Mittwoch,21.Februar 2024
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Goldpreis: Diese Kursmarken müssen nun halten!

Der Goldpreis ist auf dem Konsolidierungspfad. Nun stoßen die Gold-Notierungen auf wichtige Unterstützungen.

Goldpreis-Entwicklung

Der Goldpreis ging am Dienstag mit 1.993 US-Dollar pro Unze aus dem US-Futures-Handel (Februar-Kontrakt). Das entsprach 1.845 Euro. Damit kamen die Gold-Notierungen im Vorwochenvergleich in beiden Währungen um etwas mehr als 2 Prozent zurück.

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Goldpreis in Euro, 1 Jahr, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (Februar-Kontrakt) per 12. Dezember 2023.

Nach dem Erreichen der Höchstkurse am 1. Dezember befindet sich Gold in einer fortgesetzten Konsolidierung. Die Frage ist nun, wie weit sich diese Fortsetzen kann. Dazu betrachten wir zunächst die charttechnische Lage im Euro-Goldchart per 12. Dezember 2023.

Charttechnik

Der Euro-Goldchart ist nun bis zur Kante des im Oktober etablierten Aufwärtstrend zurückgekommen. Das entspricht dem Niveau des 50-Tage-Durchschnitts. Gleichzeitig ereigneten sich auf dem aktuellen Kurslevel in den vergangenen vier Monaten einige markante Zwischenhochs. Sollte diese Unterstützung nicht halten, dann folgen weitere Supports bei 1.830 Euro und vor allem im Bereich von 1.810 bis 1.815 Euro. Denn in diesem Bereich stößt der Goldpreis auch auf die 200-Tage-Linie. Wenn alle Stricke reißen, wären 1.790/1800 Euro die letzte Haltestation, bevor der 12-Monatstrend auf der Kippe steht. Dagegen müsste Richtung Norden kurzfristig der Widerstand von 1.860 Euro überbrückt werden, damit neue Aufwärtsdynamik entstehen kann.

Marktstimmung

Nach dem kräftigen Rücklauf in den vergangenen zehn Tagen hat sich auch die kurzfristig „überkaufte“ Lage etwas entspannt. Denn mit einem RSI (Relative-Stärke-Index) von 46 ist das Sentiment aus 14-Tage-Sicht wieder im neutralen Bereich angelangt. Hier bilden Werte von 30 und 70 die definitorischen Grenzen.

Gold in US-Dollar

Auf Dollar-Basis wurde mit der 2.000er-Marke kurzfristig eine wichtige Unterstützung unterlaufen. Außerdem wurde der steile, Anfang Oktober begonnene Aufwärtsmechanismus verletzt. Das heißt, nun sind 50- und 200-Tagelinie wieder legitime Anlaufmarken. Diese befinden sich jeweils im Bereich zwischen 1.760 und 1.770 US-Dollar. Somit wäre spätestens an dieser Stelle mit einem Goldpreis-Rebound zu rechnen.

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Goldpreis in USD, 1 Jahr, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (Februar-Kontrakt) per 12. Dezember 2023.

Hinweis Goldchart-Analyse

Die obige Darstellung ist eine rein spekulative Betrachtung im Hinblick auf die Geldanlage in Gold. Aber wie immer gilt der Hinweis: Die auf Goldreporter.de bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Anlagevermittlung dar.

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27 Kommentare

  1. Ich möchte auf paar Dinge aus den gestrigen Kommentaren unter den vorherigen Artikeln eingehen:

    Es wird seit Jahren auf einen „Crash“ gewartet, ohne diesen in seinen Eigenschaften zu definieren. Auch ich hatte vor Jahrzehnten, als noch Unwissender, Befürchtungen eines schnellen Crashs. Meine Untersuchungen, Studien und Beobachtungen haben aber anderes belegt. Ein Fiat-Money-System kann nicht (ggf. deflationär) crashen, so wie es sich viele vorstellen, dass morgen nichts mehr geht, Läden zu sind , weil Geld plötzlich wertlos sei.Beliebig erzeugbares FIAT geht immer in einer exponentiellen Kurve „unter“. Es geht dann „unter“, wenn das gesetzl. Zahlungsmittel nicht mer als solches akzeptiert wird oder man kurz davor steht. Der Crash ist die Währungsreform oder Abwertung, so wie in Argentinien gerade wieder mal. Wie das graphisch aussieht, kann man am Peso-Gold-Kurs sehr schön erkennen:
    https://www.goldseiten.de/kurse/Goldcharts-ARS.php

