Montag,05.Dezember 2022
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Goldpreis in Euro: Jetzt geht es richtig rund!

Am vergangenen Freitag ist der Euro-Goldpreis aus einem bullischen Keil nach oben ausgebrochen. Jetzt muss der Breakout allerdings betätigt werden.

Goldpreis-Entwicklung

Am gestrigen Dienstag ging der Goldpreis mit 1.813 US-Dollar pro Unze aus dem US-Futures-Handel. Das entsprach 1.741 Euro. Damit verbucht Gold auf Dollar-Basis seit Jahresbeginn mittlerweile ein Minus von 0,8 Prozent. Dagegen verbleibt in Euro gerechnet weiterhin ein deutliches Kursplus von 8 Prozent.

Währungsgefälle

Die Edelmetall-Kurse kamen zuletzt mit dem Gesamtmarkt unter Druck. Dennoch hat das Währungsgefälle enormen Einfluss auf die Euro-Notierung von Gold, wie man aus der oben skizzierten Kursentwicklung erkennen kann.

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Goldpreis in Euro, 12 Monate, Tagesschlusskurse, Basis: US-Futures am 14.06.2022

Charttechnik

Wie der Blick auf den Goldchart zeigt, brach der Euro-Goldpreis am vergangenen Freitag eindrucksvoll aus einem bullischen Keil nach oben aus. Dabei sprang der Kurs kurzeitig bis auf 1.780 Euro an. Allerdings hat die Notierung zuletzt wieder einen Großteil der Gewinne eingebüßt. Um den Ausbruch zu bestätigen, müsste sich der Goldpreis auf Tagesschlussbasis möglichst über der Schwelle von 1.740 Euro halten. Sollte sich die zuletzt steile Kursbewegung allerdings im Nachhinein als Fehlausbruch herausstellen, dann könnte mit einem endgültigen Bruch der Unterstützung von 1.720 Euro einiges an Ungemach drohen.

Sentiment

Aus der Marktstimmung sind derzeit keine klaren Tendenzen abzulesen. Denn der RSI (Relative-Stärke-Index) befindet sich mit einem Wert von 48 weiterhin im neutralen Bereich. Das heißt, aus der Sicht von 14 Tagen ist Gold weder „überkauft“ noch „überverkauft“.

Ausblick

Bis zum Wochenende dürften die fundamentalen Rahmenbedingungen den Takt angeben. Denn am Mittwochabend gibt die US-Notenbank ihre nächste Zinsenscheidung bekannt. Turbulente Kursbewegungen an den Märkten sind nicht ausgeschlossen, je nach dem wie stark das Sitzungsergebnis mit den Erwartungen korrespondiert.

Und es bleibt dabei: Ein nachhaltiger Rutsch unter 1.720 Euro hätte mit großer Wahrscheinlichkeit deutliche Abgaben zur Folge. Kurzfristig könnte der Goldpreis bis auf 1.675 Euro nachgeben und im schwereren Fall sogar die Schwelle von 1.650 Euro testen.

Hinweis Goldpreis-Analyse

Die obige Darstellung ist eine rein spekulative Betrachtung im Hinblick auf die Geldanlage in Gold. Aber wie immer gilt der Hinweis: Die auf Goldreporter.de bereitgestellten Informationen stellen keine Anlageberatung oder Anlagevermittlung dar.

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3 Kommentare

  1. Der breakout vom Freitag wurde Montag / Dienstag schon durch Balkonwürfe glattgestellt.
    aktuell stehen wir bei 1826. Beim breakout vom Freitag waren es noch 1875, alles in Dollar. Dienstag ging es sogar runter bis 1808. Immerhin 65 Dollar innerhalb weniger Stunden. Man hat schon einiges geworfen, über den Balkon, man hätte aber noch tiefer in die Goldkiste greifen müssen, sonst war es möglicherweise “ ausser Spesen nichts gewesen“
    @klapperschlange: Wieviel Tonnen wurden abgeworfen?

  2. Die EZB will partout eine Hyperinflation. Nach der gestrigen Sitzung wurde das klar.
    Man kreierte ein neues Wort und meinte ein neues Finanzinstrument, PEEP oder wie das heissen soll und demnächst noch ein neues, wahrscheinlich heisst das PUPS.
    Damit hat die EZB jegliche Glaubwürdigkeit verloren und damit das Vertrauen in den Euro verspielt.
    Dieser liegt nun faktisch im Koma und man muss den Angehörigen bald die traurige Wahrheit vermitteln.
    Dafür wurde zeitgleich ein Seelsorge Projekt gestartet.
    Gas aus, Öl aus, Wirtschaft aus und Putin klopft schon an die Hintertür.

  3. @Maruti
    Habe aus vertraulicher Quelle den Namen des nächsten EZB Programms zugespielt bekommen:
    Permanent
    Leveraged
    Equity
    Injection
    Turbo
    Excess.

    Die Anfangsbuchstaben ergeben das Wort…….

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