Montag,16.Mai 2022
Anzeige

Goldpreis in Euro: Erneutes Rekordhoch!

Der Euro-Goldpreis schloss auf Basis der US-Futures gestern mit 1.749 Euro pro Unze. Es ist bereits das zweite Rekordhoch im März.

Neues Goldpreis-Hoch

Die Edelmetall-Kurse ziehen weiter an. Der Euro-Goldpreis hat am gestrigen Donnerstag ein weiteres Allzeithoch erreicht. Im amerikanischen Futures-Handel schloss der Kurs des Edelmetalls mit 1.935,90 US-Dollar pro Unze (April-Kontrakt). Das entsprach 1.749,41 Euro und lag damit 2 Euro über dem bisherigen Rekordhoch vom 1. März 2022.

Auch Anleihen gefragt

Am heutigen Freitagvormittag um 8:30 Uhr notierte der Goldpreis am Spotmarkt mit 1.937 US-Dollar (+0,1 %) beziehungsweise 1.759 Euro (+0,6 %). Silber notierte mit 25,18 US-Dollar oder 22,85 Euro (+0,5 %).

Gold, Goldpreis, Chart
Goldpreis in Euro, 6 Monate, FOREX (Quelle: GodmodeTrader)

Auch Staatsanleihen sind weiter als sicherer Hafen gesucht. Denn die Rendite 10-jähriger US-Bonds ist erneut zurückgekommen, auf 1,78 Prozent. Am Dienstag lag sie noch bei 1,86 Prozent, in der Vorwoche war sie bis auf 2 Prozent angestiegen. Dagegen tendieren die Börsen weiter Richtung Süden. Der DAX eröffnete am Freitag erneut 1,3 Prozent tiefer bei 13.515 Punkten.

Marktgeschehen

Das Marktgeschehen wird weiterhin vom Krieg in der Ukraine bestimmt. Am heutigen Nachmittag um 14:30 Uhr erscheinen aber die offiziellen US-Arbeitsmarktzahlen. Nachdem Analysten für geraume Zeit einen Zinsanhebung von 50 Basis-Punkten im Rahmen der kommenden Fed-Sitzung erwartet hatten, wird diese am US-Terminmarkt nur noch mit einer Wahrscheinlichkeit von 6 Prozent gehandelt. Das heißt, man geht nun nur noch von einem Zinsschritt von 25 Basispunkten aus.

Goldreporter

Abonnieren Sie den kostenlosen Goldreporter-Newsletter!

Abonnieren Sie den kostenlosen Goldreporter-Newsletter und erhalten Sie den Spezial-Report "Vermögenssicherung mit Gold" (PDF) kostenlos! Weitere Informationen?



Goldreporter-Ratgeber

Genial einfach, sicher und günstig: Gold vergraben, aber richtig!

Was tun bei Goldverbot oder Goldengpass? Notfallplan für Goldanleger

5 Kommentare

  1. Das Eurohoch könnte noch weiter gehen, denn mittlerweile sehen nahezu alle Analysten den Euro weiter in Verfall, die Rohstoffpreise steigen und ebenso die Inflation. Wir nähern uns langsam lateinamerikanischen und türkischen Verhältnissen.
    Ein Euro unter einem Dollar, sogar 50 cent sind möglich und eine Inflation bei 25%, welcher die EZB natürlich Russland die Schuld geben wird.
    Raus aus europäischen Aktien und Anleihen wird all das beschleunigen. Den USA kann es recht sein, ein Konkurrent weniger und ausserdem der Zerfall des Euro.
    Beim Gold wird die USA wenigstens gegensteuern und einige Paletten opfern müssen. Denn, sonst horten die Europäer statt Zuckerberg und Amazon oder US Bonds womöglich noch Gold.
    All diese Gedanken sollte man in Betracht ziehen.
    Wer hat den meisten Nutzen, wer den grössten Schaden.
    Die USA hat letzteren sicher nicht, eher ersteren.
    Hier im Lande könnte es genau umgekehrt sein.
    Auch ohne einer neuen Flüchtlingswelle und kriegsbedingter Lockdowns in der Wirtschaft.
    PS:
    Das sind meine Überlegungen, nicht irgendwelche mit Copy and Paste.
    Ich bitte um Kritik, weniger um Attacke.

