulgo nur mit Mühe mit ihrem Geld das Monatsende erreichen.
      Bis September wird diese Zahl 60 % (!!!) erreichen, bei voraussichtlich 9 % Inflation.
      Dann geht es auch bei uns an die Immos.
      Ich hab hier mal vor ein paar Wochen was zur „Inflationszange“ geschrieben.
      Die zwickt jetzt zu.
      Schneller als befürchtet.

      • @Meister Eder
        Es wird schon noch gespart, Es muß kein Geld oder Gold sein.
        Viele Vorschläge dazu der letzten Tage betreffen Heizen und Duschen, Beim Baden wird die Sache dann richtig dekadent.
        In schlechten Zeiten gingen arme Familien nacheinander in die gleiche Wanne. Das würde heute den Energiebedarf einer 4 köpfigen Familie um 75 % senken.

        • @Goldhase Frierend in der 16 Grad kalten Wohnung mit gesteigerter Schimmelpilzbildung Mit dem Fahrrad 20km auf Arbeit undm dazu kommt dann noch der Eintopfsonntag.Deutschland ,das Land in dem wir gut und gerne leben.Wer ist eigentlich wir?Frau Metkel sprach im Majestätsplural.. .

          • @Materialist:
            Habe wieder was zu meckern:
            Ein Punkt Ihrer Aufzählung ist leider falsch: die 20 km mit dem Rad zur Arbeit.
            Das wird nächstes Jahr um diese Zeit für etliche Millionen zusätzlich nicht mehr nötig sein.
            Bei den absehbaren Energiepreisen (Gas das 5 – bis Zehnfache) werden viele Unternehmen pleite gehen oder auswandern müssen (die Preise sind ja nur in Europa so hoch).
            Beispiel:
            In USA wird Gas gerade 18 % billiger. In einem riesigen Flüssiggasterminal in Texas gab es letzte Woche einen Brand: https://www.reuters.com/business/energy/freeport-lng-texas-terminal-outage-hurts-europe-may-help-african-exporters-2022-06-16/

            Das defekte Terminal liefert 20 % aller US-Exporte und wird bis (mind.) Ende des Jahres ausfallen. Weil das Gas jetzt in USA verkauft werden muss, fallen dort die Preise. Die Gaspreise für Europa sind nach dieser Meldung um 60 % (SECHZIG) hoch.
            Noch schlimmer: die Ausfälle sind nur extrem schwer zu ersetzen. Die anderen Anbieter haben ja zu über 90 % langjährige Vertragskunden. Für uns bleiben nur die Reste zu „meistbietend“.

            In dem Zusammenhang eine kleine Rechenaufgabe:
            16 Grad statt 21 Grad in der Wohnung bringt rund 25 % Einsparung.
            Die Politik erzählt ja immer 6 % Einsparung je Grad Temperatursenkung.
            Ist wie immer Blödsinn.
            Das gilt nur für die ersten 2 Grad. Je geringer der Unterschied zur Außentemperatur wird, desto geringer wird ja die Einsparung.
            Dafür muss man aber logisch denken können und das von Politikern zu verlangen……

            Aktuell kommt 60 % weniger Gas von Putin und kein Gas mehr aus Texas.
            Da reichen spätrömisch dekadente 16 Grad Hitze in der Wohnung als Einsparziel nicht.

            Einspartipp: wenn es in der Bude unter 8 Grad hat, kann man den Kühlschrank abstellen und Strom sparen.
            Geht doch !

            Merkel hatte mit dem „… in dem wir gut und gerne leben….“ Recht.
            Sie hat eben an die Politikerkaste gedacht. Und nur an die.
            15.000 im Monat für Hinterbänkler ohne jede nötige Ausbildung, dazu kostenlos Fahrbereitschaft, DB-Netzkarte 1. Klasse, Lufthansa auch umsonst.
            Dann noch ein paar Millionen Schmiergeld aus Maskendeals etc:
            Hey, da lebt es es sich gut und gerne in diesem Land.

            Aber zurück zu unserer Sache: EM

            Die oben beschriebene Entwicklung wird ein Katastrophe für die Wirtschaft: die Kunden haben immer weniger (oder gar kein) Geld mehr für Konsum, die Kosten fliegen durch die Decke, das sieht nicht gut für die Aktienkurse aus.

            Wer nach dem Kauf etlicher Wolldecken und Winterpullis noch Geld übrig hat, hat eigentlich keine Alternative zu EM.