    Bevor es also nicht zu solchen Anstiegen kommt, passiert wenig, außer natürlich inflationäre Geldvernichtung, ggf. temporäre Schuldenschnitte usw.. Nach meinen Analysen stehen wir bei €, $, Y usw. auf der Kurve dort, wo der verlinkte maximale Graph die 200.000er Linie kreuzt. Allerdings nicht auf dieser kurzen Zeitachse. Da muss man sicher noch 25 Jahre zurechnen, bis wir bei fast 90° Anstieg und kurz vorm „Crash“ sind. Weltweit werden Euro und Dollar (gerade als Ersatz in Argentinien) gerne weiter genommen. Das wird uns auch die nächsten Jahrztehnte noch begleiten.

    Auch möchte ich hier auf eine weitere falsche Legende verweisen. Es wird immer in Bezug bei Gold als Geld geschrieben, es gäbe eine 5000 oder 6000 Jahre alte diesbezügl. Geschichte. Das stimmt nicht. Die Geschichte von God als Zahlungsmittel (Münze)ist nur 2.500 Jahre alt und beginnt mit Krösus um 550 v.Chr., der die ersten Münzen aus Gold prägen lies. Die 6000 Jahre beziehen sich lediglich auf den Einsatz als Schmuck oder Wirtschaftsgut. Daher sollte man in Bezug auf die monetäre Funktion schon exakter sein. 2.500 Jahre ist auch eine sehr lange Zeit.
    Goldene Stunden wünscht der Commander

    • also steht uns nachdiesen Analysen eine Vervierfachung in Euro in den nächsten 25 Jahren bevor?
      oder hab ich was falsch verstanden?

      • Wenn wir die Expokurve mit den 8% p.a. der letzten 52 Jahre einfach weiter extrapolieren, ich finde keine Argumente dagegen, kommen wir in 20 Jahren schon auf eine Ver-6-fachung, alos bie ca. 11.000 € raus, ohne das wir im Winkel dann schon ins gefährliche kommen (ich meine, ein steiler Anstieg der Expo). Sollten die bisherigen 8% p.a. sich aber auf 9 o. 10 % p.a. erhöhen, geht das logischerweise schneller. Das ist die Aufgabe für die nächste Zeit, dies zu beobachten.

        • @Commander
          Mir ist das mit dem Winkel nicht so ganz klar, macht es doch nicht so kompliziert.
          Wählt doch einfach bei der Ordinate eine logarithmische Darstellung der Achse, ergo wir erhalten bei einem exponentiellen Wachstum wieder einen linearen Verlauf und das lässt sich bedeutend einfacher ablesen.
          Wie macht man das? Für unsere Excel-Feti.schisten ein Häkchen in den Eigenschaften der Ordinate unter „Logarithmische Skalierung“ setzen, für meine hier mitlesenden Kollegen in Matlab „semilogy(x,y);“ verwenden.
          So lässt sich für den Goldpreis bedeutend einfacher mit einem Lineal ein Trend für die Zukunft ablesen. Die Kunst in unserer heutigen Welt besteht doch darin, einfache Sachverhalte kompliziert darzustellen, so dass keiner mehr durchblickt oder?

          Btw. Ordinate ist die Y-Achse.

    • @Commander
      Danke für ihren Kommentar und ja, mir ist es ebenso ergangen.
      Als die Lehman Krise ihren Höhepunkt erreicht hatte überschlugen sich die Crashpropheten mit ihren Worst Cast Szenarien. Ich glaubte denen aufs Wort. Letztendlich sollte ich trotzdem dankbar sein, denn da fing ich erst an Gold zu kaufen und eben nicht zu knapp.
      Ich habe zwar längst nicht ihr mathematisches Verständnis, doch die expotentialkurve sehe ich in dem ungefähren Zeitraum ebenso.
      Allerdings sind hierbei kriegerische Auseinandersetzungen/sonstige Unruhen noch nicht eingepreist. Das könnte die Sache ein Stück weit beschleunigen.

