Donnerstag,25.April 2024
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Goldpreis: Diese Events können alles ändern!

Diese Woche stehen zwei wichtige Wirtschafts- und Finanzgipfel im Fokus der Analysten. Die hiervon ausgehenden Signale können auch dem Goldpreis Impulse verleihen.

Goldpreis zu Wochenbeginn

Am Montagnachmittag um 14:30 Uhr notierte der Goldpreis am Spotmarkt mit 1.894 US-Dollar pro Unze. Das entsprach 1.738 Euro. Damit legte Gold auf Dollas-Basis um 0,3 Prozent zu, während der Euro-Goldpreis gegenüber Vortag praktisch unverändert blieb. Die kommenden Tage versprechen einiges an Spannung, was die allgemeine Kursentwicklung angeht. Denn es gibt ein paar Termine, die marktbewegendes Potenzial haben.

Gold, Goldpreis, US-Dollar, BRICS, Jackson Hole (Bild: Goldreporter)
Die BRICS-Staaten formieren sich gegen die US-Dollar-Hegemonie. Welche Bedeutung spielt das Gold und wie wird der Goldpreis auf die beiden Konferenzen reagieren? Ab Dienstag findet der BRICS Summit in Südafrika statt, ab Donnerstag treffen sich westlich orientierte Finanz- und Geldpolitiker in Jackson Hole.

BRICS Summit

Und es gibt zwei Veranstaltungen, auf die die Augen der Finanzwelt gerichtet sind. Denn am Dienstag beginnt Wirtschaftsgipfel der BRICS-Staaten in Südafrika. Zuletzt wurde im Kreise dieser Nationen über die Etablierung einer eigenen Handelswährungen diskutiert, mit der man die US-Dollar-Hegemonie unterlaufen möchte. In diesem Zusammenhang kursierten auch Gerüchte über angebliche Ambitionen diese Währung mit Gold zu verbinden.

Das dreitägige Meeting könnte hier etwas Klarheit bringen. An dem Treffen nehmen über 40 Länder teil, darunter Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika als führende Wirtschaftsräume. Dabei geht es den Protagonisten auf dem 15. BRICS SUMMIT neben der stärkeren wirtschaftlichen Zusammenarbeit auch um die Ausweitung ihres Einflussbereiches. Denn zu den Teilnehmern gehören auch Länder wie Saudi-Arabien, Iran, Vereinigte Arabische Emirate, Argentinien, Indonesia und Ägypten.

Jackson-Hole-Meeting

Als schierer Kontrast zu diesem erscheint das jährliche Zusammentreffen der westlich orientierten Geld- und Finanzpolitiker im US-Bergdörfchen Jackson Hole. Das „Jackson Hole Economic Symposium“ findet vom 24. Bis 26. August statt. Dabei lautete das Motto in diesem Jahr buchstäblich wie eine Antwort auf die BRICS-Initiativen: „Strukturelle Verschiebungen in der Weltwirtschaft“. Für Freitag sind unter anderem Redebeiträge von Fed-Präsident Jerome Powell und EZB-Präsidentin Christine Lagarde angekündigt. Deshalb dürfte es spannend werden, welche Signale von beiden Meetings an die Märkte ausgehen.

Berichtstermine

Außerdem gibt es noch eine Reihe interessanter Berichtstermine. Unter anderem kommen am Dienstag und Mittwoch neuen Zahlen vom US-Immobilienmarkt. Schließlich erscheinen am Freitag Angaben zu den US-Auftragseingängen langlebiger Gebrauchsgüter sowie zwei Wirtschaftsberichte der Federal Reserven Banken von Chicago und Kansas.

Goldpreis-Perspektive

In Sachen Goldpreis verwiesen wir zuletzt auf einige bedeutende Kontraindikatoren. Der Sommer neigt sich dem Ende zu. Die Konjunktur schwächt sich in vielen Teile der Welt ab, vor allem in China und Europa. Von einer schwindenden Risikoneigung an den Finanzmärkten könnte Gold profitieren. Insbesondere dann, wenn gleichzeitig die Erwartungen an weiter steigende Zinsen gedämpft werden.

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9 Kommentare

  1. Erstaunlich kurze :) Zeit bis zur Veröffentlichung.
    Musste doch der arme GR sich womöglich das ganze Video reinziehen um es zu prüfen. Obwohl Prof Otte eigentlich tabu bez. afd oder linke ist, aber man kann ja nie wissen…Denn da war auch noch der gegelte und geschniegelte Interviewer.
    Sorry, maruti wird es nicht wieder tun, das verlinken von den Goldseiten.

