Donnerstag,25.April 2024
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Goldpreis: Hier kann es aufwärts gehen!

Die Marke von 1.755 Euro spielt eine Schlüsselrolle in der kurzfristigen Goldpreis-Entwicklung. Auf Dollar-Basis ist der Goldchart schon weiter. 

Goldpreis

Der Goldpreis ging am Dienstag mit 1.937,10 US-Dollar pro Unze (August-Kontrakt) aus dem US-Futures-Handel. Das entsprach 1.758,76 Euro. Damit zog die Gold-Notierung in US-Dollar gegenüber Vorwoche um 0,4 Prozent an. Dagegen verzeichnete das Edelmetall auf Euro-Basis einen Kursrückgang von 0,5 Prozent. Somit holte der Euro gegenüber dem US-Dollar 0,9 Prozent auf. Wir betrachten die charttechnische Lage beim Euro-Goldpreis per 11. Juli 2023.

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Goldpreis in Euro, 1 Jahr, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (August-Kontrakt) per 11. Juli 2023.

Charttechnik

Hier stoppte der jüngste Rücksetzer erneut auf der Höhe von 1.755 Euro. Gleichzeitig befindet sich der Goldchart nach wie vor in der Nähe des 200-Tage-Schnitts, der sich bei 1.762 Euro befindet. Deshalb ist die genannte Unterstützung kurzfristig weiter von großer Bedeutung. Sollte der Goldpreis auf Tageschlussbasis unter 1.755 Euro rutschten, dann lautete das nächste Kursziel 1.720 Euro.

Sentiment

Wenig verändert hat sich auch in Sachen Marktstimmung. Denn mit einem RSI (Relative-Stärke-Index) von 37 grenzt der Wert aus Sicht von 14 Tagen wie in der Vorwoche an den „überverkauften“ Bereich. Hier bilden 30 und 70 die definitorischen Grenzen in Sachen technischer Unterbewertung beziehungsweise Übertreibung.

Ausblick

Die oben genannte Unterstützung muss halten, damit sich die Anfang Mai begonnene Kurskonsolidierung nicht ausweitet. Dagegen könnte ein Sprung über 1.770 Euro eine neue Aufwärtsdynamik in Gang setzen und die begonnene Bodenbildung abschließen. Für dieses Szenario spricht die Goldpreis-Entwicklung auf Dollar-Basis.

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Goldpreis in US-Dollar, 1 Jahr, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (August-Kontrakt) per 11. Juli 2023

Goldpreis in US-Dollar

Denn auf Dollar-Basis zeichnet sich im Bereich von 1.920 USD einen Bodenbildung ab. Hier kletterte der Chart gestern bereits leicht über die im Mai etablierte Abwärtstrendlinie. Damit nun echte Fortschritte bei der Kursentwicklung erzielt werden, sollte der Goldpreis auf Tagesschluss-Basis am besten zeitnah die Hürden von 1.945 USD und 1.955 USD überwinden.

Hinweis Goldpreis-Analyse

Die obige Darstellung ist eine rein spekulative Betrachtung im Hinblick auf die Geldanlage in Gold. Aber wie immer gilt der Hinweis: Die auf Goldreporter.de bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Anlagevermittlung dar.

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6 Kommentare

  1. Heute stieg der Goldpreis um 14:30. Begründung die Inflationsdaten der USA. Die sog. Anleger ( Banken) griffen beherzt bei den Aktien zu. Begründung:
    Glaube und Hoffnung, dass nun die Zinsen endlich wieder sinken und man die Zombiefirmen doch nicht abschreiben muss.
    „Das ist der ersehnte Befreiungsschlag“, so Portfolio-Manager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners“
    Na also. Der Herr Vermögensverwalter hat wenigstens einen Glauben.
    Problem nur, die Eurozone.
    Hier traut man sich nicht so unverblümt wie in den USA mit den Zahlen zu tricksen und da könnten die Zinsen sogar noch weiter steigen.
    Ob das der Herr Vermögensverwalter auf dem Radar hat ?
    Egal, Hauptsache, er bekommt wieder Kundschaft.
    Von ABR Kunden. ( Alt, Blöd, Reich).
    Die sollen jetzt schnell ihr Gold verkaufen und endlich investieren ! Er zeigt ihnen, wie das geht.
    Er übertrifft glatt noch den Herrn Maschmeier.

  2. Nun, das tat er heute. Er ist unter 1755 Euro gerutscht.
    Also sehen wir morgen vielleicht 1720 Euro.
    Das wäre dann so der Preis von Anfang des Jahres 23 oder auch Anfang 22.
    Vielleicht rutscht er dann noch etwas runter.
    So Anfang 2019. So auf 1150 Euro gegen Ende des Jahres.
    Wäre doch ein schönes Weihnachtsgeschenk.

    • @Maruti, verstehe was Sie meinen,aber mein Weihnachtsgeschenk wären 2400 €,bin genausso frustiert wie Geronimo,das beim Gold und Silber der Peak nicht kommt!

      • @excellent
        Ferdinand Lips schrieb es in seinem Buch
        „Gold Wars“. Dieser Goldkrieg geht seit Abschaffung der Goldbindung in den USA seitdem weltweit.
        Damit muss man rechnen.
        Es ist der Krieg der Akteure des Fiat Money gegen das echte Geld, nämlich Gold.
        Einer wird gewinnen, einen Frieden wird es nicht geben. Irgendeiner wird die totale Niederlage erleben und bedingungslos kapitulieren müssen.
        In den letzten 3.000 Jahren hiess der Gewinner immer und ausnahmslos : Gold.
        Es ist ein Schlachtfeld wie in der Ukraine, ein Abnutzungskrieg.
        Mal rückt der eine, mal der andere ein paar Meter vor. Aber der Gewinner steht fest. Ich denke, es wird vielleicht nicht der Westen sein.
        Bei Gold weiss ich es, wer gewinnt.
        Also, kein Frust. Weiterkämpfen, die Chancen nutzen und “ munter bleiben“

  3. In CHF ist der Goldpreis diese Woche von 1720.- bis auf 1680.- gesunken, während er in Dollar eher stieg. OK, der Franken stieg gegenüber dem Dollar.
    Gleichzeitig stieg Silber auch in CHF wieder, da hatte ich am Tief ein klein wenig nachgelegt. Mit Gold warte ich jetzt noch ab, was die Kaufkraft so macht…..

    • @Alter Uhu
      Das mit „zum Abwarten zu bewegen“ ist so ein Trick der
      Kartell Akteure und volatieren die Preise.
      Damit kauft man eben nie oder, wenn, dann viel zu teuer.
      Dem zu entgehen, hilft nur, mutig sein, ins fallende Messer zu greifen ( es ist stumpf) und gewinnen.
      Heisst, jetzt kaufen.

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