            Geniesst den Sommertag: in 6 Monaten ist es nicht mehr so warm !

          • @Materialist; Meister Eder
            Mal sehen, wie das Flächenexperiment 16°C ankommt. Hoffentlich macht man
            wenigstens vor Alters -und Pflegeheime halt.

      • @meisterEder
        Man hat den Leuten jahrelang eingebleut:
        Sparen ist quasi unsozial, konsumiert, auch auf Pump, ihr müsst bei einem Konsumkredit weniger zurückzahlen, Zinsen wird es auf absehbare Zeit keine mehr geben. Konsumieren für die Wirtschaft, das Land und die Arbeitsplätze. Damit verschob man den Dreck in die nächste Legislatur Periode.
        Und nun, 8 Jahre später ?
        Die Leute hat man ins offen Messer laufen lassen.
        Nun zockt man sie erneut ab, treibt sie in die Schuldenfalle. Eigentlich fehlt nur noch, die Privat Insolvenz wieder abzuschaffen und Zahlungsunfähigkeit mit Knast zu ahnden.
        Ich bin gespannt, wen man und wie man jemanden zur Kasse bittet.
        Ich fürchte, das könnte bitter für so manche allzu blauäugige werden, welche den Versprechungen zu blind vertrauten.

      • @MeisterEder
        Ich muss zugeben, ich bewundere die Ruhe und Gelassenheit, mit der unsere Regierung in dieser Situation agiert.
        Habeck bequemt sich dazu, schon eine Woche nachdem Putin angefangen hat am Gashahn der letzten russischen Pipline zu spielen (die anderen sind ja schon länger dicht), ein Gesetz in Auftrag zu geben für drastische Gaseinsparungen. Natürlich braucht das Ausarbeiten dieses Gesetzes seine Zeit, denn auch unter den Grünen gilt der gute alte deutsche Grundsatz: „gut Ding will Weile haben“.
        Eine andere Regierung wäre vielleicht sogar auf den verwegenen Gedanken gekommen, so ein Gesetz in der Hinterhand zu haben und am nächsten Tag einfach zu verabschieden.
        Seis drum. Das Gesetz wird hoffentlich vorraussichtlich am 7. Juli verabschiedet. Natürlich werden erst dann die Massnahmen anfangen zu wirken, den auch hier gilt wieder der Grundsatz: alles muss seine Ordnung haben.
        Und ehe man sichs versieht, hoppala, ist der Juli auch vorbei
        So bleiben realistisch gesehen nur noch der August und September zum Auffüllen der Speicher.
        Unsereinem bleibt wohl nur für Klimaerwärmung und einen milden Winter zu beten.

        • HD
          Grundsätzlich haben Sie recht. Und Beten hat noch nie geschadet. Es bringt uns immerhin Hoffnung. Ich weiß nicht, was Sie sich von einem Gesetz erwarten. Ein Gesetz zur Regelung der Mangelwirtschaft. Dabei Gas zu Lasten der Industrie an Haushalte umzuverteilen, klingt erst einmal nett, wird aber den nächste wirtschaftliche Supergau erzeugen. Firmen gehen Pleite, die Menschen werden arbeitslos und können sich heizen solange leisten, bis die Ersparnisse aufgebraucht sind. Zumindestens die, die Teil der Wertschöpfungskette sind. Kohlekraftwerke sollen zur Gasersparnis wieder hochgefahren werden. Wenn dafür wie geplant 2023 die restlichen 6 AKW`s dauerhaft vom Netz gehen, würde ich mich Ihrem Gebet gerne anschließen.

  4. @Meister Eder

    Trotz teuren Sprudels wird noch genauso mit dem Auto gefahren.
    Unzählige Flugzeuge am Himmel.
    Aber das dekadente Leben der Deutschen und überhaupt der Österreicher wird sich ändern.
    Einfamilienhäuser werden immer unleistbarer.
    In 2 Jahren würde ich 2 400 Euro netto Pension erhalten, das 14 x im Jahr.
    Ich habe kein Vertrauen in den Euro.
    Kein Vertrauen in unsere (österr.) Politik.
    Mein Vertrauen liegt im gelben und silbernen Metall, davon habe ich mehr als genug.

    • @Bauernbua
      Wir rennen in Richtung Bananenrepublik.
      20 % geht es gut, der Rest friert.

