Donnerstag,25.Juli 2024
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Goldpreis: Hier baut sich jetzt Druck auf!

Der Goldpreis behauptete sich zuletzt über 1.840 Euro. Sollte diese Unterstützung halten, dann sind neue Rekordstände bei Gold nicht fern.

Goldpreis behauptet

Der Goldpreis beendete den US-Futures-Handel am gestrigen Dienstag mit 2.019 US-Dollar pro Unze (Juni-Kontrakt). Das entsprach 1.849 Euro. Damit gaben die Gold-Notierungen in Vorwochenvergleich um 1 Prozent beziehungsweise 0,6 Prozent (in Euro) nach. Am vergangenen Montag hatte der Goldpreis noch etwas stärker nachgegeben. So war das Edelmetall auf Tagesschlussbasis bis auf 2.003 US-Dollar zurückgekommen. Wie hat sich Gold nun charttechnisch entwickelt?

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Goldpreis in Euro, 2 Jahre, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (Juni-Kontrakt) per 11. April 2023.

Charttechnik

Wir betrachten den Euro-Goldchart per 11. April 2023. Hier behauptete sich das Metall zuletzt oberhalb der wichtigen kurzfristigen Unterstützung von 1.840 Euro. Dabei blieb der im November etablierte Aufwärtstrend voll intakt. Dieser würde erst bei Schlusskursen unterhalb von etwa 1.820 Euro verletzt. Dabei betrug der Abstand zum Allzeithoch bei 1.874 Euro vom 8. März 2022 zuletzt nur 1,4 Prozent. Eine belastbare Unterstützung weist der Chart außerdem im Bereich zwischen 1.810 Euro und 1.790 Euro auf. An diesen Bereich nähert sich auch die 50-Tage-Linie an.

Sentiment

Der Abstand zur 200-Tage-Line beträgt inzwischen 6,6 Prozent. Aber mit einem RSI (Relative-Stärke-Index) von 60 war Gold aus Sicht von 14 Tagen zuletzt noch nicht „überkauft“. Denn dieses Sentiment wird erst ab Werten oberhalb von 70 erreicht.

Ausblick

Der Euro-Goldchart scheint Druck nach oben aufzubauen. Denn zuletzt wurden in den volatilen Kursbewegungen immer höhere Tiefs erreicht und wichtige Unterstützungen nicht mehr unterschritten. Sollte der Goldpreis in den kommenden Tagen Schlusskurse von mehr als 1.840 Euro halten, dann sollte dies eine gute Voraussetzung bilden für einen erneuten Angriff auf das Rekordhoch und die Markierung neuer Höchststände. Dagegen schwinden diese Chancen deutlich, sollte der Goldpreis auf Tagesschlussbasis unter die Marke von 1.810 Euro abrutschen.

Gold in US-Dollar

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Goldpreis in US-Dollar, 2 Jahre, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (Juni-Kontrakt) per 11. April 2023

Dagegen spielt auf Dollar-Basis die Schwelle von 2.000 US-Dollar auch charttechnisch eine bedeutende Rolle. Diese kann die Basis bilden für einen nächsten Aufwärtsimpuls, der den Goldpreis zunächst bis zum 2022er-Hoch bei 2.043 US-Dollar tragen kann. Bis zum Allzeithoch bei 2.069 US-Dollar müsste der Goldpreis vom aktuellen Niveau aus 2,5 Prozent ansteigen. Aber erst ein Rutsch unter die Marke von 1.980 US-Dollar würde das weiterhin positive Chartbild entscheidend eintrüben.

Hinweis Goldpreis-Analyse

Die obige Darstellung ist eine rein spekulative Betrachtung im Hinblick auf die Geldanlage in Gold. Aber wie immer gilt der Hinweis: Die auf Goldreporter.de bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Anlagevermittlung dar.

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13 Kommentare

  1. Typisches Chartbild heute Nachmittag 14:30.
    Das Kartell ist zurück aus dem Osterurlaub.
    Man fixt den Goldpreis per ordre de Mufti ganz einfach etwas tiefer, in die Nähe der 2.000, bloss nicht zuweit darüber.

