Donnerstag,13.Juni 2024
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US-Inflationsrate fällt deutlich zurück

Die Inflation in den USA ist im März stärker zurückgekommen als erwartet. Denn die offizielle Inflationsrate wird nun mit 5,0 Prozent angegeben. Im Vormonat hatte sie noch bei 6,0 Prozent gelegen. Analysten waren für März von 5,2 Prozent Inflation ausgegangen. Die US-Inflation ist nunmehr neun Monate in Folge jeweils geringer ausgefallen als im Vormonat – ausgehend vom Peak im Juni 2022 bei 9,1 Prozent. Mehr

Inflation, USA, Inflationsrate

 

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10 Kommentare

  1. Die sog. Kernrate – also quasi die entkernte Inflation, weil ohne Nahrung und Energie – blieb dagegen stabil auf hohem Niveau: Plus 0,4 Prozent [entspricht den Erwartungen], Steigerung zum Vorjahresmonat um +5,6%.

    Aber, hey, es zählen die Headlines und da sehen die Wald- und Wiesenanalysten nur das weitere ‚Zurückkommen‘ der Geldentwertung. Und das Federal Reserve System, vulgo Fed, wird auch aufgepasst haben.

    Die Wahrscheinlichkeit weiterer Zinsanhebungen sinkt daher, die Rezessionsbekämpfung wird priorisiert, US-Anleiherenditen und der US-Dollar-Index schmieren ab und entsprechend der traditionell negativen Korrelation wird Gold weiter reüssieren.

    Die All-Time-Highs in Dollar und Euro fest im Blick.

    Hurra, wir leben in der besten aller möglichen Welten [Zwinkersmiley!].

    • @ Thanatos Uns hier in Deutschland erzählt man doch auch schon seit 6 Monaten, dass die Kraftstoffpreise sinken aber an allen Tankstellen andenen ich tanke scheint das keiner zu wissen.Immer die alte Leier erst mal positive Schlagzeilen die sich beim genauen Hinsehen als heisse Luft erweisen

      • @Materialist

        Das ist eben der ökonomische Ponyhof nach Art unserer Qualitätsmedien. Dazu gehören natürlich Euphemismen, die im politischen Raum erfunden werden und 1 zu 1 von den Medien übernommen werden.

        Ein schönes Beispiel ist der Neologismus „Übergewinne“. In den USA wird der Teil der Inflation, der durch die Profigier von Unternehmen angetrieben wird, als das diskutiert, was er ist: GREEDFLATION – GIERFLATION

        ‚Geheimnis und Gewalt‘, ‚Monarchie und Alltag‘ oder ‚Gier und Inflation‘ – ich mag solche Kompositionen. Ist so schön dramatisch.

        https://www.telepolis.de/features/Gier-und-Inflation-8949316.html

  2. http://www.shadowstats.com/alternate_data/inflation-charts
    Hier gifte ich, ich kann nicht anders. Gott helfe mir. (Frei nach Martin Luther)
    https://www.cnbc.com/2023/04/11/58percent-of-americans-are-living-paycheck-to-paycheck-cnbc-survey-reveals.html
    58% der Amerikaner leben von Lohntüte zu Lohntüte.
    https://mishtalk.com/economics/the-tame-march-cpi-numbers-deceive-as-the-price-of-rent-surges-again
    Man muß stets nur die „richtigen“ Sachen herausrechnen.

    • @Wolfgang Schneider
      Mal wieder passend dazu der USA-Erklärbär:
      Es sind ja immer 2 Faktoren, die einen in die Pleite reiten können; was verdiene ich und was werfe ich aus dem Fenster.
      Ich hatte „drüben“ Nachbarn, die relativ gut verdient haben, zusammen so ca. 150.000 im Jahr (also keine MC-Jobs). Bombensicheres Einkommen, sie bei der Regierung, er pensionierter Militär.
      Einmal wollte ich was online kaufen, aber der Webshop wollte meine Kreditkarte nicht.
      Bin also rüber und habe gefragt, ob er das mit einer seiner gefühlt 15 Kreditkarten für mich machen würde.
      No problem, aber dann musste er überlegen, wo er die 150 Dollar noch abbuchen lassen kann.
      Sagenhaft.
      Bei dem Einkommen am Limit.