      Wenn wir schon dabei sind, ich hätte da auch noch etwas einzuwerfen,
      da es immer wieder eines der Hauptthemen ist.
      Edelmetallmanipulation ja oder nein.
      Ein jein wäre angemessen, denn der Goldpreis lässt sich mit genügend Liquidität durchaus kurzfristig in begrenzten Maßen beeinflussen. Desshalb gab es diesbezüglich auch schon Verurteilungen.
      Langfristig korreliert der Kurs sehr wohl mit der weltweiten Geldmengenausweitung. Eine oftgenannte Preisdrückung muss sich über kurz oder lang wieder mit einem Kurssprung entladen. Somit kann über den LANGFRISTIGEN Zeitraum keine Manipulation stattfinden.

      • Ich stimme Ihnen voll zu. Zum Glück hat man auch mich, wie viele andere, damals in Panik versetzt, sonst hätt ich meinen Arsch wohl nicht hoch bekommen, zu recherchieren, zu handeln und umzuschichten. Daher sehe ich heute über die noch vielfältigere Panikberichterstattung der alternativen Medien wohlwollend hinweg. Wollen wir doch, dass es den Jüngeren auch so geht wie uns, und sie – hoffentlich auch in exponentiell steigender Anzahl- in EM umschichten.

        Ich überlege noch, inwieweit Ihre benannten kriegerischen Auseinandersetzungen u.ä.positive oder negative Auswirkung auf die Entwicklung des Niedergangs von FIAT haben. Die meisten würden es als Beschleuniger sehen, aber einige meiner Überlegungen und Szenarien sprechen dagegen. Man könnte damit das System auch in der Zeit strecken, also verlängern. Ich bin mir da also noch nicht so sicher, als dass ich hierzu ausreichend Beweise hätte. Schaun wir mal.

        • @Commander
          Meinem Verständnis nach ist das zentrale Element in diesem Finanzsystem der Schuldner (!).
          Es braucht immer jemand, der noch mehr Schulden aufnimmt, um dieses System weiter zu prolongieren – nichts weiter. Wenn es private Haushalte nicht mehr stemmen können oder die Wirtschaft, springt als schlussendlich der Staat als neuer, alter Schuldner ein usw. usw.
          Ein Krieg eignet sich aus meiner besonders gut. So müssen militärische Güter produziert werden, die natürlich über Schulden, denn nichts anderes sind diese Sondervermögen, finanziert werden. Gleichzeitig wird der Boden für neue Investitionen bereitet, denn es muss ja alles wieder aufgebaut werden. Hierzu werden natürlich neue Schulden aufgenommen. Damit steigt die Geldmenge und wir Goldbugs können uns über einen gestiegenen Goldpreis freuen – können wir das wirklich?
          Und mit der gestiegenen Geldmenge folgt natürlich eine Entwertung des bestehenden Geldes. Qui bono, sollte man sich fragen? Es ist natürlich klar, dass hierbei der größte Schuldner (Staat) profitiert und der größte Gläubiger (Schuldscheinbesitzer, Sparer et. al) die Zeche zahlt.
          Auch dieser ganze Dämmungsquatsch ist aus meiner Sicht nur ein Programm, um den privaten Haushalten noch mehr Schulden aufzubürden. Dieses treibt sie schlussendlich noch tiefer in die Abhängigkeit der Banken und sie müssen mit ihrer Arbeit das System weiter schmieren und am Leben erhalten.
          Aber es scheint, dass das Vertrauen in das System nicht grenzenlos ist. Wie schreibt die Bundesbank in ihrem Lehrbuch „Geld und Geldpolitik“ auf Seite 16: „Geld wird nur akzeptiert, wenn alle darauf vertrauen können, dass es seinen Wert behält.“ Meiner Wahrnehmung nach vertrauen immer weniger diesem Geldsystem. Das Bauchgefühl sagt den Leuten schon, dass hier was nicht stimmt und das wird zusätzlich durch eine entsprechende Politik befeuert. Leider verstehen es die wenigsten.