    • EM ist trotz Brics Treffens (erwartungsgemäß langweilig).

      Bei den kleinen Banken geht es in den USA mal wieder deutlich runter, warum?

      Was haben die Schiffe vor dem Panama Kanal geladen? Da wird gerade wieder ein Lieferkettenproblem produziert. Will man Ausreden für die nächste Inflation liefern?

      Fragen über Fragen!

      • @Themac
        Man muss sagen, dass der ( ehemalige) Prof. Otte sicher seinen Fond vertritt.
        Er spricht von Qualitätsaktien. Gut, aber ein Laie wie ich, kann nicht beurteilen, was das sein soll und die, welche es können kaufen diese und treiben den Preis nach oben. Zur Zeit, und das ist richtig, sind auch Qualitätsaktien massiv überbewertet.
        Wenn man schon kaufen will, muss man 10 Jahre warten, bis diese unterbewertet sind, wie 2008 etwa.
        Nur, ein Laie wagt dann sicher nicht zu kaufen, wenn die Bomben an der Börse fallen.
        Zur Zeit ist Gold einigermassen unterbewertet, nicht so wie 2013, wo jedoch kaum einer zu kaufen wagte. ( Ich kaufte zwar etwas und wurde von allen für verrückt erklärt und noch heute schaudert mich davor, denn es hätte voll in die Hose gehen können).
        Also, zur Zeit sollte man sich auf Gold verlagern und die Aktien lassen und Bitcoins sowieso.
        Ich habe Gold nie bereut, egal ob billig oder teuer gekauft. Meine damaligen Aktienkäufe bereue ich heute alle, auch die, wo ich ordentliche Gewinne machte ( Amazon war so ein Exempel). Das Risiko war es nicht wert und beim Bitcoin schon gar nicht, auch wenn der anfangs nur ein paar Euro kostete.
        Mein Rat, lasst Aktien, Bitcoins und all die Papiere sein und setzt alleinig auf physisches Gold.
        Sollen andere mit diesem Zeugs glücklich werden, ich jedenfalls brauche dies nicht.
        Und kümmert euch lieber um die Bildung, euren Beruf, Gesundheit, Familie und das Leben.

        • @Maruti
          Was von Qualitätsaktien zu halten ist, konnte man in den vergangenen Krisen sehr gut sehen: die sind 2000 bis 2003 und 2008 genauso im Blutbad an den Börsen ertrunken.
          OK, sie haben mit minus 80 % überlebt und haben sich DANACH wieder gut entwickelt.

          Aber nun die Frage: warum sollte man das Zeug behalten und zusehen, wie sich 80 bis 85 % des Vermögens in Rauch auflöst und man dann 10 Jahre später wieder da ist, wo man vorher war, mit seinen Qualitätsaktien. ?

          Das Zeug muss VOR der Krise weg.
          Der Cash wird dann abgesichert gelagert (nun raten wir mal wie….) .
          Wer will, kann NACH der Krise wieder in seine Qualitätsaktien investieren, er wird dann für den ehemaligen Verkaufspreis von 1 Stück 5 Stück neu kaufen können.
          Auch nicht schlecht.
          Das kann aber jemand, der von einer Fondsgesellschaft lebt, so nicht sagen.

        • @ Maruti. QUALITÄTSAKTIEN ,das ich nicht lache.Bayer war auch mal ne Qualitätsaktie,bis ein subgenialer CEO auf die Ideee kam Monsanto aus den USA zu kaufen um wahrscheinlich die Vorstandsgehältervhoch zu treiben.Der Ausgang dieser Geschichte ist allgemein bekannt.

  2. @Meister Eder
    Prof.Otte meinte, man soll gar nicht verkaufen, wohl ähnlich den Goldanlegern.
    Damals, vor 20 Jahren habe ich mit einem Investment Banker über dieses Problem gesprochen:
    Ich sagte ihm, ich will eine Qualitätsaktie, eine einer Firma, welche es schon seit mindestens 50 Jahren gibt, niemals aufgekauft wurde oder gewechselt hat, eine, welche beständig steigt, mehr als die Inflationsrate nebst Zinsen und niemals auch nur für kurze Zeit mehr als 10% gefallen ist. Zu keiner Zeit. Bei allen Börsenkrisen niemals abverkauft wurde. Eine, welche alle Spekulanten meiden.
    Er sagte nur 3 Worte:
    So etwas gibt es nicht.
    Da sagte ich, eben, deshalb bleibe ich bei Gold.
    Das gibt es seit 5.000 Jahren, hiess immer Gold, überstand alle Krisen und verschwand niemals vom Erdball und ist keine Aktien Gesellschaft. Das einzige, es fiel halt mal, kurzfristig nur, auch nur in Bezug zu gedrucktem Papier, niemals jedoch dauerhaft, um einige Prozente aber damit kann ich leben, denn bei allen Aktien ist das ohnehin die Regel.