  2. Also mein Sentiment ist allerbestens.

    Werde mich gleich mal bei einem ‚Canabis-Social-Club‘ anmelden, bin ja sowieso eher der gesellige Typ. Nur für den Goldreporter habe ich dann weniger Zeit, schließlich darf man bald in Fußgängerzonen [ab 20 Uhr, Anm. d. Red.] straffrei kiffen. Diese Freiheit werde ich mir nehmen!

    https://www.telepolis.de/features/Ampel-Regierung-will-Cannabis-Social-Clubs-8948682.html

    https://www.der-postillon.com/2023/04/darf-ich-darf-ich.html

  3. Irgendwie ist der Wurm drinnen. Der Goldpreis klettert wieder, trotz der Aktion der Banken. Sollten die in einen Short Verlust geraten, tun mir die Steuerzahler jetzt schon leid, denn die Rettung der Banken durch diesen ist ja, wie man weiss absolut und 100% alternativlos.

      • @rhemac
        Ja, bei den DAX werten sieht es nicht gut aus. Die oft gepriesene Euphorie ist eine Mogelpackung.
        Bei Gold ist nun, nahe den ATH Vorsicht angeraten, die Luft ist sehr dünn und die massiven Short der Banken noch dazu gefährlich.
        Wer Gold als Papierwert hält, sollte Kasse machen und Gewinne mitnehmen.
        Wer physisches Gold zu eigen hat, soll sein Pulver trocken halten und auf den Rücksetzer, so er kommt, warten.
        Und wenn nicht, dann eben etwas teurer kaufen, wahrscheinlich auch nicht schlimm.
        Das wäre, 100 Dollar über dem jetzigen Preis, denn auch da wird es Rücksetzer nahe dem jetzigen Preis geben.

        • @ Maruti

          Wußte warum ich nicht Gold short gegangen bin, zuzwinkern
          Bin seit gestern beim Retourlauf voll long bei Gold aber noch mehr bei Silber. Es sollte jetzt ein Wochen noch besser Monatschluss nicht mehr unter 2009.- kommen dann ist der Ausbruch über 1984.- vollendet und wir befinden uns aufwärts Richtung 2172.-
          herzliche Grüße an Alle Goldbullen aus Wien

          • @ukunda
            War richtig. Glückwunsch.
            Es ging nur kurzfristig etwas runter.
            Bei 2172 Dollar kämen die die Banken aber in Probleme, bei all den aufgebauten Short.
            Das könnte einen Banken Squeeze bedeuten und den Goldpreis nach oben katapultieren.
            Das gibt Ärger beim Kartell.

        • @Maruti
          Ja, die Banken sind angeblich massiv Short im Gold.
          Das war immer ein eher schlechtes Zeichen für den Goldpreis. Ob es dieses Mal anders kommt werden wir sehen.
          Wenn es dumm läuft für nicht investiere kann es aber auch ganz schnell Richtung 2300-2500 gehen.

    • @Translator

      Du hast ja so recht.
      Aber vielleicht kann ich’s ja wieder gut machen.

      Zur Zeit konferieren IWF, Weltbank und andere Institutionen des Finanzkapitalismus in Washington. Der Ukrainekrieg, die Wachstums-, Klima-, Banken- und Schuldenkrise, und ja, die Inflation – irgendwie scheint der Wurm drin zu sein.

      Der IWF droht derweil auf irrlichternde Abwege zu geraten. Denn selbiger sieht eine „Fragmentierung“, gar eine „Politisierung“ des Finanzsystems. Kapitalflüsse würden willkürlich nach politischen Erwägungen gelenkt. Zusätzliche Wachstumsrisiken inklusive.

      Nur böse Zungen sehen darin einen Zusammenhang zum Einfrieren der russischen Devisenreserven. Schließlich könnten auch Investitionen in US-Tresuries keine sichere Anlage mehr sein, sondern einem politischen Vorbehalt des Westens unterstehen.

      https://www.fr.de/wirtschaft/iwf-sieht-risiken-im-finanzsystem-92205987.html

      A guats Nächtle.

      • @Thanatos
        Du liebenswerter Schlawiner – schön daß Du den obigen Link zum Tagesspiegel aufgegriffen hast.
        https://www.aier.org/article/the-fed-is-bankrupt/
        Alfred Tetzlaff meint, das hier solltest Du auch lesen. Er meint, die Fed wird von Sozis geleitet. Er war wieder mal richtig in Fahrt: „Wer ist hier der Sozi? Du oder ich? Ihr habt extra ’ne Partei gegründet, bloß um den anderen Leuten das Geld wegzunehmen.“

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