          Ich lege nur meine Sichtweise der Dinge dar und bitte mich von den Profis hier korrigieren zu lassen.
          Noch mein Rat, aber das muss ich hier keinem sagen:
          Gold, get some!

          • Familienvater:
            So sehe ich es auch. Mathematik und Wirtschaft haben nur ansatzweise miteinander zu tun. Könnte man das Geschehen verlässlich berechnen, bräuchte man keine Bankberater, keine Fondsmanager, etc.. Der Mensch ist der unberechenbare Faktor.
            Wenn die Inflation gebraucht wird, um den Staat zu entschulden, dann wird es so gemacht. Wenn man eine Digitalwährung einführen will, dann bietet sich ein provozierter Crash an, um den erforderlichen Anlass zu liefern. Wenn man einen gegnerischen Staat schädigen will, dann greift man – offen oder indirekt – in dessen Wirtschaft ein. Oder eben der von Ihnen dargestellte Krieg, der den Gegner schädigen und der eigenen Wirtschaft dienen soll. Diese Geschehnisse mit den aus ihnen resultierenden Wechselwirkungen lassen sich ebenso wenig berechnen, wie die Aktionen der Politik gegen die eigenen Leute.

          • @ Familienvater Völlig richtig ,wenn der Goldpreis steigt dann ist Gold nicht mehr wert sonden lediglich das Papier weniger wert.Deshalb ist mir der Goldpreis auch gar nicht so sehr wichtig.Entscheidend ist , dass man mit Hilfe von Gold den Gegenwert seiner Arbeit dem Zugriff des Staates den er durch Inflation ausübt entziehen kann.Allein das nicht mit Gold zu bezahlen.

          • Glückwunsch, geehrter @Familienvater. Volltreffer. Das Ponzi lebt von Nachschuldnern. Das Verständnis dessen ist der Schlüssel zu allem. Dies erzeugt ja auch die Expofunktion bei den Schulden , respektive auf der anderen Seite , der Geldmenge.

            Alles was mit dem Klimaschwindel zu tun hat (Dämmstoffwahn, „verteuerbare“ Energien usw.) dienen nur dazu, Nachschuldner zu finden, und auch die Ölnachfrage (vgl. Öl-Dollar-Standard- der saugt die Dollarfluten auf) zu erhöhen. Kriege auch, daher verlängern sie das System mutmasslich auch. Andererseits beschleunigen sie aber auch die Expofunktion, zusätzlich über die Höhe des Zinssatzes. Es schaukelt sich auf mit Tendenz nach oben.

            Wie man die Graphen für sich darstellt, ist Ansichtssache. Hauptsache man versteht, was das künftig bedeutet. Denn damit können wir gewissermassen in die Zukunft sehen, zu unserem Vorteil.

          • @Familienvater
            Es gibt immer 3 Ebenen:
            1.) Rationale Modelle und Modellrechnungen
            2.) Die Herrschenden und die von diesen abhängigen Politiker, die alle Gesetze
            brechen um das System so am Laufen zu halten
            2.) Die weitgehend irrational handelnde Masse. Letztere handeln irrational weil sie entweder gar nicht informiert sind, bewusst falsch informiert werden oder schlicht nicht denken.

            Beispiel : Dr. Krall liegt mit seinen Basisanalysen zu den Bankbilanzen etc. richtig. Nur der prognostizierte Crash kommt einfach nicht.
            Warum nicht ?
            1.) Er unterschätzt massiv die kriminelle Energie der Herrschenden.
            Alle Verträge und Regelungen wurden rücksichtslos gebrochen (Maastricht, Schuldengrenzen, die Verfassung, das No-Bailout-Gebot in der EU, das Verbot der EZB direkt Staaten zu finanzieren etc.). Permanente Finanz-Anarchie von oben.

