Samstag,25.Mai 2024
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Goldpreis: Diese Charts schreien nach Ausbruch!

Der Goldpreis zeigte zuletzt große technische Stärke und steht unmittelbar vor den Rekordhochs. Gelingt endlich der große Ausbruch?

Goldpreis im Höhenflug

Der Goldpreis beendete den US-Futures-Handel am gestrigen Dienstag mit 2.042,90 US-Dollar pro Unze (Juni-Kontrakt). Das entsprach 1.863 Euro. Damit zog die Gold-Notierung gegenüber Vorwoche vor allem auf Euro-Basis deutlich an. Denn hier ergibt sich ein Kursanstieg von 2,6 Prozent, während in US-Dollar ein Plus von einem Prozent zu Buche steht. Und damit befindet sich Gold in beiden Währungen einmal mehr unmittelbar an der Grenze zu neuen Allzeithoch.

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Goldpreis in Euro, 2 Jahre, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (Juni-Kontrakt) per 9. Mai 2023.

Charttechnik

Wir betrachten nun die charttechnische Lage beim Euro-Goldpreis per 9. Mai 2023. Hier bedarf es nur eines kleinen Schrittes zur Überwindung des Rekordhochs vom 8. März 2022. Denn es liegt auf Basis der US-Futures bei 1.874,24 Euro. Dagegen zeigten sich zuletzt die Marken von 1.840 Euro und 1.814 Euro als belastbare Unterstützungen. Gleichzeitig blieb bis zuletzt der steilere, im vergangenen März etablierte Aufwärtstrend intakt.

Sentiment

Mit einem RSI (Relative-Stärke-Index) von zuletzt 59 ist die Marktstimmung noch im neutralen Bereich. Das heißt, Gold ist aus der Sicht von 14 Tagen weder „überkauft“ noch „überverkauft“. Hier bilden die Werte von 70 und 30 die definitorischen Grenzen. Währenddessen ist der Abstand zur 200-Tage-Linie von 4 Prozent in der Vorwoche auf 6,7 Prozent angewachsen.

Gold-Ausblick

Langsam heißt es „hopp oder top“. Die Voraussetzungen für den großen Kursausbruch sind bereitet. Der Euro-Goldchart nach oben deutliche Spannung aufgebaut. Dazu beigetragen hat die breit angelegte, volatile Seitwärtsbewegung seit Anfang März.

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Goldpreis in US-Dollar, 2 Jahre, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (Juni-Kontrakt) per 9. Mai 2023

Das Gleiche sehen wir beim Goldpreis-Chart auf US-Dollar-Basis. Hier kam Gold immer wieder in die Nähe von 2.000 US-Dollar zurück, es fanden sich auf diesem Niveau aber immer wieder Käufer. Mit Tagesschlusskursen oberhalb von 2.069,40 US-Dollar wäre das alte Rekordhoch gebrochen. Dagegen stand Gold zuletzt unmittelbar vor dem 2022er Gipfel bei 2.043 US-Dollar. Jetzt geht es also ans Eingemachte!

Hinweis Goldpreis-Analyse

Die obige Darstellung ist eine rein spekulative Betrachtung im Hinblick auf die Geldanlage in Gold. Aber wie immer gilt der Hinweis: Die auf Goldreporter.de bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Anlagevermittlung dar.

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9 Kommentare

  1. Am Pokertisch: „Reps“, „Dems“ und Joe Biden bluffen, um die
    Schulden-Obergrenze anzuheben. In der Vergangenheit hat man
    sich immer bis spätestens zur letzten Minute „geeinigt“ und dann
    doch noch den Überziehungskredit erhöht.“

    Dieses Mal auch wieder . . ., oder wird das Undenkbare denkbar:
    „Zahlungsausfall“ ?, (hier mehr:)