    • @Maruti

      Guten Morgen,

      Ich sehe es ähnlich… der Dollar wird (wie so oft) durch den Krieg saniert und der euro schmiert ab. danach schmiert der Dollar mit ab und die digitalen Zentralbankwährungen werden eingeführt inkl. einen saftigen „Schuldenschnitt“ Ich für meinen Teil wende mich eher Asien zu… China vielleicht in 5-10 Jahren, ja. Im Moment eher Korea, Japan, Vietnam, Thailand. Dort wird meiner Glaskugel nach, nach der Pandemie, die Party losgehen.

      Aber nur meine Gedanken.

    • @Maruti
      Meine Kritik lautet heute: Zustimmung.
      Wie jetzt noch eine massive Rezession verhindert werden kann ist mir schleierhaft.
      Explodierende Energie- und Rohstoffpreise und eine mit Händen zu greifende Versorgungskrise sind nur 2 Punkte.
      50 % unserer Bevölkerung leben ohnehin schon von der Hand in den Mund.
      Die Inflation wird weitere 20 bis 30 % in diese Lage bringen.
      Alle diese Menschen werden ihren Konsum auf die notwendigen (und teuren) Dinge wie Strom und Heizung und die massiv steigenden Lebensmittelpreise konzentrieren müssen.
      In der Folge wird die Arbeitslosigkeit steigen (ggfs. wird die dann wieder staatlich in der Kurzarbeit Null versteckt).
      Eine Spirale nach unten.
      Der perfekte Sturm.

      Wie hilflos die Politik ist, zeigt die „Freigabe von Öl aus den strategischen Reserven“.
      Freigegeben wurde eine Menge, die für 3 Tage reicht.
      Na super.
      Auswirkung auf den Ölpreis: er steigt weiter. Schneller.
      Die gesamten strategischen Reserven reichen für 90 Tage.

      Unser Wirtschafts- und Finanzsystem war schon vor Corona todkrank und nur durch Gelddruckerei am Leben zu erhalten (siehe Bilanzsumme EZB).
      Dann kam Corona und nun Ukraine.

      Wir hier sind eine kleine (schlaue) Minderheit.
      Wer in der Generation unter 40 denkt bei Vermögensanlage denn überhaupt noch an Gold ?
      Die denken nur noch an Apple und Amazon, einige an BTC.
      Wenn sie überhaupt an Geldanlage denken.
      Das war und ist unser Vorteil.

      Wenn die Masse erst mal kapiert, was wirklich los ist, geht die Schlange vor den Händlern drei mal um den Häuserblock.

      Habe gerade in den Onlineshop bei Degussa gesehen: 2/3 der Silbermünzen sind ausverkauft.
      Bei Goldmünzen die Hälfte.

      Es geht los.
      Wer noch keine Vorräte an Lebensmitteln etc. gekauft hat: letzter Aufruf !
      Wer wettet darauf, dass wir in 3 Monaten noch so einfach an die Tankstelle fahren und 80 Liter bekommen ?

      Wem das zu düster ist:
      https://www.youtube.com/watch?v=2z4zh1x75RE

  2. Anzeige
  3. Anzeige
  4. . . . und die Zentralbanken hatten doch Recht:
    die (bisher niedrigen ?) Inflationsraten waren nur „vorübergehend“;
    denn es kommt noch schlimmer:

    Wenn der größte Teil der russischen Ölexporte abgeschnitten
    wird, könnte es zu einem Defizit von 5 Mio. b/d (Barrel pro Tag)
    oder mehr kommen, selbst wenn die Freigabe strategischer
    Reserven und ein gewisser Anstieg der OPEC-Exporte einen
    gewissen Ausgleich schaffen.
    Das bedeutet, dass sich die Ölpreise von 100 $ auf 200 $ pro
    Barrel (159 l) verdoppeln könnten.“

    https://cms.zerohedge.com/s3/files/inline-images/brent%203.3_0.jpg

    Stellt sich die Frage an alle Öl-ZH-Besitzer:
    jetzt mal schnell 500 l Heizöl „teuer nachtanken“, oder auf das übliche
    „August-Niedrig-Preisniveau“ bei Heizöl hoffen?

    (·̿Ĺ̯·̿ ̿)

Schreiben Sie einen Kommentar

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie Ihren Namen ein

Anzeige

Letzte Beiträge

 

Unsere Spezialreports und Ratgeber sind erhältlich im Goldreporter-Shop!

Anzeige