            2.) Auch innerhalb des Systems wird gelogen und betrogen, was das Zeug hält.
            Wirtschaftsprüfer und Ratingagenturen sind i.W. nichts als professionelle bezahlte Lügner.
            Frage: welcher Pleiteladen hatte nicht noch ein Jahr vor seiner Pleite ein Top-Rating und ein uneingeschränktes Testat unter seiner Bilanz ?
            Ist Signa plötzlich und unerwartet pleite gegangen, oder konnte (musste) man das seit mind. 2 Jahren sehen ?

            Das ist das Problem: wir hier (mich eingeschlossen) versuchen, wie beim Schach die Zukunft logisch aus vorhandenen Daten und darauf aufbauenden Modellen in realistischen Szenarien abzuleiten.
            Nur: die Gegenseite spielt nicht Schach, die bricht immer und überall die Regeln, wann immer es ihr passt.

            3.) Gruppen/Massenpsychologie.
            Die Masse verhält sich nicht rational, wie es unserer Denke und unseren Modellen entsprechen würde. Weil sie entweder gar nicht denkt, oder gezielt manipuliert wird. Die Plandemie war ein Musterbeispiel, was man mit der Masse machen kann.
            Beispiel:
            https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/wir-sagen-den-sparerinnen-und-sparern-dass-ihre-einlagen-sicher-sind–5814961.html
            Diese Lüge hatte ein Vorspiel.
            Einige Bürger hatten angefangen Geld abzuheben. Da reicht 1 %. das das Richtige tut. Weil nur ein Promillebereich des FIAT-Geldes auf den Konten als Papierbilder verfügbar ist.
            Wir hatten in den Banken schlicht keine Geldscheine mehr. In der Woche vor der Lüge musste die Bundeswehr schon mit Transall Geldscheine aus Italien und Frankreich nach Deutschland fliegen, die Tresore der Bundesbank und der Banken waren leer.
            Es war klar, dass spätestens am folgenden Dienstag NICHTS mehr aus den Automaten kommen würde.
            Game Over.
            Panik.

            Dann der Auftritt von IM Angela und Steinbrück.
            Fazit: die Leute haben sich beruhigt und kein Geld mehr abgehoben.
            Rational völlig irre.
            1.) Es war klar, dass das eine klar offene Lüge ist, weil die Aussage weder rechtlich noch finanziell irgendwie zu halten war.
            2.) Jeder denkende Mensch weiß: wenn Politiker mit so einer Aussage kommen, brennt die Hütte und es MUSS gelogen werden.

            Aber es hat funktioniert, weil die Masse eben manipulierbar dumm ist.
            Rational hätten die Leute also sofort zum Automaten und am Montag zum Goldhändler rennen müssen (Preis damals 649 Euro /Unze).
            Passierte aber nicht.

            Diese beiden Spielregeln müssen wir in unsere Szenarien mit einbeziehen.
            Die Herrschenden manipulieren, extrem.
            Die Masse fällt drauf rein.
            Einschränkung: irgendwann (wenn es faktisch zu spät ist) wacht die Masse auf und reagiert panisch.
            Dann kann es ungemütlich werden.

            All das können wir aber zu unserem Vorteil nutzen.
            Zitat (aus Margin Call):
            There are 3 ways to make a living in this business:
            1.) Cheat
            2.) Be smarter
            3. Simply be first.

            Das ist unsere Chance: schlauer und schneller zu sein.
            1. Schritt: kein Wort glauben, was die da oben erzählen.
            2. Schritt: KGS

            Amen.
            Schönes Wochenende !

            Rational hätten die Leute also sofort zum Automaten und am Montag zum Goldhändler rennen müssen (Preis damals 649 Euro /Unze).
            Passierte aber nicht.

          • Labas zusammen,
            zunächst einmal vielen Dank für die Antworten. Mir scheint, dass ich nicht ganz falsch lag mit meiner Annahme. Es liegt an uns dies ein Stück weit den uns nahestehenden weiterzugeben ;-)
            @ Meister Eder…
            wenn ich den Namen Steinbrück schon lese – egal. Ich bevorzuge Punkt 2 und 3. Durch Nachdenken, die richtigen Entscheidungen treffen und zu erkennen wann man in der Schlange vorne steht oder eher sich das Geschehen aus sicherer Distanz anschaut.
            Jetzt muss ich aber auch zu meiner Schlange, sonst muss meine Familie den dritten Advent ohne mit feiern.
            Ich wünsche allen noch eine goldige vorweihnachtliche Zeit und einen guten Rutsch.