    • @Maruti
      Sehen Sie, das sind genau die Argumente, die einen Banker wie mich nach 20 Jahren Geldanlage in Aktien und Anleihen (Anleihen immer dann, wenn die Aktien wie ab 2000 in einem Blutbad untergegangen sind) dazu gebracht haben, mit einem nennenswerten Anteil auf Metall zu setzen.

      Prof. Otte muss so argumentieren, er lebt ja vom Fondsgeschäft.
      Er kann ja schlecht sagen: so es wird rumpelig, jetzt zieht mal bitte alle eure Kohle aus meinen Fonds ab und kauft Gold.
      Banker argumentieren ja immer so:
      1.) Wenn die Kurse einbrechen sind das nie schmerzhafte Verluste.
      Das sind dann Gewinnmitnahmen (klingt doch super !) oder Nachkaufgelegenheiten.
      2.) Den Dummies wird dann erzählt, man soll auch in fallenden Märkten Aktien kaufen, weil das den Durchschnittskaufpreis im Portfolio schön senkt. Das hat (logisch!) auch einen ganz modernen englischen Namen: Cost-Average-Effekt. Das muss also toll sein.

      Alles purer Bullshit.

      Es gibt nur eine erfolgreiche Strategie an der Börse:
      1.) Qualitätsaktien kaufen (Grüße an Big Driver)
      2.) Immer, wirklich immer mit Stopp-Loss absichern.
      3.) Die Liste mit den Qualitätsaktien gut merken, ggfs. ergänzen. Es fliegen ja auch immer Werte aus der Liste.
      Wer z.B. wäre heute noch so doof Daimler zu kaufen.
      4.) Sobald es rumpelig wird: raus, raus, raus.

      5.) Nun gibt es 2 Möglichkeiten
      5.1.) Die Aktie überlebt die Krise nicht (schöne Grüsse an den Neuen Markt 2000). Dann hat man die Gewinne eingesackt und die Beerdigung der Firma kann einem völlig wurscht sein.
      Oder die Aktie dümpelt als scheintoter Zombie durch die Welt: Deutsche Bank. Auch gut, wenn man da weit weg ist.
      Grüsse auch an Wirecard.

      5.2.) Irgendwann dreht der Markt wieder (so wie 2003 oder ab 2010 (Dax 2007 im Herbst bei 8.000, runter auf 4400, das ist fast HALBIERT, erst 2013 war er wieder bei 8000).
      Wenn man drin geblieben ist, hat man also 6 Jahre kein Geld verdient, aber Kosten gehabt. Bei Fonds waren das ca. 10 %.
      Bei Anleihen gab es 2007 ca. 4,5 % , macht auf 6 Jahre gut 30 %.
      Wer in Aktien drin geblieben ist, hat also 6 Jahre Zeit und relativ gut 40 % Cash verloren.
      Doof, sehr sehr doof.

      Wer clever war, war raus, hat dem Absturz tiefenentspannt zugesehen und dann seine Lieblingsaktien zu Schlussverkaufspreisen wieder gekauft
      Dann konnte man die verkauften Lieblingsaktien mit fast 50 % Rabatt einkaufen.
      DAS ist der Deal: statt 100 Stück hat man dann 180 im Depot.
      Geld vermehrt sich doch.
      Aber nur, wenn man nicht doof ist.

      Klar können Banker das, was sie selber machen, ihren Kunden nicht empfehlen.
      Börse ist ein Nullsummenspiel.
      Was ich verdiene, muss irgendein Dummy verlieren.

      Beispiel: mir haben im Frühjahr 2000 irgendwelche Kleinanleger z.B. meine Telekom zu 98 abgekauft.
      Ich hatte die Gewinne, die Käufer haben was gelernt.

      Natürlich bleiben die wirklichen Großanleger wie Blackrock oder Buffet auch in Krisen investiert.
      Das hat aber einen ganz einfachen Grund: die sind so groß. die können gar nicht verkaufen.
      Weil sie sonst alleine die Kurse zerstören würden.
      Aber es ist ja nur das Geld der Anleger.
      Die Manager selber handeln mit ihrem eigenen Geld. clever.

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