    Ja, aber –
    hat die COMEX dann noch genügend vergammelte Papiergold-Futures
    verfügbar, um zu verhindern, daß die EM durch die Wallstreet-Decke
    gehen?
    Die aktuelle US-Schuldenuhr tickt gerade munter bei $31,737
    Billionen, also bereits $373,- Milliarden über der erlaubten
    Schuldengrenze von $31,4 Billionen.
    Vermutlich wird man sich in letzter Minute wieder einigen, nachdem
    beide Parteien Zugeständnisse gemacht haben.
    Mein [und @Thanatos] Vorschlag:
    den Etat im Verteidigungsministerium halbieren,
    also von $858,- Milliarden auf $429,- Milliarden . . .
    („All we are saying, is give peace a chance“: in der Ukraine).
    (◌˘◡˘◌) ❤ ✌

    • @klapperschlange
      Die Grenze wird erhöht. Solange sich Schuldner und Gläubiger einig sind, warum nicht ?
      In Japan ist nahezu jeder Bürger bei sich selbst verschuldet.
      Linke Tasche 50.000 Schulden, rechte Tasche 55.000 Guthaben.
      Im Prinzip kann das jeder von uns genau so machen.
      Man nehme einen Kredit quasi bei sich selbst und zahle den an sich selbst nebst Zinsen ab.
      Die Zinsen bezahlt zu 40% das Finanzamt (Abschreibung) und das ist letztendlich der Gewinn.
      Zudem kann man die Einnahmen der Bank als Umsatz vorlegen und daraus weitere Kredite kreieren.

      • @Maruti/@Materialist

        Ich glaube auch, man einigt sich, wie üblich.

        14:30 Uhr Gold/Silber geben nach?

    • @ Klapperschlange Egal ob Washington oder Berlin ,wenn es um neue Schulden geht sagt man doch immer ja.Das ganze Scheingezerre ist doch nur Thaeaterkulisse zur Volksberuhigung,Die Inflationsrate wird diese Steilvorlage dankend annehmen,jede Wette.

  2. Nach Ausbruch schreien seit Jahrzehnten viele.
    Gold und Silber ist in Fist Money massiv unterbewertet.
    Die Unze müsste längstens bei 50 T bis 60 T Dollar stehen, will man all die Billiarden an Schulden in Gold aufwiegen.
    Doch davor steht der Bewerter.
    Unter Roosevelt war es die Ehefrau, welche beim Frühstücksei mit dem Gatten die Unze bewertete.
    Überliefert ist die Geschichte des Butlers der beiden:
    Er, Zeitung lesend, Schatz, Gold steht bei 35 Dollar, was soll ich heute veranschlagen ?
    40 ?
    Sie, zuviel, nimm was dazwischen, eine ungerade Zahl.
    Gold schloss an diesem Tag bei 37,30 Dollar als Fixing und die Börsen rotierten.
    Gold und Silber werden willkürlich festgelegt und haben nichts mit Märkten, Angebot oder Nachfrage zu tun.
    Natürlich kennen die Fixing Banken, deren 5, auch die Charts und deren Technik und richten sich schon etwas danach. So wie Roosevelt sich nach seiner Ehefrau richtete.

      • Ach ja; – ich vergaß: bitte im Gold-Chart die Anzeige „Intraday“
        statt 6M(onate) wählen, sonst sieht man nix . . .

        Inzwischen sind die Mitglieder vom „Plunge Protection Team“
        (Janet‘s PPT ) an ihren Arbeitsplätzen und schütteln
        die EM-Preise wieder nach unten, (hier mehr:)

        ‎【≽ܫ≼】(•̀ᴗ•́)و ̑̑ ❤ ✌

  3. Hallo Zusammen
    Dass Silber Manipulations Kartell hat heute
    mal wieder zugeschlagen.
    Fast 5 Prozent im Minus. Egon von Greyerz hat Recht: Silber ist nichts für Herzkranke.
    Aber die Aktienmärkte sind ebenfalls stark volatil und gefährlich. Kaum ist ein Titel leicht gestiegen, schon wird der Gewinn abgefischt.
    Oder die Zahlen sind nicht ganz okay. Dann geht’s runter, ruck zuck.
    Es ist wie im Haifischbecken. Wenn Die Hand zu lange drinnen hast, beissen sie dir die Finger ab.
    Grüsse aus der Schweiz

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