          • @Familienvater
            „Gold, get some!“ Signatur: belangp
            Ein sehr goldiger Youtuber!
            Danke und goldige Weihnacht.
            Ammit wird dieses Jahr nicht so viele Seelen fressen. 2024 bestimmt mehr. :)

      • @Fritzthecat
        Sie konnten den Crashpropheten von der Lehman Krise durchaus aufs Wort glauben.
        Dass es nicht ganz so plötzlich ging, war knapp, sehr knapp. Der Crash ist nur in die Länge gezogen, wir sind längst mitten drinnen und wenn etwas sehr langsam geht und alle mitmachen, gewöhnt man sich einfach daran und findet es normal.
        Das sieht man an der Schuldenmacherei.
        Ohne Sonderschulden ( pardon, Sondervermögen), ist auch Deutschland nicht mehr handlungsfähig.

      • @Familienvater Langfristig sorgt der Schuldenwahn der Politiker für einen Anstieg des Goldes daran führt kein Weg vorbei.Der Preis pro Feinunze Gold verhält sich indirekt proportional zum mittleren Intelligenzquotienten der regierenden Politiker würde ich vermuten.Man betrachte hierzu den Goldchart der letzten 20 Jahre.

        • @Materialist
          Das ist jetzt aber eine echt schlechte Nachricht.
          Wenn der Goldpreis nur so stark steigen kann, wie der IQ der Politiker noch sinken kann, ist das Potential ernsthaft begrenzt.
          Viel geht da nicht mehr.
          Oder kann der IQ auch negativ werden ?
          War mir bisher nicht bekannt.
          Aber: Manche versuchen es offenbar schon, recht erfolgreich sogar.

          Noch zu bedenkende Dinge zu Ihrem Tiefschwerpunkt-Fluchtmobil (Sie haben sicher auch schon daran gedacht):
          1.) Bremsweeeeeeeg.
          2.) Neuerdings Lkw-Maut schon ab 3,5 Tonnen !

          • @ Meister Eder. Wenn man kriminelle Fähigkeiten als negaticen IQ definiert dann geht das schon.Bestes Beispiel die Umfallerpartei:Steuererhöhungen wird es mit uns nie geben ,allenfalls den Entfall von Steuerererleichterungen und Entfall von Steuerbefreiungen.(Entfall grüner steuerbefreiter Kennzeichen)

          • @ Meister Eder Der Bremsweg muss nicht zwangsläufig länger werden wenn man das Zeug nicht gerade in den ungebremsten Anhänger packt.
            Im Auto steigt ja auch die Anpresskraft und wenn die Bremsanlage ausreichend dimensioniert ist bleibt alles so.Na ja die 3,5t werden das Problem und die Maut.

    • @commander
      Naja, ob 5000 Jahre oder 2.500 Jahre mit Gold bezahlt wurde, macht das Kraut auch nicht fetter.
      Tatsache jedenfalls ist, dass sämtliche Währungen der letzten 200 Jahre verschwanden.
      4 DIN A 4 Seiten voller Währungen und zwar ausnahmslos. Nicht mal der Dollar oder das Pfund existiert heute noch in der einstigen Form. Höchstens der Name blieb aus Tradition.
      Ein Crash kann tatsächlich von heute auf morgen kommen. In der Geschichte gab es einige.
      Durch die Zeit der schnellen Informationsweitergabe ist das Risiko noch grösser.
      Wenn der sprichwörtliche Sack Reis in China umfällt, erfährt es die restliche Welt nicht erst in 8 Wochen, sondern innerhalb ein paar Minuten.
      Und so etwas kann zu einer globalen Panik führen.
      Und wenn Putin nur halblaut andeutet, dass er Krieg solange führen wird, bis die ehemalige Sowjetunion einschliesslich Ostdeutschland wieder hergestellt ist, und sei es atomar, dann haben Sie so etwas wie Panik, von jetzt auf gleich.
      Keine Ahnung, ob Gold etwas Hilfe bringt, aber besser, man hat es und es ist besser als nichts.