      Beispiel:
      Pumuckl hat mit ihrem Ex-Chef telefoniert, Geburtstagsglückwünsche.
      Er hat erzählt, wie er vor 3 Wochen vollgetankt hat, für 235 Euro.
      Kurz erschrocken, bis er gemerkt hat, dass das ja der Dienstwagen ist und die Rechnung sowieso an das Finanzamt geht.
      Logisch, das kleine Energiesparvehikel zahlt ja indirekt auch die Krankenschwester über ihre Steuern.

      Kommt immer drauf an, wo in der Bananenrepublik man steht.
      2 x Volltanken (und es nicht selber zahlen) , oder als armer Rentner 1 Monat lang vom selben Geld leben müssen.

      Wir denken wie Sie.
      100 %.

  5. Goldstärke auf einmal in den normalerweise schwachen Sommergoldmonaten ? Ihr solltet euch langsam mal entscheiden was ihr wollt. Noch vor ein paar monaten war überall vom Bärenmarkt die rede, man soll das pulver bereit halten. Ich war etwas voreiliger und hab bei 1720 € zu geschlagen, fällt es kommende woche nochmal um 2 prozentle werde ich das wiederholen. Das erhöht zwar meinen durchschnitt, aber wo sonst hin mit den bunten zetteln. Schönen Sonntag allen

    • Sie sind wohl auch jemand, der nur die Überschriften liest ;) Wir geben die Marktstimmung Woche für Woche wieder, ungefähr seit 2008.
      Nicht mehr und nicht weniger.

    • @oliver
      Sie haben richtig gehandelt beim Goldkauf.
      Es ist zur Zeit nahezu unmöglich, zu sagen, wohin der Preis geht. Zu viele Varianten. Man betrachte den Bitcoin.
      heute 17.800 Euro vor kurzer Zeit noch fast 60.000.
      Ich handle nur noch nach meinem Bauchgefühl, kaufe ein wenig Gold und denke dann nicht mehr daran.
      Den günstigsten Preis erwischt man ohnehin nie.
      Nicht mal beim Media Markt .:)
      In der Tat, den Euro würde ich momentan auch nicht favorisieren. Aber wir müssen eben damit leben.
      Ich gehe heute Tauchen. Goldmakrelen sind zu sehen.

    • @ Oliver

      Grüß dich Oliver
      Ich persönlich seh mir bei Gold nur den Dollarchart an denn der Der zählt !!! Wir sind in einer Rage zwischen 1780-1880.- Darunter ist es bärisch und wieder Ziele bei 1650-1624- usd können aufgerufen werden.
      Sollte Gold die 1880.- usd wirklich knacken dann den Rücklauf wieder kanpp unter 1880 kaufen denn da bist eher auf der richtigen Seite und unter 1780.- warten bis unter 1780.- usd und dann aufstocken so mache ich es meistens good luck4you

  6. Wenn es keine Rally gibt ,ist es auch gut wichtig ist, dass das Geld aus der Inflationsmühle raus ist.War gestern wegen Kleimkram im Baumarkt ,die Preise sind der Wahnsin.Nur gut das ich mieinen
    Umbau noch 2019 im Herbst durchgezogen habe.Wo ist der Wolfgang?

    • @Materialist:
      Der Wolfgang wohnt Richtung Ostgrenze, liest die ganzen Nachrichten und ist wahrscheinlich in seinen Keller mit den ganzen Wodkavorräten gegangen, weil der Irrsinn hier oben nicht mehr auszuhalten ist.
      Oder er hamstert sich das Haus voll und hackt Holz für den sicher vorhandenen Ofen.
      Der macht es sicher auch richtig.
      Mir fehlt er auch.

    • Materialist:
      Ich frage mich auch schon seit einiger Zeit, wo der Schneider Wolfgang steckt. Hat er eine Südstaaten-Lady gefunden und reitet er mit ihr in den Sonnenuntergang oder hat der Goldreporter ihn wegen ungebührlicher Äußerungen aufs Abstellgleis geschoben?