      Der ist Rentner, hat den ganzen Tag Zeit, lässt sich aber den Rasen mähen und den Garten von einem Gärtner richten, den Pool macht natürlich auch 1 x die Woche ein Hiwi (sonst müsste man ja selber ein Stäbchen zur Messung des PH-Wertes ins Wasser halten), den Pool nutzt man zwar nicht (obwohl er Unsummen für Strom und Wartung kostet, aber es sieht eben „hübsch“ aus ), daneben zahlt man Unsummen für 400 TV-Programme……..

      Dort sind also nicht nur die der Armut Verdächtigen fast/faktisch pleite, das geht weit in den gehobenen Mittelstand rein.
      Deutlich über 1.000 Milliarden Kreditkartenschulden, faktisch ohne jede Sicherheiten.
      Der Immomarkt ist am Kippen.
      Da gibt es eine nette Besonderheit bei den Hypotheken; bei uns haftest du bis zur Privatinsolvenz.
      Bei den Amis haftet nur das Haus, du selber nicht.
      Beispiel: Hauskauf zu 1 Mio. , Kredit 800.000, dann platzt die Blase, der Wert sinkt auf 500.000.
      Dann ziehst du drüben einfach in ein billigeres Haus und legst der Bank die Schlüssel auf den Tisch, erledigt, keine weitere Haftung.
      Dann kann die Bank gucken, was sie mit dem Haus macht.
      Wer ganz clever ist, kauft es der Bank dann über einen Freund zu 400.000 wieder ab.
      Noch ein paar 1000 Milliarden Schulden auf dem Papier.

      Sieht alles verdammt „gut“ aus.

        • @Wolfgang Schneider
          Das ist ja das Interessante: das sind eigentlich gebildete Leute (beide Abi, sie mit Uni).
          Aber man lebt den puren Hedonismus ohne auch nur 6 Monate in die Zukunft zu denken.
          Hauptsache JETZT lässt man es krachen.
          Was morgen ist, wird man morgen sehen.
          Wird schon irgendwie weiter gehen…..
          Wir hatten z.B. keinen Pool, weil wir das für Blödsinn gehalten haben, so nahe am Meer (und das ist ja die Karibik und nicht die Ostsee): was wurden wir blöd angeguckt.
          So nach dem Motto: Naja, den kann man ja auch später noch einbauen, als ob wir uns das nicht leisten könnten.
          Auch unsere „viel zu kleinen“ Autos, So einen Toyota Camry fährt eben eher die Supermarktkassiererin, es muss schon ein Suburban oder Tahoe sein, auch wenn man da z.B. mit 1,60 gar nicht richtig rein/rauf kommt).

          Kommt der Government Shutdown ohne 4 Wochen Gehalt, findet man schon noch eine Kreditkarte, die nicht am Limit ist.
          „Braucht“ man unbedingt eine neues, viel zu grosses Auto, wird die Kiste eben geleast.
          Da gibt es in der Nähe einen riesen Autohändler, der pro Tag im Schnitt 80 Autos verkauft. Er wirbt damit, dass er Kontakt zu 35 Banken/Leasingfirmen hat: „komm einfach, egal wie dein Kreditscore aussieht: irgendeiner macht den Deal schon“.
          Und der Schrott wird dann wieder als „Wertpapier“ verpackt und landet in einem Pensionsfonds (wenn es ganz ganz blöd läuft im eigenen Pensionsfonds…….) .

          Notfalls wird eben noch eine Hypothek aufs Haus aufgenommen.
          Da ja die letzten Jahre (wieder mal) die Preise gestiegen sind, ist ja wieder Luft zur Beleihungsgrenze. Die Hypo landet auch wieder in einem „Wertpapier“.
          Alles ganz exakt wie bis 2007.
          Nur mit größeren Zahlen.
          Was passiert, wenn die Preise wieder sinken, das ignoriert man einfach. Ist ja auch schon wieder 15 Jahre her.

          Der durchschnittliche Ami stirbt mit 60.000 USD Schulden (10 Jahre alte Zahl) .
          So gesehen: richtig gemacht: krachen lassen und nicht zurückzahlen.

          Wieder 1000 Gründe für Gold und Silber.

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