  2. Nearco

    Still alive. Bin das Fossil aus alten Zeiten, so um 2011, als Anaconda mit Scharfsinnigem noch an Bord war.

    Na also, geht doch! Die 2070 USD sind spätestens Anfang Januar 24 Geschichte, darauf wette ich gehebelt mit einem größeren Betrag. Wir sprechen uns wieder so um den 15.1. kurz vor meinem 5 – wöchigem Skiurlaub.

    Grüazi allemiteinand!

    Nearco

  3. Seid Ihr wahnsinnig? Viel zu viel Theorie!!! Am Schluß ist es immer ganz einfach: wer die Nerven hatte, gewinnt (ich spreche aus 40-jähriger AU-Erfahrung!)
    Seid gewiss: wir Goldbugs stehen sowieso am Anfang der Nahrungskette!!!
    Fragt mal Maruti & den Schreinermeister!
    Wir sitzen in der fertigen Arche und es regnet kräftig! Wer jetzt noch keine Gummistiefel hat…
    Der Dokta

    • @GoldenEye
      Hihi
      Maruti kontrolliert noch die Ruderanlage. Meister Eder wartet auf Pumuckl. (Wie immer: bitte verzeih)
      Alle anderen sitzen schon angespannt und entspannt auf ihren Plätzen.
      Der Schwerpunkt sehr tief, die Segel straff, darum kann uns der Sturm nix anhaben.
      Immer ne Unze Wasser unterm Kiel.
      Das wird eine gute Party.

      • @Ammit
        Ich muss leider zugeben, dass i.d.R. Pumuckl auf mich warten muss.
        Zumindest im Sommer in den Bergen: sie fährt eine Kawasaki Ninja. Und zwar „artgerecht“.
        Aber ich habe einen Nachrüstungsbeschluß gefaßt: eine Yamaha Niken. Nicht schön, aber ein perfektes Stück Technik, gerade für kurvige Alpenstrassen.
        Die kommen auch mit auf die Arche.
        Als High-Speed KGS -Transporter.

  4. Gold hält sich mit einer Zählebigkeit über 2.000 Dollar und noch dazu am Jahresende. dass einem schon schlecht werden kann.
    Deshalb der Aufruf an das Bankenkartel: Runter mit den Preisen für Rentner.
    Wenn alles teurer wird, sollte doch Gold billiger werden, so war es doch immer.
    Neben Energiepauschale und Coronapauschale muss es endlich auch eine Gold und Silber Pauschale geben, aber eine mit Doppel Wums, Her Kanzler.

  5. Den grossen Crash als plötzliches Ereignnis wird es nicht geben wozu auch.Das wäre wirklich nicht das was man brauchen könnte.Es gibt einen Crash auf Raten und der ist in vollem Gange.Das Geld wird entwertet weil der Staat anders die immer grösser werdenden Schuldenberge nicht bewältigen kann.Der Lebensstandard sinkt und die Freiheitsrechte der Menschen werden abgebaut falls es überhaubt welche gab.Bei der ganzen Sache ist zu beobachten dass dieser Crash auf Raten sich in den verschiedenen Ländern mit doch recht untershiedlicher Geschwindigkeit vollzieht.Deutschland dürfte dabei Dank Ampel führend sein während man in Ländern wie Ungarn,Polen besser dran ist.Am Montag fahre ich zur Bauerndemo in Berlin um zu zeigen dass ich auch die Scnauze voll habe.Ändern wird sich dadurch hier auch nichts ,ich schau dann noch mal bei ESG vorbei um noch ein Souvenir mitzunehmen und beim Kulturkaufhaus von Dussmann.Ändern würde allenfalls ein allumfassender Streik etwas,früher auch Generalstreik genannt.Dafür gibt es aber noch keine Antragsformuilare für die Teilnahme. und deshalb fällt der aus.Ein sonniges Wochenende es sieht hier gut aus.

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