Donnerstag,25.April 2024
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Goldpreis: Diese Kursmarken sind nun wichtig!

Damit der Euro-Goldpreis aus seinem zweimonatigen Abwärtstrend ausbrechen kann, muss nun ein bereits angedeuteter Doppelboden halten.  

Goldpreis weiter runter

Der Goldpreis notierte im US-Futures-Handel zuletzt mit 1.929,50 US-Dollar pro Unze (August-Kontrakt). Das ist der Schlusskurs vom 3. Juli 2023. Denn am gestrigen Dienstag wurde aufgrund des Independence Days in den USA nicht gehandelt. Der Preis entsprach 1.768 Euro. Damit zogen die Gold-Notierungen gegenüber Vorwoche leicht an. Auf Dollar-Basis ergibt sich ein Plus von 0,3 Prozent, während der Goldpreis in Euro gerechnet um 0,7 Prozent vorankam.

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Goldpreis in Euro, 1 Jahr, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (August-Kontrakt) per 4. Juli 2023.

Charttechnik

Wir betrachten den Euro-Goldchart per 4. Juli 2023. Hier sehen wir nun auf der Höhe von 1.755 Euro ein kurzfristiges Doppeltief. Denn zuletzt drehte der Goldpreis auf dem Niveau der 200-Tage-Linie immer wieder nach oben. Allerdings bildete der Widerstand im Bereich von 1.772 Euro bislang auch eine markante Barriere.

Dabei klebte der Goldchart zuletzt an der oberen Kante des beschleunigten Abwärtstrends mit Ausgangspunkt 6. Juni 2023. Das heißt, hier hat sich nun kurzfristig ein Kreuzwiderstand etabliert, dessen Überwindung ein wichtiger Schritt für eine deutlichere Kurserholung darstellen würde. Die folgenden Kursziele lägen dann bei 1.790 Euro und 1.800/1.810 Euro.

Sentiment

Die aktuelle Marktstimmung tendiert mit einem RSI (Relative-Stärke-Index) von 37 aus Sicht von 14 Tagen weiter zu einem „überkauftem“ Sentiment. Hier bilden 30 und 70 die definitorischen Grenzen in Sachen technischer Unterbewertung beziehungsweise Übertreibung. Vom 50-Tage-Schnitt hat sich der Goldpreis um 2,8 Prozent nach unten entfernt, während die 200-Tage-Linie, wie erwähnt, das aktuelle Kursumfeld definiert.

Ausblick

Ein Sprung über den Widerstand von 1.772 Euro könnte das Kursgeschehen Richtung Norden deutlich beleben. Dagegen wäre ein Rutsch unter 1.755 Euro auf Tagesschlussbasis als erster Schritt für einen erneuten Abverkauf anzusehen. Diese könnte den Goldpreis in kurzer Zeit bis auf 1.720 Euro drücken.

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Goldpreis in US-Dollar, 1 Jahr, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (August-Kontrakt) per 2. Juli 2023

Gold auf Dollar-Basis

Gegen dieses Szenario dürfte die aktuelle Lage auf US-Dollar-Basis sprechen. Denn hier hielt bis zuletzt die Marke von 1.900 USD und der seit Anfang Mai bestehende Abwärtstrend hat sich nicht maßgeblich beschleunigt. Dagegen wäre eine Rückkehr über 1.950 US-Dollar als Auftakt für eine Gegenbewegung anzusehen, die zumindest in Richtung des 50-Tage-Schnitts (bei derzeit 1.979 Euro) laufen könnte. Auf der anderen Seite wäre ein fortgesetzter Rücksetzer bis zur 200-Tage-Linie (aktuell 1.861 USD) ebenfalls ein plausibles Szenario, bevor die der Goldchart zu einer deutlicheren Gegenbewegung aufmacht.

Hinweis Goldpreis-Analyse

Die obige Darstellung ist eine rein spekulative Betrachtung im Hinblick auf die Geldanlage in Gold. Aber wie immer gilt der Hinweis: Die auf Goldreporter.de bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Anlagevermittlung dar.

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1 Kommentar

  1. Die Marke von 1900 Dollar muss unbedingt halten. Gar keine Frage. Jedoch sieht man an den Tagescharts den seit Wochen laufenden Versuch, gerade diese Marke zu durchbrechen. Denn jeder Versuch etwa die 1950 nach oben zu durchstossen wird schon im Versuch abgefangen. Tagsüber, aber auch nachts und um 16:00 ohnehin.
    Man kann dies mit allem möglichen begründen, wie Zinsen, Gewinnmitnahmen, Rezession usw.
    Aber es sind Manipulationen der Fiat Money Banken, dieselben, wie schon seit dreissig Jahren.
    Man macht das mit gedrucktem Papier, nennt sich hier Futures oder Derivate.
    Physisches Gold bleibt fast immer an Ort und Stelle, es klebt nur ein anderer Zettel dran.
    Mit der Ausnahme von Asien. Die sind nicht so dumm und lassen sich mit US Zettel abspeisen.
    Daher der Handelsstreit ( lustiges Wort, nicht ?), welcher wieder aufflammt. Die Bösen sind eben immer die anderen.

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