Sonntag,25.September 2022
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Goldpreis: Diese Marke muss jetzt halten!

Der Goldpreis geriet zuletzt auch auf Euro-Basis stärker unter Druck. Wir erläutern, wo nun die wichtigen charttechnischen Unterstützungen liegen.

Goldpreis

Am gestrigen Dienstag schloss der Goldpreis im US-Futures-Handel mit 1.736 US-Dollar pro Unze (Dezember-Kontrakt). Das entsprach 1.732 Euro. Damit sehen wir auf Euro-Basis einen Kursrückgang von 2 Prozent gegenüber Vorwoche. Wir betrachten die charttechnische Lage beim Euro-Goldpreis per 30. August 2022.

Charttechnik

Erkennbar ist wie der Goldchart am Widerstand bei 1.775 Euro nach unten abprallte und in der Abwärtsbewegung auch die Unterstützung bei 1.745 Euro verletzte. Dabei endete der Rücksetzer zunächst auf der Höhe der 50-Tage-Linie.

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Goldpreis in Euro, 12 Monate, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures (Dezember-Kontrakt) per 30. August 2022.

Die nächsten bedeutenden Unterstützungslinien verlaufen nun im Bereich von 1.720 Euro und insbesondere bei 1.700 Euro. Denn bei einem Rutsch unter die runde Kursschwelle droht gleichzeitig ein Bruch der 7- und 10-monatigen Aufwärtstrends. Außerdem verläuft hier die 200-Tage-Linie.

Sentiment

Die Marktstimmung aus 14-Tage-Sicht ist weiterhin neutral. Mit einem RSI (Relative-Stärke-Index) von 43 kann Gold weder als „überkauft“ noch als „überverkauft“ angesehen werden. Hier bilden die Werte von 30 und 70 die kritischen Grenzen.

Ausblick

Beim Goldpreis liegt das Momentum derzeit auf der Unterseite. Unserer Einschätzung nach gibt es aber gute Chance, dass der Goldchart spätestens bei Erreichen von 1.700 Euro wieder nach oben dreht und sich die Seitwärtsbewegung in der breit aufgespannten Dreiecksformation fortsetzt.

Goldpreis auf Dollar-Basis

Auch auf US-Dollar-Basis bildet die Marke von 1.700 eine wichtige charttechnische Unterstützung beim Goldpreis. Allerdings noch bedeutender ist die Marke von 1.680 US-Dollar. Denn auf dieser Höhe prallte der Goldchart im vergangenen Februar und März gleich zweimal nach oben ab.

Hinweis Goldpreis-Analyse

Die obige Darstellung ist eine rein spekulative Betrachtung im Hinblick auf die Geldanlage in Gold. Aber wie immer gilt der Hinweis: Die auf Goldreporter.de bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Anlagevermittlung dar.

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6 Kommentare

  1. Kritisch allemal.
    Zur Zeit kaufen wäre womöglich eine Zitterpartie.
    Jedoch, wer es riskiert, könnte auch glücklich werden.
    Ich habe aber so den Verdacht, dass bei all den Problemen hier und dort, die federführenden Banken alles tun werden, damit mit Goldkäufen keiner so recht glücklich wird.
    Warum sich nicht in Geduld üben und das Bankenkartell zahlen lassen ?
    Ich habe nichts gegen subventionierte Goldpreise beim Einkauf. Und Verkaufen kommt ohnehin nicht in Frage.
    Also, was soll es.
    Lassen wir das Gold eben günstiger werden und sagen heimlich „Danke“.

  2. Zur allgemeinen Beruhigung: vor einem Jahr waren wir bei 1.500, das sind ca. 15 % Plus.
    Steuerfrei.
    Bombersicher.
    Hätten wir unser Geld in Aktien gehabt, hätten wir ein Blutbad erlebt.
    Der DAX ist ca. 25 % runter, wir 15 % rauf.
    Macht ca. 40 % Outperformace in einem Jahr.

    Der alte Schreinermeister ist halbwegs zufrieden.
    Könnte schlechter laufen.

    • @meister Eder
      Aber auch schon bei 1870 Euro. Und dazwischen eine ordentliche Inflation.
      Das Jahr beginnt am 01.01. 22 und da sind wir unter 18 Euro. Das war nicht mal Anfang des Jahres.
      Es hatten manche vor kurzer Zeit um 24 Euro Spot gekauft. 25% Verlust plus 8% Inflation machen 32%.
      Halbwegs ehrliche Rechnung.
      Ich fürchte ( hoffe), es geht noch weiter runter.
      Bei Silber sehe ich 16 Euro kommen und bei Gold
      1.550 bis 1.600 Euro.
      Denn, viele werden ihr teuer gekauftes Gold verschleudern müssen, um über so manche Hürden zu kommen.
      2013 schrieb man, ob des Desasters:
      ….lecken das Blut von der Strasse.
      Habe das noch gut in Erinnerung, als ich dann Gold zu unter 900 Euro kaufen konnte. Von Leuten, welche über 1300 bezahlten.
      Vorsicht, Leute. Es ist noch zu viel Euphorie im Markt.
      Geschürt von Banken, welche immer noch von 2.000 am Jahresende schwafeln.

      • @Maruti
        Sehe ich auch so.

        Die wichtigste Kaufmannsregel: der Gewinn liegt im Einkauf.
        Dazu gehört eiserne Disziplin.
        Man muss auch abwarten können.

        Wer vor 4 Jahren die Münze zu 1.060 gekauft hat und die Silbertube (25 Stück) zu 400, kann sich das ganz entspannt ansehen.
        Wir warten voll entspannt ab.
        Ein kleiner (oder großer) Panik-Sell-Off wäre jetzt schön.

        Liebes Kartell und liebe Papier-Spekulanten (insb. die gehebelten und auf Kredit) : macht uns doch ein schönes Weihnachtsgeschenk !
        Darf auch schon im Oktober sein.

        Es kling hart, ist aber so: 90 % machen es bei Geldanlage immer falsch.
        Aber die braucht es auch, damit wir billig einkaufen und teuer verkaufen können.

  3. @maruti
    2000 ? Goldman Sachs fabulierte (oder besser fantasierte) von 2300 $ und 30 $ bei Silber. Aber da haben wir ja noch 4 Monate Zeit.

    • @odin
      Bei Silber liegen wir heute morgen bei 17.78 EUR
      Ich möchte erinnern, dass alles unter 17 EUR nun Kaufpreise sind.Vielleicht haben wir Glück und es geht am Freitag noch um 38 Cent runter und dann können wir noch mal zuschlagen.
      Unter 15 EUR, daran glaube ich nicht. Jedenfalls noch nicht. :). Dazu müsste die Rezession sehr deutlich werden.

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