      • @racew
        Vielleicht macht er nur eine Auszeit. Sogenanntes, all sehr beliebtes Sabbatjahr.
        Ich denke, da ist er und voraus. Wir alle könnten bald ein Sabbatjahr bekommen, wahrscheinlich nicht mal freiwillig. Allerdings ohne “ Stütze“,
        wie man im Pot sagt.
        Warum ?
        Ich weiss nicht, ob alle es vernehmen, aber die Trommeln des Krieges kommen näher und näher.
        „Stell dir vor, es ist Krieg und nun schreien alle wieder mal hurra und rennen begeistert hin“
        Allen voran die Pazifisten.
        Die weissen Tauben sind nicht müde, sie sind nur zu Falken mutiert.
        https://m.youtube.com/watch?v=Uidf02kNE0I

    • @Materialist
      Ich für meinen Teil vermisse auch Thanatos und Krösus, die es immer vermocht haben, die diffuse oberflächliche Unzufriedenheit einzuordnen. Und da ich schon Leser der ersten Stunde bin, möchte ich auch Watchdog und Goldminer erwähnen. Viele andere, die ich hi

    • @ukunda
      Danke.Sehr gute Analyse.
      Es ist völlig klar, dass Gold im Wert, gemessen an Fiatmoney aber auch an Gebrauchsgütern steigt.
      Insofern natürlich ein perfekter Inflationsschutz.
      Und genau das ist der Grund, warum der Gold-Dollarpreis manipuliert wird. Immer zwar nur vorübergehend, aber es erweckt eben die beabsichtigte Illusion, dass Gold kein Inflationsschutz sei.
      Wie gesagt, das ist Absicht und genau das müssen wir Goldkäufer ausnutzen. Denn, es kann uns nur recht sein, wenn Gold auf diese Weise eigens für uns Käufer subventioniert wird. Je günstiger wir das Metall kaufen, desto höher der Inflationsschutz und Werterhalt des Vermögens.
      Es ist durchaus angebracht, bei jedem Crash des Goldpreises laut „Danke“ Richtung Westen zu rufen und umgehend zum Goldhändler zu eilen.

  7. Kleine Nebeninformation zu den angeblich großen Konkurrenten von Gold: Kryptos

    https://www.manager-magazin.de/finanzen/bitcoin-crash-celsius-network-verwehrt-kunden-zugriff-auf-ihre-vermoegenswerte-a-158e6fca-85f2-4664-9582-d358c98636b6?dicbo=v2-bb69f283ec508ddc16a10f006ff81c9d

    Da können offenbar einige Fuzzis einfach so entscheiden, dass ich nicht mehr an mein Geld komme.
    Super.
    Das ist genau die Art von Vermögensanlage, die ich für Krisenzeiten suche.

    Wieder mal ein Ponzi, das bei aufkommenden Problemen umkippt.

    • @meisterEder
      Das kann Ihnen bei einem Bankkonto, Aktiendepot oder
      Sparbuch auch passieren. Blaupause war vor wenigen Jahren Zypern.
      Um sich einigermassen finanziell abzusichern, bleiben nur Valuten und Gold. Bei Valuten nicht unbedingt schweizer Franken, denn die haben ein Ablaufdatum.
      Aber Euro und Dollars sind Ok und Goldbarren laufen weder ab noch an. Auch nicht im Salzwasser in 43 Metern Tiefe. :). Die würden dort auch ein Goldverbot nicht stören. und ein Bodenradar oder Sonar auch nicht.

      • @Maruti
        Widerspruch: kann es zwar, aber nur in der Theorie.
        Warum?
        1.) Aktiendepot: LEER und aufgelöst, alles abverkauft, rechtzeitig 2021.
        Wenn ich als ex-Banker jetzt noch Aktien hätte, müsste man mich sofort in die Psychiatrie einweisen und entmündigen. Geschäftsunfähigkeit, Wahnvorstellungen….
        2.) Sparbuch etc: nie gehabt (ausser als 6-Jähriger) , Blödsinn
        3.) Bankkonto: wenn ich Ihnen unseren Kontostand bei unseren 3 Kartoffelbanken nenne, schicken Sie mir eine mildtätige Spende.

        Ohne Witz: irgendwie kommen wir in Summe unserer Bankkonten nie auf mehr als 10.000 Euro auf allen Konten zusammen. Es reicht für die laufenden Rechnungen. Irgendwo muss da ein Loch sein.
        Offenbar wird der Rest sofort versoffen oder so.
        Ist jedenfalls weg.
        Irgendwo muss das Zeug doch sein.
        Aber wo ?

        Wenn morgen alle Banken pleite gehen ist es uns egal.
        Ich denke gerade an das Eichhörnchen.

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